toten Zahn wurzelbehandeln?

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26.09.04
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Hallo,

ich habe einen Schneidezahn, der seit einem Fahrradunfall mit 6 Jahren
"traumatisiert" und inzwischen tot ist (wie lange schon weiß ich nicht).
Ich habe gehört, dass tote Nerven ständige Entzündungsherde im Körper darstellen.
Da ich ohnehin unter Vergiftungssymptomen leide (vermutlich durch Candida-Infektion
ausgelöst oder verstärkt) frage ich mich, ob eine Wurzelbehandlung oder gar Entfernung
des Schneidezahns eine Besserung bringen könnte.
Allerdings geht es dann wieder um die Frage, wie man den Zahn ersetzen könnte...

Vielen Dank für alle Antworten,
Kerstin
 
Hallo Kerstin,
wenn der Zahn tot ist, ist das auf Dauer sicher nicht förderlich für Deine Gesundheit. Ich weß gar nicht, ob man da noch groß was an Wurzel/Nerv macht? Das kann Dir aber Dein ZA sicher sagen.
Auf jeden Fall würde ich schon mal anfangen, Lösungen für einen evtl. gezogenen Schneidezahl zu suchen. Evtl. wäre ja ein reines Keramik-Implantat möglich?

Du schreibst, daß Du unter Vergiftungssymptomen leidest: wie sehen die aus und woher weißt Du, daß es Vergiftungssymptome sind? Von welchem Gift?
Wenn Du mit Gift(en) belastet bist, ist Dein Immunsystem sowieso schon mehr als überbeschäftigt. Dann ist ein toter Zahn eine zusätzliche Belastung.
Wenn Du kannst, würde ich also beides zusammen angehen: die Vergiftung und den toten Zahn. Nur erst gründlich informieren bitte, damit das auch so gut wie nur irgend möglich gemacht wird.
Gruß,
Uta
 
Hallo Uta,

gründlich informieren werde ich mich auf jeden Fall - deshalb bin ich ja hier :) .
Zu den Vergiftungssymptomen: ich habe seit mind. einem Jahr bemerkt, dass ich Alkohol schlecht vertrage, mich schon nach ein bis zwei leichten Zigaretten den ganzen Tag lang komisch und zittrig fühle (rauche nur gelegentlich mal, nie mehr als 3Z/Tag, aber das hat mir früher nie was ausgemacht), dass ich schon nach einer halben Schlaftablette (freiverkäuflich, von meiner HA als "harmlos" eingestuft) den ganzen nächsten Tag benommen bin; außerdem habe ich meistens das Gefühl, "benebelt" zu sein, nicht klar denken zu können, bin schlapp, alles geht langsamer; bei leichten Belastungen bekomme ich Muskelschmerzen, als ob ich Schwerarbeit leisten würde (Rheuma, Eisenmangel etc. alles schon ausgeschlossen); nach einer kleinen OP diesen Sommer verschlimmerten sich die Symptome und es kamen ohne ersichtlichen Grund depressive Verstimmungen hinzu.
Das einzige, was bisher festgestellt werden konnte, war eine Candida-Infektion im Darm. Das passt auch gut zu einigen Verdauungsproblemen, die ich ebenfalls schon lange habe.
Andererseits ist mein Immunsystem so schlecht nicht, ich habe sonst nie Infekte, keine Scheidenpilze, war eigentlich nie krank.

Naja, aber das gehört nur am Rande hierhin; es geht eigentlich um die Frage, was mit dem Zahn passieren sollte. Ein Implantat kann man ja auch nicht direkt einpflanzen, sondern es muss monatelang einheilen, soweit ich informiert bin. Also müsste eine Zwischenlösung her und ich ahne, dass das alles teuer wird - daher würde ich es nicht ohne Grund machen. Behandle derzeit erstmal die Candida und lasse alles Amalgam entfernen.

Viele Grüße
Kerstin
 
Das Buch von Mutter "amalgam" ist weiter sehr zu empfehlen, wenn Du an die Amalgam-Entfernung drangehen willst :) ...
Und bitte laß Dir von keinem ZA erzählen, daß die Schutzmaßnahmen nicht nötig sind. Es ist wirklich besser, vorsichtig zu sein als nachher den Schaden zu haben.

Wenn Du Candida hast, dann kann das daran liegen, daß Candida z.B. laut Klinghardt das Quecksilber aufnimmt, um es aus dem Verkehr zu ziehen. Solange Du also Quecksilber im Mund hast, macht der Candida sogar Sinn. Also ist eine Zahnsanierung vorrangig vor der Candida-Behandlung. Wenigstens sehe ich das so.

Was Du so an Symptomen beschreibst, kann gut an einer Belastung durch Schwermetalle oder auch andere Gifte liegen. Wie sind Deine Leberwerte?

Gruß,
Uta
 
Hallo Uta,

keine Angst, mein ZA hat die Schutzmaßnahmen "schon im eigenen Interesse" von sich aus ergriffen.
Was die Candida-Infektion angeht, so habe ich eher übermäßiges Kaffeetrinken und Leitungswassertrinken (zuviel Chlor schädigt die Darmflora) im Verdacht. Es gab Zeiten, wo ich Nächte durchgearbeitet habe, natürlich mit reichlich Kaffee, viel Süßem und hinterher noch ein Bier zum Einschlafen. Ansonsten ernähre ich mich sehr gesund, den Kaffee habe ich inzwischen auch reduziert. Im letzten Jahr kam noch eine starke Belastung der Verdauung durch eine Augenbehandlung hinzu (ja, auch diese Zusammenhänge gibt es ), die zu mehreren Magen-Darm-Infektionen führte, aber das ist nun abgeschlossen.
Ich habe mir schon Chlorella & Co bestellt, nehme Grapefruitkernextrakt etc., das müsste eigentlich erstmal zur Entgiftung reichen.

Worum es mir eigentlich geht ist die Frage, wie ich erkennen kann, ob der Zahn nun ein Entzündungsherd ist oder nicht. Es wurde sowohl eine Panoramarönthenaufnahme gemacht als auch eine einzelne. Mein ZA murmelte was von einer Zahnfleischentzündung dahinter, die man "evt. operativ" beheben könnte, sah aber sonst keine Probleme. Werde ihn das nächste Mal nochmal drauf ansprechen, bevor ich den Mund zugebuttert bekomme. Ich fände es nur gut, wenn ich dann schon gezielt nachfragen könnte.

Soviel erstmal dazu,
viele Grüße
Kerstin
 
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