Beurteilung Zahnstatus erwünscht

18.12.16 00:27 #1
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Vinyard ist offline
Beiträge: 104
Seit: 10.03.11
Hallo,

könnte mir jemand ein paar Sachen vor allem in Bezug auf Wurzelfüllung und Herdgeschehen meiner Zähne sagen.

Aufnahmen sind zwar aus 2011, aber meine Probleme wie Tinnitus, Allergien und teilweise akute Ohrprobleme sind seit ca. 10 Jahren gleichbleibend. Hatte wohl 3 oder 4 Amalgamfüllung, welche zum Glück nicht zu lange im Körper waren und fachgerecht in 2011 entfernt wurden.

Seit 3 Wochen habe ich wieder verstärkt Probleme mit den linken Kopfhälfte nach Wechsel von Zementfüllung von 2,4 und 2,5 zu Komposit. Hauptproblem, Entzündung der Schleimhäute was sich bis in die linke Schläfe hochzieht und verstärkte Ohrprobleme wieder mal. Wäre für jeden Hinweis dankbar!

Gruß
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Oregano ist offline
Beiträge: 59.839
Seit: 10.01.04
Hallo Vinyard,

Seit 3 Wochen habe ich wieder verstärkt Probleme mit den linken Kopfhälfte nach Wechsel von Zementfüllung von 2,4 und 2,5 zu Komposit. Hauptproblem, Entzündung der Schleimhäute was sich bis in die linke Schläfe hochzieht und verstärkte Ohrprobleme wieder mal.
Wenn Deine Beschwerden mit dem WEchsel der Füllungen angefangen haben, könnte das auf eine Unverträglichketi der Komposite hindeuten. Ist das überprüft worden?
Ist eindeutig, daß der Aufbiß in Ordnung ist. Denn auch der kann zu den genannten Beschwerden führen, wenn er nicht stimmt.

http://www.zwp-online.info/de/fachge...undheitsrisiko
http://www.zmk-aktuell.de/fachgebiet...lien__497.html
https://www.sso.ch/fileadmin/upload_...09-praxis2.pdf

Evtl. könnte Ölziehen Dir vorübergehend ein bißchen weiter helfen?

Grüsse,
Oregano
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Geändert von Oregano (18.12.16 um 09:50 Uhr)

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Vinyard ist offline
Themenstarter Beiträge: 104
Seit: 10.03.11
Danke für deine erste Antwort!

Ölziehen praktiziere ich seit 2015 regelmäßig, hat aber hier nicht wirklich was geholfen bzw. die Beschwerden gelindert. Seit ein paar Tagen habe ich nun auf aufgehört, da ich kommende Woche in München beim Zahntoxikologen habe und er mir geraten hat erstmal sämtliche Akutmaßnahmen abzusetzen. Es wird dann in Richtung Zahnmaterialien alles bezüglich Verträglichkeit geprüft.

Da ich aber 2013 schon einmal ein lange Phase mit gleichen Beschwerden durchgemacht habe, wollte ich nun nochmal konkret nachfragen, ob man an den Aufnahmen mögliche Schwachpunkte sehen kann.

Grüße

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ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.066
Seit: 06.09.04
Hallo,
zu deinen Aufnahmen kann ich auch nichts sagen, da war, glaube ich User Zorro ganz gut aber nach meiner Erfahrung könnte es an den neuen, nun dichten Füllungen liegen.
Der Zement läßt Gifte noch raus, z.B. alte Reste von Betäubungsmitteln, Säuren, etc. und bei mir ist es so, dass ich eine, wie der ZA sagte, haltbarere Zementfüllung bekam, als normalerweise benutzt wird. Die ist seit 11 Jahren jetzt drin und gerade diese Tage sickert immer noch ätzendes Zeug raus. Zwischendurch hatte ich allerdings auch länger Ruhe.

LG
__________________
Niveau ist keine Hautcreme!

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zorro59 ist offline
Beiträge: 559
Seit: 12.11.06
Hallo Vinyard,

Nach der Lektüre von Weston A. Price und George E. Meinig und nach eigenen schlechten Erfahrungenmit vier wurzelgefüllten Zähnen bin ich zu der Überzeugung gelangt, daß Wurzelfüllungen immer gesundsheitsschädlich sind, auch wenn manches Leute ein paar Jahre schmerzfrei damit kauen können. Wenn ich früher an meinem 15 mit WF gewackelt habe, dann hat es im Ohr gequitscht. Nun scheint aber die WF bei 15 nicht Dein akutes Problem zu sein, sondern eher 24/25. Da kann mensch den aktuellen Zustand auf einem fünf Jahre alten Bild natürlich nicht beurteilen. Ein aktuelles Bild wäre auf jeden Fall hilfreich.

