Cannabis und Folgen

11.04.07 18:36 #1
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Holon ist offline
Beiträge: 241
Seit: 04.04.07
hi oli,
natürlich kann man es kritisch sehen das auch zigaretten und alk legal sind. (ums noch mal klar zu machen:
alk jährlich rund 100000 tote, ziggis ca. 140000 tote! jahr für jahr und nur in der brd.
und vermutlich ist u.a. ein grund die fleißige lobbyarbeit der industrie die einschränkungen weiter verhindert.

aber nicht richtig ist das man von kiffen nicht stirbt.
im gegenteil hat man (neben den z.t. massiven veränderungen im hirn) auch ein mindestens 1o fach höeres krebsrisiko im vergleich zum rauchen.
der geregelte und kontrolierte verkauf in den niederlanden sorgt zwar für besseren, unverpanschteren dope.
dies scheint aber die gesundheitlichen schäden nicht zu mindern.
die folgen wurden in den 70er jahren vielfach schön geredet und dies wirkt in der diskussion heute oft noch nach. auch wenn man interessante erfahrungen machen kann mit thc ist es nicht sinnvoll die nebenwirkungen zu verharmlosen.
hier wird soviel von giften gesprochen im forum. dies ist eines!
warum empfelen wir nicht lieber dinge die gut sind: meditation, selbsterfahrung mit kreativen medien ect.?


lieber gruß andreas

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Holon ist offline
Beiträge: 241
Seit: 04.04.07
noch eine ergänzung:
sine schrieb zu anfang, dass nicht geklärt sei warum angstzustände und depressionen so stark zunemen bei thc konsum.
inzwischen ist das eigtl. geklärt.
es hängt damit zusammen das der körpereigene serotoninhaushalt bei regelmäßigem konsum nachhaltig gestört wird. gute stimmung, entspannung wird für viele in folge nicht mehr möglich ohne thc.
hierraus entsteht dann auch eine abhängikeit die zwar etwas anders funktioniert als bei alc und ziggis aber nicht weniger schwierig aufzulösen ist.
lieber gruß andreas

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Oregano ist gerade online
Themenstarter Beiträge: 63.704
Seit: 10.01.04
Gute Argumente, oli.

Nur: gibt es denn überhaupt Studien, die belegen, daß Kiffen im Prinzip harmlos ist, daß die Leute weiter normal arbeiten können und keine Folgeschäden auftreten?
Gibt es Studien, die belegen oder nicht belegen, daß Kiffer tatsächlich beim gemäßigten Kiffen bleiben?
Ich kannte mal einen heftigen Kiffer, der merkte, daß er so nicht mehr mit seinem Leben zurecht kam, weil das Kaufen von seinem Stoff sein Leben bestimmte.
Er schaffte es tatsächlich, damit aufzuhören. Aber: er rauchte um so mehr Zigaretten und trank mehr Alkohol. Also wurde eine Sucht durch die andere ersetzt. Er schaffte es dann nach mehreren Anläufen auch, mit dem Rauchen an sich aufzuhören und mit dem Alkohol. Er empfand das als sehr befreiend.

Gruss,
Utaj

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soullove ist offline
Beiträge: 719
Seit: 02.05.06
hi,

depression wird al zu oft gesehen als etwas das nicht gut ist.
dennoch ist es ein hilfsmittel zum neue ansatze für sich zu kommen.
depressionen wirden stärker weil man sich durchs kiffen noch mehr versucht zu entfernen von sein realität.
den auch noch wird das gefühl verstärkt weil es alle gefühle verstärkt.
musik wird tiefer empfunden,geschmacken usw.
kannabis ist ein art flucht ,aber im grunde ein illusion,weil auf dauer es nicht mehr wirkt.
ich rede hier dan über schwer konsum nicht über ein par mal pro jahr ein .
ich finde aber das man sich gedanken machen sollte welche denkhaltung wir haben ,und warum dan kinder mehr kiffen.
was ich übrigens sehe ist das der meiste jugendliche es irgendwan langweilig finden und dan vonselbst aufhören oder zu spezielgelegenheit bewahren.
schau mal nach ein selber,wir allen haben angewohnheiten die nicht unter drogen fallen ,die uns langweilen gehen,und dan ändern wir das.
ich machte ein zeit viel sport,bis mir klar war das es mein doge war.
nur ist sport mehr akzeptiert weil wir gelernt haben sport ist gesund,drogen sind slecht.
dan muss ich an mein mutter denken die sagte,alles wo zuviel davorsteht ist auf dauer ungesund.
ist was dran oder.


