Greenpeace-Kampagne Detox - Mode entgiften!

01.07.15 13:22 #1
Neues Thema erstellen
Greenpeace-Kampagne Detox - Mode entgiften!

Kate ist offline
Themenstarter Moderatorin
Beiträge: 10.481
Seit: 16.11.04
Hallo damdam
Zitat von damdam Beitrag anzeigen
Wegen dem Loch: Hast Du irgendwann mal (Schule?) genäht, wenigstens ein bisschen?
Nein, in der Schule - aus heutiger Sicht leider - nicht. In der Grundschule wurde ich mit Häkeln und Stricken gequält... im Gymnasium gab's gar keine Handarbeiten oder Werken mehr (seltsam eigentlich). Aber: Ich habe mit 12 angefangen, meine Jeans per Hand enger zu nähen, per Hand deshalb, weil meine Mutter meinte, die Nähmaschine ginge dadurch kaputt. Meine Nähte sahen fast aus wie von der Maschine, auch heute noch bin ich eine ganz gute "Änderungsschneiderin". Ich habe allerdings keine Nähmaschine.
Dann würde ich mal schauen, ob Du im Internet was findest zum Säumen von Strickstoffen.
Hatte ich mal angefangen... werde ich aber nochmal vertiefen

Ich meine, die Lösungen waren ähnlich wie das, was Du schreibst. Vielen Dank auf jeden Fall für die detaillierte Anleitung Ich denke allerdings wie Du, dass das für diesen Zweck nicht ganz ideal ist, wegen der geringeren Dehnbarkeit, evtl. auch wegen "Auftragen" bzw. Drücken im Gesicht (ich hatte von so mancher Gesichtsmaske schon ganz "schöne" Abdrücke.
Oder bei einer Näherei fragen, ob sie das für Dich machen können (vielleicht würden die es auch anders machen)
Die Idee ist auch nicht schlecht. Ich "habe" eine gute Schneiderin um die Ecke, die schon das eine oder andere für mich gemacht hat.

Mein alter Hess-Pulli hat leider eine ganz andere Struktur - er ist wesentlich gröber als der Schlauchschal. Wobei ich glaube, dass das den Schwierigkeitsgrad erhöht (das Aufribbeln zu verhindern), also zum Üben nicht verkehrt.

Schöne Ostern noch (trotz nicht Outdoor-tauglichen Wetters)
Kate
__________________
Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

Geändert von Kate (01.04.18 um 10:21 Uhr)

Greenpeace-Kampagne Detox - Mode entgiften!

Kate ist offline
Themenstarter Moderatorin
Beiträge: 10.481
Seit: 16.11.04
Zitat von Kate Beitrag anzeigen
Habe ich bestellt, erhalten und eben auf einer kleinen Radtour kurz ausprobiert, (...)
Das Teil erscheint mir erstaunlich "funktional" und dazu angenehm. (...)

Noch zwei Links dazu:
https://www.biotextilien-allgaeu.de/...seide/elasthan
Hersteller: https://www.engel-sports.com/de/epaper/ (hat wohl keine "richtige" Website)

Es ist nicht ganz aus natürlichen Materalien, denn es sind 2% Elasthan drin ...
In diesem Schlauchschal von Engel Sports (gehört zu Engel Natur) steckt offenbar auch nichts weiter an nicht deklarierten Materialien. Misstrauisch(er) geworden, habe ich vorhin bei Engel Natur angerufen und nach "Ausrüstung" des Wolle-Seide-Garns gefragt. Dabei erfuhr ich, dass es zwar behandelt wurde, aber nicht chemisch, sondern mit der Naturetexx® Plasma-Technologie, die mit Elektrizität und Luft arbeitet.

Eine Übersetzung (mithilfe des Google-Übersetzers):
Sind Sie auf der Suche nach pflegeleichtem Merino?

