OPG was sagt es aus?

14.07.17 13:04 #1
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Apfelbaum ist offline
Beiträge: 34
Seit: 14.09.08
Guten Tag,


Guten Tag liebe Leser,
ich leide seit 10 Jahren an Symptomen, die ich bisher nicht ergründen konnte. Diese sind eine sehr sehr starke Infektanfälligkeit auf banale Viren. Es begann mit einer Erkrankung 2007 nach einem Infekt, den ich im Dezember 2006 hatte, der hartnäckig war und nach 2 Wochen mit Antibiotika behandelt wurde auf Grund von Streptokokken laut Abstrich.

Ich wurde dann im März nochmal krank, meine Augen juckten und tränten extrem.Auch die Augenumgebung. Morgens waren sie total verklebt. Wenn ich abends rausging schwollen mir die Augenlider an. Ich fühlte mich krank, wattig, schwer und war wochenlang stark erschöpft. So eine Erschöpfung hatte ich noch nie zuvor erlebt. Ich konnte mich nicht länger als 30 Minuten lang unterhalten.

Privat und beruflich war meine Situation in dieser Zeit stressig und sehr belastend.

Nach einigen Wochen ging ich wieder arbeiten und fühlte mich besser. Meine Augen schwollen jedoch noch immer an und alle 6 bis 8 Wochen wurde ich krank. Die Krankheitssymptome waren die eines Virusinfektes.
Soviel zum Beginn meiner Erkrankung. Seitdem bin ich durch verschiedene Stadien gegangen.
Die Augen schwellen mir heute nicht mehr an. Die Infekte sind viel, viel häufiger geworden. Ich könnte sagen fast durchgängig. Immer virale Sachen Symptome sind Gliederschmerzen, Krankheitsgefühl, Kopfweh, kein Schnupfen, kaum Halsweh, kein Husten,keine Verschleimung.

Auf der Suche nach Hilfe habe ich 2012 eine Interferontherapie wegen einer Hepatitis C, die schon seit den 80er Jahre bestand gemacht. Jeder Arzt bezeichnete meine Infektanfälligkeit als Folge dieser. Mein Immunsystem sei überlastet. Meine Leber selbst zeigt keine Schäden, Punktion und Fibroscan bestätigten dies. Durch diese Therapie bin ich zwar virenfrei bzgl. Hep C geworden, jedoch wurde ich eigentlich noch kränker. Meine Schilddrüse entwickelte durch das Interferon einen Morbus Basedow und dieser war sehr schwer zu behandeln. In Folge dessen lies ich die SD 2013 entfernen. Ein halbes Jahr später begannen meine Infekte durchgängig zu werden. Ich war sogar 1,5 Jahre krank geschrieben. Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion habe ich nicht und denke ich bin einigermaßen eingestellt.

Auch bei Hollmann in Wuppertal war ich. Ich machte 4 Monate seine Therapie wegen chron. Infektionen. Ich hatte den Eindruck meine Beschwerden wurden noch schlimmer.

Geholfen haben mir für ein paar Wochen fast ein Jahr lang Hochdosis Vit. C Infusionen. Aber nur vorüber gehend.

Später dann MMS und die Gefeulösung, MMS killt meine Infekte. Gefeu nahm ich vorbeugend. Der Schutz hält aber nur an solange ich es nehme. Die Infektanfälligkeit heilt nicht. Jetzt habe ich etwas Angst davor, denn MMS und Gefeu oxidiert auch Schwermetalle und keiner kennt die Wirkung.

Eine Sache noch 2012 war ich in der Immundefektambulanz der Charite. Laut Blutuntersuchungen habe ich keinen Immundefekt. Allerdings fanden sie ein paar lebende EBV Viren in meinem Blut.

Nun suche ich nach den Ursachen, warum mein Körper nicht mit den Infekten fertig wird bzw. mein Immunsystem mich nicht schützt? Andere Menschen haben auch verschiedene chron. Viren und haben keine lebenden EBV Viren im Blut. Ihr Immunsystem hält sie klein. Auch die Ärztin der Charite sagte mir, den Grund kann sie mir nicht nennen warum dies bei mir nicht mehr klappt.

