Nahrungsergänzung (II)

Aus Symptome, Ursachen von Krankheiten

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Die Nahrungsergänzung (II) ist, (im Gegensatz zur Nahrungsergänzung), in der Regel NICHT erforderlich. Krankheitsbedingte Defizite sind dabei ausgeklammert.

Durch Multi-Präparate und andere Faktoren können jedoch Berührungspunkte und Fragen auch zu diesen Wirkstoffen entstehen. Einige Aspekte dazu sollen hier diskutiert werden und das Thema „Nahrungsergänzung“ abrunden.


Vitalstoffe

  • Kalium: In der Regel enthält unsere Nahrung genügend Kalium. Durch Stress, Alkohol oder kohlenhydratarme Ernährung kann es jedoch zu einem Kalium-Mangel kommen. Zum Ausgleich sind 100 Milligramm Kalium eine gute Dosis. Bei der Ergänzung von Kalium ist eine ungestörte Nierenfunktion von besonderer Bedeutung.
  • Mangan: Der SOLL-Bereich für Mangan liegt zwischen 2 und 5 Milligramm. Das ist eine grosse Spanne und wahrscheinlich liegt die eigene Mangan-Aufnahme in diesem Bereich. Mangan ist in vielen Multi-Präparaten enthalten und das ist auch in Ordnung. Eine SOLO-Ergänzung von 2 oder 3 Milligramm Mangan ist auch kein Problem.
  • Natrium: Natrium-Mangel ist (fast) ausgeschlossen. In der Regel verzehren wir tausend oder zweitausend oder dreitausend Milligramm Natrium ZUVIEL. Eine Ergänzung von Natrium ist deshalb nicht nur sinnlos, sondern auch gefährlich, denn ein hoher Natriumspiegel kann zu schweren Erkrankungen führen.
  • Phosphor: In der Regel erhalten wir zu viel Phosphor, denn es kommt in fast allen Nahrungsmitteln vor und wird auch reichlich gedüngt. Zu viel Phosphor wiederum bremst nicht nur die Calcium-Aufnahme sondern bringt den gesamten Mineralstoffhaushalt durcheinander. Da auch das Ausscheiden von überflüssigem Phosphor für den Körper ein Problem ist, ist von einer Ergänzung prinzipiell abzuraten.


W a r n u n g

Bei Erkrankungen (inkl. gestörter Nieren oder anderer Ausscheidungsfunktionen) können ergänzte Vitalstoffe zum Problem werden.

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