Tavor-Abhängigkeit, wem geht es ähnlich?

07.10.17 12:19 #1
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Tavor-Abhängigkeit, wem geht es ähnlich?

Mariola ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 12.06.17
Hallo Anja,
es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht. Wenn ich Dir jetzt alles Schlimme über meinen Entzug erzähle, zieht Dich das vielleicht noch mehr runter. Möchte Dir lieber sagen das Du die Hoffnung niemals aufgeben sollst. Alles was Dir jetzt anormal vorkommt sind Entzugserscheinungen, da bin ich mir fast zu 100% sicher. Bekommst Du noch andere Medikamente?

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Angst- Anja ist offline
Beiträge: 5
Seit: 12.02.18
Hallo Mariola, danke für Deine Antwort. Ja, Du hast recht, man soll sich nur sagen, dass alles besser wird und man es schafft.. Ich bekomme zurzeit hier im ZIP Kiel Doxepin und Lyrica zur Minderung der Angst und der Entzugserscheinungen. Irgendeine Unterstützung brauche ich. Im Moment halte ich es einfach nur aus und jede Stunde, die verstreicht, ist eine Entfernung zur letzten Benzo- Aufnahme und ein Schritt in die Freiheit. Wie geht es Dir zurzeit und nimmst Du noch irgendwelche Medikamente ? Viele Grüsse, Anja.

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Mariola ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 12.06.17
Hallo Anja, ja ich nehme Quetiapin, es soll mir helfen besser zu schlafen, aber das tut es meistens nicht. Es geht mir relativ gut, die Entzugserscheinungen sind viel leichter geworden, natürlich wird es noch eine Weile dauern. Aber seit ich zuhause bin, fühle ich mich besser, meine Mutter hilft mir sehr viel. Für mich war die Psychiatrie sehr schlimm. Ich hoffe Du hast auch jemanden der zu Dir hält und Dir in dieser schweren Zeit hilft?

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Angst- Anja ist offline
Beiträge: 5
Seit: 12.02.18
Hallo Mariola,
auf Deine Frage zu meiner Unterstützung, ja, ich habe einen wunderbaren Ehemann, der alles Menchenmögliche für mich tut. Nichtsdestotrotz ist diese Zeit grausam und ich möchte Dich doch bitten, mir Deine Entzugserscheinungen ein wenig zu schildern, wenn Du magst. Hier auf der Station ist ausser mir niemand betroffen und der Arzt hält sich sehr zurück mit Äusserungen, welche meiner zahlreichen Empfindungen nun dem Entzug zuzuschreiben sind. Viele Grüße von Anja.

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Mara1963 ist offline
Beiträge: 200
Seit: 16.02.18
Hallo ich habe hier nur mal eben rein gelesen und es tut mir leid, dass ihr so leidet unter dem Entzug und wünsche Geduld, Kraft und Zuversicht!

Was mir schleierhaft ist, dass so ein Zeug überhaupt verschrieben wird. Das gehörte meiner Meinung nach verboten. Es handelt sich um Notfallmedikamente die süchtig machen. Da dürfte dann höchstens mal für den Notfall 3 Tabl. verschrieben werden und keinesfalls mehr (meine Meinung).
Ich bin der Meinung, dass die Ärzte einen großen Teil der Verantwortung mit tragen, da sie ihre Patienten nicht schützen oder habt ihr euch die Medikamente woanders bzw. bei unterschiedlichen Ärzten besorgt.
Wurdet ihr denn richtig aufgeklärt über die Abhängigkeitsgefähr?

Das würde mich mal interessieren,
alles Gute wünscht Mara

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FX1 ist offline
Männlich FX1
Beiträge: 34
Seit: 07.10.15
Die Entzugserscheinungen von TAVOR/Valium/Rohypnol ist ein klacks verglichen zu Fentanyyl/Hydromorphon/CODEIN da ich es selbst schon durchgemacht habe. Das aber nicht nur 1 mal .

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Mariola ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 12.06.17
Es kommt ja wohl auch darauf an, wieviel und wie lange man konsumiert hat...

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Mara1963 ist offline
Beiträge: 200
Seit: 16.02.18
Zitat von Mariola Beitrag anzeigen
Bin zu so vielen normalen alltäglichen Sachen nicht mehr fähig, aber ich denke das können nur Betroffene verstehen.

Mein Sohn ist 10 Jahre und er ist oft bei meiner Mutter. Deswegen habe ich natürlich auch Schuldgefühle, aber er ist sehr gerne bei ihr und sie freut sich auch immer wenn er da ist.
Mariola, wie wäre es mit einer Entzugsklinik; vor allem damit du bald wieder fit für deinen Sohn sein kannst!

Alles Gute,
Mara

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Mariola ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 12.06.17
Warum sollte ich? Nehme seit 6 Wochen keine Benzos mehr. Vielleicht solltest Du die Texte mal genau durchlesen.

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Felis ist offline
Beiträge: 5.377
Seit: 14.08.10
Zitat von FX1 Beitrag anzeigen
Die Entzugserscheinungen ist ein klacks verglichen zu ...... da ich es selbst schon durchgemacht habe. Das aber nicht nur 1 mal .
Hallo!
Ja dann ist es wohl doch kein so Klacks gewesen....da mehrere Male wieder angefangen.
Mariola, du machst deine Sache gut und bist eine Tapfere!

Liebe Grüße von Felis
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Was man liebt, das möchte man bewahren.


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