Erfahrungen jahrelanger Speedkonsum

13.12.11 12:13 #1

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Erfahrungen jahrelanger Speedkonsum

Valerio ist offline
Beiträge: 21
Seit: 07.02.11
Zitat von Bunti Beitrag anzeigen
Weil der Dealer es nicht aus Apotheke holt sondern es womöglich selbst zusammen braut!

THC ist auch THC und in Apotheken zu holen und dennoch der aus APO um Vielfaches "gesünder" als der Mist um die Ecke!

Es geht nicht um den rein genannten Wirkstoff sondern was alles als es deklariert wIrd sowie die Herstellung!
Genau und das ist auch meine Frage. Schwemmt also das Amphetamin nicht die Nährstoffe des Körpers aus sondern die in der Synthese verwendeten Chemikalien, die womöglich in der Straßenproduktion nicht ganz entfernt werden?

Erfahrungen jahrelanger Speedkonsum

Bunti ist offline
Beiträge: 549
Seit: 28.07.11
Zitat von Valerio Beitrag anzeigen
Genau und das ist auch meine Frage. Schwemmt also das Amphetamin nicht die Nährstoffe des Körpers aus sondern die in der Synthese verwendeten Chemikalien, die womöglich in der Straßenproduktion nicht ganz entfernt werden?
denke ich mir ja...

da unter den Drogen-Konsumenten Amphetamin ja bloß so eine Art Jargon für das zeug ist, was der Dealer als Speed anbietet.

durch die Synthese ist die Dosierung wohl eine ganz andere, wie die legale..wie in Apo..

dabei fehlt mir gerade ein...

vielleicht entsteht der Mangel unter anderem weil Speed-Konsumenten so gut wie nichts essen...

da ist die Unterversorgung mit Mineralien sowie Vitaminen vorstellbar.

Erfahrungen jahrelanger Speedkonsum

makro ist offline
Beiträge: 146
Seit: 28.12.11
Hallo,

also ich bin ja jetzt schon recht lange "dabei"...
Anfangs gab es (fast) keine Amphetamine ausser Medikamente am "Markt". Man musste z.b. 5-6 Stück gewisse Appetitzügler nehmen, damit man eine vergleichbare Wirkung einer "Nase" Speed erhielt. Mengenmässig war das ungefähr das Doppelte, also müssten die heute am "Markt" erhältlichen Amphetamine auch potenter, also verändert worden sein.
Es gibt sowas wie eine "Grundwirkung" und vor allem in den Wirkungen auf die Psyche unterscheiden sich die Amphetamine im Wesentlichen. Ecstasy ist auch ein Amphetamin, aber mit z.b. Ketamin in der psychischen Wirkung nicht vergleichbar.
Genau genommen muss man also von Amphetaminen als Stoffgruppe sprechen. Da dürfte auch die Wirkung einzelner Stoffe in Bezug auf den Nährstoffhaushalt des Körpers unterschiedlich ausfallen.
Die Wirkung besteht imho aus mehreren Komponenten:
1. Künstlich erzeugter Stress -> Nebennieren
2. Übersäuerung -> Darm
3. Psychische Wirkung -> Neurotransmitter Balance
4. Herz/Kreislauf (Körperlicher Stress) -> Nervensystem, Gefässe
5. Vergiftung -> Leber, Nieren, Haut (deswegen fühlt man sich eher "schmutzig" auf Speed)

Im Prinzip gilt für JEDE Droge: Was "sie" Dir gibt, nimmt sie Dir im Nachhinein (oft doppelt) wieder weg. Daher ist ein ritueller/gelegentlicher Konsum eher anzuraten als Dauer- oder Gewohnheitseinnahme.
Gesunder Menschenverstand hilft hier, die Probleme vorweg zu erahnen und den Konsum ggf. anzupassen (im Zweifelsfall auf Null).
Aber man kann durchaus durch Speed-Konsum "etwas lernen" bzw. unvergleichliche Erfahrungen machen, die einem im Leben in anderen Dingen wieder weiterbringen könnten. Es kommt eben drauf an, was man daraus macht - Lernen kontra Flüchten.

Just my 2 cents...