Die Naturetexx® Plasma-Technologie (...) basiert auf einem völlig neuen, umweltorientierten Ansatz. Das Verfahren verwendet Plasma anstelle von Chlor, um die Wollfaseroberfläche zu modifizieren. Das Verfahren ist frei von Chemikalien und findet in trockenem Zustand ohne Wasser statt.

Wie funktioniert es?

Ein Plasma-Feld wird erzeugt, indem die Spannung zwischen zwei Elektroden in kontrollierter und konsistenter Weise entladen wird. Sorgfältig vorbereitete Wolle passiert das Plasmafeld, wo Elektronen und Ionen im Plasma mit der Wollfaser wechselwirken. Sie verändern dauerhaft die Oberfläche der Wolloberseite und gleichen die Schuppen der Wollfaser aus. Die Wolle wird dann zu einem Faden gesponnen, (...). Die fertigen Kleidungsstücke sind maschinenwaschbar ohne zu filzen und zu schrumpfen. (...)
Machine washable Merino – without chlorine – Südwolle

Siehe auch: www.naturetexxplasma.com: www.naturetexxplasma.com

Das Verfahren hat verschiedene Zertifizierungen, die meines Wissens recht aussagekräftig sind - v.a. Bluesign und IVN Best (siehe der Thread zu den Siegeln, dort insb. das Dokument von Greenpeace):
  • OEKO-TEX®
  • bluesign®
  • GOTS (für kontrolliert biologische Stoffe, wenn ich es richtig verstehe)
  • IVN Best (--- " ---)
Und es gab einen Preis für ökologische Innovationsfähigkeit, den OutDoor Industry Gold Award in der Kategorie "Innovation Nachhaltigkeit“ auf der Outdoor Messe Friedrichshafen 2015.

Hier geht es vermutlich u.a. (am Anfang des Textes) um das von Aclima auch angewandte Verfahren (Hervorhebung zur Schädlichkeit von mir, mit einem Fragezeichen, ob das so stimmt):
Ein bekanntes Problem bei Wolle ist das Verfilzen bei der Maschinenwäsche – die Ursache: Die Wollfasern haben raue "Schuppen", die sich ineinander verhaken können. Mit diesem Problem räumte das so genannte Hercosett- oder Superwash-Verfahren auf; es macht Wolle in der Maschine bei 40 Grad waschbar, teils sogar für den Trockner geeignet. Dabei werden die Schuppen mit Chlor teilweise abgelöst und danach die Fasern mit einer dünnen, chlorhaltigen Kunstharzbeschichtung versehen.

Inzwischen werden jährlich Tausende von Tonnen Wolle mit diesem Verfahren behandelt. Das Tragen von chlorbehandelter Wolle direkt auf der Haut gilt als unbedenklich. Aber die Abwässer aus diesem Prozess enthalten so genannte adsorbierbare Organo-Halogene (AOX), die der Umwelt schaden können. Patagonia wies schon vor Jahren in seinen „footprint chronicles“ darauf hin, dass "die meisten Kläranlagen in den USA ihre Annahme verweigern", so dass die Chlorbehandlung der Wolle oft auf andere Länder ausgelagert werde.

Es gibt inzwischen umweltfreundlichere Verfahren als die Behandlung mit Chlor. So lassen sich die Schuppen der Wollfasern auch mit Ozon oder Wasserstoffperoxid behandeln; (...) Relativ neu und auch chlorfrei ist die Plasma-Technologie. Für dieses Verfahren hat die Südwolle-Group 2015 den „Outdoor Award“ in Gold, Kategorie „Innovation Nachhaltigkeit“ bekommen – als "der neue umweltfreundliche Goldstandard unter den Wollausrüstungen". (...)
https://www.alpenverein.de/chameleon...le-2_27438.pdf

Ich habe da noch nichts weiter vertieft recherchiert, wollte Euch das aber nicht vorenthalten.

Gruß
Kate
__________________
Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

Geändert von Kate (04.04.18 um 20:05 Uhr)

Im Wohn-/Arbeitsumfeld kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
mehr

Optionen Suchen


Themenübersicht