Wann und wie wurde 28 entfernt?
Hat der Tinnitus danach angefangen? (einseitg?)
Wie geht es 26 und 27? (heiß kalt empfindlich?)
Hast Du auch Magen-, Darm oder Verdauungsprobleme?

Mir hilft bei verstopften Nasennebenhöhlen und daraus resultierenden halbseitigen Kopfschmerzen Myrthol. Manchmal reicht schon das Lutschen eines Eukalyptusbonbons um Erleichterung zu spüren. Salzwassernasentropfen können ebenfalls lindern und sind nebenwirkungsfrei. Sobald Druckausgleich vom Ohr durch die Eustachische Röhre zur Nase und von den Nasennebenhöhlen zur Nase möglich ist, lassen viele Beschwerden nach.

Grüße zorro


Mein eigenes Zahndrama gibt es hier: http://fs5.directupload.net/images/160320/bmg59spx.pdf

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Vinyard ist offline
Themenstarter Beiträge: 104
Seit: 10.03.11
Danke schon mal! Natürlich ist das Bild alt, aber der Status ist zumindest nicht so verkehrt bzw. es hat sich danach zumindest von den Füllungen nicht mehr soviel getan!

Probleme mit Nase, Schleim, Ohrdruck reichen eigentlich schon bis ins Jahr 2006/2006 zurück. Tinnitus nach Knalltrauma schon seit 1999 aber diese Problematik als solches ist eine andere. Aber die Allergien und die Probleme mit Belüftung Ohr, teilweise Probleme an den oberflächlichen Kopf/Schläfennerven haben damals angefangen. Es war immer ein Auf und Ab und auch mache ich sehr viel Sport und versuche zu entgiften wo es nur geht und es hilft auch teilweise.

Schlagartige in anderer Mensch wurde ich im März 2015. Da sind viele Probleme bis auf der ursprüngliche Tinnitus verschwunden. Damals habe ich aber zahnmäßig nix gemacht, dafür eine Atlastherapie und Entgiftung meiner einer Heilpraktikern u. a. mit Zeolith und ergänzend verschiendene NEM´s. Es besteht als die Möglichkeit, dass mein schlechter Zustand durch verschiedene Produkte und Entgiftung zeitweise meinen Körper sehr entlastet hat oder es hat die Atlastherapie was bewirkt. Mangelversorgung in bestimmte Bereich. Kann gerade bei Ohr/Kopfdruck und u. a. auch bei Allergien ausschlaggebend sein.

Nun hat es im November 2016 wieder angefangen. Parallel war ich auch beim Zahnarzt. Vllt. unglücklicher Zufall oder ich habe mich im Stuhl so verkrampft (HWS/Kiefer/Atlas), dass die Probleme wieder auftraten. Wer weiß es; Sport tut mir jedenfalls gut, Sauna auch, so dass zumindest diesbezüglich vllt doch was dran ist.

Der Reihe nach nun aber auch zu deinen Fragen:

- Der 2/8 wurde meines Wissens im Jahr 2001 entfernt. Damals direkt im Anschluss war ich in Frankreich und konnte mich an Übelkeit und generell Magen/Darmprobleme erinnern.

- Die Füllung in 1/5 müsste ebenfalls aus 2000 bzw. 2001 sein.

- Bei 2/6 und 2/7 fällt mir generell jetzt keine verstärkte Empfindlichkeit auf; auch nicht bei anderen Zähnen.

- Magen/Darm fragt meine Heilpraktikern auch immer; ich finde es im Normbereich, schon mal Probleme, aber nicht so dramatisch; ich führe auch regelmäßig mit Rizinus ab um alles rauszubekommen was nicht reingehört.

- Die Amalgamfüllungen müssten meines Erachtens auch in 2/4 und 2/5 gewesen sein sind in 2011 entfernt worden


Nasenspülungen mache ich bereits seit Jahren regelmäßig und hilft auch; nur habe ich wirklich da hinten drin irgendwie arge Schleimbildung; auch im Mund. Und irgendwie drückt es mir alles zu.

