Cs- und Pfeffergas

16.05.16 20:49 #1
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Cs- und Pfeffergas
Clematis
Zitat von Senta13 Beitrag anzeigen
die Ärzte selbst rufen nicht an. Haben mich aber gebeten, den Hersteller nach den genauen Inhaltsstoffen zu fragen.
Hallo Senta,

warum machen die Ärzte das nicht selbst? Sie bekommen als Medicus dann doch bessere Informationen, als Du, wenn Du sozusagen als Laie dort anrufst.

Mein Speichel ist so bitter und stechend, dass ich ihn nicht mehr schlucken kann......
Jede Menge Speichel sammeln, dem Arzt geben und ihn auffordern die Probe an ein Labor zu schicken, um sie auf Chemikalien aller Art untersuchen zu lassen (OHNE jeglichen Hinweis auf CS!!!). Meist gibt ein Arzt dabei an, was er als Ursache vermutet - in diesem Fall muß er das unterlassen, sondern sagen er könne sich keinen Reim darauf machen oder so ähnlich. Deshalb sei eine umfassende Untersuchung erforderlich. Dann abwarten, was gefunden wird und ob das mit den Herstellerdaten übereinstimmt. Die Therapie könnte dann anhand der Laborergebnisse näher bestimmt werden.

Sind Labore bei CS nicht willig, so muß man sie austricksen und so könnte es gehen . Sollte der Arzt mauern, würde ich fragen: "Warum haben Sie die Hosen denn so voll?" Aber, wie gesagt, das würde ich fragen .

Viel Glück !

Gruß,
Clematis

Geändert von Clematis (21.05.16 um 18:42 Uhr)

AW: Cs- und Pfeffergas

Senta13 ist offline
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Hallo Oregano,
sehr interessante Geschichte! Danke dir dafür!
Ist ja schon der Hammer, was sich die Hersteller alles einfallen lassen um Umsatz zu machen.....
Wer weiss, was da wirklich in meinen Patronen war.... Die Polizei meint, normales CS-Gas ist zwar heftig, aber es lässt sich wieder entfernen und auch aus der Kleidung waschen... Da ist dieses Zeug ja weit davon entfernt...
Ich habe den Hersteller in meiner letzten Mail auch darauf aufmerksam gemacht, dass mein Fall eigentlich ein Fall für seine Versicherung ist! Die müssen doch irgendwie versichert sein, wenn jemand durch ihre Chemiekalirn zu Schaden kommt....
Sind sie aber nicht.....

Hallo Clematis,
mein Hausarzt ist der gleichen Meinung wie alle anderen Fachkräfte: Er kann (oder will) sich beim besten Willen nicht vorstellen, das sich diese Reizstoffe so lange halten und solche Verhaltensweisen an den Tag legen....
Ich werde aber den Umweltmediziner am Montag mal anrufen und fragen. Der hat allerdings wieder nur bestimmte Labore mit denen er zusammenarbeitet. Aber fragen werde ich.

So, die Wäsche ist gewaschen aber es ist wieder nicht ganz rausgegangen.
Damit ich mir nicht jedesmal erneut die Wohnräume kontaminiere, muss immer jedes Wäschestück im einen einzelnen 10l-Müllbeitel verpackt werden. Bügeln ist auch nicht.... Man kommt sich vor wie Robinson...

AW: Cs- und Pfeffergas

Senta13 ist offline
Themenstarter Beiträge: 42
Seit: 09.02.12
Erfahrungsaustausch ABC-ErkKw - ABC-Zug Landkreis Nienburg

Ich hab auf dieser Seite mal meinen Beitrag verlinkt....
Schaut zwar nur selten jemand rein, aber vielleicht habe ich Glück....

AW: Cs- und Pfeffergas

zui11 ist offline
Beiträge: 686
Seit: 14.06.09
was mir hier als weitere Möglichkeit zur Dekontamination einfällt, sind Effektive Mikroorganismen (EM). Man besorgt sich die Urlösung EM 1 und fermentiert daraus EM-A ( A=aktiviert).

