Cannabis und Folgen

11.04.07 18:36 #1
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RRichter ist offline
Beiträge: 1.312
Seit: 18.12.06
hi human!


schade das nicht alle menschen squashen die krankenkassen würden dauerpartys feiern !!!!!!!

soviel zum thema folgekosten.
nicht äpfel mit birnen vergleichen!


grüße
richter

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Valentin ist offline
Beiträge: 349
Seit: 11.09.06
Für mich ist Cannabis, wie jede andere Sucht auch eine Flucht (dass es süchtig macht sehe ich als erwiesen an, und es sage mir niemand, dass eine psychische Abhängigkeit nicht so schlimm sei wie eine körperliche)
Die Sucht ist der Versuch vor einem Gefühl zu fliehen, für das man sich (vielleicht vor langer Zeit) schon längst entschieden hat. Man hat nur Angst davor, es zuzulassen.
Wenn ein Mensch diesen Weg wählt, so gehört er eigentlich nicht verurteilt. Genausowenig wie der Heroinabhängige. Man sollte den Hilfeschrei der beiden erhören, und ihnen die Möglichkeit aufzeigen sich dem Dämon zu stellen, der in ihrem Innern auf sie wartet, anders kann man eine Angst gar nicht loswerden...
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Egal was du tust, tu es bewußt.

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Oli

Jein. Die Konsequenz wäre, das Verbot genau so wie bei Canabis mit entsprechenden Fakten zu diskutieren und dann allenfalls zu verbieten.

Bsp wie so es nicht ganz das gleiche ist, Rotwein: Rotwein trinkt man normalerweise nicht um sich zu berauschen und Rotwein hat, oder hat eventuell in vernünftigen Mengen auch positive Eigenschaften
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Valentin

Deine Meinung teilweise teile.

Die Sucht ist der Versuch vor einem Gefühl zu fliehen, für das man sich (vielleicht vor langer Zeit) schon längst entschieden hat Wenn jemand diesen weg wählt, hat er auch den ilegalen Weg gewählt, er hat also die Illegalität gewählt und diese tat gehört genau so angemessen verurteilt wie eine andere illegale Tat.

Man sollte den Hilfeschrei der beiden erhören, und ihnen die Möglichkeit aufzeigen sich dem Dämon zu stellen, der in ihrem Innern auf sie wartet, Das ist richtig, aber derjenige muss auch den suchtlosen Weg wählen. Anders gesagt, amn muss diesen leuten den helfenden Arm entgegenstrecken, aber diese leute müssen diese Hand dann auch selbst ergreifen (wollen).
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Beat

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oli
Zitat von Beat Beitrag anzeigen
Bsp wie so es nicht ganz das gleiche ist, Rotwein: Rotwein trinkt man normalerweise nicht um sich zu berauschen und Rotwein hat, oder hat eventuell in vernünftigen Mengen auch positive Eigenschaften
Das ist genau dieses Messen mit zweierlei Maß, was die engagierten Hanf-Verfechter ärgert (mich auch!).

(Das ist genauso wie die Folter der Amerikaner ok ist, aber wenn China foltert, ist das gegen die Menschrechte...).

Alkohohl ist ein Nervengift und Traubensaft hat denselben Gesundheitseffekt wie Rotwein. Außerdem ist es eine Einstiegsdroge und der leichte Entspannungseffekt nach ein, zwei Gläschen ist eine Rauschwirkung. Auch wenn man es als Gewohnheitskonsument nicht mehr so empfindet.
Ich trinke fast gar keinen Alkohol mehr und wenn ich mal ein Bier trinke, bin ich schon fast besoffen. Man merkt erst nach langer Abstinenz, wie stark Alkohol eigentlich ist.

Cannabis hat genau genommen auch positive Eigenschaften. Nur kommen halt, wie bei allen Sachen auch die Nachteile dazu.

Es kommt sicherlich immer auf den individuellen Organismus an, aber Alkohol ist ungesund und wird getrunken wegen dem Rausch, sei er noch so klein !

Ich bin also entweder dafür alles (Alk, Nikotin, Cannabis) zu verbieten oder für eben Erwachsene zu erlauben (Passkontrolle, nur ein Gramm am Tag maximal usw). Konsequenz ist mir leiber als dieses subjektive Messen und Urteilen !