So bin ich bei der Ursachensuche zu den Zähnen gekommen, da diese ja viele Probleme auslösen sollen. Auch kann ich solange diese nicht saniert sind nicht mit einer Entgiftung beginnen. Ich bin nämlich auch noch ein genetisch schlechter Entgifter und evtl. blockieren ja eingelagerte Schwermetalle mein Immunsystem. Ich weiß es nicht. Meine Mutter arbeitete in den späten 50er Jahren an einer Tankstelle und tankte in der Schwangerschaft mit mir Autos. Das Benzin war bleibelastet damals, auch habe ich 20 Jahre mittelschwer geraucht.

Zuerst sind auf jeden Fall die Zähne dran.
Um eine Meinung zu erhalten würde ich euch bitten doch mein OPG zu beurteilen.
Ich habe 2 Brücken seit 30 Jahren und eine Brücke seit 17 Jahren im Mund. Ob darunter Amalganreste sind weiß ich nicht. Neurologische Beschwerden wie, Hirndruck, Hirnnebel habe ich nicht. Auch keine Kiefer oder Zahnschmerzen.
Aber zusätzlich seit 2 Jahren eine Sehnenentzündung in der rechten Hüfte, die immer wieder aufflackert, besonders bei bestimmten Bewegungen und natürlich Infekten. Bisher hat nichts dagegen geholfen, der Körper wird einfach nicht damit fertig.
Ich will jetzt Brücken ohne Metall haben und evtl. links unten etwas Herausnehmbares. Implantate weiß ich nicht. Habe Angst vor Verschlechterung.
Interessieren würde mich natürlich eure Meinung bzgl. Kieferherden, Nico, Amalgansplitter ect.

Danke fürs Lesen und das Interesse

Renate
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zorro59 ist offline
Beiträge: 605
Seit: 12.11.06
Hallo Apfelbaum,

Du wirst bestimmt jemand finden, der Dir für 30 KEuro noch Keramik auf die toten und sterbenden Zähne baut. Ich denke, das wäre rausgeschmissenes Geld, weil die Zähne alle bereits in Knochen mit veränderter Knochenstruktur stehen. Wenn Du schon "alle Leiden dieser Erde" hast, dann würde ich versuchen, mich an den Gedanken heranzutasten, daß es eine herausnehmbare Vollprothese werden sollte. Dann sind weder wurzeltote Zähne noch Implantate Deiner Restgesundheit zuträglich.

Spannend finde ich, daß Du "keine Beschwerden" von Seiten der Zähne berichtest, aber trotzdem die Ursache Deiner Beschwerden dort zu suchen beginnst. Außer der überstopften Wurzelfüllung im UK sehe ich keine Splitter oder Fremdkörper. Die verbliebenen UK Backenzähne haben tiefe Randspalten und unterhalb sind auch die Grenzen des Mandibularnervenkanals bereits "angefressen". Reagieren die UK Schneidezähne noch im Vitalitätstest? Im OK sieht es nicht besser aus.

Liebe Grüße zorro

PS: Mein eigenes Zahndrama und meine Schlußfolgerungen gibt es hier
http://fs5.directupload.net/images/160320/bmg59spx.pdf

OPG was sagt es aus?

Apfelbaum ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 14.09.08
Guten Tag Zorro,
erst mal vielen Dank für deine Antwort. Bereits gestern habe ich Dir geantwortet, leider verlor ich den Text aufgrund meinem Versuch zu zitieren. Deshalb lasse ich das nun und schreibe zuerst in eine Textdatei.

1. Ein Vitalitätstest wurde in letzter Zeit leider nicht gemacht, das werde ich bei meinem nächsten Zahnarztbesuch nachholen.
2. Du sagst, dass du es spannend findest, dass ich mit den Zähnen beginne, obwohl ich hier keine Beschwerden habe. Hierzu habe ich zu sagen, dass ich natürlich schon andere Dinge probiert habe, um meine Infektanfälligkeit zu kurieren, ebenso die Sehnenerkrankung in der rechten Hüfte, aber nichts fruchtete. Nun gibt es zwei Gründe, erstens man hat festgestellt, dass ich ein genetisch schlechter Entgifter bin und ich deshalb vielleicht Schwermetall belastet sein könnte. Einen Provokationstest habe ich noch nicht gemacht. Es wäre auch sinnlos, da ich nicht entgiften kann, solange nicht geklärt ist ob ich Amalgam unter eine der Brücken habe. Also muss ich erst die Zähne sanieren. Desweiteren kommt hinzu, dass mir immer wieder die Aussage begegnet, dass Probleme der Zähne Heilungshindernisse sein können.
3. Ich habe Deine großartige Arbeit das alternative Patientenmerkblatt angesehen, werde sie mir ausdrucken und lesen. Vielen Dank für den Link. In diesem Zusammenhang hätte ich die Frage, was hältst Du von dem Kiefer ausfräsen und wurde das bei Dir gemacht, oder hat Dir letztendlich die Vollprothese geholfen?
4. Gibt es einen Zahnarzt den Du im Bereich Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen, Speyer empfehlen kannst?
5. Mich dem Gedanken einer Vollprothese zu nähern, fällt mir sehr schwer. Ich esse gerne Vollwertkost und soll aufgrund einer Therapie momentan vegan leben. Mit der Lücke links kann ich recht gut leben. So ganz kann ich die Brücken gedanklich noch nicht verabschieden. Wenn es mir wirklich helfen würde, würde ich es mir jedoch überlegen. Aber wer weiß das genau?
6. Was hältst Du vom Regulationstest und der Behandlung von Dr. Juss Neis aus Heidelberg?