lg brigit

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Soul (und andere)

wenn ist dan deine meinung nach der richtige älter verantwortnung fürs eigene leben zu übernehmen.
mit 40 oder 50?

Das ist klar geregelt, bis 18 bist Du als Elternteil im wesentlichen verantwortlich, danach das Kind

man kann kinder nicht schützen für ihre erfahrungen,dan müsste man sie ab geburt im glaskasten legen.
Das ist richtig. Als Eltern ist man nicht FèR, aber GEGENÜBER dem kind verantwortlich, so wie die Strassenverkehrsgebote auch nicht verantwortlich sind wenn Du zu schnell fährst und einen unfall machst, aber dafür verantwortlich sind, dass die strassen richtig signalisiert sind.
SDas sind 2 wesentliche Unterschiede

man nimmt ein kind sein recht auf entwicklung von sein bewusstsein,schüttet ihm voll und wundert sich dan das er nicht selbstverantwortnung nimmt.
Oh nein, das gegenteil ist der fall. Wenn das Kind die Finger in die Steckdose hält und dadurch zb sogar stirbt, hat man dem Kind das Recht auf Entwicklung genommen. Wenn das Kind neurologische Probleme wegen dem Canabiskonsum den man zugelassen hat bekommt, dann hat man ihm das Recht auf entwicklung genommen

man macht ihm damit zum opfer von was der eigene eltern oft erfahren haben, man lernt ihm das alles bestimmt wird durch alles und andren. Oh nein, man schützt es und lernt dem kind, wie man verantwortung übernimmt! Vieleicht ist das Kind einmal Bademeister und weiss dann, dass es eingreifen muss wenn etwas nicht gut ist, damit niemand zu schaden kommt. Im umgekehrten fall lernt es dass alle in der Badeanstallt selber wissen müssen was man tut und nimmt so Tote in Kauf.

und mal am rande bemerkt ich finde nicht das 12 jährige ein "grundrecht" auf selbstgefärdung haben sollten. dafür sind eltern eindeutig da um das, wo möglich, zu verhindern. das gehirn ist in der pupertät in einer grundlegenden umbauphase und störungen die durch thc z.b. erfolgen wirken nachhaltig. dies ist durch eine ganze reihe neuerer untersuchungen bestätigt.

es ist erwiesen, (u.a. durch ct) das insbesondere bei jüngeren menschen thc
entwicklugsschritte behindert und dies durch veränderungen direkt im gehirn passiert. diese hirnveränderungen finden auch bei erwachsenen noch statt bei regelmäßigem konsum.
das psychosen ausgelöst werden ist bis zum 35 lebens jahr recht häufig. antriebsschwäche ist bei den allermeisten menschen die folge.


Diese von Forumsteilnehmer gemachten Aussagen sind völlig zutreffend.
Teile deshalb auch die Meinung von Uta völlig.

ich glaube der gesetzgeber darf die menschen schützen. er tut dies ja auch bei der straßenverkehrsordnung. oder mit der möglichkeit der zwangseinweisung bei selbstgefärdung um mal nur 2 beispiele zu nennen. Auch das ist richtig, bzw wenn Du wirklich so denkst, müsstest Du gegen die beiden sachen sein. Bist Du das?