Mit Wasser stark verdünnt kann man dieses innen und aussen versprühen (und auch beim Wäsche waschen etwas zugeben). Die EM zersetzen so ziemlich alles was giftig und fies ist.
__________________
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AW: Cs- und Pfeffergas

Senta13 ist offline
Themenstarter Beiträge: 42
Seit: 09.02.12
Hallo Zui11, vielen Dank für deinen Tipp!

Ich habe vor ein paar Wochen schon einmal mit einem Mittel namens Doogsan experimentiert. Das Mittel wird sehr gelobt, wenn es um Buttersäure und andere organische Verbindungen geht. Hiee der Link:

DOOGSAN versandkostenfrei Fabrikverkauf Deutschland

Dort wurde mir in einem Telefonat auch das erste mal klar, dass ich es mit einer art Säure zu tun habe..... Und so konnte ich mir auch erklären, weshalb das zeug immer mehr zu werden scheint, je mehr ich putzte oder die Terrasse mit dem Dampfstrahler bearbeitete.....

Das Mittel arbeitet irgendwie auf Enzymbasis und muss kombiniert werden, soweit ich das verstanden habe....
So habe ich mit dem Kanister geputzt und den Katalysator 1 zu 3 verdünnt und versprüht.

Das CS-Zeug wurde auf die Peozedur hin recht aggressiv...., so dass man den Raum verlasen musste. Nachdem der Boden Getrocknet war, war es allerdings wieder da.... :-(

Sind die EM oder EM-A auch Enzyme?
Natürlich bin ich neugierig und es keimt wieder ein Hoffnungsschimmer am Horizont.... Und werde es auf jeden Fall testen.

Kannst du mir noch sagen, wo ich etwas mehr Infos bekommen kann und wo man diese EM her bekommt? Und wie man sie fermentiert...?

Vielen Dank auch an dich und eine gute Nacht euch allen!

Cs- und Pfeffergas
Clematis
Zitat von Senta13 Beitrag anzeigen
Sind die EM oder EM-A auch Enzyme?
Natürlich bin ich neugierig und es keimt wieder ein Hoffnungsschimmer am Horizont.... Und werde es auf jeden Fall testen.
Hallo Senta,

hier findest Du weitere Informationen und Bezugsquellen:
https://www.emiko.de/
Portal für EM Effektive Mikroorganismen - EM Effektive Mikroorganismen

Es sind keine Enzyme, sondern nützliche Bakterien. Je nach Produkt kann man sie auch innerlich anwenden, bei schlecht heilenden Wunden und sie werden als Reinigungsmittel in Haus, Garten usw. eingesetzt. Mischt man sie unter Beton, wird dieser besonders hart. Reinigen Abwasser...

Gruß,
Clematis

AW: Cs- und Pfeffergas

Oregano ist offline
Beiträge: 62.222
Seit: 10.01.04
Hallo Senta,

kennst Du diesen Artikel schon?:

...
Nach der Reinigung kampfstoffbespritzter Körperteile sind sofort Entgiftungsmittel anzuwenden. Der Vorgang ist mehrfach zu wiederholen.
Bei Einsatz von Nervenkampfstoffen muß vor der Dekontamination Atropin gespritzt werden! Treten erneut Krankheitssymptome auf, ist so lange weiterzuspritzen, bis sich das Verhalten normalisiert.
Die hierfür benötigten Atropin-Spritzen gibt es rezeptpflichtig über jede Apotheke (muß gegebenenfalls dort bestellt werden).

Bei jeder Dekontamination von Körperteilen, die mit Kampfstoff in Berührung geraten sind, ist unbedingt zu beachten, daß die Hände durch Handschuhe (Gummihandschuhe) geschützt bleiben, um so eine spätere Übertragung von Giftstoffen durch die ungeschützten Hände zu vermeiden.

Die Körperdekontamination hat also beim Bemühen "zu Überleben" absoluten Vorrang.