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Oli

aber Alkohol ist ungesund und wird getrunken wegen dem Rausch, sei er noch so klein
viele trinken ihn nicht wegen dem Minirausch, sondern wegen dem Geschmack, so wie es viele gibt, die Alkoholfreies Bier trinken wegen dem Geschmack. Wenn das Alkoholfreie noch mehr wie richtoges bier schmecken würde, würden es noch mehr trinken.

Traubensaft hat denselben Gesundheitseffekt wie Rotwein Das glaube ich schlicht nict. Hast Du Studien dazu, oder wie kommst Du darauf? Erwähne zb nur OPC

Ich trinke fast gar keinen Alkohol mehr und wenn ich mal ein Bier trinke, bin ich schon fast besoffen. Man merkt erst nach langer Abstinenz, wie stark Alkohol eigentlich ist.
Das ist richtig, aber die individuelle verträglichkeit hat auch noch andere faktoren.

Das ist genau dieses Messen mit zweierlei Maß, was die engagierten Hanf-Verfechter ärgert (mich auch!).
(Das ist genauso wie die Folter der Amerikaner ok ist, aber wenn China foltert, ist das gegen die Menschrechte...).

Nein, der Vergleich wäre eher folgender: Man soll gegen die durchgeführte Folter in China unabhängig der USA sein, aber man soll auch untersuchen ob die USA auch so gefoltert wird und wenn ja, soll man auch dagegen sein.
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Liebe Grüsse
Beat

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oli
Ich gebe zu, dass ich das mit dem Rotwein und dem Traubensaft in einer popoulärwissenschaftlichen Veröffentlichung las und keine Studien dazu habe.
Kann sein, dass das falsch ist.
Mich nervt nur dieses Gerede davon, dass man ja Rotwein wegen der gesundheitsfördernden Wirkung trinken würde. Geschmack glaube ich ja noch.
Trotzdem vermisse ich bei fast allen Alkoholkonsumenten ein kritisches Hinterfragen zum eigenen Konsum. Aber wenn´s um Drogen geht, wird direkt losgeschrien und natürlich ist Alkohol immer was gaaanz anderes.

Würde gerne mal wissen, ob eine Mini-Tüte Gras einmal, zweimal pro Woche schädlich ist. Wenn man den Rauch verträgt schmeckt das wunderbar und ist ein Hochgenuss !

Es hängt natürlich - wie Du ja auch sagst - vom indivuduellen Körper ab, aber Alkohol halte ich auch für stark unterschätzt. Und damit meine ich nicht die jugendlichen "Flatrate"-Säufer oder die richtigen Alkis. Nein, es geht doch schon viel harmloser los: wie oft wird zb in Restaurants zu Mittagessen schon getrunken (wegen dem Geschmack...) und abends dann natürlich auch ein Gläschen und vorm Schlafengehen den Weinbrand vorm Kamin (bildlich gesprochen).

Jedenfalls ist die Problematik komplexer, als dass man Cannabis einfach als illegal einstuft und fertig. Man muss - wie gesagt - konsequent sein.

(Thema Folter: Guantanamo Bay und Irak - USA ist einer der Schurkenstaaten dieser Welt !!)

Geändert von oli (23.04.07 um 14:13 Uhr)

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Oli

Mich nervt nur dieses Gerede davon, dass man ja Rotwein wegen der gesundheitsfördernden Wirkung trinken würde. Geschmack glaube ich ja noch.
Da stimme ich Dir zu. Wenn man aber etwas wegen dem geschnmack und nicht wegen der Droge zu sich nimmt, ist dies ein unterschied. Und wenn dieses Produkt beim normalen Menschen auch noch positive gesundheiltliche Auswirkungen hat, dann wird der unterschied noch grösser.

Trotzdem vermisse ich bei fast allen Alkoholkonsumenten ein kritisches Hinterfragen zum eigenen Konsum.
Also in Italien gibt es praktisch keine Betrunkenen, die trinken Rotwein wie wir Saft als Nahrung. Im Norden sauft man sich mit Schnaps zu um des zusaufens willen. Das sind unterschiede.

und abends dann natürlich auch ein Gläschen und vorm Schlafengehen den Weinbrand vorm Kamin
Da hast Du recht, einige von denen sind schon süchtig, ohne das sie es merken.

wie oft wird zb in Restaurants zu Mittagessen schon getrunken (wegen dem Geschmack...)
Ja kommt bei mir bei einem guten essen vor, nur wegen dem Geschmack. Meist trinke ich aber nichts alkoholhaltiges.

