Cannabis und Folgen

11.04.07 18:36 #1
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Asiate ist offline
Beiträge: 670
Seit: 04.11.06
Hihi moni.Ich glaube du meintest den Tropfen der das Fass zum überlaufen gebracht hat und nicht den auf den heißen Stein

Cannabis und Folgen

Moni88 ist offline
Beiträge: 352
Seit: 21.12.06
Stimmt.

Bin noch auf Arbeit und vorhin hatte ich keine Zeit wirklich darüber nachzudenken.

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Holon ist offline
Beiträge: 241
Seit: 04.04.07
hallo asiate,
so aus der entfernung ist das nicht seriös einzuschätzen was genau ursächlich ist und welches gewicht thc dabei hat.
sicher ist zu sagen das es sicher förderlich ist in bezug auf schizoide erkrankungen. es wäre z.b. auch wichtig zu wissen wie alt du bist. obs diese krankheit in der familie schonmal gab 1-3 generationen vorher. hattest du gute elternbeziehung, gab es traumata ect. ect.
ich glaube das jemand der völlig ohne eine vorbelastung ist sicher mehr kiffen kann als wenn jemand eine oder mehrere dieser oder anderer vorbelastungen hat.

ganz sicher ist es gut den gedanken nochmal zu kiffen völlig zu streichen.
das die schizophrenie nicht auch automatisch aufhört nach beendigung des konsums sagt nichts über die ursache.
es wird dann evtl. zu einem selbstläufer.

es gibt des weiteren neuere verfahren in der psychotherapie welche sehr gute und nachhaltige erfolge bei der behandlung haben. diese verfahren kommen ohne große "grabearbeiten" in der eigenen geschichte aus.
ich weiß das es diese methoden seit ein paar jahren gibt, bin aber leider selber nicht darin ausgebildet und kann
nur bedingt mehr dazu sagen.

lieber gruß
andreas

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oli
@Holon: ich schrieb ja auch, dass ich Cannabis für stark unterschätzt halte und gab ein negatives Besipiel an. Auch kenne ich Leute, die sich an die Phase zwischen 14 und 20 kaum erinnern können, weil sie diese Zeit meist an der Wasserpfeife hingen. Gut ist das nicht, das empfinde ich genau wie Ihr.
Ich habe früher selbst meine Erfahrungen gesammelt und kann mir durchaus vorstellen, was die schlechte Seite des Ganzen ist, bzw konnte es im Ansatz erfahren...

@Alle: Dennoch finde ich es höchst doppelmoralisch, dass Cannabis diabolisiert werden soll und sich unsere Politiker, Schauspieler und Manager in den Medien (teilweise in der Werbung ...) den Stoff hinter die Binde kippen. Auch Rauchen scheint in manchen Talkshows - immer noch oder wieder - in zu sein.
Ein Erwchsener sollte entscheiden dürfen, wie er sich vergiftet.
Oder halt alles verbieten, aber die unnötige Kriminalisierung ist ein Unding !

@Asi (wie das klingt..."Asi"...)
oder doch lieber
@Asiate: Ein Freund von mir studierte Psychologie und arbeitet viel auf der Psychatrie in der Klinik. Er meinte mal zu mir, die Schizophrenie sei ein sog. "Formenkreis", also keine einzelne Krankheit, sondern ein Sammelsurium an Symptomen. Auf die Frage hin, wie das entsteht, meinte er, dass es dutzende Faktoren (Disposition, Rauschmittel, soziales Umfeld, organische Gründe, Traumata ...) gibt.
Es ist wohl eher ein Zusammenspiel aus diesen Faktoren und die Wissenschaft weiss es auch noch nicht. Allerdings las ich mal, dass der Konsum von psychoaktiven Substanzen als Katalysator bzw Auslöser für die Entstehung einer Schizophrenie wirken kann.
Dieser Freund erwähnte auch, dass manche Leute schizophren werden, eine Zeit lang Patienten sind und dass es bei manchen sogar von alleine wieder verschwindet.
Außerdem fand ich interessant, dass er der Ansicht ist, es gibt eine sehr hohe Dunkelziffer, da es viele Graubereiche gibt. Viele leicht erkrankte Personen sind also nicht in den Statistiken vertreten.