Hilfreiche Mittel könnten sein:

Im Fachhandel erhältlich: Ersatz- und Aushilfsstoffe:

Natriumhydrogensulfat zur Entgiftung von N-Lost und Nervenkampfstoffen C13
Calgonit S (2fache Menge von C13)
Calgonit ST (2fache Menge von C13)
Jalu sauer (2fache Menge von C13)
Natriumcarbonat (Soda) zur Entgiftung von Nervenkampfstoffen C14
Kristallsoda (2fache Menge von C14)
Natronlauge, Kalilauge: 20% der Menge von C14. Vorsicht! Ätzend sofort nachspülen!
Calciumhypochlorid (65-70%) zur Entfernung von Nervenkampfstoffen, Lewisit und S-Lost
Chlorkalk (2fache Menge von C8)
Natronbleichlauge, (Eau de Javelle) (6fache Menge von C8)
Chloramin T (2fache Menge von C8)
C-Kampfstoff-Spürpulver zur Überprüfung ob Kampfstoff beseitigt wurde. (erhl. bei Mayer-Ausrüstungen)
C-Dekontaminationstücher zur Personendekontamination und zur Entgiftung empfindlichen Materials.
Schmierseife zur Entfernung von Nervenkampfstoffen und Lost
Konzentration der Entgiftungsmittel für Lösungen:

C08: 30g bis 50g pro Liter Wasser
C13: 50g pro Liter Wasser (kalt anwenden)
C14: 50g bis 100g pro Liter Wasser (so heiß wie möglich anwenden)
Sonstiges:

C-Tupfer zum Abtupfen chemischer Kampfstoffspritzer von der Haut
C-Ohrenstopfen zum Verschließen der Gehörgänge
C-Wundschutzverband zur Ersten Hilfe bei Kampfstoffwunden
Entgiftungspuder zur Entgiftung von chemischen Kampfstoffen.
...
SARDOG - Helferausbildung - Gefahrgut...

... Atropin
Atropin gehört zur Wirkstoffgruppe "Anticholinergika"
Definition
Anticholinergika hemmen die Wirkung von Acetylcholin, dem Hauptüberträgerstoff des Parasympathikus. Der Parasympathikus ist ein Anteil des unwillkürlichen Nervensystems und damit an der Steuerung von Körperfunktionen beteiligt. Im Gegensatz zum Sympathikus hat der Parasympathikus eher die Aufgabe, den Körper in einen Ruhezustand zu versetzen. So führt eine Aktivierung des Parasympathikus beispielsweise zu einer Verlangsamung des Herzschlags oder zur Weitstellung von Gefäßen. Anticholinergika, die aus diesem Grund auch Parasympatholytika genannt werden, kommen daher beispielsweise bei der Behandlung von Erkrankungen wie Reizblase, Asthma oder Krämpfen innerer Organe zum Einsatz.
...
http://www.hausmed.de/medikamente/wirkstoff/atropin

Da wird noch viel mehr genannt, das wäre zu viel zum Zitieren. BEi den Gefahrgütern gibt es verschiedene Arten, auch bei der Entgiftung kann differenziert werden.
Da A und O scheint mir zu sein, daß man weiß, was versprüht wurde. Ist das bei Dir klar oder nicht mehr heraus zu finden?

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Geändert von Oregano (22.05.16 um 08:38 Uhr)

AW: Cs- und Pfeffergas

Senta13 ist offline
Themenstarter Beiträge: 42
Seit: 09.02.12
Hallo Oregano,

man weiss noch nicht, was genau es ist. Es kann auch was föllig neues sein, was der Hersteller vielleicht gerade kreiert hat und nun mit diesem lächerlichen BKA-Siegel, dass er irgendwann mal bekommen hat, unters Volk bringt....
Nur will das keiner wissen.... Von Anfang an lag mein Bemühen darin, herauszufinden, was da drin ist.... Ich suche weiter.

