Medikamente

24.10.06 15:24 #1
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Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Medikamentensucht ist in Deutschland mit geschätzten 1,4 bis 1,9 Millionen Abhängigen ähnlich häufig wie Alkoholsucht.
Besonders häufig betroffen sind Frauen und alte Menschen.
Deutsches Ärzteblatt: Archiv "Medikamentenmissbrauch: Sucht auf Rezept" (08.01.2007)
www.aerztezeitung.de/docs/2007/02/16/030a0102.asp?cat=

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Done ist offline
Beiträge: 169
Seit: 15.02.07
Eine Freundin von mir war Nasensprayabhängig, nix ging ohne - und wenn das Ding gerade leer war, mußte noch in der Nacht die Notapotheke aufgesucht werden. Sie hatte Panik, dass sie keine Luft bekommt. Nach und nach gehen die Schleimhäute kaputt...

Sucht kommt vom Suchen - man sucht Ablenkung von sich selbst, von den eigenen Gedanken, von der eigenen Selbstaggression, vom Schuldkomplex, von Erinnerung... es gibt so viele Möglichkeiten. Es ist etwas da, was dich dazu treibt, dich von etwas abzulenken... ein Teufelskreis, der nicht gut tut.

Man sollte sich aber nicht die Suggestion geben, dass man für immer so bleiben muss oder wird, denn wenn man es denkt, denkt man nicht über eine Veränderung nach.

Vielleicht suchst du dir wirklich mal jemanden, der auch mal so gedacht hat und es dann trotzdem geschafft hat, die Veränderung herbeizuführen...

ich würde es dir wünschen.

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo,

die Pharmaindustrie freut sich doch über so viel Suchtkranke.
Und viele Ärzte sind deren Handlanger.
Viele Medikamente die süchtig machen, gibt es doch nur auf Rezept und ein Arzte hat doch seine Patientenkartei und sieht, wann und wieviel er verschreibt.
Über ihre Verantwortung sich viele Ärzte anscheinend nicht bewußt.

Dr. Rüdiger Holzbach, Suchtklinik Lippstadt: "Ärzte haben eine Schlüsselstellung in der Entwicklung der Abhängigkeit, weil sie sind diejenigen, die bei den allermeisten Patienten eben die Langzeitverschreibung begleiten. Die wenigsten holen sich das über Internet, Apotheken, über den Schwarzmarkt oder aus dem Ausland."
Monitor - Monitor - beitrag.phtml

Liebe Grüße
Anne S.

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Done ist offline
Beiträge: 169
Seit: 15.02.07
Hi, über die Sucht spricht gerne keiner offen.
Aber zu verlieren hat man nichts, wenn man sie loswerden will - zumindest das Suchtverhalten abstellen will. Es gibt Suchtberatungsstellen, die einen begleiten bis man es geschafft hat.
Beim Suchtverhalten hat man nichts zu verlieren, aber man kann viel gewinnen:
sich freier und gelassener zu fühlen und die Manipulation durch die Abhängigkeit abstellen.
Viel Erfolg für alle, die sich entscheiden, an ihrer Sucht zu arbeiten!


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