Brauch Dringend Hilfe! Irreparable Demenz durch übermässigen Cannabis + Alk Konsum?

11.10.10 09:10 #1
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Brauch Dringend Hilfe! Irreparable Demenz durch übermässigen Cannabis + Alk Konsu

desperado ist offline
Beiträge: 1.058
Seit: 30.10.08
Hallo Beaver,

1 jahr ist, wie man es sehen mag, eine kürzere oder längere Zeitspanne,

wenn man die tabletten mal zusammenrechnet, auf wieviel kommt man dann? 400, 700 Tabletten?

Man sollte dem patienten solche Zahlen nennen und nicht von z.B. Monaten sprechen..

(Hast du die Alternativen zu Zyprexa oben gelesen?)

Zyprexa wirkt gegen psychisch bedingte "Traumveränderungen"
__________________
liberte egalite fraternite

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Tiigaa29 ist offline
Beiträge: 1.232
Seit: 18.01.08
Zyprexa ist in erster Linie ein starkes Gift.

Gruss Martin

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Felis ist offline
Beiträge: 5.379
Seit: 14.08.10
Snappy, zuerst an Dich: Hast du mit deinen Ärzten über Alternativen
zu Zyprexa gesprochen?

Zyprexa scheint in den Kohlehydratstoffwechsel einzugreifen, was für
deinen Heisshunger verantwortlich ist und auch ansonsten - wie so viele
der Neuroleptika mit enormen Nebenwirkungen behaftet ist.

Hast Du desperados "Alternativen" schon bei den Ärzten angesprochen?
Und Dir Gedanken um den Beitrag von ping machen können?
(Omega Drei, und Snappy - für deinen gesamten Zustand eigentlich auch
ein höher dosiertes Multivitaminpräp. u.a. auch wegen der nun dringend
benötigten B - Vitamine).

Du hast eine durch Drogen ausgelöste Psychose. Ich glaube dir, wenn du
deinen Zustand als höllisch bezeichnest.
Ich weiss nicht, wie zugänglich deine Ärzte für Alternativen sind?


@ viele hier: Ich weiss nicht, warum ihr gerade hier so derartig feindselig herüberkommt.

Tiigaa, ich weiss du bist sehr, sehr krank.
Ich kann verstehen, dass Du manches nicht nachvollziehen kannst oder willst


Snappy hat einen Fehler begangen, für den er nun schon genug büßen muss.
Wir alle begehen manchmal an entscheidenden Punkten Fehler.
Manche konsumieren Cannabis um Ängste herunter zu drosseln.
(Kannte genug davon)

Bleibt die Frage - was ist die Ursache der Ängste.
Und da kommen wir in einen Bereich, der von Neurotransmitterungleichgewichten durch
Stress, Gifte usw. - bis hin zu sozialen Geschehen reicht.

Alkoholismus übrigens ist als Suchtkrankheit zu verstehen.
Und nicht als Jux und Dollerei. Süchte sind Krankheiten. Nur eben anders gelagert.

Natürlich gibt es Drogenkonsumenten, die alles als "ihr Recht auf Rausch" verstehen.

Mir sagte mal einer, er habe keinen Grund alles nüchtern erleben zu wollen.
Das ist eine traurige und erschreckende Aussage.

Ich finde es eben nicht in Ordnung, wenn hier ein Mensch dauernd um die
Ohren geschlagen bekommt, dass er

1. Spass an seiner Hölle habe
2. Spass an den Hammerneuroleptikas und Valium samt Aus - und Nebenwirkungen.


Dies sind nun die Ärzte, die ihn einer klassischen Psychosenmedikamentation unterziehen,
weil sie nichts anderes kennen und das der Weg der klassischen Psychiatrie ist.


Ich würde Snappy wünschen einen alternativen Arzt besuchen zu können,
der feinfühlig und mit grossem Wissen anders an die Sache herangeht.

Aber das gibt es nicht so einfach, vor allem nicht für Kassenpatienten mit Psychosen.
Und nicht nur Psychosen durch Drogen, sondern alle Psychosen.