Mein Fragen an Dich:

1. Wie beurteilst du die Wurzelfüllung in der Ausführung und das Umfeld (Kiefer)
2. Habe ich viele tiefe Füllungen die vermutlich eine größere Gefahr darstellen oder hält sich das noch in Grenzen?
3. Gibt es sonst große Auffälligkeiten? Was sind das für ein paar weiße Punkte im UK?

Ergänzend noch:
- Habe damals nach Amalgamsanierung mit DMPS ausgeleitet und auch mehrfach testen lassen. Meine Werte der Ausleitung waren jedesmal deutlich im Normbereich. Umweltmediziner ging daher von keiner zu großen Belastung dadurch aus.
- Und obwohl ich schön langsam an die Ende 30 zugehe war ich sportlich nie leistungsfähig; habe heuer die Alpenüberquerung gemacht und meine 10 km Zeit ist unter 60 Minuten - natürlich bin ich kein Spitzensportler, aber ausdauermäßig war ich zu Schulzeiten auch schon im hinteren Mittelfeld! Will damit sagen, meine grundsätzliche Leistungsfähigkeit körperlicher Art ist nicht so schlecht; Blutwerte ok, Blutdruck top 120/70 und auch geistig frisch.

Nur dieses verdammte Problem bekomm ich nicht in den Griff und belastet/blockiert mich sehr, weil es meine organische bedingte Ohrschwäche/Geräuschempfindlichkeit nach Knalltrauma massiv verstärkt! :(

Folgendes steht demnächst an:

- Ich mache eine neue Ausleitungsrunde u. a. mit Zeolith
- Nächste Woche lasse ich in München bei Reichl die kompletten Zahnmaterialen auf Verträglichkeit prüfen
- Am Ende der Woche wieder ein Termin beim Atlastherapeuten

--> Und wenn alles nichts hilft versuche ich für Anfang nächsten Jahres einen Termin zur Herdbegutachtung bei dr. Lechner zu bekommen.

Grüße

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Luft ist offline
Beiträge: 296
Seit: 02.03.12
Hallo,

Wurzelfüllungen sind sehr umstritten. Konventionelle Zahnärzte finden sie gut, ganzheitliche Zahnärzte i.d.R. nicht, weil man damit ja a) einen toten Zahn im Kiefer konserviert und b) die Hohlräume der Wurzel mit ihren Verzweigungen nie ganz keimfrei bekommt. Hier ein Bild wie verzweigt Zahnwurzeln aussehen können.

Sory, ich kann die Abbildung leider nicht hierhin kopieren; sie stammen von einem Prof. Dr. med. Walter Heß. „Heß war derjenige, von dem die beeindruckenden anatomischen Bilder der variantenreichen Wurzelkanal-Anatomie stammen, bei deren Ansicht eigentlich jeder sofort begreifen muss, dass eine vollständige mechanische Aufbereitung und Reinigung des Wurzelkanalsystems völlig unmöglich ist.“

Aber hier kann man es auch ganz gut sehen:
Datei:WelcomeEndopedia.jpg – Endopedia

Wenn jemand ein ganz gesundes Immunsystem hat, stelle ich mir vor, daß so ein Immunsystem mit der Belastung einer WF „zurechtkommt“, also das kompensieren kann, ohne daß es einen merkbar kränker macht. Wenn jemand jedoch chronische Gesundheitsprobleme hat, der versucht doch i.d.R. möglichst viele Belastungen abzubauen bzw. nicht neue hinzuzufügen. In so einem Fall, würden ganzheitliche Ärzte nie zu einer WF raten. Das ist eine Entscheidung die man selber treffen muß. Jedenfalls ist die Problematik von Wurzelkanalfüllungen in der Literatur ausreichend beschrieben.

