Cannabis und Folgen

11.04.07 18:36 #1
Neues Thema erstellen
Cannabis und Folgen

Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Hallo username, schön, dass du zu uns gefunden hast!
Ich kann dir nicht ganz zustimmen:
Stell dir vor, wir haben eine Testperson, die bisher weder Cannabis noch Nikotin konsumiert hat.
Nun bin ich mir ziemlich sicher, dass diese Person grössere Probleme hat nach dem Rauchen von Cannabis pur als von einer Zigarette.
Die meisten " Kiffer " rauchen auch Zigaretten.
Im Beispiel meines Lehrlings war doch ein deutlicher Unterschied zu bemerken, ob er eben " nur " eine oder mehrere Zigaretten geraucht hatte in der Mittagspause oder ob Cannabis mit im Spiel gewesen war.
Ich kann aber nachvollziehen, was du mir sagen willst.
Trotzdem sind meiner Erfahrung nach Nikotinraucher im Arbeitsalltag leistungsfähiger, schneller und aufmerksamer als Kiffer. In der Regel kommt ja beim Kiffen einfach noch eine Substanz mehr zum Zigarettentabak.
Es freut mich, dass du dich für die Thematik interessierst!
Liebe Grüsse, Sine

Cannabis und Folgen

username ist offline
Beiträge: 3
Seit: 19.11.08
Hi Sine..
Ok, da hast du natuerlich auch recht, jemand der gewohnheitsmaessig kifft wird im Alltag groessere Probleme haben, als jemand der regelmaessig raucht.
Und wie immer, Ausnahmen bestaetigen die Regel.

Dann sind wir uns ja einig *g*


Mfg :-)

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
mehr
Cannabis und Folgen

samana ist offline
Beiträge: 47
Seit: 07.11.09
Hallo ich habe eine Frage wegen meinem Freund (29). Er ist schon lange (wohl über 12 Jahre ) süchtig nach Cannabis und möchte jetzt seit längerem damit aufhören. Wie kann ichihn dabei unterstützen? Er kommt ohne scheinbar nicht zurecht oder ist davon überzeugt. Er ist gewöhnt, dass ihm alles scheissegal ist und jetzt erdrückt ihn wohl das kleine bischen Verantwortung (wir haben z.B. ein Kind im Haus), wenn er mal länger nüchtern ist.
Er ist eine körperlich sensible Person, würde ich sagen. Leider sieht er sehr krank aus, völlig blass und um die Augen stets gelb-brauen Schatten, was meines Wissens nach auf geschädigte Leber hinweist (das weiss ich von meiner Oma, die sah auch so aus, bevor ihre Leber versagte. Kurz danach ist sie dann auch gestorben).


Mein Eindruck ist, dass er sich wegen dem verdammten "Scheissegal" in seinem Hirn (so nennt ER es immer) auch nicht so gut pflegt: Äusseres wie Haare Bart Duschen usw. zwar schon, aber obwohl er ein sehr athletischer Typ ist mit einem grossen Bewegungsbedarf, macht er fast nichts in seiner Freizeit ( er arbeitet immerhin hart). Auch Vitamine und alles was gesund ist schaut er sich nur geekelt an. Oft isst er nicht, obwohl er hungrig ist. Dadurch hat er natürlich wieder wenig Kraft, vor allem nervlich gesehen und greift deshalb wieder zum Joint. Die Gier, wenn er unbedingt kiffen will macht ihn aggressiv (laut eigener Aussage).
Das ist erstmal der Teufelskreis, wie ich ihn sehe. Ich weiss, er möchte da gerne raus. Das Schlimme ist halt, er vergisst es dann wieder sehr gern. Jedenfalls bin ich über jeden Hinweis, wie ich ihm helfen kann sehr froh.

Noch eine weitere Frage von mir wäre,ob man Cannabis nach so langer Zeit einfach schlagartig absetzen kann, wenn man es wirklich jeden Tag (er sass an der Quelle) konsumierte?

Vielen Dank schonmal fürs Lesen und die Antworten im Voraus

Cannabis und Folgen

Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Hallo Samana,
herzlich Willkommen im Forum!

Was ist es denn, das deinen Freund jetzt dazu bringt, mit dem Cannabis aufhören zu wollen?
Was nervt ihn an seinem jetztigen Verhalten und was für Verbesserungen schweben ihm vor?
Wenn er das artikulieren kann, hast du schon mal was, an das du ihn immer erinnern kannst.

Dann lohnt es sich bestimmt sehr, darüber nachzudenken, warum er jahrelang lieber eine " Scheissegalhaltung " hatte und dem Leben nicht nüchtern entgegentreten konnte oder wollte.

