Energiesparlampen - Gefahr: Starke Elektromag. Felder u.a.

07.02.08 17:01 #1
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tinaruhrgebiet ist offline
Beiträge: 726
Seit: 20.03.07
Hallo,

da nicht jedem die Probleme mit der ach so empfohlen
Energiesparlampe bekannt sind, möchte ich auf das Thema aufmerksam machen!
Zumal Bestrebungen in Gang sind, aus "Umweltschutzgründen" diese EU-weit als Pflichtbeleuchtung durchzusetzen und unsere Glühbirnen
gesetzlich zu verbieten! (gestecktes Ziel ca. 2010)


Link:
Institut für Baubiologie + Oekologie Neubeuern IBN — W+G Artikel

SOWIE TEXTAUSZUG:
Starke elektromagnetische Felder! Energiesparlampen emittieren stärkere, mehr und andere elektrische und magnetische Felder als Glühbirnen, sowohl niederfrequente als auch hochfrequente. Deshalb steht für uns nach vielen Messungen fest: Eine Energiesparlampe gehört nicht in Kopf- oder Körpernähe, nicht an den Schreib- oder auf den Nachttisch, ein guter Meter Abstand sollte eingehalten werden, mindestens, manchmal noch mehr.

Computerbildschirme gelten seit 15 Jahren als strahlungsarm, werden aus berechtigter gesundheitlicher Vorsorge aufwändig strahlenreduziert hergestellt, und prompt kommt uns die Energiesparlampe in die Quere. Die macht in der Schreibtischlampe glatt so viel oder noch mehr Elektrosmog als der 21-Zoll-Bildschirm daneben. Mehr Elektrosmog als PC-Normen erlauben? Ja, viel mehr.

Die weltweit angewandte PC-Norm TCO setzt ihre Grenze für elektrische Felder in dem für Energiesparlampen typischen Frequenzbereich auf 1 Volt pro Meter. Das erreichen die meisten Sparleuchten mit Links und überbieten es sogar. Die in den Sparlampen integrierten elektronischen Vorschaltgeräte treiben die sonst übliche Nutzfrequenz von 50 Hertz auf einige zig Kilohertz hoch, in den Bereich von 20 bis 60 Kilohertz, also 20.000 bis 60.000 Hertz. Die Sparlampen-typische Frequenzumwandlung zieht neue und zusätzliche Elektrosmogbelastungen nach sich, speziell in diesem höheren Kilohertzbereich.

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit veröffentlichte 2004 zur Beruhigung der Verbraucher, die Computernorm würde von den Sparlampen unterschritten und untermauert das mit eigenen Messreihen. Doch für diese von Osram und Philips unterstützten Tests wurden Messgeräte und -methoden eingesetzt, die nicht TCO-konform sind, was zu niedrigeren Ergebnissen führte. Wir überprüfen die Strahlung von Sparlampen seit Jahren, auch für Verbraucherzeitschriften wie Öko-Test oder K-Tipp, und stellen mit den richtigen Messaufbauten nach wie vor fest, dass es die kleine Birne schafft, den großen Monitor in Sachen Elektrosmog in den Schatten zu stellen.

Die Feldbelastung durch moderne Energiesparlampen wird schon lange kritisiert. 1998 mahnte der Öko- Test zur Vorsicht: „Elektrosmog, bitte Abstand!“ Und die Stiftung Warentest 2006: „Erst ab 1,5 Meter unterschritten alle geprüften Sparlampen den TCO-Computerrichtwert.“ Deshalb: „In Steh-, Schreibtisch- oder Nachtischlampen sollte man sie nur nutzen, wenn ein größerer Abstand gewahrt bleibt.“

Starke elektromagnetische Oberwellen!

Ein spezielles Elektrosmogproblem sind Oberwellen. Glühlampen sind arm an Oberwellen, sie begnügen sich mit der sinusförmigen Grundfrequenz von 50 Hertz. Die elektronisch gesteuerte Energiesparlampe zieht harte, steilflankige Frequenzen mit vielen Oberwellen nach sich, sowohl bei den niederfrequenten 50 Hertz des Stromnetzes als auch bei den höherfrequenten 20 bis 60 Kilohertz der Elektronik.

Ein Frequenzsalat besonderen Ausmaßes und keiner weiß, wie das biologisch verarbeitet wird. Allgemein geht man davon aus: Je stärker die Feldintensität, je höher die Frequenz und je mehr Oberwellen, desto größer das biologische Risiko. Alle drei elektromagnetischen Negativpunkte sind bei der Energiesparlampe zu finden, bei der Glühbirne
LG Tina

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RRichter ist offline
Beiträge: 1.312
Seit: 18.12.06
und wenn ihr jetzt noch wüßtet dass quecksilberatome zum leuchten in einer energiesparlampe angeregt werden, dann hat diese lampe ganz ausgespielt.


das quecksilber ist auch der grund warum an einer entsorgungsverordnung gearbeitet wird.



grüße
richter

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Inge ist offline
Beiträge: 270
Seit: 04.12.05
hallo tina und hallo richter,

ich fasse es nicht - gerade habe ich mehrere lampen auf "energiespar" umgestellt...

wird sofort wieder zurückgeändert - gerade bei uns...wir legen sogar nachts die sicherungen um wegen elektrosmog...

danke für den hinweis

lg
inge

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Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo,

RRIchter hat recht, in den Energiesparlampen ist einiges an Quecksilber drin! Nur gut daß die sich mal überlegen wie die entsorgt werden sollen! Ist ja Sondermüll!
Ich habe die Info daß sie die normale Glühbirne vom Markt nehmen wollen.
Scheinbar ist das Licht der Glühbirne das beste "künstliche" Licht, was dem natürlichen Licht am nahesten kommen soll.

