Bitte helft mir ich weiss nicht mehr weiter

29.05.11 22:59 #1
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feuergoettin ist offline
Beiträge: 76
Seit: 03.03.11
huhu thomas,

kennst du andere betroffene? hab selber einiges hinter mir, und am meisten hat mir geholfen, mich mit leuten auszutauschen, die selbst betroffen sind/waren. das ist nahrung für die seele gewesen für mich damals, und ich kam mir auch gleich viel weniger bekloppt vor. gleichzeitig hab ich die suchtmuster dadurch kennengelernt und mir dann auch so meine gedanken drüber gemacht, dass drogenfrei nicht das gleiche ist wie suchtfrei.
suchtverhalten hat, soweit ich das bisher verstanden habe, immer was zu tun mit ersatzhandlungen...

...ersatzhandlungen für WAS?

das ist die preisfrage, um die keiner, der mit sich selbst ehrlich ist, drumrumkommt.

und niemand kann lösungen haben für jemand anders.. nur DU SELBST kannst rausfinden, für was dein suchtverhalten ein ersatz sein soll...

namasté

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Zahira ist offline
Beiträge: 886
Seit: 25.10.08
Zitat von feuergoettin Beitrag anzeigen


...ersatzhandlungen für WAS?

das ist die preisfrage, um die keiner, der mit sich selbst ehrlich ist, drumrumkommt.

und niemand kann lösungen haben für jemand anders.. nur DU SELBST kannst rausfinden, für was dein suchtverhalten ein ersatz sein soll...

namasté
ich bräuchte an dieser stelle einen applaudierenden smiley

darum gehts-wie immer -um das "dahinter"

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Quarkkeulchen ist offline
Beiträge: 9
Seit: 31.05.11
Zitat von Thomas22 Beitrag anzeigen
Hallo ich bin Thomas 22 Jahre alt. Ich nehme Drogen seit ich 13 bin, regelmässig seit ich 16 bin. Die Hauptdroge ist bei mir Cannabis und Speed, ganz selten Kokain. Als ich 18 wurde, bin ich zu einer Freiheitsstrafe von 2,5 Jahren verurteilt worden, die ich aber in einer Forensischen Psychatrie (Paragraph 64) abgesessen habe. Ich habe grossen Mist gebaut und bin schnell Rückfällig geworden und habe angefangen wieder zu Kiffen und Nasen zu ziehen (Speed) direkt nach meiner Entlassung. Eines Tages als meine liebe Mutter mir nicht die Tür aufmachen wollte und mein Vater sich auch gegen mich gestellt hat und mich nicht reingelassen hat (weil sie gemerkt haben das ich auf Drogen bin), ist bei mir im Kopf etwas explodiert. Ich konnte nicht mehr meinen Mund halten, habe die ganze Zeit geflucht und geschriehen was für schlechte eltern ich habe. Ich wollte sofort Hilfe holen und das einzigste was ich mir vorstellen konnte war in die Forensik zu gehen wo ich solange war. Ich habe wirklich ohne Pause geflucht auch in der Bahn vor allen Leuten. Als ich dann nach ca. 3 Stunden Zugfahrt endlich da war kamen die Pfleger und Ärzte. Ich habe gesagt das ich meine Eltern umbringen werde und mich selbst wenn man mir nicht Hilft, Ich bin völlig durchgedreht. Dann hat die Chefärztin mir 4 kleine Becher langsam hintereinander ATOSIL verpasst und ich kam langsam wieder runter und war benebelt. Sie haben mich dann in die Allgemeine Psychatrie gefahren und ich war 3 Tage fixiert. Dann eines Morgens stand der Arzt vor mir und sagte :"Sie haben eine Drogeninduzierte Psychose". Ich habe nie Stimmen gehört und auch keine Halluzinationen gehabt. Ich möchte gerne wissen was ich habe. Ich bin Tottraurig ich war ein junger sportsmann mit viel Energie (auch ADHS Diagnose die den ganzen Forensik Aufenthalt mit Ritalin behandelt worden) Ich war für jeden Spass zu haben habe oft Witze erzählt, Leute zum Lachen gebracht. Ich war kreativ und mit den Frauen lief es immer ganz gut. Und jetzt nehme ich Cipralex 1 Tablette und Seroquel 2 Tabletten und fühle mich total Antriebslos (in allen Belangen), mein Gesicht hat sich verändert und vorallem mein Kopf. Mir ist nicht alles egal aber ich kann mir nicht mehr vorstellen eine Freundin zu haben, regelmässig arbeiten zu gehen. Für mich ist alles so in weiter Ferne. Und ich denke jeden Tag daran und sage mir selbst immer :" Scheisse!" Verdammte Scheisse das es soweit gekommen ist. Meine Frage ist einfach ob ich mein Leben lang so bleiben werde oder ob irgendwann alles wiederkommt ich bin 22 Jahre, ich habe solche Angst um meine Zukunft. Allerdings muss ich gestehen das ich mir ungefähr jeden abend einen Joint rauche wirklich nicht mehr, und Speed habe ich auch nicht mehr angefasst. Bitte helft mir, ich liebe meine Eltern und das Leben aber alles ist so anders. Wer kann mir sagen WAS DAS IST oder WIE ICH DA RAUSKOMME. Bitte ich bin am Rande der Verzweiflung.

