Methylphenidat, Ritalin, Concerta

10.12.11 19:38 #1
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FaulerWilli87 ist offline
Beiträge: 31
Seit: 10.12.11
Hallo,

ich nehme seit einem 3/4 Jahr Methylphenitat, am Anfang Ritalin, jetzt Concerta, 2x54 mg / Tag. Verschrieben wegen ADHS ( bin 55), Hauptgrund für mich: wirkt hervorragend gegen Depressionen, hilft auch gegen Müdigkeit (CFS).

Natürlich habe ich einen Gewöhnungseffekt, es wirkt nicht mehr so wie früher. Dosierung: manchmal (selten) nehme ich nichts (meist wenn ich nicht arbeiten muss), es könnnen aber auch schon mal 3x54, selten 4x54 mg sein.

Frage: Suchtpotential? Schädigungen der eine oder anderen Art?

Was wisst ihr darüber?

der faule Willi

Methyphenidat, Ritalin, Concerta

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Willi,

im schlimmsten Fall Selbstmordgedanken.

Gruß
Kurt Schmidt

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Oregano ist offline
Beiträge: 63.688
Seit: 10.01.04
Hallo Fauler Willi,

Dein Präparat hat ja sicher einen Beipackzettel, auf dem Du Informationen dazu bekommst?
Hier sind sie auch aufgeschrieben: Concerta 18mg/ -36mg/ -54mg Retardtabletten: Dosierung - Onmeda: Medizin & Gesundheit
> Warnhinweise
> Nebenwirkungen
> Wechselwirkungen ...

Hast Du denn den Eindruck, daß sich Nebenwirkungen eingestellt haben, die unerwünscht sind?


Grüsse,
Oregano

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FaulerWilli87 ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 10.12.11
Tja, Selbsmordgedanken habe ich ohne, wegen den Depressionen die dann wieder da sind.

Wegen Nebenwirkungen: habe ich keine, eher eine paradoxe Reaktion. Wenn im Beipacktext von möglichen Tachykardien und Blutdruckerhöhung gewarnt wird, so ist es bei mir das Gegenteil: Blutdruck und Puls stabilisieren sich, beides geht nach unten.

Willi

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smartforever ist offline
Beiträge: 3
Seit: 02.02.12
Da ich seit seit Jahrzehnten an Depressionen leide und KEIN Antidepressiva wirkte, dazu leide ich an Narkolepsie (übermässige Müdigkeit während des Tages) - habe ich es mit Ritalin versucht und nehme dieses Medikament regelmässig ein, damit der Tag erträglich ist, da ich ansonsten nur im Bett liegen würde und absolut keine Lebensfreude mehr hätte.

Deshalb kämpfe ich vehement gegen alle diese Besserwisser im Forum, die dieses Ritalin nur verteufeln und selber überhaupt keine Ahnung haben, was es bedeutet, während Jahren an Depressionen zu leiden und immer nur Müdigkeit kennen ... da ist das Leben nicht mehr lebenswert.

Sicher hat dieses Medikament Nebenwirkungen, aber man kann NIE verallgemeinern und man muss ja immer unter ärztlicher Beobachtung sein.

Wenn die Wirkung abnimmt, geht es mit der Stimmung auch wieder abwärts, ABER lieber einen kurzen Moment dieses Gefühl als den ganzen Tag !

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kopf
Zitat von smartforever Beitrag anzeigen

und man muss ja immer unter ärztlicher Beobachtung sein.
naja ,ich war auch unter ärztlicher beobachtung . ich nahm concerta .alle freuten sich über meine so gute entwicklung !!
ich selbst habe gemerkt ,dass ich mich langsam zu einer art "kampfmaschine" entwickle ! ich habe es dann weggelassen ,weil ich angst hatte , anderen ernsthaften schaden zuzufügen.
ich kenne auch seelische not und glaube das dieses mittel bestimmten personen helfen kann .

so wie es allerdings jetzt abläuft , dass man methylphenidat konfettiartig in klassenzimmer schmeisst ,müssen zweifel erlaubt sein .

LG

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smartforever ist offline
Beiträge: 3
Seit: 02.02.12
Das Ritalin wird im Volksmunde oft als Medikament bezeichnet, das gegen Verhaltensstörungen von Kindern und Jugendlichen eingesetzt wird.

Dieses Medikament wird aber AUCH Erwachsenen ohne Verhaltensstörungen verabreicht, was die Meisten nicht wissen, wie in meinem Fall die Narkolepsie und Antriebsstörungen, die das Leben sehr beeinträchtigen können.

Also dass eine Gefahr bestünde, seiner Umgebung etwas anzutun, ist fast auszuschliessen bei Erwachsenen, die dieses Medikament nehmen.

Methyphenidat, Ritalin, Concerta
kopf
ich war zur einnahmezeit ca. 34 jahre alt 193cm gross.
ich sage ja nicht , dass es nicht wirksam ist und auch nicht hilft , aber halt nur einem bestimmten personenkreis .
LG

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nour ist offline
Beiträge: 64
Seit: 16.11.11
Hallo zusammen,

also meine Erfahrung mit diesen Medikamente ist diese, dass sie oft als Wundermittel oder als Teufel verdammt werden.

Es ist eben so wie bei all den anderen Medikamenten, nicht bei jedem ist die selbe Reaktion.

Es gibt leider auch Nebenwirkungen, aber jeder muss wissen wie er damit zurecht kommt und man muss auch ständig im Kontakt mit dem jeweiligen Arzt sein.

Bei uns ist es möglich, dass wir immer unseren Arzt kontaktieren können und es werden regelmäßig Blutwerte und Blutdruck gemessen.

Man sollte Ritalin, Concerta und Co nur als Unterstützung sehen und nicht als Allheilmittel.

Gruß

Nour

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Traumdenker ist offline
Beiträge: 1.190
Seit: 09.01.11
Habs auch genommen,wirkte gut im Gegensatz zur Happy Pille und Neuroleptikagift.Allerdings bekam ich häufiger spürbare Nebenwirkung und mit der Zeit ließ die Wirkung nach. Kein Hunger mehr,kein Appetit,keine Libido. Definitiv nichts für mich. Habe es vor 2 Jahren mit 18 eingenommen.


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