Also doch wieder Valium und Zyprexa?

Eine Psychose völlig unbehandelt zu lassen, kann für den Betroffenen und
sein Umfeld schlimme Folgen haben.

Nocheinmal: Ich bin nicht für Neuroleptika, BD und AD.

Aber ich bin dafür, einen Menschen, den es derart aus der Bahn geworfen hat,
dass er in der Psychiatrie landet, mit dem nötigen Respekt zu behandeln,
egal ob er nun schuldig, mitschuldig, oder schuldlos zu seiner Psychose kam.

Liebe Grüße von Felis

Geändert von Felis (07.11.10 um 17:11 Uhr)

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Weiblich KimS
Hallo Snappy,

Es hat mich gefreut zu lesen dass es Dir mittlerweile doch schon besser geht. Klar auch dass es noch nicht so ist wie Du es gerne hättest.

Das mit dem Medikament, ich denke Dein Arzt gibt da eine "Prognose", und es muss ja nicht sein dass das tatsächlich ein Jahr dauert. Es kann ja so sein dass es Dir schon viel schneller besser geht, die kommende Zeit und dann spricht man ja darüber mit den Arzt.

Du hast gefragt was man so noch machen kann. Also dass Du jetzt mehr Bewegung auf dem Plan hast, ist schon etwas ganz wichtiges. Am Besten auch draussen. (Tageslicht/Sonne).

Eine ausgewogene Ernährung ist ebenso wichtig.

Zusätzlich, wie ich schon schrieb, könntest Du untersuchen lassen ob kein Mangel an Vitamin B12 vorliegt, und Vitamin D wäre auch sinnvoll untersuchen zu lassen.

Ein Mangel an Vit D kann auch Beitragen an solch einem Zustand. Wenn man lange Zeit kaum Draussen unterwegs gewesen ist, und jetzt auch mit den kommenden Winter, kommt es leicht zu Mangel an dem Vitamin. Das Vitamin wird auch im Körper gebildet, unter Einfluss von Tageslicht/Sonne. (Also daher)

Wozu ich Dir ansonsten raten könnte, wäre Dir ein anderes Hobby zu suchen als Computerspiele. Die sind gar nicht gut bei Probleme wie Du sie jetzt hast. Man bewegt sich nicht, und während dem Spiel bilden sich dauernd Stresshormone, was wenn das ein Dauerzustand ist, und die nicht ausreichend abgebaut werden, letztendlich auch beitragen können an Depression & Co.

An alle die hier fleissig Kritik ausüben: Es ist ja soooo leicht um als Aussenstehender zu URTEILEN - und unschön ist sowas auch. Hat man selber noch NIE etwas blödes getan, oder einfach aus unwissenheit in einer Bestimmten Lage geraten, wo man auch lieber nicht gewesen wäre? Fragt euch mal wie hilfreich Eure Kommentare/Kritik sind bevor man auf die Tastatur rasselt und/oder z.T. den eigenen Frust hier loswerden möchte. Hier ist es für sowas wirklich NICHT die richtige Stelle!

Ausserdem, wie ich schon schrieb haben Forschungen ergeben, dass sowas wie Cannabiskonsum eher nicht DIE Ursache ist von solchen Zuständen/Erkrankungen, sondern eher wie ein Katalysator wirkt falls schon ein bestimmte vorher existierende Gesundheitsprobleme anwesend sind.

Ich denke doch, niemand lässt sich bloß zum Spaß in der Psychiatrie aufnehmen, und jeder würde gerne ohne Medikamente auskommen, also man kann einen Punkt machen, aber man kann es auch stark übertreiben.

Ich denke es ist doch auch SEHR klar dass Snappy, auch lieber nie in diese Situation gelandet wäre, und auch lieber ohne Medikamente auskommen würde, darauf bezog sich sogar die Frage. Also lass das mal sein bitte. Und seid froh dass er hier noch schreibt und dass es ihm mittlerweile auch schon etwas besser geht. Mich freut das auf jedenfall.