Hier ein sehr informativer Link zu Licht:

lichtbiologie

Hier zum Quecksilber in der Energiesparlampe:

visionen


Viele Grüße Petra

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tinaruhrgebiet ist offline
Themenstarter Beiträge: 726
Seit: 20.03.07
Hallo Inge,

schön wenn ich dir helfen konnte. :-)
natürlich kommt bei mir auch keine Energiesparlame zum Einsatz.

@richter + petri:

gut dass, ihr den Quecksilberkontext zusätzlich noch mal hervorgehoben habt!!

Also, um Umweltschutz kann es daher bei Energiesparlampen nicht gehen!
Wie so oft, stehen, anderweite Interessen dahinter...

(daher hier noch einen Auszug aus Versionen)
All diese Aktionen können nur von Politikern und Umweltschützern ausgehen, die sich unzureichend mit der Thematik Licht und Gesundheit befasst haben und unreflektiert die Werbesprüche der Lichtindustrie übernommen haben und nachplappern. Das Quecksilberspektrum kann keinesfalls zur Erzeugung von gesundem Licht herangezogen werden, das Gegenteil ist der Fall. Solange es keine Energiesparlampen ohne Quecksilberspektrum gibt, käme es einer Körperverletzung gleich, die Glühlampe zu verbieten. Es gibt übrigens seit mehreren Jahren eine Technik, die bei Halogen-Glühlampen zum Einsatz kommt, um Energie zu sparen und den Wirkungsgrad um 50% zu erhöhen.
LG Tina

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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Es sollte schon reichen das diese Leuchtmittel mit:

"enthält gesundheitsschädliches Quecksilber"

oder

"nur über den Fachhandel oder das zuständige Entsorgungsunternehmen zu entsorgen"

beschriftet wird, dann weis "Otto-Normal" was er sich da in die Hütte holt.

aber das geht nur bei Zigaretten!

und Batterien wenn Sie Hg-frei sind (ganz vergessen)!

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Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo Mike,

das fände ich klasse, wenn auch den Verpackungen der Energiesparbirnen stehn würde: "Benutzen dieser Produkte gefährdet Ihre Gesundheit" oder "Durch das Benutzen dieser Produkte kann man schwerkrank werden" oder ganz krass "Benutzen dieser Produkte kann tödlich sein! (wie auf der Zigarettenpackung steht)

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Horaz ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.730
Seit: 05.10.06
Nachdem die Maßeinheiten für "Gefährlichkeit" sehr uneinheitlich sind, kann man die Interessenslagen von Gruppen oder Lobbys nachverfolgen, wenn deren Aktivitäten zu manchmal skurillen Maßnahmen (der Politik) führen.

Ja, ja, Rauchen kann tödlich sein! Ist schon ok.
Saufen (Alkohol trinken) ist viel häufiger tödlich - da brauchen wir den Hinweis aber nicht!
Ungebremster Zuckerkonsum wird sie krank machen - der Hinweis wäre auf jeder Zuckerpackung und Limonadenflasche angebracht!
Auf jeder Antibiotikaschachtel müßte stehen, dass sie die Darmflora und damit das Immunsystem zerstören kann!
Oh, da fielen mir noch viele Beispiele ein!

Aber Energiesparlampen war das Thema. Mit dem hübschen Angstthema Klima kann man nun buchstäblich mit Luft handeln (CO2 - Zertifikate), Atomkraftwerke wieder eröffnen - und alle Glühbirnen dieser Welt austauschen (was für ein Wachstumsschub für die Industrie!).
Quecksilber? - ach was, Quacksalberei! Wenn`s in den Zähnen nicht schadet, dann erst recht nicht in Lampen. Und da steht doch das ganze System dahinter, das nichts als unsere Gesundheit im Sinn hat !

Viele Grüße, Horaz

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Binnie
Hallo Horaz,

danke für die prägnante Schilderung der Zusammenhänge... "Money rules the world". Und je mehr Geld in den Händen weniger Leute und Interessensgruppen, umso gefährlicher wird's ! Nix freie Marktwirtschaft, wie die Studenten u.a. in VWL lernen, sondern Kapitalismus pur! Die "unsichtbare Hand" ist wohl da, nämlich in Form von Geld, und leider nicht so wie Adam Smith sich das vorgestellt hat... Traurig, traurig...

Viele Grüße
Sabine

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Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo Binnie,

leider ist diese "unsichtbare Hand" sehr groß und sehr einflußreich. Schau doch nur die Pharmaindustrie an. Unglaublich was die für eine Macht haben. Geld regiert die Welt, leider!!
Bayer produziert Pestizide + Pharmaka!! Spricht wohl für sich selbst!! Wie millionenschwer die sind kann sich wohl jeder denken!
Vergiftet mit Pestiziden (auch Quecksliber belastet) >> krank >> Pharmaka !!

Grausig, grausig was da läuft!! Und alles mit Wissen der Regierung!!

Und zum Thema: Warum wird wohl nur über die Entsorgung geredet und nicht über das Verbot der Energiesparlampen? Ich denke es geht nicht nur um das Stromsparen und um das "Verharmlosen des Quecksilbers". Es ist absolut bekannt wie giftig das Quecksilber ist. Grausig, grausig!!


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