Hasch

27.07.07 23:46 #1
Neues Thema erstellen

human ist offline
Beiträge: 969
Seit: 20.01.06
und warum wird es gefährlicher, wenn es stärker wird? wenn ich nen wodka trinken wollte, trink ich auch keine mass, sondern 2cl. bei starkem gras/hashisch dasselbe. entweder etwas ist von grund auf gefährlich oder nicht. müsste laut dieser studie alkohol im bier ungefährlicher sein als im wodka/whiskey, oder? warum eine substanz durch das alter seiner konsumenten gefährlicher wird lass ich jetzt mal unkommentiert. dass kinder keine drogen nehmen sollten, dazu brauch ich keine teuren studien anfertigen zu lassen, das sagt mir der hausverstand.

bleibts weiter illegal u wird dämonisiert, werden die kiddies wahrscheinlich immer jünger werden. wirds legal, wird das qualitätsgeprüfte cannabis auch schwerer zu bekommen sein, weil ab 18. außerdem müßen die leute dann nicht zum dealer um die ecke stampfen, welcher mit ungesunden materialen pansht (zb speckstein) u noch ein ganz anderes sortiment in petto hat (kokain, heroin, speed, etc).

richtig müsste es lauten:

aufgrund der illegalität des cannabis, bleiben qualitätskontrollen weiterhin außen vor, somit kann der konsument nur durch erproben einer cannabiszigarette die stärke des thc erfahren, anstatt wie beim teergehalt einer zigarette/dem alkoholgehalt auf jeder flasche bier, etc einfach einen kurzen blick auf die packung zu werfen u zu wissen wie stark das soeben ab 18 jahren erhältliche cannabis denn nun ist. doch wird mit solcherlei studien wieder einmal nur der pharmalobby, den usa im kampf gegen die drogen oder aber auch zum beispiel der baumwollindustrie in die hände gespielt, welche wissen, welches potential cannabis hat.

solcherlei studien machens leider möglich das cannabis noch lange illegal bleibt u somit abertausende menschen, darunter krebskranke, menschen mit chron schmerzzuständen, etc für welche der stoff eine echte alternative zu pharmapillen darstellen würde, kriminalisiert.

schade.
__________________
greetz
human


Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Hallo human.
Interessanter Gedankengang, du hast bestimmt nicht ganz unrecht!
Wir haben somit verschiedene Ausgangslagen:
- Kranke Menschen, die sich Cannabis nur illegal beschaffen können.
- Junge Menschen, die mit einer Droge herumpröbeln, die längst nicht mehr so harmlos ist wie sie das zur Zeit der Blumenkinder war.
- Verunsicherte Menschen, für die kein Unterschied zwischen Heroin und Hasch besteht und die grosse Angst um ihr Kind haben wenn sie herausfinden, dass es kifft.
Fazit: Aufklärung tut Not, auf allen Ebenen, erst dann können auch Gesetzesgrundlagen geschaffen werden,die von allen Gruppen einigermassen akzeptiert werden können.
Liebe Grüsse, Sine

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
mehr

human ist offline
Beiträge: 969
Seit: 20.01.06
Zitat von Sine Beitrag anzeigen
Fazit: Aufklärung tut Not, auf allen Ebenen, erst dann können auch Gesetzesgrundlagen geschaffen werden,die von allen Gruppen einigermassen akzeptiert werden können.
amen.

__________________
greetz
human


Mingus ist offline
Beiträge: 564
Seit: 19.11.04
hallo,

eine bekannte, (die nichts dergleichen zu sich nimmt) hat ein großes buch vom 2001 verlag über die geschichte von cannabis zuhause. leider bin ich noch nicht zum lesen gekommen, wollte es mir die ganze zeit schonmal ausleihen.

lt ihrer aussage ist vom allgemein strittigen nutzen von cannabis als medikament abgesehen, besonders die weitestgehende nutzung von thc freien cannabis sehr schade.

die kurzfassung scheint wohl so zu sein, das in der ersten hälfte des letzten jahrhunderts diese pflanze ein besonders großer konkurrent zur baumwolle war und zudem den vorteil hatte, das ein einsatz von pflanzenschutzmitteln praktisch nicht nötig war, was der "pflanzenschutzmittelindustrie" (eigentlich ein irreführender begriff) ein dorn im auge war.
daraufhin wurde die pflanze allgemein in verruf gebracht.

hier sind die guten eigenschaften recht gut erklärt:

Information über HANF


- Der lateinische Name von Hanf ist Cannabis sativa, eine Pflanzengruppe, die neben der Marijuana Pflanze auch die Hanfpflanze enthält, die für die Herstellung einer Vielzahl von industriellen Produkten verantwortlich ist. Beide Pflanzen sind wissenschaftlich differenziert zu betrachten. Ebenso werden sie in sehr unterschiedlicher Weise angebaut.

