Wissenschaftliche Sendung zum Schlaf

01.04.16 13:21 #1
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damdam ist offline
Beiträge: 1.493
Seit: 02.10.10
Hallo,

da ich keinen besseren Platz dafür gefunden habe, poste ich es mal hier. In 3sat kam neulich eine Sendung "Der Mythos vom gesunden Schlaf". In der Mediathek ist sie nachzuhören, allerdings kann es gut sein, dass es nur noch heute geht.
3sat.online - Mediathek: Der Mythos vom gesunden Schlaf
Themen sind:
  • Untersuchungen an Naturvölkern bzgl. Schlaf
  • mögliche Auswirkungen von chronischem Schlafmangel
  • was bei Schlafmangel im Gehirn passiert
  • Schlafphasen
  • Bericht über eine Patientin mit spezieller Schlafstörung, die auf späteres Parkinson hindeutet
  • Untersuchungen an Tieren bzgl. Schlaf
  • Chronobiologie und Bedeutung von Licht (Menge, Intensität, Farbe, Timing) für den Schlaf
  • Bedeutung der Temperatur
  • Chronotypen und die Einstellung der Gesellschaft zum Frühaufstehen/Langschlafen
  • Flexibilität im Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Tagesschlaf

Viele Grüße

AW: Wissenschaftliche Sendung zum Schlaf

Kate ist offline
Moderatorin
Beiträge: 9.969
Seit: 16.11.04
Hallo damdam,

ich habe die Sendung gesehen und fand sie interessant. Hatte auch an Verlinkung in der Neurostress-Rubrik gedacht, es aber nicht geschafft. Nehme nun Deinen Beitrag als Aufhänger dazu - danke!

Ich meine, mich zu erinnern, dass die Scobel-Sendungen sehr lange zur Verfügung stehen - jedenfalls, wenn ich über mein (Smart-)TV in die Mediathek gehe.

Sehr wichtig finde ich übrigens immer wieder den Hinweis, wie gravierend die Auswirkungen von gestörtem Schlaf sind. Von vielen Ärzten - und leider auch im privaten Umfeld - werden Betroffene nach meinem Eindruck nach wie vor nicht besonders ernst genommen.

Gruß
Kate
__________________
Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

Wissenschaftliche Sendung zum Schlaf
Clematis
Zitat von damdam Beitrag anzeigen
Danke Dir Damdam,

jetzt weiß ich endlich, warum ich selbst im Winter immer bei offenem Fenster schlafen muß. Tue ich das nicht, oder ist der Raum gar leicht beheizt, schlafe ich schlecht und bin gerädert, wenn ich aufstehe! Als Eule bin ich wohl noch ein Urmensch... .

Gruß,
Clematis

AW: Wissenschaftliche Sendung zum Schlaf

Kate ist offline
Moderatorin
Beiträge: 9.969
Seit: 16.11.04
Das geht bei mir noch weiter: Gehe ich überhitzt ins Bett (weil ich z.B. vorher mit meiner Wärmflasche auf dem Sofa geknuddelt habe), wird es nichts mit Schlafen... Ich stehe dann zur Abkühlung oftmals auf und gehe im Schlafanzug, ohne Jacke und Socken, in einen anderen Raum und sitze da so lange, bis ich fast ausgekühlt bin (im Winter habe ich hier ca. 18 Grad nachts, im Sommer wird es schwieriger, wenn nicht mal geöffnete Fenster mehr Abkühlung bringen, da war's dann auch schon mal eine kalte Dusche oder ein nasses Handtuch im Bett). Das hilft manches Mal... musste ich nur erstmal drauf kommen. Zurück im Bett tut die Wärmflasche dann sehr wohl und fördert wiederum das Einschlafen.

Offenes Fenster ist bei mir obligatorisch.

Gruß
Kate
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Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

Wissenschaftliche Sendung zum Schlaf
Clematis
Hallo,

Las vor einiger Zeit, weiß nicht mehr wo, daß Essen relativ kurz vor dem Schlafen gehen, nicht zu empfehlen ist. Grund: mit dem Essen erzeugt der Körper Energie und Hitze, die dann beim Einschlafen hinderlich ist. Da kann man dann anfangen endlos zu grübeln - Gedankenkarrussell nenne ich diesen Störenfried .

Gruß,
Clematis

AW: Wissenschaftliche Sendung zum Schlaf

damdam ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.493
Seit: 02.10.10
Zitat von Kate
Sehr wichtig finde ich übrigens immer wieder den Hinweis, wie gravierend die Auswirkungen von gestörtem Schlaf sind. Von vielen Ärzten - und leider auch im privaten Umfeld - werden Betroffene nach meinem Eindruck nach wie vor nicht besonders ernst genommen.
Ja, finde ich auch, Siegel zu Beginn nimmt es ja auch nicht so ernst.