Jedenfalls ist die Problematik komplexer, als dass man Cannabis einfach als illegal einstuft und fertig.
Details sind komplex, aber: Bei normalen Menschen ist die Schädlichkeit sehr gut belegt und rein aus Genuss kifft man grundsätrzlich nicht.

Thema Folter: Guantanamo Bay und Irak - USA ist einer der Schurkenstaaten dieser Welt
Wenn die Folterungen wie es sie angeblich gegeben hat (was gut belegt ist, höchstens die anzahl ist noch ungewiss), dann muss man dies verurteilen. Wenn die Regierung solche Folterungen befohlen hat, dann muss man auch die Regierung verurteilen, auch wenn die Folterunterschiede im Vergleich zu Sadam sehr gross sind.
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Liebe Grüsse
Beat

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human ist offline
Beiträge: 969
Seit: 20.01.06
schon alleine die dikition "alkohol und drogen" macht mich stutzig.

@richter: es kifft auch nicht jeder, oder ist cannabis gar eine sui generis für dich, weil mans nicht vergleichen kann?
by the way: prinzipiell lassen sich birnen mit äpfeln sehr schön vergleichen: beides sind früchte, beide sind bio sehr gesunde nahrungsmittel, beides wächst auf bäumen.

was ich auch aus der luft gegriffen finde ist, dass kiffen mit sucht gleichgestellt wird, obwohl sogar die medizin den passus "cannabisGEbrauch" vom "cannabisMISSbrauch" unterscheidet. ergo, wenn man sich auf ner party ne tüte ansteckt, flüchtet man noch nicht in seine eigene welt bzw hat ein suchtproblem. da finde ich es schon bedenklicher, wenn man mal in der früh seine 2 kaffee trinken MUSS, um in die gänge zu kommen - but that fact is of course well tolerated by the community cause nearly everybody does! (?).

greetz
human

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Männlich Bodo
Lieber Christian, alte Tüte.

So engagiert und ausdauernd habe ich Dich noch nicht erlebt. Gibt's dafür Gründe?

Fakt ist, dass Hasch DIE Droge Nummer Eins ist. Fakt ist, dass regelmäßiger Konsum zu Hirnschäden führt. Fakt ist, das die wenigstens jungen Konsumenten wissen, dass ihr hemmungsloser Umgang negative Konsequenzen zeitigt.

Fakt ist, dass der Wirkstoff (ähnlich Ecstasy) deutlich bewusst erhöht wurde. Dein Appell an die Vernunft fruchtet nicht - User (egal welcher Droge) bevorzugen immer das stärkere Paket. Der Gedanke (und das betrifft eben die breite Masse), dass hier selektierend und selbstverantwortlich entschieden und konsumiert würde, ist schlicht falsch.

Die biochemische Wirkung von THC und Alkohol ist nicht vergleichbar.

Weder was Stimulanz noch Vergiftung betrifft.

Ich sehe das Problem ehr wo anders. Kiffer haben das Verbot nicht anerkannt und gefallen sich in Selbstbeweihräucherung. Verstehe mich nicht falsch, ich bin gewiss kein Spießer! Habe selbst gekifft und es bekam mir nicht. Gut so.

Der Staat kann und darf nicht Alles, was zum Rausch eignet, verbieten.

Ein Bier führt nicht zum Rausch, ein Joint doch. Hier liegt der Hund begraben!

Bier gilt (zu Recht) moderat konsumiert als Nahrungsmittel, dass der Alkohol enthalten ist, dafür kann das Bier nix. Wer Bier missbraucht, tut dies bewusst. Wer hingegen ein Bier zum Essen konsumiert, vergiftet sich nicht (Leber,Hirn.)

Wer hingegen Cannabis konsumiert, beeinflusst die Rezeptoren in einem ganz anderen Ausmaße.

Hier gibt es nichts zu streiten - es geht nicht um Recht oder Unrecht.

Der Staat muss jedoch fürsorglich (und eine solche Verantwortung hat er gegenüber den Bürgern wahrzunehmen) das Gift THC sanktionieren. Und dies ist eben KEINE Schweinejustiz, sondern aus genannten Gründen ersichtlich.

No woman, no cry, Bodo


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