Licht am Morgen bringt Kummer und Sorgen

23.06.06 11:51 #1
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Rohi ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 13.03.05
Ich will mal über ein paar neue Entwicklungen bei meinem Vollspektrum-Versuch berichten.
Wenn ich das Wohnzimmer früh nach dem Aufstehen gleich taghell beleuchte, macht sich in der Familie, besonders bei mir und meiner Frau, eine unerklärliche Aggressivität breit, so dass ich es erst mal auslassen muss (geht um den längsten Tag des Jahres auch). Ich habe das Gefühl, dass da Konditionierungen aus der Kindheit durchkommen. Das ging mir von Anfang an so, Leuchtstofflampenlicht am Morgen erzeugt das Gefühl, wieder in der Schule zu sein, und da habe ich schlechte Erinnerungen.
Das muss mit dem Winter zusammenhängen.
Im Winter vor einem Jahr wohnte noch eine Familie mit zwei Töchtern hier im Haus, die beide arbeiten gingen, die Kleinste ging in die Krippe. Da kann ich mich an manchen Tag erinnern, wenn wir noch im Bett lagen, in der finstern Nacht mitten im Winter früh um 6, wie die Kleine geweint und gewimmert hat, wenn sie früh in die Kinderkrippe geschleppt wurde, Papa, Papa, ich bin müde, war richtig schlimm.
Das scheint ein entscheidender Punkt zu sein, wie der moderne Mensch konditioniert wird.
Die Kinder werden im Winter früh im Dunkeln aus dem Bett gezerrt. Der Stoffwechsel ist noch auf Schlaf, kommt im Winter auch ohne Vollspektrum gar nicht richtig auf Touren, da ist es vollkommen normal, dass man Bauchschmerzen bekommt. Die Eltern sind hektisch, brüllen das Kind an, damit es schneller macht, obwohl das Kleine fast auf dem Stuhl einschläft, es muss sich irgendein Müslizeug in den schmerzenden Bauch quälen, und gelangt unter ständigem Schimpfen und Antreiben irgendwie in die Schule, wo es, noch halb im Dämmerschlaft, mit irgendeinem Scheißlicht bestrahlt wird, das in den Augen schmerzt, und dann soll es intellektuelle Höchstleistungen vollbringen (Streng dich an, sonst wirst du ein Assi, bekommst keine Lehrstelle, du musst den NC fürs Medizinstudium schaffen etc.). Das Wunder ist nicht, dass dadurch einige Kinder die "Krankheit" AD(H)S bekommen, sondern dass einige trotzdem gute Leistungen in der Schule schaffen.
Ich konnte mich beim Kindergartenbesuch überzeugen: 840er Leuchstoffröhren, das ist absolut unzureichend und macht auch noch die Augen kaputt.
Das geht aber nur, wenn man sein Körperwahrnehmung quasi abschaltet und nicht mehr auf Müdigkeit, Aufgekratztheit und Bauchschmerzen achtet. Das ist eine Konditionierung, durch die der Mensch von seinen Gefühlen wegkommt und das Patientengut für die Psychologen gezüchtet wird.
Dann muss man sich am Gluten berauschen, um wenigstens einigermaßen zu funktionieren.
Das unfaire ist, dass die Erwachsenen andere Möglichkeiten zum Aufputschen nutzen, Kaffee früh am Morgen, Alkohol zum Entspannen am Abend, diese Möglichkeiten hat das Kind nicht.
So ist meine Erklärung, denn auch ich habe extreme Probleme mit dem Licht am Morgen. Ich kann nichts essen, bekomme Bauchschmerzen, fühle mich aufgekratzt und irgendwie müsste ich fleißig sein (obwohl ich gar nicht weiß, was ich so früh am Morgen tun soll).
Durch diese Konditionierunen kommt auch der ganze Schlaf-Wachrhytmus durcheinander, da man ja nicht schlafen darf, wenn man müde ist, am Ende kann man auch abends nicht mehr schlafen.
Meine Frau fing an, unter Vollspektrum alle anzubrüllen, ohne Grund, da kommen die Konditionierungen hoch und ich muss langsamer vorgehen.
Das ist meiner Meinung nach die zweite Konditionierung, die ein Mensch durchlebt, die erste ist die Glutenkonditionierung durch Alpträume als Kleinkind.
An die kann man sich nicht errinnern, das war vor der Zeit der bewußten Erinnerung, an die zweite schon, auch wenn man es vergessen hat.
Es ist schon verwunderlich, dass über die Auswirkungen der Schichtarbeit auf den Menschen ausführlich geforscht wird, die Kinder aber vernachlässigt werden, sollen sich zusammenreißen und fleißig ihr Ritalin nehmen, oder was.