Die ABC Gefahren.de hat eine Facebook seite da ging es um den Nachweis von atomaren Rückständen und wie dieser zu erbringen ist.
Ich stellte die Frage, ob es auch ein Nachweisverfahren für CS-Gas gibt.
Die Antwort war: "Da sprechen wir von wenigen Metern, was soll man da berechnen? (as)"

Was mal wieder bestätigt, dass in den Patronen definitiv was anderes sein muss.... Oder der Herr von der Feuerwehr-Spezialeinheit hat auch keine Ahnung (oder darf keine Meinung dazu haben...)

Ich möchte gar nicht wissen, was da eines Tages darüber alles ans Licht kommt. Eines Tages werden die Leute neugierig und dann gibt es hoffentlicj auch ein paar Chemiker unter den Neugierigen!

Geändert von Senta13 (22.05.16 um 10:24 Uhr)

Cs- und Pfeffergas

zui11 ist offline
Beiträge: 686
Seit: 14.06.09
Zitat von Senta13 Beitrag anzeigen
Kannst du mir noch sagen, wo ich etwas mehr Infos bekommen kann und wo man diese EM her bekommt? Und wie man sie fermentiert...?!
zB im EM Forum gucken / fragen EM Forum - Effektive Mikroorganismen • Foren-Übersicht

oder hier

Effektive Mikroorganismen EM (11.7.05)

gute Erfolge !
__________________
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Cs- und Pfeffergas
Clematis
Hallo,

da man im deutschsprachigen Web relativ wenig Hilfreiches bzw. Kritisches zur chemischen Zusammensetzung von CS-Gas und dessen Auswirkungen auf den Menschen findet, bin ich ins englische Web abgetaucht. Die teilweise sehr langen Texte kann ich leider nicht übersetzen, doch kurze Anmerkungen mache ich... Diese sind innerhalb der Zitate fett hervorgehoben.

Kann nur hoffen, daß Hinweise für Ärzte und Betroffene dabei sind, die hilfreich sind.

Eine Liste der verschiedensten Varianten von CS Gas findet sich hier:
CS gas | C10H5ClN2 | ChemSpider

Chemische Struktur von CS-Gas. Ergebnisse von Untersuchungen mit Gaschromatographen, ganz unten Wirkdauer, Abbauraten und viele chemische Eigenschaften mehr - vielleicht versteht ein Arzt diese Zusammenhänge oder es muß ein Chemiker helfen.
CS gas | C10H5ClN2 | ChemSpider
Von der türkischen Polizei favorisierte Variante von CS-Gas:
The variety favored by the Turkish police is known as CS gas, which is made from a powdery compound called 2-chlorobenzylidene malononitrile and a liquid solvent (often methylene chloride), mixed into an aerosol spray.
Almost Everything You Need to Know About Tear Gas | Mental Floss
Schutzmanahme:
Carry a bottle of solution made up from water and sodium metabisulphate (sold as Campden tablets used in home brewing) as this combination neutralises the effects of CS. If you cannot get this use clean water to rinse the eyes and skin affected.
CS Gas: How to combat the effects (Do or Die)
Je nach Zusammensetzung müssen unterschiedliche Behandlungsmethoden in Betracht gezogen werden:
This is significant since the symptoms and treatment for tear gas and pepper spray exposure can vary depending on the kind of aerosolizing agents or solvents used. For example, when silica gel is added to CS to form CS1 or CS2, the result is a stronger tear gas which is more water resistant. Methylene chloride— a known carcinogen— was used as a solvent in the tear gas and pepper spray against WTO protesters in Seattle in 1999. This is believed to have caused many health problems for protesters who were exposed.

Different Kinds of Tear Gas:
CS, CS1, CS2 - most common form of teargas
2-Chlorobenzalmalononitrile (also called o-chlorobenzylidene malononitrile) (chemical formula: C10H5ClN2), commonly known as CS.