Mit freundlichen Gruss Thomas
hallo thomas!
das ist das wahre leben,an dem du mit 13 aufgehört hast dich zu beteiligen!!!
ist dir jemals in den sinn gekommen das du eines tages für deine sünden(ob nun an dir oder anderen) bezahlen mußt... vielleicht ist das der preis!
und so lange du dir am abend noch ein tütchen drehst, kann deine einsicht u deine angst noch nicht all zu groß sein.. mitleid bekommst du von mir nicht!
bisher sollten bei dir immer andere was tun, ärzte,eltern...wie wärs denn wenn du mal den a... hochkriegst u dich nicht bemitleiden läßt! du bist nämlich kein opfer, sondern ein täter, an dir selbst u deinen eltern... das leben ist keine ewige party,sondern täglicher kampf in dem sich jeder seinen dämonen stellen muß. jetzt bist du damit dran...

Geändert von Bergeversetzer (01.06.11 um 16:52 Uhr)

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Bergeversetzer ist offline
Beiträge: 1.143
Seit: 12.04.10
Hallo Quarkkeulchen,

bißchen unsensibel finde ich deinen Beitrag nun doch.
Meinst du nicht, das Thomas sich diese Dinge schon alle längst selbst gedacht hat? Und das er nicht hier schreibt, um von dir dann rund gemacht werden zu wollen, sondern weil er Hilfe sucht?


Ich bitte solche Beiträge zu unterlassen, sie dienen nicht der Hilfestellung, sondern der eigenen Abreaktion, welche an dieser Stelle wirklich unpassend ist.
__________________
Nette Grüße
Bergeversetzer

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Zahira ist offline
Beiträge: 886
Seit: 25.10.08
vorallem stand nirgends in dem beitrag, dass er aktuell noch kifft.. also nicht nur unsensibel sondern auch noch falsch bzw unterstellend

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Bergeversetzer ist offline
Beiträge: 1.143
Seit: 12.04.10
Hallo Zahira,


doch hier im ersten Beitrag:

Allerdings muss ich gestehen das ich mir ungefähr jeden abend einen Joint rauche wirklich nicht mehr, und Speed habe ich auch nicht mehr angefasst.
__________________
Nette Grüße
Bergeversetzer

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Zahira ist offline
Beiträge: 886
Seit: 25.10.08
oh dann habe ich das überlesen

dennoch nicht die feine...

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Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Hallo!
Sucht kann im Zusammenspiel mit neurologischen Störungen vorkommen. Diese neurol. Störungen/Schädigungen können durch verschiedenste Einflüsse entstehen wie durch Traumata, Impfungen, Mobilfunkstrahlung usw.

Ein Buch, das mir sehr geholfen hat, derlei Zusammenhänge zwischen neurologischen Störungen und Sucht und vielen Arten von Verhaltensstörungen, Persönlichkeitsveränderungen, "unwiderstehlichem Drang" etc. zu verstehen, war das Buch von Harris Coulter "Impfungen, der Großangriff auf Gehirn und Seele". Mein Tip ist, da mal reinzulesen.
Ich meine, daß viele dann mehr Verständnis aufbringen können für Menschen, die Schwierigkeiten haben, bestimmte Dinge aufzugeben, was es auch immer sei.