Licht am Morgen bringt Kummer und Sorgen

Anne ist offline
Beiträge: 4.973
Seit: 05.10.05
Hallo Rohi,

meinst du wirklich, dass das unbedingt so lichtabhängig sein muss mit den Aufwachzeiten usw.....? Ich kann von meinem Kind den Zusammenhang mit Licht gar nicht bestätigen. Seit er mit vier Jahren die Uhrzeiten auf Digitaluhren ablesen und verstehen konnte und er von uns gesagt bekam, dass er vor 6.15 Uhr nicht aufstehen soll, ist er Tag für Tag (ob Wochenende oder nicht) lustig und vergnügt 6.15 Uhr aufgestanden. Morgenstunde hat Gold im Munde, du weißt schon Da er sich dann allein beschäftigt hat, fanden wir das auch ok. Natürlich ist er dann auch freiwillig beizeiten ins bett gegangen. Ich glaube, jeder hat seinen ganz persönlichen Biorythmus und den kann man mit Licht zwar etwas austricksen, aber ich denke, dass das auch seine Grenzen hat.

Anne

Im Wohn-/Arbeitsumfeld kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Rohi ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.702
Seit: 13.03.05
Hallo Anne,

die Zusammenhänge, über die ich rede, sind nicht so offensichtlich.
Man verdrängt die störenden Gefühle, und dann sind die weg, man nimmt es nicht mehr war.
Es weiß also keiner mehr, bis er Depressionen bekommt und das "Morgentief" hat und Medikamente liegt, weils am "Serotonin und Melatonin" liegt.
Ich meine hier Prägungen, die unsere ganze Gesellschaft formen, "Gesunde" und "Kranke".
Na hoffen wir, dass es mit Deinem Kind gut geht.
Ich kann mich an die beschriebenen Episoden aus meiner eigenen Kindheit bis heute nicht erinnern, ich schlussfolgere nur aus Beobachtungen an meinen und anderen Kindern und aus den Analysen meiner Krankheitssymptome.
Es kann auch nur sein, Du kriegst es irgendwann nur mit der Schilddrüse, weil der Rhytmus außer Funktion ist.
Der Biorhytmus ist lichtgesteuert, bei allen Wesen auf dieser Welt.
Die Problematik bei mir zum Beispiel wurde mit der Pubertät akut, ohne Gefühle inkl. Körperwahrnehmung kommt man schon durch die Kindheit, aber dann führt der ansteigende Spiegel der Sexualhormone natürlich zu Problemen, den die rufen die Körperwahrnehmung wieder aus dem Grab.
In den meisten Fällen wird diese Vergewaltigung der Natur nicht direkt krank machen, sondern zu Spätfolgen führen.

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Sternchen ist offline
Beiträge: 1.231
Seit: 09.11.04
Hallo Rohi,

ich weiß schon lange dass mein Körper sehr empfindlich ist wenn ich gegen den Rhytmus lebe.
Aber was bleibt einem anderes übrig, ja es ist so wie du sagst es fängt als Kind schon an.
Ich weiß noch dass ich morgens immer auf der Bettkante saß und mich kaum bewegen konnte, ich habe immer schrecklich gefrohren, was ja auch ein Zeichen von Müdigkeit ist. Meine Mutter musste mich anziehen obwohl ich das schon selber konnte.