CS is by far the most common form of teargas used. CS can be combined with silica aerogel to form CS1 and CS2, “which increases the fluidity and water resistance” as well as the intensity of the symptoms. CS was first developed in 1928 by US scientists Ben Corson and Roger Stoughton, and it is named after their last initials.
What is tear gas? | Demilitarize Health and Security
Was ist in Tränengas enthalten:
What’s Inside: Tear Gas | WIRED
CS Gas oder Tränengas - Chemische Waffe
The molecular formula for CS is C10H5ClN2
CS Gas or Tear Gas - Chemical Weapon
Cl = Chlor
CN = Chloracetophenon
https://de.wikipedia.org/wiki/%CE%A9-Chloracetophenon
Nitrile = Formel R–C≡N. Die funktionelle Gruppe aus Kohlenstoff und dreifach gebundenem Stickstoff wird als Nitril- oder Cyanogruppe bezeichnet.[1] Die Nitrile leiten sich formal von der Blausäure (HCN) durch Austausch des Wasserstoffatoms gegen einen organischen Rest ab. Die Isomere mit der Formel R–N≡C nennt man Isonitrile.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nitrile
Wenn ein Chemiker die Formel zerlegt, müßte er doch die Zusammensetzung genau bestimmen können, oder?
Beispiele von Tränengas:
Examples of Tear Gas
Actually, tear gas agents aren't usually gases. Most compounds used as lachrymatory agents are solids at room temperature. They are suspended in solution and sprayed as aerosols or in grenades. There are different types of compounds that may be used as tear gas, but they often share the structural element Z=C-C-X, where Z denotes carbon or oxygen and X is bromide or chloride.
CS (chlorobenzylidenemalononitrile)
CR
CN (chloroacetophenone) which may be sold as Mace
bromoacetone
phenacyl bromide
xylyl bromide
pepper spray (derived from chili peppers and most commonly dissolved in a vegetable oil)
What Tear Gas Is and How It Works
CS gas
Eine ausführliche und gründliche wissenschaftliche Untersuchung zu CS-Gas, September 2009: einschl. Versuche mit Freiwilligen... Fallberichte, Studien mit Tieren, festgestellte Schäden und Erkrankungen.
Seite 23: Werte für nicht beeinträchtigend, Handlungsunfähigkeit, tödlich

In controlled studies investigating the toxicological properties of CS aerosol, CS was disseminated from a 2% to 10% solution in methylene chloride or acetone by means of a pneumatic atomizing nozzle assembly (Owens and Punte, 1963; Punte et al., 1963; Gutentag et al., 1960) or by thermal dispersion by spraying the
molten chemical (Punte et al., 1963; Gutentag et al., 1960; Punte et al., 1962).
CS may be manufactured through carbonyl condensation by combining o-
chlorobenzaldehyde and malononitrile (HSDB, 2008). Recent production data were not located.
Seite 10 - Tabelle: chemische und physikalische Eigenschaften
Seite 64ff: Chemische Toxizität
Festgestellte Wirkung bei Mensch und Tier, gegliedert nach Exposition in Minuten, mg/m3, Gefahrenkategorie, Kommentare: Wirkung

https://info.publicintelligence.net/EPA-CS-AEGL.pdf

Hat man dies gelesen, kann man sich nur noch fragen welche Irren CS-Gas für unschädlich halten und es unkontrolliert anwenden, denn wie lange es dauert, bis sich etwa ein Demonstrant dem Strahl entziehen kann, wie lange es in der Kleidung steckt, kann kein Mensch voraussagen. Interessiert die Behörden auch gar nicht.
Ein weiterer ausführlicher Bericht:
Possible lethal effects of CS tear gas on
Branch Davidians during the
FBI raid on the Mount Carmel compound near Waco, Texas
April 19, 1993
Prepared for The Office of Special Counsel
John C. Danforth by Prof. Dr. Uwe Heinrich
Hannover, Germany, September, 2000
There are various preparations of CS and various techniques to make CS
airborne in an inhalable form. In Waco, a solution of CS in MC, contained in non-explosive projectiles and CO2 pressurized canisters, was used to insert the CS. Dispersed as droplets from this fluid, fine particles of crystalline CS emerged after instantaneous evaporation of MC.

