Cannabis und Folgen

11.04.07 18:36 #1
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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
RRichter, finde Deinen Beitrag sehr gut.

Übrigens einen Joint rauchen dürftest Du Deiner Tochter zu Hause, sofern es dein zu hause ist. Aber draussen auf dem Gehsteig vor dem Haus dürftest Du es dann nicht mehr.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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human ist offline
Beiträge: 969
Seit: 20.01.06
ja, die beiträge sind alle gut, nur wird immer aneinander vorbeidiskutiert, schade.

bussi.

greetz
human

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Männlich Bodo
An wem könnte das liegen? An mir, an Dir , an uns allen und/oder überhaupt?

Mensch, wenn Du ab und und zu nen Joint rauchst, da kräht doch kein Hahn nach. Es geht um den Missbrauch bei Teenies und die alten Haschwracks. Diese Statistiken sind Fakten und sprechen für sich.

Gesoffen wurde immer. Schon Gelage bei den alten Römern. Der Mensch ist labil und neugierig und rauschlustig. Und Cannabis ist eben nicht harmlos. Deshalb wäre eine Freigabe grundfalsch. Das kann doch nicht so schwer sein . . .

Hier wird nicht aneinander "vorbeidiskutiert", hier stehen sich Ansichten gegenüber. Du kannst mich nicht überzeugen, ich Dich anscheinend auch nicht.

So what? Auch Meinungsverschiedenheiten müssen ertragen und als grundgegeben hingenommen werden.

LGB

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human ist offline
Beiträge: 969
Seit: 20.01.06
wie wahr wie wahr......

greetz
human

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chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
Hallo Richter,

dein Beitrag ist sehr wohl wahr und ich kann ihn so auch unterschreiben. Meine Zeiten in der Jugendbetreuung sind auch schon ein Weilchen her, aber sie sind mir noch bestens im Gedächtnis haften geblieben. Wir haben sehr viel mit den Jugendlichen unternommen. Es wurden Pläne für den nächsten Karnevalszug geschmiedet und meist war das dann so aufwändig, dass dann gar keine Zeit war um auch "dumme Gedanken" zu kommen. Wir waren auch sehr oft bei Wind und Wetter zelten, haben Nachtwanderungen, Schneewanderungen, Maiwanderungen, Kinderspieltage, Theatergruppen etc. gemacht - ich denke einfach, es waren wirklich gute Sachen dabei, die durchaus auch heute den Jugendlichen noch eine Alternative bieten würden. Nach wie vor bin ich nämlich überzeugt, dass die Jugendlichen bei sinnvollen Alternativen, die auch Spass machen, den Gameboy und den Fernseher glatt vergessen könnten. Und natürlich hatte ich im Zeltlager auch schon mal Jugendliche die übers Ziel hinaus geschossen sind (zuviel Alkohol), des nächtens unter die fast kalte Dusche stellen müssen, aber laß es von 64 Jugendlichen in einem 3-wöchigen Zeltlager mal 3 gewesen sein. Es ist immer ein Zusammenspiel aus Staat, sozialen/kirchlichen Einrichtungen und natürlich Elternhaus. Letztendlich sollten alle Parteien mal daran arbeiten, denn die Kinder sind unsere Zukunft und die sollte auf einem stabilen Fundament gebaut werden.

Dein Beitrag hat mir übrigens sehr gut gefallen

Liebe Grüße

Chiara

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Pius Wihler ist offline
Beiträge: 1.019
Seit: 24.09.04
Als ich ca. 1971 als 16 jähriger alleine auf einer Radtour durch die Schweiz war und die Jugendherberge in Basel voll belegt war musste ich im "sleep in" übernachten.
Ich war froh, eine günstige Unterkunft gefunden zu haben und wusste nicht, was da so los war. Als am Abend in der Runde ein Jonit herumgereicht wurde, lehnte ich dankend ab, weil ich wusste, WAS ICH wollte und was nicht. Ich war Sportler und Sportler rauchen nicht, folglich auch keinen Joint.