Wenn er wirklich gewillt ist, aufzuhören, dann sollte er sich dringend mit guter / schlechter Ernährung und deren Auswirkungen auf Körper und Psyche befassen.
Dann sollte er sich mit guter Ernährung und leberstärkenden Massnahmen aufbauen.
In der Zeit hat sich das Verlangen nach Cannabis vielleicht schon verringert.
Auf jeden Fall kann er schon zeitig beginnen, seinen Konsum schrittweise zu reduzieren.

Dies sind erstmal meine Vorschläge, vielleicht folgen noch andere.
Auf jeden Fall hat er Arbeit vor sich und du darfst ihn ab und zu in den Allerwerteseten treten
Aber denk dran: Es ist sein Ding, er hat die Verantwortung dafür.

Nun hoffe ich, ein wenig geholfen zu haben.
Liebe Grüsse, Sine

Cannabis und Folgen

samana ist offline
Beiträge: 47
Seit: 07.11.09
Hallo sine,

vielen Dank für Deine Antwort, sie hat mir geholfen. Ich werde mal schauen, wie ich mit ihm weitermache.
Gibts vielleicht irgendwo interessant aufbereitete Informationen, etwas, das ich ihm zum Lesen geben kann? Sowas wie neutrale Tipps zum Aufhören, keine Panikmache.
Viele Grüsse
samana

Cannabis und Folgen

Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Moin Samana.
Habe tatsächlich was gefunden auf die Schnelle, mit sehr bezeichnendem Namen!
weiter statt breiter.info - die Cannabis Info-Site mit hilfreichen Tipps für den Cannabis-Entzug, Kiffer-Test, u.v.a.
Liebe Grüsse, Sine

Cannabis und Folgen

samana ist offline
Beiträge: 47
Seit: 07.11.09
Hallo sine. Das werd ich ihm mal geben.
Lieben Dank!

Cannabis und Folgen

Postbote ist offline
Beiträge: 1.158
Seit: 29.07.09
Liebe Uta,

wenn dann bitte die ganze Wahrheit und nicht immer nur die Hälfte.

Kiffen von sauberem Gras wird sicher zu keiner Schizophrenie führen.

Wohl aber der Konsum von Gras, welches mit Kunstdünger gezogen wurde oder gar mit anderen Substanzen wie etwa LSD beträufelt wurde.

Ganz übel sind Wissenschaftler, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben und das dann auch noch in pseudointellektuellen Publikationen unter die Zombies bringen. Von Dingen sprechen, derer sie nicht differenzieren können. Etwa vergessen, daß die gepreßte Ware nur allzuoft mit diversen Tabletten bishin zu Haarspray oder Klebstoff zu haben ist. Dort, oh ja, treten Symptome wie Schizophrenie auf. Es sind aber eben Symptome und diese haben Ursachen.

Gegen solche Trottel habe ich vor Jahren bereits erfolgreich abgelästert. Denn das war eine der Hürden, um der Schmerzklinik in Kiel eine faire Chance einzuräumen, mit THC arbeiten zu können.

Wußtest Du, daß man mit THC sogar Neuronalregenerationen selbst bei beschädigtem Rückenmark praktizieren kann ?

Leider ist es einfach zu billig und die Pharma kann daran nicht genug Goldeselfaktor für sich vereinnahmen. Etwas Recherche, wie es zur Verdammung von Hanf kam wäre sicher auch nicht verkehrt. Tabak & Alkoholindustrie nur so als Stichworte.


heitere Grüße aus dem Dorf, in dem die Pharma einst ihre Waffenschmiede "hatte".
Das Euthanasieprogramm der Pharma, welches noch vor Hitler begann, es endete erst 2008/2009. Man beendet Kriege niemals indem man neue anzettelt...

der Postbote

ps: Da saßen übrigens auch die Idioten, die Straterra und all diesen Kram an ahnungslose Patienten verabreicht haben.

Geändert von admin (31.01.10 um 18:31 Uhr)

Cannabis und Folgen

Oregano ist gerade online
Themenstarter Beiträge: 63.704
Seit: 10.01.04
"CAN Stop" statt Kiffen
...
Freiwillige für Trainingsprogramm gegen Cannabis-Konsum gesucht
Cannabis gehört zu den am meisten unterschätzten Drogen unserer Tage. Dabei macht es genauso abhängig wie andere Substanzen und kann schwere körperliche und psychische Störungen nach sich ziehen. An der Universität Rostock werden nun Freiwillige für ein neues Trainingsprogramm gesucht. Es heißt "CAN Stop" und richtet sich an junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren.