Grüsse,
makro

Erfahrungen jahrelanger Speedkonsum
Ladiva
danke Makro für die vielen Tipps! mein jahrelanger speedkonsum hat mich ganz schön banane im kopf gemacht...leide jetzt unter panikattacken, war deswegen einige tage im krankenhaus.muss jetzt paroxetin nehmen. aber das man so doll an mangelerscheinungen leiden kann durch das zeug, war mir noch nie so bewusst...werd das auch mal machen mit den vitaminenpräparaten weil mir manchmal noch ziemlich komisch im kopf ist und ich mich schlapp fühle...
Greetz Ladiva
Zitat von makro Beitrag anzeigen
Tja, Speed ist leider der "Müll" der "Drogenszene".
Wer sich sowas reinzieht, sollte sich VORHER über die Risiken informieren. Pures MDMA kriegt man eigentlich auch fast nie auf der Strasse, obwohl jede zweite E-Pille mit genau diesem Attribut beworben wird.

Amphetamine schwemmen ordentlich Nährstoffe aus dem Körper aus. Ich würde Dir mal folgendes raten: Vitamin E (Biologische Fischölkapseln) und zwar ordentlich überdosiert, 5-6facher Tagesbedarf. Hochdosiertes Vitamin B-Komplex, Bio-Soja Lecithin, Das machst Du mal einen Monat lang. Daneben Magnesium, Zink, moderat Kalzium, ein wenig Kalium, Speisen gut und biologisch salzen, basische Kost (Gemüse). Keine Kombipräparate, am Besten alles einzeln und von hoher Qualität, aus der Apotheke und zur richtigen Tageszeit und richtig kombiniert. Hier im Forum findest Du alle Infos zu den Nahrungsergänzungsmitteln.
KEIN ZUCKER, maximal etwas Obst, viel Eiweiss und beginne auf alle Fälle eine Rizinus-Kur. Die Leber und die Nieren leiden enorm unter Amphetaminen! Solidago Tee trinken. Und Ruhe bewahren bzw. wieder gewinnen.
Trink "alkoholfreies" Bier. Das spült gut durch, enthält viele Mikronährstoffe wegen der Gärung und der geringe Alkoholanteil beruhigt die Nerven mal ein bisschen, allerdings ist es zwiespältig, die Folgen von Drogenkonsum mit anderen Drogen zu mindern.

Das Blöde ist, Du wirst ZEIT brauchen. Ich hatte ähnliche Ausfälle von "E" und ich brauchte mehrere Jahre zur vollständigen Regeneration. Eventuell wirst Du mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern die neurologischen Symptome einstweilen los, da vertraust Du Dich am Besten aber einem fähigen Psychiater an.

Mach unfangreiche Bluttests, ich vermute da werden sich einige Mineral- und Nährstoffmängel finden lassen. Wenn Du die behebst, hilft das Deinem Körper und Nervensystem bei der Regenerierung.

Betrachte Dein "Speed-Leben" als vergangen, und Dein "echtes Leben" am Beginn. Wenn Du wieder Lust bekommst, zieh Dir Deine unter Speed stehenden Kumpels mal nüchtern rein, da vergehts Dir ganz schnell wieder!
(Letzteres hilft auch bei vielen unverbesserlich Kokain Abhängigen).

Mann, das musste wirklich nicht sein, weisst Du....
Kopf hoch!

Grüsse,
makro

Erfahrungen jahrelanger Speedkonsum

makro ist offline
Beiträge: 146
Seit: 28.12.11
Hallo,

sorry für die späte Antwort.
Das Paroxat ist soweit OK, wenn es nach spätestens vier wochen hilft, ohne durch nebenwirkungen dein tägliches leben zu sehr zu beeinträchtigen.
das gift brennt dir vielleicht ein paar gute bakterien aus dem darm, ich würde mal auf verdacht eine vollständige analyse von deinem stuhl machen lassen. ansonsten ist es wirklich ein nervenproblem und das ist auch durch ernährung zu beeinlussen.
falls du eine psychotherapie machst, musst du an deinen schwächen arbeiten, die durch den konsum wahrscheinlich ausblenden wolltest.
es ist leider etwas bitter. wenn ich z.b. an lsd denke, komme ich ins schwärmen, aber ich würde mir niemals wieder etwas davon reinziehen. wenn du so weit mit speed kommst und ich denke mal, dass das etwas leichter sein wird, hast du eigentlich schon gewonnen.
jetzt ist es halt das "echte" leben, das voll reinknallt. daran wirst du dich mit guter hilfe auch gewöhnen können. wichtig ist nur, dass du feststellen lässt, oder selber feststellst, welche schäden das zeug bei dir hinterlassen hat. sobald du die baustellen deines körpers kennst, kannst du zielgerichtet an der linderung der symptome arbeiten.
wenn du glück hast, ist paroxat schon mal ein grosser teil von dem, was du brauchst. das kannst du dann, wenn es dir mal ein halbes jahr gut davon geht, gaaanz langsam reduzieren. und zwar mit einer genauen waage (ich denke, die hast du schon .
immer 10 bis 15% von einer dosis weglassen, solange bis es sich wieder so anfühlt wie vor der reduktion der dosis. dann kannst du wieder einen schritt mit der dosis runter gehen. nach jeder reduktion rechne damit, dass es für ca. 14 tage schwieriger für dich werden könnte aber es wird dir nicht so schlecht gehen wie vor der einnahme der antidepressiva.
wenn sie gut helfen und du sie einfach absetzt, wird dich nach spätestens einer woche der absetz-turkey einholen. geduld zahlt sich hier aus. du kannst auch, wenn du geübt bist, versuchen schneller zu reduzieren. am schluss wirds dann schwieriger, da gibts eine dosis, die nicht mehr wirklich wirksam ist. dann bei problemen einfach bissl weiter rauf dosieren als VOR der letzten reduktion und mal einen monat dosis halten und dann halt nur mehr in 5% schritten. wenn du das gefühl hast, zu viel reduziert zu haben, nimm ein paar tage lang wieder die doppelte menge der letzten dosis ein, dann wieder auf die menge der letzten dosis reduzieren. ist ein eiertanz aber du willst ja nicht von einer abhängigkeit in die nächste rutschen und irgendwann mal ohne medis leben, richtig?