Viele Grüße und Danke für dein Interesse

Renate

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damdam ist offline
Beiträge: 1.649
Seit: 02.10.10
Hallo Apfelbaum,

ich hatte Dir ja schonmal geschrieben, dass ich auch von Infektanfälligkeit geplagt bin. Irgendwie bin ich jetzt auch auf die Zähne gekommen (also, dass sie wichtig sein sollen, hab ich schon oft gelesen, aber jetzt erst die bedeutung bemerkt und es ist in meiner Prioritätenliste ziemlich nach oben gewandert). Zu Deinem OPG kann ich Dir nichts sagen, aber ich würde an Deiner Stelle die wurzelbehandelten Zähne ziehen lassen. Das habe ich so auch vor, einer ist grad rausgekommen. Ich hab jetzt einige Vorträge von amerikanischen Ärzten zu Zahngesundheit gehört und das ist schon sehr beeindruckend, wie oft wurzelbehandelte Zähne zu Problemen beitragen. Letztenendes haben mich die Zahlen dazu weit mehr beeindruckt als nur ein allgemeines "es ist wichtig".

Demnächst kommt eine vortragsreihe von amerikanischen Spezialisten und Funktionsmedizinern zum Thema Immunabwehr:
Registration - Immune Defense Summit
Vom 24.-31.7., jeden Tag einige Folgen, die 24h freigeschaltet sind. Da soll es darum gehen, wie man das Immunsystem wieder verbessern kann. Ich schätze, dass Zähne dort auch Thema sind (war jedenfalls bei der Borreliose-Reihe so, und der Veranstalter hat früher mal eine ganze Reihe nur zum Thema Zahngesundheit gemacht).

Viele Grüße

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Apfelbaum ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 14.09.08
Hallo Damdam
danke für deinen Tip.
Hast du denn auch soviele fehlende Zähne wie ich? Und hast du dich auch mal mit Nico und Kieferherden beschäftigt?

MercaptaneThioether war bei mir in der Blutuntersuchung negativ, deshalb dachte ich, es sind nicht die Zähne bei mir.Das ist das Leichengift das tote Zähne absondern.

Liebe Grüße

Renate

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damdam ist offline
Beiträge: 1.649
Seit: 02.10.10
Hallo Apfelbaum,

nein, bei mir ist erst ein Zahn gezogen worden, aber ich habe 2 weitere wurzelbehandelte Zähne und bei mind. 2 weiteren war das DVT nicht eindeutig gut.
Der Zahn, der jetzt raus ist, hatte direkt nach der Wurzelbehandlung keine Ruhe gegeben, eine HP hatte kinesiologisch getestet, dass er raus soll, im ersten DVT war nichts zu sehen, Mercaptane/Thioäther war bei mir auch negativ, deswegen meinte der Zahnarzt, er soll erstmal drin bleiben. Ich glaube aber, dass er von Anfang an problematisch war. Beim DVT jetzt war es zu sehen, hatte daher damit gerechnet, dass viel Eiter drunter ist beim ziehen, dem war aber nicht so. Ich denke, es müssen nicht immer die großen Sachen sein, die Probleme machen.

Viele Grüße

OPG was sagt es aus?

Apfelbaum ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 14.09.08
Hallo DamDam,
so wie ich dich verstehe hast du auch noch immer deine Infektprobleme. Kann es sein dass du Milchprodukte nicht verträgst?
Wie haben die Infektprobleme bei dir begonnen?

Nimmst du noch DMPS?
Hat die Entgiftung etwas bewirkt?
Du hast kein Amalgan im Mund?

