Kava - Kava

26.01.08 08:49 #1
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Kava - Kava

Alexius ist offline
Beiträge: 19
Seit: 12.12.07
Das Verbot von Stevia liegt an der Aufgabe der staatlichen Souveränität. Es ist gemäß Novell Food Verordnung als Lebensmittel alles verboten was nicht ausdrücklich von der EU-Komission genehmigt ist.

1984 erbrachte eine von Monsanto (klick--->Aspartam!!!) in Auftrag gegebene wissenschaftliche Untersuchung erhebliche Zweifel an der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Stevia.

In der EU wurde Stevia als erste Pflanze der Novel-Food-Verordnung unterstellt, nachdem auch ein Antrag aus Belgien scheiterte. Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU-Kommission, der über die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Stevia befinden sollte, kam zu der Schlussfolgerung, dass „die Pflanze, wie auch Auszüge daraus, auf Grundlage der wenigen augenblicklich verfügbaren Daten“ als Lebensmittel nicht zulassungsfähig sei. Das Inverkehrbringen als Lebensmittel wurde mit dieser Begründung verboten.

Stevia (Süsstoff - Wikipedia)

Ich habe jetzt mal kurz per Google nach Kava - Kava und Suchtgefahr gesucht.
Scheinbar ist man sich da nicht wirklich einig...
Wie würdest du das beurteilen?
Das Kauen der Wurzeln macht sicher nicht süchtig. Habe bei google kava süchtig - Google-Suche nur Einträge gefunden die sagen das es nicht süchtig macht, so stand es auch auf den Packungsbeilagen.

Gruß, Alex

Kava - Kava

Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Guten Morgen, Alex.
Nur kurz ein erster Fund zum Thema - ich muss zur Arbeit....
bei häufiger Aufnahme des Kava-Kava-Getränks besteht Suchtgefahr (vgl. BRAUN 1979, 170 f.; SCHLICHER 1995, 27 f.).
Quelle: sonderpaed-online.de
Ich versuche, heute Abend noch einmal genauer zu recherchieren.
Kava - Kava ist sehr sympathisch und ich würde mich freuen, wenn wir das hier vorbehaltlos empfehlen können.
Sine

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
mehr
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Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Hier geht es zwar um Baldrian, aber ich könnte mir vorstellen, daß das ebenso für Kava Kava und andere entsprechende Phytopharmaka gilt:

Baldrian: Sucht und/oder Missbrauch?
.....
Dass Baldrian süchtig oder konkreter: abhängig macht, wie oben definiert, mag hin und wieder diskutiert werden (selbst von ernstzunehmenden medizinischen Institutionen), ist aber wohl zu weit gegriffen. Oder kurz: Baldrian macht nach den bisherigen Erkenntnissen weder seelisch noch körperlich abhängig.

Das schließt aber einen Missbrauch nicht aus, meinen die Experten. Das hängt u. a. mit der folgenden Entwicklung zusammen: Zum einen nimmt die Zahl der rezeptfrei gekauften Baldriantabletten, -tees oder -tropfen ungewöhnlich zu. Auch die Ärzte verordnen entsprechende Präparate immer häufiger. Dabei geht es nicht nur um die alten Heilanzeigen wie "Nervosität, innere Unruhe und Einschlafprobleme", es werden immer häufiger Angststörungen damit behandelt, besonders Patienten mit chronischen Angsterkrankungen. Nicht wenige versuchen sich erst einmal auf diese Art selber zu behandeln, weil sie den Gang zum Haus- oder gar Nervenarzt scheuen. Und da Angststörungen mit Baldrian nicht gezielt behandelt werden können (von einer gewissen Beruhigung einmal abgesehen), nehmen die verzweifelten Patienten immer mehr, erhöhen also ständig die Dosis, um überhaupt noch eine (beruhigende) Wirkung zu verspüren. Manche Ärzte registrieren dabei entsetzt, dass bis zu 200 Baldrianperlen pro Tag oder mehr oder mehrere dutzend (!) Teebeutel täglich verbraucht werden, ohne dass sich die Angststörung dadurch dauerhaft bessert, was nicht verwundert, wenn man die biologischen Hintergründe dieses Leidens kennt.

Baldrian-Missbrauch è Baldrian-Stopp è Baldrian-Absetzerscheinungen

Und nun kommt ein Phänomen, das dem Baldrian möglicherweise das Fehlurteil einer Suchtgefahr einbringt: die Absetzerscheinungen, die mit Entzugserscheinungen (Abstinenzsymptomen) verwechselt werden. Was heißt das?

- Entzugserscheinungen oder Abstinenzsymptome sind - wie oben erwähnt - nach Absetzen oder auch nur Dosisreduktion einer abhängig (süchtig) machenden Substanz zu erwarten.

- Absetzerscheinungen haben mit einer Sucht nichts zu tun. Sie sind auch möglich bei nicht süchtig-machenden Wirkstoffen, wenn man sie zu schnell oder gar schlagartig absetzt. Im Grunde ist dies nur der Hinweis darauf, dass der Organismus auf das plötzliche Fehlen dieser Substanz irritiert reagiert, und zwar ohne den Mechanismus einer Suchtentwicklung. Absetzerscheinungen beginnen - je nach Wirkdauer - bereits nach wenigen Stunden bis Tagen dieses plötzlichen Unterbrechens und können Tage bis Wochen andauern. Absetzerscheinungen registriert man unter den Psychopharmaka beispielsweise bei den jeweils nicht süchtig-machenden Neuroleptika (gegen Psychosen) und Antidepressiva (z. B. gegen Depressionen).