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Holon ist offline
Beiträge: 241
Seit: 04.04.07
hi oli,
hier habe ich keinen widerspruch zu dem was ich denke.
meine angaben beruhen einerseits auf den arbeiten meiner frau die in der drogenvorbeugung arbeitet und erzieher/innen und lehrer fortbildet, und meinen erfahrungen in einzelarbeiten mit betroffenen.
ja und selber geraucht hab ich auch mal.

lieber gruß
andreas

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Moni88 ist offline
Beiträge: 352
Seit: 21.12.06
Zitat von Holon Beitrag anzeigen
so aus der entfernung ist das nicht seriös einzuschätzen was genau ursächlich ist und welches gewicht thc dabei hat.
sicher ist zu sagen das es sicher förderlich ist in bezug auf schizoide erkrankungen. es wäre z.b. auch wichtig zu wissen wie alt du bist. obs diese krankheit in der familie schonmal gab 1-3 generationen vorher. hattest du gute elternbeziehung, gab es traumata ect. ect.
ich glaube das jemand der völlig ohne eine vorbelastung ist sicher mehr kiffen kann als wenn jemand eine oder mehrere dieser oder anderer vorbelastungen hat.
Gut erklärt. So ähnlich meinte ich das auch aber wenn man nicht persönlich dabei war, ist das schwer zu beurteilen.

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Moni88 ist offline
Beiträge: 352
Seit: 21.12.06
Zitat von oli Beitrag anzeigen
Es ist wohl eher ein Zusammenspiel aus diesen Faktoren und die Wissenschaft weiss es auch noch nicht. Allerdings las ich mal, dass der Konsum von psychoaktiven Substanzen als Katalysator bzw Auslöser für die Entstehung einer Schizophrenie wirken kann.
Hallo Oli,

ich glaube nicht, dass die anderen meinten, dass nur das kiffen schuld ist aber es könnte zumindest als ein Auslöser wirken. Es kann auch genauso gut sein, dass es vielleicht auch garnichts damit zu tun hat.

Das mit der Dunkelziffer hab ich letztens auch schon gelesen, weil viele garnicht merken, dass sie krank sind oder es nicht wahrhaben wollen. Traurig eigentlich. Dabei haben wir ja extra schon Früherkennungszentren.

Viele Grüße

Moni

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human ist offline
Beiträge: 969
Seit: 20.01.06
bin auch felsenfest davon überzeugt, dass thc "nur" auslöser für psychische beschwerden sein kann; also genau so wie alles andere.

und nochmal: laut meiner moralvorstellungen geht es mir zu weit von seiten des staates, menschen zu kriminalisieren nur weil sie ein kraut rauchen, nur weil es nicht ins konzept des staates passt. pure willkür.

dass es grundfalsch ist, joints wie zigaretten zu qualmen udgl sollte jedem klar sein u da schliess ich mich oli an.

greetz
human

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Sternenfee ist offline
Beiträge: 337
Seit: 21.04.05
Gott sei Dank, das ich keine Folgen vom Kiffen habe, ich hab so mit 17/18 angefangen und ab 22 täglich geraucht und das 13 Jahre lang.
Täglich bedeutet, ich war ein Abend-Kiffer, einen Joint zum Entspannen - so hab ich das gesehen.
Für mich war das irgendwie völlig normal, da viele Leute, die ich kannte kifften, es war nicht anders angesehen, als Alkohol.

Als ich nicht mehr gekifft habe, hab ich schon gemerkt, das ne Menge Dinge verdrängt wurden durchs kiffen - ich hab auch viel Schlechtes im Leben erlebt, aber mir geht es gut
Kenne nur eine Person, die "durchgedreht" ist und eingewiesen wurde, was aus ihr wurde, weiß ich nicht. Eine Person meinte, sie wäre sehr vergesslich und würde ein wenig verblöden - die hat aber ne Menge geraucht.
Ansonsten wüßte ich nicht, das jemand einen Schaden vom Kiffen hat, die ich kenne.

Womit ich nicht sagen will, das Kiffen gut ist - Nein ist es nicht, sollte man die Finger von lassen.

VG

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ostseeola ist offline
Beiträge: 218
Seit: 03.08.06
ich denke man kann doch sagen daß alle kiffer eine ganz besondere ihnen eigene persönlichkeitsstruktur entwickelt haben. ein ganz besonders lahme und schnarchige spezies ist das! niemand kann das ernsthaft von der hand weisen , es sei denn er ist selbst kiffer und hat rethorisch momentan noch mehr auf dem kasten als andere. und natürlich macht auch marihuana abhängig und läßt keinen unbeschadet davon kommen.


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