-Es gibt viele Missverständnisse zu Hanf, insbesondere wegen der biologischen Verwandschaft zur Marijuana Pflanze. In den USA wurde Anfang der 50iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts der Anbau aller mit Canabis im Zusammenhang stehenden Pflanzen gesetzlich verboten (“Marijuana Tax Act.”).




- Weltweit werden über 25.000 Produkte aus Hanf hergestellt. Die umweltfreundlich positiven Auswirkungen, die aus Hanf hergestellte Produkte wie Textilien, Papiere und Öle aufweisen, sind wissenschaftlich nachgewiesen. Eine Studie, die an der Universität Melbourne durchgeführt wurde belegt, dass infolge der Hanfproduktion zur Herstellung von Textilien, Ölsaaten und Papieren als Alternative zur bisherigen Verwendung von Baumwolltextilien, Rohöl und Forstwirtschaft sich die ökonomische Effizienz erhöhen und gleichzeitig die negativen ökologischen Auswirkungen auf die Natur bis zu 50% reduzieren würden.
- Der Einsatz von Pestiziden ist beim Anbau von Hanf nicht nötwendig. Hanf verunreinigt den Boden nicht. Im Gegenteil – Hanfblätter führen dem Boden Nitrogen zu, was eine Verbesserung der Fruchtbarkeit des Bodens zur Folge hat. Dadurch wird im Folgeanbau weniger Düngemittel benötigt.
- Der Anbau von Baumwolle ist unvergleichbar komplizierter als der Anbau von Hanf. Baumwolle, auf ca 2.4% der weltweit erfassten landwitschaftlichen Fläche angebaut, verbraucht 14% aller weltweit verwendeten Pestizide und 7.5% des weltweit eingesetzten Kunstdüngers. Es gibt Studien die besagen, dass der konventionelle Anbau von Baumwolle für den grössten Umweltschaden aller hergestellter Textilien verantwortlich zeichnet.


FAKTEN
  • Hanffasern haben eine achtfache Spannungsbelastung und vierfache Haltbarkeit im Vergleich zu Baumwolle.
  • Hanffasern sind extrem quellstark und können daher besonders viel Flüssigkeit speichern.
  • Die Hanffaser hat isolierende und atmungsaktive Eigenschaften, die beim Tragen den Körper im Sommer kühlen und im Winter wärmen.
  • Hanf ist fäulnisrestitent.
  • Hanf wird bei jedem Waschen weicher und saugfähiger.
  • Die Hanffaser enthält einen geringen Anteil an Lignin, was für eine umweltfreundliche Bleichung des Materials ohne die Nutzung von Chlorinen verantwortlich ist.
  • Alle aus der Hanffaser hergestellten Produkte sind biologisch abbaubar.
  • Produkte aus Hanffaser verfügen im Vergleich zu Baumwolle über eine höhere Absorbierbarkeit und sind von Natur aus schimmelrestistent.


QUELLEN
www.hempreport.com
www.hemptraders.com/properties_of_hemp_hemp101.php
http://www.industrialhemp.net/
www.gametec.com/hemp/hempandmj.html
http://www.yaoh.co.uk/health-issüs.html
http://www.naihc.org/IndustrialFibers.html

Krista Mikulski: Is Hemp Really Better Than Cotton?
In: Is Hemp Really Better Than Cotton? (Diaper Pin)

Hemp Facts
Prepared by the North American Industrial Hemp Council, October 1997

Barbara Dinham, Pesticides Trust, In:
BioRegional: Hemp Textiles facts & statistics