Bei zu hohen Dosen und vor allem überlanger Einnahme von Baldrian sind inzwischen auch Absetzsymptome dieses Pflanzenheilmittels bekannt geworden. Beispiele: starke Unruhe, Schwindel bis hin zu regelrechten Schwindelanfällen, Schweißausbrüche, ja erhöhter Blutdruck und Herzrhythmusstörungen. Manche Psychiater sprechen sogar von Orientierungsstörungen bis zum Orientierungsverlust oder einem drohendem Delirium tremens(?).

Angesichts der erwähnten ungewöhnlich hohen Dosen (siehe oben) und langer Behandlungsphasen (z. B. bei Angststörung), vor allem ohne ärztliche Kontrolle, scheint es also nicht auszuschließen, dass solche Absetzsymptome auch bei einem Pflanzenmittel wie dem Baldrian beobachtet werden können.

Das heißt für die Allgemeinheit: Vorsicht vor Baldrian-Missbrauch, auch wenn keine Suchtgefahr gegeben ist. Vor allem bei chronischen Unruhe-, Nervositäts- und Spannungszuständen, immer häufiger aber auch bei Angststörungen sollte man auf eine Selbsthandlung (z. B. mit Baldrian) verzichten und seinen Arzt aufsuchen. Sonst kommt am Schluss ein Problem zum anderen - letztlich selbstverschuldet....
BALDRIAN

Gruss,
Uta

Kava - Kava

Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Danke für den Text, Uta.
Ich mache gerade Mittagspause und habe mich noch einmal " durchgegoogelt ".
In Wikipedia wird erwähnt, dass Kava - Kava in Alkohol zubereitet werden kann und so als Getränk eingenommen wird.
Eventuell gründet die Aussage, dass bei häufiger Einnahme des Getränkes Suchtgefahr besteht, eher auf dem Alkohol?
Alex schreibt ja, dass das Kauen der Wurzel bestimmt nicht süchtig macht.
Ich denke, man kann Kava - Kava wirklich empfehlen, immer vorausgesetzt, dass nicht absurde Mengen konsumiert werden, wie in Utas Text erwähnt.
Ich habe auf jeden Fall Lust gekriegt, mich von der Wirkung der Wurzel selber zu überzeugen
Liebe Grüsse, Sine

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Alexius ist offline
Beiträge: 19
Seit: 12.12.07
diese "Info" wird präsentiert von Industrieschauspielern, von der Pharmaindustrie gesponsert, also den Arzt des Vertrauens fragen, der findet dann den passenden Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, für ein zoloftiges Gefühl.

"WWW-Seiten" www.winaktiv.de/images/smilies/100.gif

Verantwortlich im Sinne des Presserechts für die
WWW-Seiten der Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Gesundheit:

Prof. Dr. med. Volker Faust
Zentrum für Psychiatrie - Die Weissenau
Abt. Psychiatrie I der Universität Ulm
D - 88214 Ravensburg

Redaktion:

Silvia Appenmaier,
Dipl.-Bibliothekarin Elke Faust,
Qual.Management-Assistentin Ingrid Jäger,
Abteilung Allgemeine Forschung und Lehre
Apothekerin Helga Baumhauer

Kornelia Herudek, Alfred Streicher
Wissenschaftliche Bibliothek

ZfP - Die Weissenau
Abteilung Psychiatrie I der Universität Ulm
D-88214 Ravensburg-Weissenau

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Alexius ist offline
Beiträge: 19
Seit: 12.12.07
Das stimmt, die Getränke werden mit hochprozentigem Alkohol zubereitet, sowas würde ich nicht empfehlen.
Auch die labormäßig hergestellten Kavalactone-Kapseln ( kavalactone, Dietary Supplements, Nutrition, Weird Stuff items on eBay.com ) würde ich nicht nehmen.

Bei den Wurzeln reicht schon ein kleines Stück von 1-2cm, gibt einen leicht betäubenden und scharfen Geschmack auf der Zunge. Leider weiß ich nicht wie "International Money Order" funktioniert, die einzige Zahlungsmöglichkeit neben Kreditkarte, bestimmt teurer als die Wurzeln selbst.

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Asiate ist offline
Beiträge: 670
Seit: 04.11.06
Wie kommt es eigentlich das Kava Kava verboten ist aber man es noch in Apotheken kaufen kann??

Weiß auch jemand warum man es nicht zusammen mit Neuroleptika nehmen darf?Es soll ja die Dopaminrezeptoren stimulieren und sogar in wenigen Fällen zu leichten(meist angenehmen) Hallunizationen führen.
Vertreibt der Kava Wirkstoff etwa die Dopaminblocker von den Rezeptoren?
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Geändert von Asiate (06.04.08 um 13:25 Uhr)

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Sine ist offline
Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Asiate, wo hast du denn Kava - Kava kaufen können?
Ich wollte kürzlich hier in der Schweiz so ein Präparat erwerben, aber das scheint tatsächlich nicht mehr möglich zu sein.
Zu deiner anderen Frage kann ich dir leider keine Auskunft geben
Liebe Grüsse, Sine

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Asiate ist offline
Beiträge: 670
Seit: 04.11.06
Hi.
Das kannst du noch überall im Internet bestellen.Gib einfach Kava Kava Kapseln ein.Selbst der seriöse Anbieter "NOW" bietet das Produkt auf seiner Homepage an.
Find ich auch komisch aber ich finds gut das man es noch erwerben kann.
So ganz verboten kanns nicht sein wenn der Kava Tee noch getrunken wird auf den Philipinen(Nationalgetränk).
Auch haben die letzens bei Big Brother einen orientalischen Abend gemacht und den Tee getrunken und sind dann lustig rumgesprungen

LG
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