Später hatte ich Probleme mit der Arbeit, besonders im Winter.
Im Dunklen hin und im Dunklen zurück, zwischendurch nur mal aus dem Fenster sehen. 1 Std. Pause ist einfach zu wenig um genügend Tageslich zu bekommen. Nach einiger Zeit konnte man mit mir nichts mehr anfangen, da ich jede freihe Minute geschlafen habe.

Ich mache mir sorgen um meinen neuen Job. Ich arbeite in einer Halle ohne Tageslicht. Wie soll das nur im Winter werden???
Leider wird einem auch die Arbeitszeit vorgeschrieben.
Ich komme eigentlich sobald es hell wird gut aus dem Bett, aber so muss ich ca. eine Std. vor meiner eigentlichen "Aufstehzeit" aufstehen und bin total fertig.

Ich bin eigentlich ein gutes Beispiel: "schalte das Licht aus und ich kann mich gleich hinlegen und schlafen". Discos sind für mich nur schrecklich, werde dort so müde dass ich mich kaum noch halten kann

Ich kann das nicht abschalten, so wie die anderen!

Aber was kann man machen, die Arbeit kann man sich ja heute nicht mehr so einfach aussuchen

Als ich arbeitslos war ging es mir richtig gut, da habe ich wirklich so gelebt wie es mir mein Körper gesagt hat.


PS. was hat das eigentlich mit Gluten zu tun???
__________________
LG
Sternchen

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Rohi ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.702
Seit: 13.03.05
Hallo Sternchen,

das Gluten ist das Rauschmittel, um das alles durchzustehen. Scheint bei Dir nicht so zu wirken.

Ich überlege zur Zeit ernsthaft, wie man diesen Mechanismus durchbrechen kann. Meine Tochter wird nächste Woche in den Kindergarten gehen, und ich treffe Vorkehrungen für den Winter.

1. Idee
Es wird ein Lichtwecker angeschafft. Gibt es bei eBay für um die 120 Euro. Da wird man nicht in der stockdunklen Nacht aus dem Schlaf gerissen, sondern sanft vorgeweckt.

2. Idee
Vollspektrum. Zu Hause und im Kindergarten. Zur Zeit überlege ich mir Strategien, wie ich den Kindergarten davon überzeuge. Notfalls bezahle ich es selber. Obwohl ich dann wieder anders bin als die Heulflennen hier im Osten, die immer nach der Obrigkeit rufen und das Geld lieber versaufen oder ins Auto stecken als in ihre Kinder zu investieren.
Kauf Dir mal so eine Vollspektrumlampe von Narva, aber die 23 Watt, von denen ich mir gleich zwei zugelegt habe, sind zu stark, nimm lieber 15 Watt und probiere es aus.
Inwieweit Du bei Dir auf Arbeit Vollspektrum durchsetzen kannst, das könnte schwierig werden.
Probiere es mal aus, ich kaufe immer bei http://www.sl-g.de/, die liefern auf Rechnung, das hat man heute selten.

Licht am Morgen bringt Kummer und Sorgen

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Ich hab's nicht mehr im Kopf (die hohle Nuss!) aber vor einem halben Jahr habe ich was gelesen von einer Studie das man die Schule später beginnen lassen möchte (so gegen 9.00-10.00h) weil ganz früh morgens die Kids noch im Koma sind. Könnte natürlich auch daran liegen das erst gegen 8-9h die Sonne in die Klassenzimmer fällt was da aber keine beachtet hat. Ganz übel wird's dann wenn wie bei mir in einem Schulraum das Tageslicht nur durch einen Schlitz an der der Deckekante fällt oder der Lehrer lieber mit Tageslichtprojektor arbeitet und die Gardinen für 2 Schulstunden zu zieht. Kann mich daran erinnern das man in solchen Szenarien immer am besten pennen konnte. D.h. dann wohl das die uns damals gearscht haben mit "Tageslicht" weil Vollspektrum war's definitiv nicht...