Außerdem kommt es nicht selten vor, daß Wurzelfüllungen nicht korrekt gemacht werden: Ich selber hatte für ein paar Wochen eine WF (war damals vom ZA überrumpelt). Ich bestand darauf, die Füllung wenigsten zu kontrollieren und zwar in 2 Ebenen: die Füllung ragte deutlich über die Wurzelspitze des Zahnes hinaus und bildete vor der Spitze im Kieferknochen (!) ein kleines Depot. Bei einem Bekannten genau das Gleiche. Aber, wie gesagt, in beiden Fällen sah man das nur auf der Aufnahme in einer anderen Ebene, die normalerweise nicht gemacht wird!
Zitat von Vinyard Beitrag anzeigen
Probleme mit Nase, Schleim, Ohrdruck reichen eigentlich schon bis ins Jahr 2006/2006 zurück. ... Aber die Allergien und die Probleme mit Belüftung Ohr, teilweise Probleme an den oberflächlichen Kopf/Schläfennerven haben damals angefangen.
Probleme mit Verschleimung, Ohren, Nasenebenhöhlen, Mandeln, haben sehr oft mit einer Unverträglichkeit von Milcheiweiß zu tun. Viele Leute haben da eine Vorbelastung. Ich würde mal radikal ein paar Wochen Milchprodukte (außer vielleicht Butter) weglassen. Falls du dieses Problem hast, dann nützt spülen natürlich nur sehr begrenzt, weil immer wieder Schleim nachproduziert wird.

Grüsse

Geändert von Luft (19.12.16 um 09:11 Uhr)

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Vinyard ist offline
Themenstarter Beiträge: 104
Seit: 10.03.11
Hallo Zorro,

vielleicht hast du nochmal zeit und Lust kurz Stellung zum Bild zu nehmen!

Zwischeninfo:

Epikutantest auf sämtliche getrennt getesteten Zahnmaterialien ist bisher negativ. Immerhin. Als nächstes steht am Freitag der Termin beim Atlastherapeuten an. Hier vermute ich auch ein Problem und auch einen Bezug zum Ohr. Auch habe ich schon mal was im Forum über die Verbindung Nitrostress durch HWS-Probleme und Schleimhautproblemen gelesen. Ich habe ich werde fündig.......

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Oregano ist offline
Beiträge: 59.839
Seit: 10.01.04
Nitrostress und HWS-Probleme:

Dr. Bodo Kuklinski!

Unter diesem Stichwort findest Du hier viele Beiträge.

Grüsse,
Oregano
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zorro59 ist offline
Beiträge: 559
Seit: 12.11.06
Hallo Vinyard,

Das Nachhärten von lichthärtenden Füllungen ist natürlich immer sinnvoll, wenn Beschwerden nach der Behandlung auftreten. Hier scheint es mir aber nicht ganz im Vordergrund zu sein. Die typischen Probleme, wie sie zum Beispiel von Dr. Ingrid Fonk beschrieben wurden (Brennen, Hautausschläge), hast Du nicht berichtet und Du hast Deine Beschwerden schon Jahre vorher gehabt.

Ich habe bei besonderes Augenmerk auf 28 gerichtet, weil ein nicht gereinigtes Zahnfach nach Weisheitszahnextraktion Ausgangspunkt von Tinnitus und halbseitigen Beschwerden sein kann und weil die alte Geschichte am ehesten zu dem langjährigen Verlauf paßt. Ohne aktuelles Bild ist nicht zu beurteilen, wie 24-27 heute mit der Kieferhöhle wechselwirken.

Es ist für mich persönlich klar, daß ich mich im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes von wurzelgefüllten Zähnen verabschieden würde, wenn möglich bevor gravierende Beschwerden auftreten. 15 scheint zur Zeit aber noch nicht im Vordergrund zu stehen, weil Du Deine Beschwerden auf der anderen Seite hast.

Ansonsten sehe ich im Bild "Treppchen" im Kiefer bei 36 und 46, wie sie für amalgamgeschädigte Zähne typisch sind. Unter diesen beiden Backenzähnen, ist je ein "großes schwarzes Loch" (fachchinesisch Aufhellung" = reduzierte Knochendichte ?) und die Grenzen der weiter hinten deutlich sichtbaren Mandibularnervenkanäle sind nicht mehr zu erkennen. Ich vermute deshalb, daß der Knochen hier in Mitleidenschaft gezogen wurde. So etwas kann auch Magen/Darm Beschwerden verursachen.

Die kleinen "schwarzen Löcher" im Bereich der UK 4er und 5er sind die Austrittspunkte des Mandibularnervenkanals - sie gehören da hin.

Die weißen Punkte sind Fremdkörper oder Ossifizierungen?
Die Zähne 12, 22, 31, 32 haben einen deutlich anderen Grauton als ihre Nachbarn?
Weitere Aufhellungen sind zu erahnen.

Ich würde ein neues Bild fordern, bevor weitreichende Entscheidungen getroffen werden.

Wie lange waren die Epikutanteste drauf? Wenn es nicht Allergien vom "Soforttyp" sind, dann reichen 48 h nicht.
Grüße zorro
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