Das mit der Temperatur ist bei mir auch wichtig, aber auch schwierig auszutarieren. Manchmal hab ich im Bett regelrechte Frieranfälle (komischerweise merke ich es vorher nicht so doll), dann nehm ich 2 Wärmflaschen und warte im Bett drauf, dass mir warm wird. Wenn dann eine bestimmte Schwelle überschritten wird, glühe ich von innen heraus, dann ist es erst mal zu warm. So kann man die Nächte auch totschlagen...
Neulich aber hatte ich das mit dem Frieren nicht und ich bin nachts, wenn ich auf Toilette musste, einigermaßen überhitzt gewesen. Nun hab ich dafür gesorgt, dass mein Thermometer wieder funktioniert, es waren ca. 23° gewesen. Aber beim einschlafen hab ich das nicht gemerkt. Nun hab ich die Heizung wieder runtergedreht, jetzt geht es besser.

Was ich ganz deutlich merke inzwischen, wenn ich bis kurz vorm Schlafen am Rechner bin (Fernsehen ist nicht ganz so doll). Ich spüre dann eine Unruhe in meinem Kopf. Also, ich bin nicht nervös, und es ist auch kein Gedankenrasen (weil ich nichts besonderes denke in dem Augenblick), aber es fühlt sich so an. Ich bilde mir ein, dass dann irgendwelche Nervenverbindungen einfach noch überaktiv sind. Dann brauch ich ungefähr ne Stunde, um da wieder runterzukommen (1 Std. wurde in der Sendung ja auch gesagt)

So ähnlich war das gestern auch - habe die Sendung spät abends nachgesehen, denn ich bin davon ausgegangen, dass sie nur fälschlicherweise noch abrufbar ist (weil die Sendungen von 8 Tage davor auch nicht abrufbar waren). Aber es waren viele hilfreiche Infos dabei, das mit der Temperatur und das mit dem Morgenlicht, so dass es sich für mich doch gelohnt hat.

Viele Grüße

Wissenschaftliche Sendung zum Schlaf
Clematis
Zitat von damdam Beitrag anzeigen
Ich bilde mir ein, dass dann irgendwelche Nervenverbindungen einfach noch überaktiv sind. Dann brauch ich ungefähr ne Stunde, um da wieder runterzukommen (1 Std. wurde in der Sendung ja auch gesagt)
Hallo Damdam,

ich glaube nicht, daß das Einbildung ist. Der hohe Blaulichtanteil kann das erzeugen, d.h. man ist im Kopf noch putzmunter, Melatonin wirkt noch nicht, weil aus dem Takt geraten.

Meinen Bildschirmhintergrund habe ich in uni weinrot - beruhigt und aktive Fenster halte ich so klein wie möglich, dadurch weniger "beunruhigendes" Blau. Auch das kleine Program f.lux hilft, verdunkelt aktive Fenster, leichtes rosa. Bei mir hakt's dann aber mit dem Herunterfahren des Computers, daher wieder abgeschafft.

Gruß,
Clematis

AW: Wissenschaftliche Sendung zum Schlaf

Kate ist offline
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Seit: 16.11.04
Hallo,

ich möchte Euch nur kurz darauf hinweisen, dass viele der von Euch jetzt angeschnittenen Aspekte in der Neurostress-Rubrik (und womöglich auch in weiteren Rubriken) bereits ausführlich diskutiert wurden, zum "Blaulicht" gibt es sogar einen extra Thread. Wir hatten da ein kleines Clübchen von Schlaf-Gestörten, Datura hat auch viel Interessantes geschrieben.

Diese Licht-Auswirkung, ebenso wie ggf. die Auswirkung der Strahlung (die nach meiner Info auch auf die Melatonin-Produktion wirkt), ist nach meiner Einschätzung rein physiologisch und hat mit "Gedankenkarussel" o.ä. erstmal nichts zu tun. Das kann natürlich dazu kommen, je nach Inhalt der Computer-Recherche oder TV-Sendung. TV ist bei mir kein Problem, wohl weil der Kopf mind. 3 Meter von Bildschirm entfernt ist.

Lb. Gruß
Kate
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Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

AW: Wissenschaftliche Sendung zum Schlaf

damdam ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.493
Seit: 02.10.10
Ja, danke Kate und Clematis.
Ich hatte heir zu dem blauen Lichtanteil auch schon gelesen. Dass aber wirklich dieses Licht so ein Empfinden auslöst (falls es so ist), war mir neu. f.lux kenne ich auch, kommt für mich aber nicht in Frage. Ich hab dafür am Monitor das wärmste Licht eingestellt, aber das ist vielleicht zu wenig.

Ok, also ist das Thema Schlaf generell vornehmlich in der Neurostress-Rubrik zu finden?

Viele Grüße

Wissenschaftliche Sendung zum Schlaf

Kate ist offline
Moderatorin
Beiträge: 9.969
Seit: 16.11.04
Zitat von damdam Beitrag anzeigen
Ok, also ist das Thema Schlaf generell vornehmlich in der Neurostress-Rubrik zu finden?
Hallo damdam,

das weiß ich nicht, weil ich keinen Gesamt-Überblick darüber habe. Unter "psychischen" (emotionalen) Aspekten wird es sicherlich auch in der SPG-Rubrik behandelt werden, unter (v.a.) körperlichen (Einfluss von Ernährung, Nährstoffdefiziten, Licht, Esmog etc.) habe ich es immer eher unter Neurostress eingeordnet, wobei da auch Stress-Aspekte (z.B. Notwendigkeit des "Runter-Tunens" am Abend) diskutiert werden.

Gruß
Kate
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Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.


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