Herliche Grüsse,
Kim

Geändert von KimS (07.11.10 um 17:35 Uhr)

Brauch Dringend Hilfe! Irreparable Demenz durch übermässigen Cannabis + Alk Konsu
Weiblich KimS
Hallo Snappy,

Das hatte ich ja noch vergessen, eine Verhaltenstherapie könnte Deine Besserung auch sehr beschleunigen. Das könntest Du auch mit Deinem Arzt/Psychiater besprechen. Denn die Kombination von medikamentöse Therapie MIT Verhaltenstherapie ist viel Effektiver als nur Medikamente alleine.

Die Bewegung und Ernährung da bist Du schon drann, und das ist auch sehr gut!
Die Verhaltenstherapie kann Dir zum Beispiel helfen mehr Kontrolle über Deine Gedanken und Gefühle zu bekommen, was so oder so nie schaden kann. Zu eine Verhaltenstherapie erwarte ich dass Deine Ärzte eher offen sein würden, spreche es mal an.

Und lasse Dich nicht verunsichern, ich denke Du bist jetzt auf den richtigen Weg.

Herzliche Grüsse und viel Erfolg,
Kim

Geändert von KimS (07.11.10 um 17:45 Uhr)

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Wissen ist Macht ist offline
Beiträge: 990
Seit: 25.05.06
Ich verstehe GENAU, was du sagst. Es gibt eine Möglichkeit, das alles loszuwerden.

Cannabis setzt sich im Fettgewebe ab, und wird deshalb gespeichert. Es wird NICHT durch Teetrinken herausgespült.
Die Medizin weiß sich bei Psychosen auch nur die Experimente mit Medikamenten zu helfen, aber sie hat nicht die primäre Ursache herausgefunden.

Die Gedächtnisschwäche stammt von früheren Erlebnissen, die deswegen nicht "weggehen", weil das "Gift" vom Joint bei dir im Körper ist.

Gut informiert ist der Verein "Sag NEIN zu Drogen-Sag JA zum Leben", Drogenaufklärung, Drogen-Fakten und deren Folgen, Alkohol, Medikamente, Cannabis, LSD, Kokain ... - Sag NEIN zu Drogen
Cannabis enthält soviel giftige Substanzen, daß sie der Körper nicht so einfach abbauen kann. (Alkohol ist ein körperbekanntes- und -eigene Gift).

Mit ganz vielen Vitaminen, und anderen Hilfsmitteln kann man dem Körper helfen, das Gift loszuwerden. (Dann wird dein Denken auch wieder besser).


als Beispiel (nicht als Endlösung) hier eine Vitaminmischung, die beim Entzug von Drogen hilft. (Selbstverständlich sollte man dann auch andere Gifte in Form von psychoaktiven Medikamenten absetzten).
Du solltest jemanden suchen, der dich unterstützt.

1000mg Niacinamid
5000I.E. Vit.A
400IE Vit.D
800IE Vit.E
2000 mg. Vit.C
500mg Magnesiumcarbonat
25mg B6
200mg Vit.B-Komplex
300mg Vit.B1
100mg Pantothensäure

und vielleicht noch mehr, alle 6 h. (4x tägl.).

Dazu noch Kalzium+ Magnesium in gut verwertbarer Form.

Für eine entgültige Eliminierung der ganzen Drogengift (incl. Psychopharmaka) gibt es noch andere Probgramme, und vor allem auch die 100% geistige Gesundheit.

Wenn du möchtest, schreibe ich dir noch die Telefonnummer auf. Es gibt Hoffnung.

Du brauchst keine Angst haben, man kann wieder gesund werden. Es ist so toll, daß du so große Hoffnung hast.

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Weiblich KimS
Hallo Snappy, und hallo Wissen is Macht,

Ich denke schon dass bestimmte Vitalstoffe sehr hilfreich sein können bei der vorliegende Problematik und dazu beitragen können dass man mögicherweise schnelle ohne Medikamente auskommen kann.

