Nährstoffangebot für Mikroorganismen in (Wand-)Farben

18.08.12 09:55 #1
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Kate ist offline
Moderatorin
Beiträge: 10.485
Seit: 16.11.04
Hallo zusammen,

dies fand ich auch zum Thema Wohnungsgestaltung interessant (welche Wandfarbe liefert möglichst wenig "Futter" für Schimmelpilze & Co.): Reaktionen der getesteten Mikroorganismen auf verschiedenen Malschichten - Fraunhofer IRB - baufachinformation.de

Gruß
Kate
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Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

Nährstoffangebot für Mikroorganismen in (Wand-)Farben

Oregano ist offline
Beiträge: 63.740
Seit: 10.01.04
Hallo Kate,

das ist eine sehr interessante Untersuchung. Ob die geringe Beliebtheit von Kalkfarben bei Pilzen erklärt, daß früher eigentlich hauptsächlich Kalkfarben verwendet wurden?
Soviel ich weiß, wurden auch die Ställe immer "gekalkt"?

https://www.maler.org/kalkfarbe-die-...ative-20111774

Da ich die Keimfarben aus eigener Erfahrung sehr schätze, würde ich dann auch bei dieser Marke bleiben:
KEIMFARBEN - Konsequent mineralisch.: Suche
KEIMFARBEN - Konsequent mineralisch.: Topobjekt-Archiv

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Im Wohn-/Arbeitsumfeld kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Nährstoffangebot für Mikroorganismen in (Wand-)Farben

Kate ist offline
Themenstarter Moderatorin
Beiträge: 10.485
Seit: 16.11.04
Hallo Oregano

Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
...das ist eine sehr interessante Untersuchung.
Ja, find ich auch. Obwohl es da ja nicht in erster Linie um Gesundheitsschutz geht.

Ob die geringe Beliebtheit von Kalkfarben bei Pilzen erklärt, daß früher eigentlich hauptsächlich Kalkfarben verwendet wurden?
Soviel ich weiß, wurden auch die Ställe immer "gekalkt"?
Ich denke, das könnte so sein. Habe auch gerade von jemandem etwas in dieser Richtung gehört, der viel mit der Berliner MCS/CFS-Selbsthilfegruppe unter Frau Schröder zu tun hatte (die führen diese beiden Syndrome hauptsächlich auf Schimmelpilzbelastung/-unverträglichkeit zurück, soweit ich das verstanden habe).

Zum "Kalken":
Die ätzende Wirkung, welche auch diverse Krankheitserreger zerstört, ist der Grund, warum früher gelöschter Kalk zum Desinfizieren von Ställen (das „Kalken“ der Ställe) benutzt wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Calciumhydroxid

Da ich die Keimfarben aus eigener Erfahrung sehr schätze, würde ich dann auch bei dieser Marke bleiben:
KEIMFARBEN - Konsequent mineralisch.: Suche
KEIMFARBEN - Konsequent mineralisch.: Topobjekt-Archiv
Die Farbe finde ich gut, allerdings ist das bekannte "Biosil" keine reine Silikatfarbe ("Silicate (auch Silikate) sind die Salze und Ester der Ortho-Kieselsäure (Si(OH)4) und deren Kondensate." https://de.wikipedia.org/wiki/Silikat, Kalk ist übrigens etwas anderes: "Calciumhydroxid (auch: gelöschter Kalk, Löschkalk, Kalkhydrat, Hydratkalk) ist das Hydroxid des Calciums." https://de.wikipedia.org/wiki/Calciumhydroxid), sondern Dispersions-Silikatfarbe (Keimfarben (Unternehmen)).

Dispersionssilikatfarben bestehen wie Silikatfarben aus Kaliwasserglas und Pigmenten, Füllstoffen und Hilfsmitteln, dazu kommt aber noch ein maximal fünfprozentiger Anteil einer alkaliresistenten Kunststoffdispersion. Der Dispersionsgehalt stabilisiert das System. Weil daher Dispersionssilikatfarben verarbeitungsfertig angeboten werden können, sind sie einfacher zu handhaben als Silikatfarben.
Eigenschaften von Dispersionssilikatfarben - Fraunhofer IRB - baufachinformation.de

Ich habe für mein Schlafzimmer Auro Profi-Kalkfeinputz (Profi-Kalksortiment - AURO - Naturfarben Hersteller für ökologische Farben aus Braunschweig) verwendet, diesen allerdings auch vom Profi aufbringen lassen Das geht prima auch ohne Tapete, weil da kleine "Steinchen" drin sind, die eine rauhe Wandoberfläche bringen (Raufaser-Tapeten - bzw. die Holzstückchen darin - sind auch eine Leckerei für Schimmelpilze). Aber natürlich könnte man auf eine glatte Wand auch reine Kalkfarbe (ohne "Steinchen") aufbringen.

Gruß
Kate
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Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

Geändert von Kate (19.08.12 um 14:43 Uhr) Grund: Ergänzung


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