CS is a white crystalline product with a melting point of 94 ° Celsius and a boiling point of 310 - 315 ° Celsius. CS is soluble in organic solvents. In methylene chloride (MC) at room temperature, the solubility of CS is approximately 39 % by weight; in acetone, the solubility is approximately 42 % (Edgewood Arsenal Technical Report 4301, Weimer et al. 1969).

The solubility of CS in water, on the other hand, is very low (2 x 10
-4 M). CS is hydrolyzed in water and the products of this hydrolysis are o-chlorobenzaldehyde and malononitrile. Hydrolysis means the cleavage of a molecule, in this case CS, by the addition of water. Hydrolysis is important in toxicology and is catalyzed by a large number of different hydrolytic enzymes. Because of this process, the amount of CS in water or water-containing fluids is reduced by 50 % within 14 minutes at pH 7.4 and 25 ° Celsius, or within 0.17 minutes at pH 11.4 and 25 ° Celsius. The time required to reduce the amount of a substance by 50 % is called the half-life of this substance. In acid solutions of pH 4 and below, CS is quite stable. The watery lining fluid of the respiratory tract has a pH value of approx. 7, but inside the organelles of the alveolar macrophages (cells that take up material deposited on the surface of the alveoli), the pH is between 4 and 5. The normal decomposition of CS produces CN, C2H2, HCl, NOx, CO, COCl2, and N2O.
Die normale Zersetzung von CS produziert: CN, C2H2, HCl, NOx, CO, COCl2, and N2O.

Preparations of CS used to generate CS-containing atmospheres are the
following: (1) CS melted and sprayed in the molten form; (2) spraying of CS dissolved in methylene chloride (10 %) or in acetone (5 %); (3) dispersion of CS2 as dry powder [CS2 is a siliconized, micropulverized form of CS with improved flow properties and greater weather resistance (95 % micropulverized CS with silica (Cab-o-sil) treated with hexamethyldisilazone); this mixture prevents agglomeration, increases flowability and also markedly increases hydrophobicity]; and (4) dispersion of CS from thermal grenades by generation of hot gases. The particle size (mass median diameter) of the CS aerosol generated from MC/acetone solution, by spraying melted CS or firing thermal grenades is reported to be in the range of 0.5 - 2 μm. Particle size can vary
depending on the generated droplet size of the dispersed fluid and in respect of powders on the micronization process used.
Bitte auf Seite 8 2b weiter lesen - Metabolite/Reaktionsprodukte von CS im Säugetier-Organismus
Dieser Abschnitt und weiteres könnten Anhaltspunkte für eine Behandlung liefern.
http://www.veritagiustizia.it/docs/g...fects_Waco.pdf
Und noch ein wissenschaftlicher Bericht:
Tear-Gas - Harrassing Agent or Toxic Chemical Weapon?
Journal of the American Medical Association, August 4, 1989
Toxikologische Studien mit zahlreichen Quellenangaben.
http://sujalsymposium.org/wp-content...ear-Gas-89.pdf
Eher am Rande zur Globalisierung der Unterdrückung und der fortschreitenden Entwicklung von Waffen zur Kontrolle der Massen, u.a. CS-Gas, aber noch viele weitere: The Globalization of Repression: A Special Report to the European Parliament
The Globalization of Repression: A Special Report to the European Parliament | Earth Island Journal | Earth Island Institute
Eine Beurteilung der Technologien zur politischen Kontrolle
Bericht an das EU-Parlament, Januar 1998