Ich postuiere mal das es in 2-3 Jahren die erste Diplomarbeit zu dem Thema gibt. Titel: "Formalobjektive Betrachtung einer Modulation der Wahrnehmung von Primaten unter spektrumverschobener Luminanz und Beibehaltung der Leuchtdichte."

Wenn Du aber echt in der Kita oder im Kiga die Leuchtmittel austauschen willst dann bitte mit "vorher"<>"nachher" Effekt. Also alle Kiddings zum Leistungstest oder sonst wie auf die Prüfbank!

Egal was andere sagen mögen, ich muss feststellen das Dein Leistungsspektrum schon enorm zugelegt hat.

Schlimm wird aber, glaube ich, wenn gewiefte Manager diesen Text lesen und Ihre unteren Etagen damit austatten. Dann gibt's 120% Leistung für die Firma mit Narva und 20% Restleistung beim Verlassen der Räumlichkeiten. Das könnte übel enden!

ein bissken Literatur

Das Leben im Zeitraum Tag
Acht Uhr ist zu früh

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Rohi ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.702
Seit: 13.03.05
Danke für die Links,

es reicht mir, wenn die im Kindergarten die Lampen austauschen, mehr ist nicht drin.
Es hat mir schon genug Nerven gekostet, meinen Eltern Vollspektrumlampen einzureden, mal sehen, was passiert.
Auf einer Seite wird echt empfohlen, Arbeitsräume grundsätzlich mit großzügig bemessenen Oberlichtern auszustatten, wie das bei mehrstöckigen Gebäuden gehen soll, ist mir ein Rätsel.
Dazu kommt noch folgendes: von der "Natur" her ist die Existenz des Menschen in unseren Breiten im Winter eigentlich unmöglich, rein vom Klima, dass man nicht verhungert oder erfriert ist nur der "Kunst" sprich Technik zu verdanken. Das wird auch auf das Licht zutreffen, dass im Winter eben unzureichend ist, auch wenn man den ganzen Tag im Freien rumspringt. Da kommt der Stoffwechsel nicht auf Touren, zu wenig Licht, zu kurzer Tag.
Ausgangspunkt meiner Überlegungen zum Licht war der feste Entschluss, nicht noch mal solche Winterdepressionen wie dieses Jahr erleben zu müssen, wenn ich es irgendwie verhindern kann. Dazu kommt ein zweiter, ernsterer Punkt: die glutenfreie Ernährung für meinen Kinder wird unmöglich, wenn die im Winter in den Kindergarten oder die Schule gehen und es mir nicht gelingt, den Endorphinlevel durch Lichtverbesserung drastisch zu erhöhen.
Inzwischen habe ich festgestellt: eine Energiesparlampe in irgendeiner Zimmerecke ist unzureichend, der ganze Raum muss hell sein. Jetzt habe ich 72 Watt Vollspektrum an der Decke (Raum 20 qm), das kam mir am Anfang und kommt mir abends auch jetzt noch blendend hell vor, aber ich habe dank der zwei empfindlichsten Seismographen, die man sich denken kann, glutenfrei ernährte Kleinkinder, den Eindruck, dass es noch zu wenig ist. Ich werde noch zwei Röhren dazuhängen müssen. Bauempfehlungen geben 8 Watt Beleuchtung pro Quadratmeter mit Leuchtstoffröhren als Minimum an, da werde ich nicht viel drunter kommen.
Ich habe dann 144 Watt auf 20 qm, das dürfte reichen, dass die Kinder früh wach werden und nicht schon am zeitigen Abend einschlafen.
Da ich nicht das Geld habe, nach Italien zu fahren, hole ich mir eben das italienische Licht ins Zimmer ...
Nach meinem Empfinden ist der Lichtwechsel eine größere und grundlegendere Umstellung als das Streichen vom Gluten aus der Ernährung.
Noch eine dazu passende Beobachtung vom Computer: als ich dieses Frühjahr aus meiner Höhle ans Wohnzimmerfenster gezogen bin, habe ich meiner Mutter einen LCD-Monitor aus dem Kreuz geleiert, als vorfristiges Geburtstagsgeschenk, da der riesige 21-Zoll-Röhrenmonitor hier gestört hätte. Komischerweise wars mit dem Computer nachher nicht mehr dasselbe. Ich hatte auch an Gesundheit gedacht, aber irgendwie war eine eigenartige Faszination, die mich früher bis spät in die Nacht am Monitor hat sitzen lassen, verschwunden. Scheinbar hat die Röhre doch noch einige Spektrallinien mehr (vielleicht auch UV), als die Leuchtdiode. Es würde mich mal interessieren, in wieweit die Computerbegeisterung in Deutschland durch Umstieg auf das "gesunde" LCD nicht aus "unbekannten Gründen" auf einmal in den Keller geht.
Das gleiche gilt für den Fernseher. So manche Computer- oder Fernsehsucht wird wohl eine versteckte Lichtsucht gewesen sein.
Eine "Erleuchtung" für mich war der Spektroskop-Bastelbogen meines Bruders.
Es gehört schon einiges Bastelgeschick dazu (ich habe beim Abitur im Unterricht aus Langeweile Papierbastelbögen gemacht und darum einige Erfahrung), nachher bin ich überall rumgerannt und habe alle Lampen betrachtet. Es ist verblüffend und überaus beeindruckend, wenn man wirklich sieht, wie im Spektrum der normalen Energiesparlampe ganze Farben fehlen, obwohl die dem normalen Auge weiß erscheint.
Zur Zeit habe ich es verborgt, aber das Ding ist super.
Hier mal einige verwackelte Photos:
Normale Energiesparlampe:

Vollspektrumlampe:

Mit den Augen ist es noch deutlicher.

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Sternchen ist offline
Beiträge: 1.231
Seit: 09.11.04
Hallo Mike, hallo Rohi,

Ich hab's nicht mehr im Kopf (die hohle Nuss!) aber vor einem halben Jahr habe ich was gelesen von einer Studie das man die Schule später beginnen lassen möchte (so gegen 9.00-10.00h) weil ganz früh morgens die Kids noch im Koma sind.
das habe ich auch gehört, war auch im Fernsehen. Aber was nutzt es die Schule später anfangen zu lassen wenn es mit dem Arbeitsbeginn der Eltern nicht passt. So werden doch die Kinder erst in den Kindergarten gebracht und gehen von dort aus zur Schule. So war es jedenfalls bei mir. Meine Mutter musste um 7.00 Uhr bei der Arbeit sein, also war ich um 6.30 Uhr im Kindergarten. Zum Glück nur die ersten zwei Jahre, dann habe ich einen Schlüssel bekommen und bin morgens alleine zur Schule gegangen. Meine Mutter hatte aber immer viel Angst. Heute ist sie stolz eine so selbständige Tochter zu haben (und dass ich als Kind schon früh selbständig war) ...sagt sie jedenfalls...ich kann das nicht so beurteilen

Hmmm, ich dachte Unverträglichkeiten gegen Gluten haben nur einige Menschen und so war ich der Meinung dass ich kein Problem damit haben. Somit habe ich mich auch nicht weiter darum gekümmert. Rohi, was du schreibst hört sich aber so an als wenn Gluten für jeden schädlich sein kann. Liege ich da richtig???

Mit dem Licht ist mir gerade ein kleines Erlebnis eingefallen.
Ich arbeite überwiegend in der Mitte einer Halle die nur kleine Oberlichter hat. Ich kann die von meinem Platz aus nicht einmal sehen.
Dann sollte ich als Vertretung an einem anderen Arbeitsplatz. Dieser hatte eine breite Fensterseite. Die erste hälfte des Tages hatte ich in der Halle gearbeitet und ging nun in den neuen Raum, dort war ich ganz alleine und bin nicht auf den Gedanken gekommen das Licht anzuschalten. Ich habe mich so sehr wohl gefühlt, bis jemand kam und meinte ich hätte das Licht vergessen und es ungefragt einfach angeschaltet hat. Es war wirklich unangenehm und ich habe es schnell wieder ausgemacht

Ich kann das Gefühl schlecht erklären aber ihr wisst sicherlich was ich meine.
__________________
LG
Sternchen

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Iris ist offline
Beiträge: 295
Seit: 24.08.05
Hallo Rohi,


wenn du technisch begabt bist, bau dir doch gleich einen richtigen Sonnenaufgang.
Mit Timer und Farbfilter müsste das doch eigentlich gehen, oder gibt es keine Tageslichtlampen die sich dimmen lassen?
Gab irgendwann mal einen Beitrag im Fernsehen, wo sich jemand so was gebaut hat.