Liebe Grüße

von einer Leidensgenossin

Zur Zeit habe ich einen Schnupfen/ Gliederinfekt der beständig wiederkommt. Mein Mann hat ihn auch, dem gehts genauso.

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zorro59 ist offline
Beiträge: 605
Seit: 12.11.06
Hallo Apfelbaum,

3./5. ... die Frage, was hältst Du von dem Kiefer ausfräsen und wurde das bei Dir gemacht, oder hat Dir letztendlich die Vollprothese geholfen?

Es ist meines Erachtens zu unterscheiden zwischen der normalen Reinigung des Extraktionsgebietes und großen chirurgischen Eingriffen nach Türk oder Schüler.

Verzicht auf das Reinigen des Extraktionsgebietes ist m.E. immer ein Kunstfehler. Vergleiche hierzu auch George E. Meinig bzw.
Extraktion vorgeschädigter Zähne
http://www.symptome.ch/vbboard/zahnmedizin-zahnprobleme/33084-extraktion-vorgeschaedigter-zaehne.html
Leider ist das Reinigen immer noch nicht für alle ZA das normale Vorgehen.

Die weitergehenden Eingriffe können in besonderen Fällen angemessen sein und haben auch schon manchen Menschen geholfen. Ich hatte das Glück, daß eine Ärztin mit großem Geschick den Dreck aus den Kratern entfernt hat, bis sich Ton und Vibration des Werkzeugs am gesunden Knochen verändert haben. Ein bißchen Ozon gabs auch. Geholfen hat primär die Entfernung der kaputten Zähne. Die Prothese hat dann noch einigen zusätzlichen Ärger gemacht. Nach vielen Monaten und verschiedenen Zahntechnikern kann ich heute mit den Backenzähnen der Prothese auch Rohkost kauen. Voraussetzung ist, daß ich vorher alles in kleine Häppchen schneide und nicht versuche, mit den Schneidezähnen harte Sachen ab zu beißen. Vegane smoothies lassen sich auch völlig ohne Zähne genießen.

4.
Es gibt m.E. keinen, bei dem die Patienten nicht selber mitdenken müssen. Außerdem stellt sich immer noch die Frage, ob Arzt und Patient miteinander sein können. So kann es sein, daß der gleiche Arzt oder die gleiche Ärztin für einen die Rettung und für andere ein rotes Tuch ist. Aber in Speyer, Dannstatt oder Worms sind welche, die schon geholfen haben.
Keiner wird Dir eine weitreichende Sanierung nahelegen, wenn Du das nicht selber willst.

6.
Ich habe ihn zitiert und halte es für wichtig, über die Probleme mit lichthärtenden Kunststoffen Bescheid zu wissen, bevor mensch davon krank wird. Zum Regulationstest habe ich mir noch keine eigene Meinung bilden können und kann auch nicht von eigenen Erfahrungen berichten.
Tendenziell habe ich es aber so erlebt, daß viele Tests nur die Kosten treiben und überflüssig sind, wenn sich aus OPT und Beschwerden bereits eine Diognose stellen oder eine Indikation zur Behandlung finden läßt.

Grüße zorro

OPG was sagt es aus?

damdam ist offline
Beiträge: 1.649
Seit: 02.10.10
Hallo Apfelbaum,

nein, Milchprodukte esse ich wie einige andere Sachen schon länger nicht mehr.
Die Infektprobleme haben bei mir mit einer "normalen" Erkältung begonnen, wo die typischen Symptome zwar nach einer Weile weggingen, aber andere Symptome wie Temperaturempfindlichkeit übrigblieben. Damals ging 1 Jahr gar nichts, in den folgenden Jahren war ich überwiegend im Winter immer länger krank, manchmal aber auch im Sommer und aktuell seit Oktober fast die ganze Zeit krankgeschrieben.

DMPS hab ich neulich wieder genommen, nun pausiere ich (ich denke, im Sinne meines Arztes, der auch einen Teil der Behandlung gerade pausieren lässt, weil mein Körper wohl schon genug mit dem gezogenen Zahn zu tun hat). Bislang hab ich noch keine Wirkung der Entgiftung bemerkt, aber das erwarte ich auch nicht, war noch zu wenig. Wenn Du mal ein bisschen in den Erfahrungsberichten hier liest, muss man es je nach Belastung schon zigmal machen, bevor man eine Wirkung bemerkt. Und dann kann es wohl sein, dass die Menge, die rauskommt, plötzlich sprunghaft ansteigt.

Viele Grüße


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