http://www.statewatch.org/news/2005/...t-stoa-rep.pdf
An Appraisal of Technologies of Political Control
Nachtragsbericht Mai 1999 - insbesondere Überwachungstechnologien
Development of Surveillance Technology and Risk of Abuse of Economic Information 1/4
1987 Untersuchte eine Kommission in Süd-Korea die Bevölkerung nach wiederholtem Einsatz von CS-Gas:
3. Through laboratory analysis carried out at the Massachusetts Institute of Technology at our request, we have been able to identify that O-chlorobenzylidene malononitrile, commonly referred to as CS gas, is in use in South Korea.
4. Widespread suffering has occurred in many neighborhoods of the major cities of South Korea from the use of CS gas. Hundreds of thousands, possibly millions, of Koreans have been exposed to the gas. Serious and painful acute illnesses have been caused, sometimes with permanent impairement of health. Long-term chronic illness may result in some cases. Individuals with prior exposure and susceptibility may be affected more severely.
6. There is an urgent need for medical research concerning the identification of tear gas compounds in use ... and clinical, epidemiologic, and laboratory studies on the acute and long-term health consequence of their use.
8. We believe "tear gas" is a misnomer for a group of poisonous gases which, far from being innocuous, have serious acute and longer-term adverse effects on the health of significant numbers of those exposed.

Studien und Offenlegung der chemischen Zusammensetzung werden gefordert. Symptome und Krankheiten nach CS-Einsatz genauer beschrieben. Fallbeispiele genannt.
VI. Einschüchterung der Ärzte: alle bestätigten, daß niemand gewagt hat die notwendigen Labor-, Klinik- und epidemiologischen Studien durchzuführen, aus Angst vor Repressalien seitens der Regierung. Diese Furcht besteht nicht nur in Korea, ganz offensichtlich bei Laboren, Ärzten in der EU ebenfalls.

https://s3.amazonaws.com/PHR_Reports...c-of-korea.pdf
Volumen-Verteiler-Systeme für große Mengen chemischer Reizstoffe: bulk chemical irritant distributor systems (delivered by British water cannon or Israeli backpack sprayers)

Less-lethal weapons are presented as more acceptable alternatives to guns. But these weapons augment rather than replace the more lethal weapons. Euphemistic labels are used to create the impression that these weapons represent soft and gentle forms of control. CS is never referred to by the authorities as vomit gas, in spite of its capacity to cause violent retching.

There is evidence that CS can cause permanent lung damage at comparatively low doses, as well as second-degree burns with blistering. In situations where high exposure to CS has occurred, heart failure, hepatocellular damage and death have been reported.

Oleoresin Capsicum (OC or “pepper gas”) is a new irritant based on extracts from chili pepper. It is banned for use in war by the 1972 Biological Weapons convention. But it was not banned for internal security use. It was US companies that transformed this irritant into a commercial product that is now widely used by police, corrections departments and private citizens.

The effects of pepper gas include blindness that lasts from 15-30 minutes, a burning sensation of the skin that lasts from 45 to 60 minutes, upper body spasms that force a person to bend forward and uncontrollable coughing, making it difficult to breathe or speak for between 3 to 15 minutes.

The US Army concluded in a 1993 Aberdeen Proving Ground study that pepper spray could cause “mutagenic effects, carcinogenic effects, sensitization, cardiovascular and pulmonary toxicity, neurotoxicity, as well as possible human fatalities.” Pepper spray got the go-ahead despite these reservations after the FBI gave its approval. It was subsequently revealed that the head of the FBI’s Less-Than-Lethal Weapons Program, Special Agent Thomas W. Ward, took a $57,000 bribe from a pepper gas manufacturer to give its product (Capstun) the all-clear.
The Globalization of Repression: A Special Report to the European Parliament | Earth Island Journal | Earth Island Institute
Eine Großhandels-Werbung für Pfefferspray - mit CS-Gas, angeblich ganz harmlos.
Completely resume in 30mins and could not cause any hurt.
40mL Euro-Paralisant Original CS-Gas Pepper Spray on Global Sources
Meinen Pfefferspray mit gerichtetem Strahl habe ich nun nochmal genau "erforscht", ist tatsächlich nur Pfeffer, kein CS-Gas.

Gruß,
Clematis


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