- Hanf wird seit über 12.000 Jahren angebaut und für Fasern (Textilien und Papier) als auch Nahrungsmittel verwendet. Hanf ist eine Bastfaserpflanze, ähnlich dem Flax, Kenaf, der Jute oder dem Chinahanf. Hanf gilt als die landwirtschaftlich am meisten verarbeitete Pflanze, die alle notwendigen Voraussetzungen für menschliches Leben bringt: Nahrungsmittel, Kleidung, Unterkunft, medizinische Produkte, Papiere, Autoteile, Kosmetika, Teppiche, Baumaterialien sowie für Produkte im bioenergetischen Bereich.
- Bis zum heutigen Tag ist in vielen Ländern der Anbau von Hanf illegal. Die Pflanze war in der westlichen Welt fast völlig verschwunden. In den 90iger Jahren sind eine wachsende Anzahl von Ländern dazu übergegangen, industriellen Hanf zu kultivieren. In Grossbritannien wird Hanf seit etwa 1993 auf jährlich ca. 2000 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche angebaut. Hanf findet hier Verwendung für eine Reihe industrieller Produkte (Zigarettenpapierbreie und –fasern, Innenausstattung von Fahrzeugen).
quelle: Pooops - Der Windelladen - BabyKicks

lg
ming


Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Hallo Mingus.

Dazu habe ich noch Folgendes gefunden:

Als Schlaf- und Beruhigungsmittel bekam Cannabis Konkurrenz durch die ersten „Psychopharmaka“ wie Chloralhydrat (1869), Barbiturate (1903) und Bromural (1907). Aspirin (1899) löste es als Schmerzmittel ab. Es war in der Folge ein Leichtes, Cannabispräparate zu verbieten. Fankhauser: „Die Aufnahme von Cannabis ins Betäubungsmittelgesetz kam durch das wirtschaftliche Desinteresse der pharmazeutischen Industrie, durch politischen Druck von aussen, insbesondere den USA, zustande und nicht seiner Gefährlichkeit wegen.“ Ein Drogenproblem existierte damals nämlich nicht. Dieses sollte sich erst zwanzig Jahre später ändern. Seit 1951 gilt Cannabis wie Morphin und Heroin als Betäubungsmittel und darf weder „angebaut, eingeführt, hergestellt oder in Verkehr gesetzt“ werden. Gegen Rezept durften cannabishaltige Medikamente bis 1969 weiterhin verschrieben werden.
Quelle:Forschungsreportagen-Wettbewerb 1998 des Bernischen Hochschulvereins


Fakt ist jedoch, dass der THC - Gehalt des Hanfes, der heute konsumiert wird um ein Vielfaches höher ist, als das früher der Fall war, das darf man nicht vergessen!
Ansonsten ist die Geschichte des Hanfes eine sehr Interessante, vielen Dank für deinen Beitrag!

Liebe Grüsse, Sine


Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.688
Seit: 10.01.04
Joints deutlich schädlicher als Zigaretten
Der Rauch eines Joints enthält bis zu zwanzigmal mehr Ammoniak als der einer Zigarette. Auch andere Schadstoffe finden sich reichlich.
19.12.07 - Das berichten Forscher um David Moir von der kanadischen Gesundheitsbehörde (Chem Res Toxicol 10.1021/tx700275p). Stickstoff-Monoxid und weitere Stickstoff-Oxide seien im Marihuana-Rauch drei- bis fünfmal höher konzentriert als im Zigarettenqualm, Blausäure um den Faktor fünf.

Den Part des Rauchers übernahm in dem Experiment eine spezielle Maschine.

Dass Raucher eines Joints den Qualm um ein Drittel tiefer inhalieren und bis zu viermal länger in ihren Lungen behalten als Zigarettenraucher, kommt laut Moir erschwerend hinzu.
Joints deutlich schädlicher als Zigaretten (19.12.07) - aerztlichepraxis.de

Uta


Exist ist offline
Beiträge: 55
Seit: 17.12.07
by the way: alkohol kann auch psychosen verursachen.

die abstinenzerscheinung eines alkoholabhängigen sieht wie flogt aus:
fieberschübe, krämpfe und halluzinationen!!! das ist nur ein kleiner teil.

kein mensch mit einer labilen psyche sollte legale oder illegale drogen konsumieren.

tritt dies doch ein ist diese person selber schuld. shit happens


whity ist offline
Beiträge: 633
Seit: 24.07.06
also mir sind kiffer auch lieber als besoffene! wenn ich das mal so einwerfen darf.
Nuoviso
find ich ganz interessant es geht beim hanf ja schleißlich nicht nur ums konsumieren...


Optionen Suchen


Themenübersicht