"Kein Bock mehr aufs Fußballtraining, die schulischen Leistungen werden immer schlechter, Stress im Ausbildungsbetrieb, Führerschein weg", so beschreibt die Psychologin Kerstin Moré von der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Rostock die offensichtlichen Folgen des Cannabis-Rauchens. Problematisch sei, dass Cannabis-Konsum allgemein bagatellisiert werde: "Es heißt immer: 'So ein bisschen Kiffen ist nicht schlimm'", so Kerstin Moré. Folgen des anhaltenden Cannabis-Konsums seien aber beispielsweise Unkonzentriertheit, körperliche Erschöpfung, mangelnder Antrieb. "Hinzu können schwere psychische Störungen wie Angstzustände und Depression kommen", so die Psychologin.

"Zusammen mit ausgebildeten Trainern sollen die Teilnehmer sich austauschen und beginnen, über sich selbst und ihren Drogenkonsum nachzudenken", sagt Kerstin Moré. In den acht Trainingseinheiten von je 90 Minuten geht es rund um das Thema Cannabis.

Wo und wie wirkt Cannabis? Was spricht für, was gegen das Kiffen? Will ich meinen Konsum reduzieren oder ganz mit dem Kiffen aufhören? Wie schaffe ich das? Welche Ressourcen und Kompetenzen habe ich dafür? "Da hat jeder seine eigenen Ideen, die auch für andere nützlich sein können", sagt die Psychologin. Wer für sich die Entscheidung fällen kann, weniger oder gar nicht mehr zu kiffen, findet Unterstützung und praktische Tipps. "Wenn sich Jugendliche für das neue Jahr vorgenommen haben, ihr Cannabis-Problem in den Griff zu bekommen, dann haben sie jetzt die Chance dazu", so Kerstin Moré.

In der begleitenden wissenschaftlichen Studie wird das Training auf seine Wirksamkeit untersucht. Dafür werden die Teilnehmer dreimal befragt und erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung. Die Gruppen werden aus jeweils sechs bis acht Teilnehmern gebildet, die Teilnahme ist kostenlos. Das Training beginnt im Januar 2010. Interessenten melden sich bitte direkt bei Dipl.-Psych. Kerstin Moré, Tel. 0381 494-4433.

Das Trainingsprogramm "CAN Stop" wurde gemeinsam mit dem Projektzentrum am Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg und der Universität Rostock entwickelt und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.
Das Gruppentraining ist auf die Bedürfnisse der Altersgruppe abgestimmt und thematisiert besonders die Bedeutung von Gleichaltrigen bei problematischem Cannabiskonsum.
"CAN Stop" statt Kiffen

Wenn das Programm jetzt schon beginnt, ist diese Mitteilung ein bißchen knapp. Aber vielleicht kann man ja auch jetzt noch einsteigen?

Gruss,
Uta

Cannabis und Folgen

Wassermann ist offline
Beiträge: 85
Seit: 17.02.09
Ich finde diese ganzen Drogen Thematik total ohne Gehirn und nicht sachlich diskutiert wird.

paar Gedanken:

Sorgt die Substanz für Blutverminerung oder Blutvermehrung.

Machen Drogen wirklich dumm oder wird der Blutfluss umgelenkt und andere Bereiche des Gehirns beginnen aktiver zu arbeiten.
(Computerspielende Kinder, weißen eine andere Aktivität des zentralen Nervensystems auf, wie weniger spielende Kinder, sind also jegeliche Form der Computerspiele zu verbieten)
Jeder kennt das Blackout durch zuviel Alkoholgenuss. Wer hat sich beim nächsten Alkoholgenuss wieder daran erinnert? Abgestorben oder andere Synapsenaktivität?


Sind es nun die bösen Umweltgifte, synthetische Stoffe oder doch die natürlichen, Pflanzen welche psychische Störungen auslösen?

Schädigt die Substanz Organe oder versetzt sie dch durch Enzyme in einen Rausch?

Will die Politik Substanzen, welche die Intelligenzquote der Gesellschaft anhebt, immerhin sind sie nicht mehr so leicht kontrollierbar, und müssten mehr teilen.

Kann man irgendwelche Studien im Amalgamzeitalter heranziehen?

Ich erinnere mich mal gehört zu haben, man stirbt beim goldenen Schuss nicht am Heroin sonder am Dreck der beigemischt wird, kann aber diese Aussage nicht mehr bestätigen, is schon zu lange her.

Wäre Cannabis legal, könnte man einen Tee daraus machen und müsste nicht seine Lunge verkleben.

Alkohol ist eine Wochenenddroge, was spricht gegen andere Pflanzen?

Andere drogen sind auch im Umlauf, welche stark euphorisierend sind, siehe zum Beispiel Muskatnuss.

usw.

mfg


Optionen Suchen


Themenübersicht