Ich kann das nicht vertragen, wenn da jemand ankommt, selbst nicht in der Haut des Gegenübers steckt, und dann gewisse Behauptungen aufstellt, was letztlich überheblich ist.

Thomas, neurologische Schädigungen (eben inkl. Thema Sucht) sind in einigen Fällen behebbar oder besserbar. Eine Möglichkeit dazu ist eine homöopathische Konstitutionstherapie bei einem sehr erfahrenen Homöopathen. Allerdings plädiere ich heute gegen alle Potenzen über 30. Meiner Erfahrung nach stellen diese einen zu starken Eingriff in den Organismus dar, zudem gibt es inzwischen immer mehr Fälle von Menschen, die dadurch "elektrosensibel" geworden sind, also auf elektromagnetische Felder immer stärker reagieren.

Ich hoffe, Du findest die richtigen Wege aus Deinem Labyrinth!!

__________________
Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Hallo Thomas,
also wenn Du meine Meinung hören willst, dann hast Du ganz schön Mist gebaut und dir die Sache ziemlich verbockt. Du hattest jede Menge Zeit aus dem Schlamassel raus zu kommen und hast dir gleich wieder alles reingezogen und bist dann auch noch so abgetiert.
Ich gebe Quarkkeulchen auch Recht, wenn sie/er/es schreibt, Du stehst Altersmässig nicht da, wo Du ohne Drogen stehen würdest.

Aktuell bist Du auf Psychopharmaka. Hier http://www.symptome.ch/vbboard/rund-...opharmaka.html kannst Du alles erfahren, was Du wissen solltest.
Du solltest auch mal die Packungsbeilagen lesen. Dafür liegen die bei.
Dass Du dich optisch verändert hast, liegt an den Psychopharmaka. Bei vielen nimmt man sehr stark zu.
Wenn Du jetzt müde, antriebslos und benommen ist, so liegt auch das an den Psychopharmaka und ist beabsichtigt. Meiner Meinung nach bist Du völlig ruhiggestellt.
Wie lange nimmst Du das schon?

Du hattest nach deiner Schilderung keine der typischen schizoiden drogeninduzierten Psychosen, allerdings wohl unheimlich starke Aggros, die dich völlig aus der Kontrolle brachten.
Man kann in seinem Leben auch richtig sauer werden und ausrasten. Eine Psychiatrie ist dazu mit Sicherheit der ungeeignetste Ort, den es gibt. Bei deiner Drogenkarriere sowieso.
Also keine Ahnung, ob Du wirklich eine hattest.

Psychosen kann man mit Psychopharmaka jedenfalls sowieso nicht heilen. Nur etwas unterdrücken, damit man nicht ganz austickt, wenn man dann eine bekommt. Heisst jeder mit deiner Diagnose wird bei der schulmedizinischen Behandlung prinzipiell total ruhiggestellt. Ob er nun nur einmal eine hatte oder öfter welche bekommt.
Deshalb müsstest Du eigentlich trotz Psychopharmaka bemerkt haben, ob Du Psychosen hattest. Die kommen nämlich manchmal nur einmal, manchmal zweimal und manchmal sollen sie ein Leben lang auftreten.
Bei Substanzmissbrauch sollten sie häufig auftreten.

Ich rate dir dich umfassend zu informieren. Nach allen Seiten. Es gibt auch diverse Threads zum Thema, die dir weiterhelfen können, wie der von Asiate, der sich mit orthomolekularer Therapie geheilt hat.

Das Beste wäre Du würdest dir einen Arzt zum Entzug suchen. Obwohl das schwierig werden könnte. Hab dazu und zur homöopathischen Behandlung schon mal was geschrieben. http://www.symptome.ch/vbboard/psych...tml#post471047

Ich finde es eigentlich nicht schlimm, wenn man ab und zu mal kifft, so lange es im Rahmen bleibt. Allerdings solltest Du dir ernsthaft überlegen, ob das bei deiner Diagnose wirklich Sinn macht, wenn sie denn zutrifft.
... oder gibt es chancen das ich ganz der alte werde?
Klar gibt es die. Das kann ich dir mit Sicherheit schreiben.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

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Thomas22 ist offline
Themenstarter Beiträge: 25
Seit: 29.05.11
Zuerst einmal ein Dankeschön an alle die geantwortet haben hätte ich nicht gedacht!