ein tip für die psyche noch: wenn es dich mal so richtig runterzieht, im winter z.b. (wo du auch viel langsamer reduzieren solltest) zwing dich einfach jeden tag richtig blöd zu grinsen. und das einige minuten am stück, da gibts nach oben keine grenze. das geht am besten, wenn niemand dabei ist. du musst so dämlich wie möglich aussehen dabei. denk an lautes lachen. nenn es ruhig verrückt aber es hilft dir wird dann vielleicht auch bald auffallen, wie wenig die menschen in deiner umwelt eigentlich lachen. bei mir war es zumindest so.

melde dich dann mal wie die medis wirken.
ich hab mit der halben dosis angefangen wenn es dir damit nach einem monat schon gut geht, brauchst du nicht mehr.

ah, ja, rauchst du auch?

alles gute,
m

Geändert von makro (25.08.12 um 22:39 Uhr)

Erfahrungen jahrelanger Speedkonsum

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.536
Seit: 18.11.09
Zitat von Bunti Beitrag anzeigen
Weil der Dealer es nicht aus Apotheke holt sondern es womöglich selbst zusammen braut!
Womöglich lässt er es sich auch verschreiben und vertickt es dann weiter. Ist doch kein Problem, bei der Verschreibungspraxis.

Aber häufig wird man Pillen kaufen, von denen man nicht weiß, was wirklich für Substanzen drin sind.

Ganz abgesehen davon ist es ja nicht so, dass die Ritalinkonsumenten keine Nebenwirkungen hätten. Im Gegenteil. Von Kleinwuchs, geistige Entwicklungsverzögerungen, Appetitstörungen, über epileptische Anfälle, Panikanfälle und paranoide Zustände/Psychosen ist da alles dabei, was Amphetamin zu bieten hat.
Nicht zu vergessen die Studie “An Outline of Hazardous Side Effects of Ritalin (Methylphenidate)” [v.21(7), pp. 837-841]. von 1986, die das alles bis hin zu Hirnschäden schon umfasste.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Erfahrungen jahrelanger Speedkonsum

makro ist offline
Beiträge: 146
Seit: 28.12.11
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Ganz abgesehen davon ist es ja nicht so, dass die Ritalinkonsumenten keine Nebenwirkungen hätten. Im Gegenteil. Von Kleinwuchs, geistige Entwicklungsverzögerungen, Appetitstörungen, über epileptische Anfälle, Panikanfälle und paranoide Zustände/Psychosen ist da alles dabei, was Amphetamin zu bieten hat.
Nicht zu vergessen die Studie “An Outline of Hazardous Side Effects of Ritalin (Methylphenidate)” [v.21(7), pp. 837-841]. von 1986, die das alles bis hin zu Hirnschäden schon umfasste.
Ritalin ist das Kokain der Pharmaindustrie, das ist meine Meinung. Wie auch bei Kokain gibt es Neben- und Nachwirkungen des Konsums. Wer halbwegs klar denken kann, versucht mit einem Minimum am Psychopharmaka die nötigste Zeit zu überbrücken. Es ist schwer genug, das Zeug so auszuschleichen, dass man keine Absetzeffekte spürt. Das hat schon was mit Drogen gemeinsam und wenn man es genau nimmt, sind Pharmazeutika eingentlich Drogen, nur eben legal, wie Koffein oder Alkohol bzw. Nikotin.
Ich finde es bedenklich, dass zwischen "Genussmitteln" und "Drogen" unterschieden wird, weil beides das Selbe ist, Aber in einer Welt der Etiketten ist das eben so...