Ich bin mein ganzes Leben auch mit Tageslicht morgens nie richtig wach gewesen und es fühlte sich immer so an, als müsste ich mich halbkomatös durch eine Ladung Teer ziehen, bevor ich wieder etwas funktionierte.
Im Winter und bei Kunstlicht war es aber noch deutlich schlimmer und dann mutierte ich völlig zum Schlafwandler.

Da ich nach dem neuesten Stand der Dinge keine Cortisolreaktion auf Stress habe, ergibt sich daraus für mich noch mal wieder ein neuer Aspekt.
Die Cortisolausschüttung verläuft circadian, hat morgens ihren Höhepunkt und dann noch mal einen am Nachmittag, was stets mein zweites großes Tief war. Mein Schlaf-Wachrhythmus war auch als Kleinkind schon immer verdreht und ich hatte die besten Stunden zwischen 22.00-2.00Uhr, die ich aber leider nicht nutzen durfte.

Die hohe Empfindlichkeit auf Lichtspektren ist mir übrigens auch bei den meisten Leuten mit einer "Glaswand" in der Wahrnehmung aufgefallen. (Autismus, Depression, Derealisation/Depersonalisation)
Besonders die Neonröhren in Supermärkten werden dabei oft als hoch unangenehm empfunden und verstärken vorhandene Symtome.
Hierbei scheint aber jeder individuell auf andere Wellenlängen besonders empfindlich zu reagieren, was z.B. auch bei der Anwendung von Irlenbrillen oder Farblesefolien berücksichtigt wird.

Eine meiner Hypothesen dazu ist folgende:
Angenommen es gibt eine fehlerhafte Zuleitung/Verarbeitung im dreidimensionalen Sehen (Objektwirkung), so das wesentliche emotionale Reize nicht mehr in bestimmten Gehirnarealen ankommen.
Es fehlen dadurch wichtige Stimuli als Energieträger, bzw. zur Aktivierung des vegetativen Nervensystems und nun muss aus den restlichen Basisreizen (Licht/Farbe) das Bestmögliche herausgeholt werden.
Sind diese archaischen Quellen dann auch noch stark denaturiert (z.B.Kunstlicht), reagieren die inneren Fühler wesentlich sensibler als bei intakter Gesamtwahrnehmung.




Gruß
Iris

Licht am Morgen bringt Kummer und Sorgen

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Ich meine, der Dr. Servan-Schreiber beschreibt in seinem Buch auch so einen Sonnenaufgang.
http://www.harmonie-und-gesundheit.d...d=40&Itemid=36

http://www.medizin-der-emotionen.de/...3?id_article=3
Hier wird auch der Sonnenaufgang beschrieben:
Sonnenaufgangssimulation

Verschiedene Firmen vertreiben Geräte, mit denen man den langsamen Sonnenaufgang beim Erwachen simulieren kann. Die besten Geräte ermöglichen es, die Dauer des Sonnenaufgangs zu regeln (mindestens dreißig Minuten), haben zusätzlich einen »Alarmton« für die ersten Nächte und manchmal auch eine »Sonnenuntergangsfunktion« für das Einschlafen.Wenn Sie über das Internet ein Gerät von einem Hersteller außerhalb Europas kaufen, achten Sie darauf, dass es mit 220 Volt betrieben werden kann und dass es einen passenden Steckdosenadapter gibt.
Überhaupt stehen hier einige recht interessante Links.

Gruss,
Uta
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.


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