Die Crux "moderner" Schulmedizin liegt darin, dass bei vielen Eingriffen und Krankheiten "vorsorglich" ein Antibiotika verodnet wird um spätere Komplikationen zu verhindern.
Da in einem solchen Fall ja nicht einmal ein Erreger bekannt ist, wird automatisch zur größten Kanone nämlich zum Breitbandantibiotika gegriffen!
Und tatsächlich...es klappt.
Vergessen wird bei dieser Methode jedoch, dass man so in rasender Geschwindigkeit neue resistente und deshalb hoch gefährliche Stämme heranzüchtet.
Und nicht nur das!
Wird nun der so behandelte Patient später ernsthaft bakteriell infiziert, trägt er in und auf seinem Körper schon Stämme einer Flora welche schon Resistenzen ausgebildet haben und man wundert sich dann gewaltig, wenn man weder mit normalen Dosen auskommt noch ein ausreichend wirksames Antibiotika findet.
Um es noch deutlicher zu machen:
Im 2. Weltkrieg hatten die Alliierten Penicillin zur Verfügung. Da reichte anfänglich für einen Verwundeten noch eine einzige Dosis um Infektionen zu vermeiden. Am Ende das Krieges benötigte man schon 4-6 Dosen. Heute ist der Großteil aller Bakterienstämme gegen das einstige Wundermittel resistent. Dafür reagieren nun sehr viel Patienten auf den Wirkstoff - sie haben gegen Penicillin und ihre Derivate eine Allergie entwickelt die bis zum anaphylaktischen Schock reichen kann.
Weiterhin muß man wissen, dass so gut wie keine Forschung nach neuen Wirkstoffen betrieben wird. Das rechnet sich nämlich nicht! Die sogenannten Reserveantibiotika, die bei Resistenzen eventuell noch brauchbar sind liegen nur aus einem Grund im Panzerschrak: sie haben bei hohen Nebenwirkungen eine sehr schlechte Wirkung oder erreichen den Infektionsherd nur mangelhaft.
Prima, weiter so....