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.536
Seit: 18.11.09
Zitat von makro Beitrag anzeigen
Wer halbwegs klar denken kann, versucht mit einem Minimum am Psychopharmaka die nötigste Zeit zu überbrücken. Es ist schwer genug, das Zeug so auszuschleichen, dass man keine Absetzeffekte spürt. Das hat schon was mit Drogen gemeinsam und wenn man es genau nimmt, sind Pharmazeutika eingentlich Drogen, nur eben legal, wie Koffein oder Alkohol bzw. Nikotin.
Ich finde es bedenklich, dass zwischen "Genussmitteln" und "Drogen" unterschieden wird, weil beides das Selbe ist, Aber in einer Welt der Etiketten ist das eben so...
Was das angeht, so kommt es immer auch auf die Folgen an.
Beschaffungskriminalität wird sich bei Kaffee, Alkohol und Zigaretten schwerlich finden lassen. Im Gegenteil können die meisten ohne wirklich grössere Probleme auf diese Genussmittel verzichten, da sie nicht in dem Sinn süchtig sind, dass sie nicht ohne leben könnten. Natürlich nur, wenn es nicht um Alkoholabhängigkeit geht. Beim Nikotin ist es ansonsten sicher am schwierigsten. Aber auch diese Sucht hat keinerlei Folgen auf das Leben, den beruflichen Status, etc.

Alkoholabhängigkeit ist natürlich übel. Aber lange nicht jeder, der ab und an trinkt, ist alkoholabhängig.
Das sieht bei den Drogen, die unter das BTM fallen, oft ganz anders aus.
Ritalin fällt ebenso unter das BTM, wie andere Drogen auch.

Wer halbwegs klar denken kann, der nimmt keine Amphetamine, etc. oder Psychopharmaka und lässt seinem Kind sowas schon gar nicht verschreiben.
Und viele Psychopharmaka würde ich einfach als Gift bezeichnen. Von manchen ist ja bereits hinlänglich bekannt, wie stark sie Körper und Geist schädigen. Methadon hat auch mehr gesundheitlich negative Folgen als H.

Es gibt im Übrigen auch noch andere Möglichkeiten seine diversen Botenstoffe zu erhöhen oder gegen Zustände wie Psychosen etc. vorzugehen>orthomolekulare Psychiatrie oder Homöopathie.

Mein Bruder war immer stolz darauf über 30 Mal kalt von H entzogen zu haben, um es ab und an mal für 1 Wochenende oder auch 1-2 Wochen, also immer kurze Zeiträume, konsumieren zu können, ohne danach auf H hängen zu bleiben.
Also genau betrachtet war er da schon trotzdem immer vorsichtig. Hat auch nicht gedrückt.
Ich fand es immer total verrückt und habe auch nicht verstanden, dass er den Ehrgeiz hatte, sich zu beweisen, dass er H nehmen kann, wenn er Bock hat, ohne davon abhängig zu werden. Für ihn war das nur Spaß und Spiel.

Aber ich denke, es zeigt in jedem Fall eins- man kann vieles schaffen, wenn man es wirklich will.

Deshalb- So lange Du willst, schaffst Du das auch und findest deinen Weg. Da bin ich 100% sicher.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

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Ladiva2 ist offline
Beiträge: 1
Seit: 26.01.13
hallo makro,

hier is ladiva musste mich hier neu registrieren jetzt ladiva2

also mir gings in den letzten monaten wieder richtig gut, hab mich bis auf 10 mg paroxetin runtergestuft. is jetzt im februar 1 jahr her dass ich im krankenhaus war wegen meiner letzten panicktattacke.so und vor zwei wochen hats mich wieder umgekracht, hatte wieder sone attacke mit schwarz vor de augen, herzrasen, zittern und kribbeln im kopf.denke dann immer ich werde verrückt im kopf.ganz komisch.kam grade vom einkaufen, habs grade so nach hause geschafft.toll und jetzt is wieder alles so komisch.fühl mich manchma wie inner seifenblase. so unwirklich manchma alles.und diese angst schwirrt immer im hinterkopf dass ich wieder son anfall krieg oder dass ich bekloppt werde.....man ich hab gedacht ich bin wieder gesund...so ne scheiße ey....hm denkste....
ja und rauchen tu ich wien schlot.hatte vor n paar monaten ma aufgehört aber vor kurzem wieder angefangen wegen stress und so...auf koffeinfreien kaffee bin ich jetzt umgestiegen weil hab gelesen koffein kriegt man auch angstzustände.
achja und feiern war ich auch n paarmal wieder nätürlich mit peppen.naja dachte bin wieder gesund kannste ma wieder auf party gehn...sieht man ja was bei rausgekommen is...könnt mich echt in arsch treten....
woher weißt du eigentlich so gut bescheid über alles?bist du n hobbypsychologe oder so