Doch ich würde dazu raten, alles was die normalen Tagesmengen überschreiten würde, nur unter Ärztliche/Professionelle Aufsicht zu machen. Denn hier gilt nicht, das mehr besser wäre, sondern zuviel kann absolut schaden - Vor allem bei den Vitaminen E, D, K und A, sowie auch B6 kann Überdosierung schaden.

Ansonsten denke ich, das wird alles schon wieder gut kommen, mit der richtige Einstellung, und ich denke die hast Du ja, Snappy! Wenn's dann soweit ist dass Du auch das Medikament absetzen kannst, kann es manchmal hilfreich sein dabei die extra Unterstützung zu bekommen, wie hier oben erwähnt. Auf jedenfall muss man so ein Medikament nie abrupt absetzen, und schon gar nicht eigenständig. Also auch das am Besten unter ärztliche/professionelle Begleitung wenn es so weit ist, dass das kann. Und manchmal ist extra unterstützung auch wirklich hilfreich, also merke Dir das Posting und das angebot von "Wissen is Macht", für den Fall.

Herzliche Grüsse,
Kim

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SnappyBeaver ist offline
Themenstarter Beiträge: 107
Seit: 04.05.09
Moin

Seit gestern bin ich raus aus der Klinik. Es geht es mir schon ein Stück besser (hoffe ich mal).
Da ich mich aber nicht zu früh freuen will, halte ich mich vorerst zurück...

...bis morgen?
Am Freitag gibt es eine grosse Party und es wird sicherlich auch getrunken. Die Ärzte sagten, das Alkohol nicht vollständig verboten wäre, ich ihn aber unter 15mg Zyprexa mit Vorsicht zu geniessen hätte. Cannabis ist natürlich Tabu - Für mich ok.

Nun: Kann Alkohol meine "Psychose" erneut auslösen? Oder muss mann einfach wegen den eventullen Wechselwirkungen aufpassen?

Ich hatte es schon am vorherigen Wochenende mal mit einem Halben Liter Bier Probiert und nichts feststellen können. Ich hatte nur die ganze Zeit Angst, das ich wieder psychotisch werde...

Was meint Ihr dazu?


Vielen Dank

Geändert von SnappyBeaver (18.11.10 um 13:55 Uhr)

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Therakk ist offline
Beiträge: 1.690
Seit: 07.08.10
Zitat von SnappyBeaver Beitrag anzeigen
Moin

Seit gestern bin ich raus aus der Klinik. Es geht es mir schon ein Stück besser (hoffe ich mal).
Da ich mich aber nicht zu früh freuen will, halte ich mich vorerst zurück...

...bis morgen?
Am Freitag gibt es eine grosse Party und es wird sicherlich auch getrunken. Die Ärzte sagten, das Alkohol nicht vollständig verboten wäre, ich ihn aber unter 15mg Zyprexa mit Vorsicht zu geniessen hätte. Cannabis ist natürlich Tabu - Für mich ok.

Nun: Kann Alkohol meine "Psychose" erneut auslösen? Oder muss mann einfach wegen den eventullen Wechselwirkungen aufpassen?

Ich hatte es schon am vorherigen Wochenende mal mit einem Halben Liter Bier Probiert und nichts feststellen können. Ich hatte nur die ganze Zeit Angst, das ich wieder psychotisch werde...

Was meint Ihr dazu?


Vielen Dank
das ist mit Abstand der beste Beitrag den ich bis jetzt gelesen hab hier drinn....unfassbar.

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Planer ist offline
Beiträge: 1.735
Seit: 06.08.09
Zitat von SnappyBeaver Beitrag anzeigen
Ich hatte es schon am vorherigen Wochenende mal mit einem Halben Liter Bier Probiert und nichts feststellen können. Ich hatte nur die ganze Zeit Angst, das ich wieder psychotisch werde...
...mhmmm - nach einigem Nachdenken denke ich das könnte passieren wenn Dein "Pegel" nicht stimmt...
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** Ich probier´s erst einmal, bevor ich sage das geht nicht... **


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