Nebenbei, wenn Nikotin oder anderes auch schädlich ist und nicht belangt wird, ist dies kein Grund dies bei Canabis auch zu tun.
Es gibt Vieles das nicht gut ist, dann soll man aber das nicht Gute ausmerzen und nicht das Gute auf den niedrigen standard des nicht Guten drücken.

Zu aller letzt Soul, oli und Human, es ist nicht einfach eine persönliche Sache. Die Kosten (Psychiater, krankenkasse, IV, Arbeuitslosenversicherung, Hartz etc) zahlt die llgemeinheit (also auch alle anderen) und unter allfällige Auswirkungen (Verkehrsunfälle, Amokläufe etc) leiden auch völlig Unschuldige, die nie etwas konsuliert haben
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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Oregano ist gerade online
Themenstarter Beiträge: 63.704
Seit: 10.01.04
Wer sich die Zeit nehmen will:
Studien zu Cannabis

Hier wird Cannabis aus allen möglichen Blickwinkeln angesehen.

Uta

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Asiate ist offline
Beiträge: 670
Seit: 04.11.06
Wie ist das eigentlich bei THC und Psychosen.Ich habe 3Jahre unregelmäßig gekifft(also nicht sehr viel).Meine Schizophrenie kam im Juni 2005 worauf ich auch sofort aufgehört habe zu kiffen.Das ist jetzt schon knapp 2 Jahre vorbei aber die Schizophrenie wird schleichend immer schlimmer.Steht also in meinem Fall der THC Konsum nicht mit der Schizo in Verbindung?Das könnt ihr mir sicher auch nicht 100% beantworten aber eine Einschätzung wäre nett

LG

Euer Asi

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Moni88 ist offline
Beiträge: 352
Seit: 21.12.06
Ich könnte mir gut vorstellen, dass es unter anderem damit zu tun hat. Die Veranlagung, an Schizophrenie zu erkranken, war vorher aber bestimmt schon vorhanden, sodass das Kiffen wohl nur der Tropfen auf dem heißen Stein war.

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soullove ist offline
Beiträge: 719
Seit: 02.05.06
schön dan glaub der wissenschaft,weil die beweisen hat.
glaub an das was eingegossen ist.
aber es wird der kinder nicht weiterhelfen.
der verantwortnung liegt nicht in den wertvorstellungen die eingeflossen sind und man gern so weitergegeben werden ,nee die liegt darin selbst denken zu lernen.

lg brigit

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Birgit

schön dan glaub der wissenschaft,weil die beweisen hat.
glaub an das was eingegossen ist.
aber es wird der kinder nicht weiterhelfen.

Aber sicher. Wenn ich weiss bzw dies dem kind aufzeigen kann, das in diesem Glas das ich trinken möchte tödliches gift sein kann, dann hat dies einen einfluss auf meine bzw die Entscheidung des kindes

der verantwortnung liegt nicht in den wertvorstellungen die eingeflossen sind und man gern so weitergegeben werden ,nee die liegt darin selbst denken zu lernen.
Birgit, das ist ein Widerspruch in sich. Die Wertvorstellung beeinflusst nicht nur wie wir denken, sondern sogar ob wir selber denken lernen wollen!!!
Es gibt ganz viele fatalistische Kulturen (zB aus Naturreligionen) die wollen gar nicht lernen zu denken, weil sie glauben das es nichts bringt zu denken, da sie die Welt nicht beeinflussen können. Deshalöb sind diese menschen in diesen kulturen auch arm, sogar wenn das Land reich an Ertrag und Bodenschätze ist. Und es gibt Kulturen wie die westliche (christlich undgriechisch geprägt), oder die japanische wo die wertvorstellungen eben so ist, das man denken lernen will und auch glaubt, dass man durch denken und umsetzen etwas erreichen, etwas ändern kann. Das sind Kulturen, die (zumindest materialistisch) reich sind.
Denken ohne Wertvorstellungen ist nicht möglich. Also muss man wertvorstellungen haben die erstens das denken fördern und weitens eine gute moralische Grundlage haben.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso


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