Also zu dem Thema das ich selber Schuld bin und die Chance gehabt hätte, ja es stimmt ich hatte viele Jahre Zeit und trotzdem hat es mich zu meinen alten Bekannten gezogen, ich bin rückfällig geworden und im Krankenhaus aufgewacht. Allerdings habe ich nicht nach Mitleid gefragt sondern um Hilfe und finde es deshalb ein bisschen gemein jetzt in meiner Situation noch einen Draufzuhauen aber damit muss ich auch umgehen.

Die haben mich aufjedenfall einen Monat mit Haidol und sonst welchen Medikamenten ruhiggestellt sodass ich mich nur langsam bewegen konnte und es sehr schwer zu sprechen, ich lag den ersten Monat nur im Bett und habe nachgedacht, nachgedacht darüber das die letzten 10 Jahre nur fürn Arsch waren und ich nichts erreicht habe.

Aber was ist ein Psychopharmaka entzug? Ist Seroquel oder Cipralex ein Psychopharmaka? Ehrlich gesagt habe ich es probiert die Medis rauszulassen und was passiert ist ich konnte nicht schlafen und hab wieder nur daran gedacht wie Scheisse alles ist. Alles ist anders seit der angeblichen Psychose oder diesen Krankenhausaufenthalt.

Ich glaube irgendwie nicht mehr daran das ich ganz der alte werde weil alles (Arbeit, Beziehung, Lachen, Aktiv sportlich und spontan, und Sauberkeit) für mich total schwierig geworden ist. Allein meine Hyperaktivität ist total weg obwohl ich durch mein ADHS immer so aktiv und kreativ war. Musik zu hören wie früher ist für mich alles so anders. Emotionslos und wenn ich mit irgendjemanden spreche fühle ich mich wein ein Roboter der einfach nur etwas sagt. Keine Emotionen dabei. Mein Selbstbewusstsein ist richtig im Arsch. Ich mache mir den ganzen Tag Vorwürfe über meine Scheiss Fehler. Wo ich natürlich auch selber Schuld bin. Aber so eine Strafe wünsche ich niemanden.

Sind es wirklich die ganzen Medikamente die mir in den letzten Monaten gegeben wurden? Oder ist es dieses Erreignis das an diesem Tag passiert ist und ich durchgeknallt bin? Wie schon gesagt ich habe mich während der Zugfahrt qequält und pausenlos laut gesprochen mit den Passanten, und dann 3 mal Atosil und dann Fixierung (3Tage) ,Haidol und Diazepam und verschiedene Medikamente die mich die ganze Zeit (ca 2 Monate) ruhiggestellt haben. Dann kam das Cipralex und Seroquel und dann habe ich es angefangen wieder zu sprechen. Ich konnte 2 Monate nicht richtig sprechen. Meine Einzigsten Worte waren "Es ist alles vorbei" , "Alles ist kaputt" und mehr kam aus mir nicht raus. Bis dann Cipralex und Seroquel kamen. Dann habe ich innerhalb von 4 Tagen angefangen normal zu sprechen.

Ich bin Mittlerweile soweit das ich in ein Rehaprogramm für psyschich Kranke möchte und von dort aus auch wieder neu anfangen. Keine Tüten mehr Nichts! Ich liebe mein Leben und möchte was erreichen. Ich fühl mich so schwach und ängstlich. Ängstlich jemanden die Meinung zu sagen oder jemanden zu wiedersprechen. Alles ist so komisch.

Also was meint ihr sind es wirklich die Medikamente oder hat mein Konsum solche Schäden an mir angerichtet das ich für immer so bleibe? Oh ich bitte den lieben Gott das es wieder besser wird. Aber momentan seh ich echt Schwarz. Ich hoffe ihr könnt mir vielleicht helfen und sagen WAS PASSIERT IST, und wie ich da rauskomme. Oder ob es wirklich so ist das ich so bleibe oder wie schon geschrieben die Medikamente, ich weiss echt nicht mehr.

Vielen Dank für alle Antworten!

Mit freundlichen Grüssen Thomas


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