Erfahrungen jahrelanger Speedkonsum

makro ist offline
Beiträge: 146
Seit: 28.12.11
Hallo Ladiva(2),

freut mich wieder mal von Dir zu lesen. Oft enden Threads einfach so, ohne dass sich der Ersteller wieder mal meldet...

Zitat von Ladiva2 Beitrag anzeigen
ja und rauchen tu ich wien schlot.hatte vor n paar monaten ma aufgehört aber vor kurzem wieder angefangen wegen stress und so...auf koffeinfreien kaffee bin ich jetzt umgestiegen weil hab gelesen koffein kriegt man auch angstzustände.
Da tippe ich aus persönlicher Erfahrung aber eher aufs Rauchen... Das kostet einen auch schon viel Energie, weil man weniger Sauerstoff im Blut hat.
Ich bin froh, dass ich nicht mehr qualme. Werd ich auch nie mehr anfassen das grauenhafte Zeug! Vor ein paar Monaten hab ich mir ein paar Züge von einem Joint genehmigt und hab total überempfindlich reagiert, hätte mich auch dafür später ohrfeigen können: Herzrasen, Herzstolpern, Kurzatmigkeit, Matschbirne, zeitweise Paranoia. Danach dann vier oder fünf Nächte Schlafprobleme und total kaputt gewesen.
Mit dem Vaporizer ist es nicht so, bis auf die Schlafproblematik. Aber der Vaporizer wird auch nur mehr ein paar mal im Jahr angeschalten...

achja und feiern war ich auch n paarmal wieder nätürlich mit peppen.naja dachte bin wieder gesund kannste ma wieder auf party gehn...sieht man ja was bei rausgekommen is...könnt mich echt in arsch treten....
peppen?
Jedenfalls war das keine gute Idee. Ich hab leider auch rausfinden müssen, dass ein kleiner Fehltritt einen wieder viel länger aus der Bahn werfen kann, als es früher der Fall war. Anscheinend merkt sich der Körper bzw. das Nervensystem, was ihm am meisten geschadet hatte.
Ich habe auch manchmal Gedanken an die eine oder andere Droge verschwendet, aber wenn es mir von ein bisschen gerauchtem Weed schon so sch**sse geht, möchte ich nicht rausfinden, was eine Nase oder was Schnelles mit mir macht, geschweige denn LSD... Bin eigentlich total drauf abgefahren, aber heute möchte ich das Risiko einfach nicht mehr eingehen, dass es mich aus der Bahn wirft. Da sind mir die Schwierigkeiten einfach zu arg. Hätte mir vorher auch nie gedacht, dass das was ich mal genossen habe, später solche Auswirkungen haben könnte.

woher weißt du eigentlich so gut bescheid über alles?bist du n hobbypsychologe oder so
Naja, angefangen hats mit Interesse für Psychologie und meinem Hang zu Bewusstheitserweiterung durch Drogen. Bald darauf musste ich mich (wie Baron Münchhausen) selbst am Schopf aus dem Dreck ziehen. Wegen der (leichten) Psychose und den Panikattacken nach meinem letzten LSD Trip vor 15 Jahren. Ein Psychotherapeut, der selbst keine Erfahrung mit dem Zeug oder der Szene hat, kann Dir da nicht helfen. Das musst Du selbst tun. Das war zumindest meine Sicht nach den ersten paar Besuchen beim Psychologen.
Hab damals übrigens nach dem Trip auch zwei Mal Ecstasy konsumiert, fürs zweite Mal hätte ich mich echt hauen müssen, weil das erste Mal schon so besch*ssen war. Dachte beide Male, dass ich den nächsten Tag nicht mehr erlebe und danach wochenlang Depressionen.

Also das Partymachen lässt Du besser mal. Du brauchst ein Hobby, ausserhalb vom Milieu. Ich hatte Glück, hab heute eine Familie mit zwei Kindern. Da hat man gar keine Zeit mehr für Party machen

Viele Grüsse, bleib dran,
makro


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