Wenn ich mir die Situation mit meinem heutigen Wissen darüber so vorstelle, bin ich sehr froh, dass ich diese Einstellung hatte und noch heute habe, auch wenn damals der Sport für mich ein Suchtmittel war, um auch Anerkennung von der Umgebung zu erhalten. Das wurde mir aber erst 1976 bewusst.

Ich bleibe dabei: Kiffen ist Selbstbetrug, denn es aktiviert durch Fremdstoffe das körpereigene Belohnungssystem und täuscht eine bessere Beziehungsfähigkeit vor, quasi auf Kredit.
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Gib einem Hungernden einen Fisch, und er hat zu Essen für einen Tag.
Lehre ihn angeln, so hat er zu Essen für das ganze Leben.

Einen schönen Tag wünscht Dir Pius

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RRichter ist offline
Beiträge: 1.312
Seit: 18.12.06
und so schließt sich der kreis, chiara!

denn genau diese 3 jugendlichen (und vielleicht noch 2, 3 stille aber zu schüchterne bewunderer) sind naturgemäß potenziell noch gefährdeter.

es mögen zwar immer nur ein paar prozent sein, aber genau diese paar prozent verdienen den größtmöglichen schutz, und der kann nicht in der freigabe von drogen begründet sein.

ich finde zumal das es sowieso schon reicht, denn ein paar prozent alkoholiker, ein paar prozent nikotinsüchtige, ein paar prozent fresssüchtige und ein paar prozent drogenabhängige ergeben ein nettes sümmchen kranker menschen.

so will ich hoffen das langsam ein umdenken einsetzt und endlich begriffen wird, daß dies keine frage von freiheit jedes einzelnen darstellt, sondern letztendlich genau das gegenteil. nämlich ABHÄNGIGKEIT.

darum ist für mich auch die argumentation von individueller freiheit völliger quatsch.



grüße
richter

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RRichter ist offline
Beiträge: 1.312
Seit: 18.12.06
kleiner nachsatz zu Pius!

..........quasi auf kredit, mit exorbitant hohen Zinsen!! und Zinsen werden alle irgendwann mal fällig gestellt.


grüße
richter

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chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
es mögen zwar immer nur ein paar prozent sein, aber genau diese paar prozent verdienen den größtmöglichen schutz, und der kann nicht in der freigabe von drogen begründet sein.
Da gebe ich dir völlig recht - hattest du den Eindruck, dass ich für die Freigabe bin? Ganz im Gegenteil, ich denke, dass es eine Vielzahl von Menschen gibt, die Suchtgefährdet sind. Man denkt immer man hat die Sucht im Griff, jedoch sind die Grenzen schon lange überschritten, da sie fließend sind. Ich kenne das aus einer Vielzahl von Beispielen. Ich selbst würde mich als Co Abhängig bezeichnen. Neige selbst nicht zu den Süchen... habe mal geraucht und gebe zu, dass ich süchtig war, jedoch hat bei mir eine ziemlich starke Wandlung stattgefunden und heute würde ich meinem Körper keine einzige Sucht mehr zumuten wollen.
Also ich hatte bis ich mein Muster der Co Abhängigkeit erkannt habe Bekanntschaft mit folgenden Süchten machen dürfen (natürlich als Co-Abhänige):

Alkohol, Kokain, Eifersucht, Selbstsucht, Selbstverliebtheit, Fanatismus...

Wenn man die Süchte nämlich betrachtet, dann sollte man bedenken, dass sie sich nicht auf Alkohol, rauchen u. Drogen beschränken ;-)

viele Grüße

Chiara

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chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
Ach ja, Richter, die 3, die ich unter die Dusche gestellt habe, sind heute übrigens sehr patente Menschen ohne erkennbare Süchte. Vielleicht hat die Dusche ja nachhaltige Wirkung gezeigt ;-)

Gruß

Chiara


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