Cannabis und Selbsthypnose

01.04.14 17:47 #1
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janni81 ist offline
Beiträge: 1.565
Seit: 25.09.09
Hi,

ich möchte hier mal das Thema Cannabis aufgreifen und würde gerne mal eure Erfahrungen dazu wissen.

Kurz zu mir und meinen Erfahrungen damit. Die einzige Droge die mich seit meinem 18. Lebensjahr begleitet hat ist Alkohol. Mit Drogen hatte ich sonst nie was am Hut. Ich beschäftige mich seit längerem mit Meditation und der Praxis der Selbstliebe/Herzchakra etc. Leider ist es mir bisher im normalen Zustand nie wirklich gelungen diesen Zustand zu erreichen. Mir fällt es extrem schwer Liebe zu empfinden. Außerdem habe ich zig Selbsthypnose CD´s hier welche ich mir jahrelang angehört habe. Doch nie zeigten sie Wirkung.

Nicht so mit Cannabis. Aus purer Neugier wollte ich in meinem Urlaub Cannabis testen. Kurz gesagt, 2 mal ging es mehr als schief durch starken Überkonsum. Doch ca. 10 mal war es sowas von überwältigend und schön. Endlich konnte ich mein Herz öffnen. Es war so schön das ich weinen musste.

Außerdem hatte ich ein extrem prägendes Erlebnis mit einer Selbsthypnose CD. Das war so eine CD um meine Ängste zu bereinigen. Das ging so tief das ich jedes einzelne Wort der CD durchlebt habe. Es war enorm intensiv. Im Nachhinein weiß ich das ich mir da eine falsche CD ausgesucht habe. Ich hätte eine nehmen sollen die nur positive Suggestionen enthält. Denn mit Cannabis erreicht man das Unterbewusstsein gnadenlos. Und als die Suggestion mir sagte das ich mich meinem dunklen Seiten und dem Schatten stellen soll ging der böse Trip los. Das war einer von 2 bösen Trips.

Ich wollte Cannabis nicht so einnehmen wie die meisten Jugendlichen, nur um stoned zu sein. Ich wollte daraus einfach einen Nutzen ziehen in dem ich meinem Unterbewusstsein näher komme.

Wie gesagt, 2 mal ging es stark schief. Ich bekam Panikattacken, innere Stimmen haben zu mir gesprochen und noch einiges schlimmeres. Und ich weiß nicht ob ich davon wirklich einen psychischen Knacks davongetragen habe.

Deshalb habe ich solch große Angst Cannabis nochmal auszuprobieren. Der Reiz ist trotzdem da. Besonders die Sativa soll einen ganz anderen Rausch haben. Friedlich. Ich frage mich einfach nur wie das ausgeht wenn man eine positive und schöne Suggestions CD auswählt und sich gehen lässt. Und die Dosis sehr klein wählt. Denn die 2 bösen Trips waren starken Überkonsum da ich sogar Nichtraucher bin und damals einfach nicht wusste wie man Cannabis dosiert.

Ein anderes Thema ist es natürlich das es hier in Deutschland illegal ist und ich auch nicht wüsste wo ich es herbekommen sollte. Mein Konsum wär nämlich im Urlaub auf Gran Canaria. Das Ganze ist nun auch schon über 2 Jahre her.

Habt ihr sonst schon (spirituelle) Erfahrungen mit Cannabis gemacht? Hypnosemäßig?

Cannabis und Selbsthypnose

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Hallo,
endlich wird in bestimmten Staaten Cannabis freigegeben.

Nach meiner Ansicht bewirkt es nur positives, vor raus gesetzt das es nicht über dosiert wird.
So ist es auch mit dem Alkohol , dass in richtigen Massen positiv für den Menschen ist wie gutes
Essen.

Hebt die Stimmung und ein besseres Lebensgefühl .

Cannabis wird natürlich verteufelt weil die Pharma dann ihre Medis bei vielen Erkrankungen nicht mehr an den Man bringen kann.

Darum wurde es ja vor lange Zeit verboten, was ja früher für viele Erkrankungen genommen wurde.

Kann aber nicht aus Erfahrung hier sprechen, habe aber Bekannten die durchaus mit Cannabis sich auskennen.

Wichtig und das wird nie gesagt, dass Cannabis mit Chemikalien, Haarspray usw. gesteckt wird und dadurch gesundheitliche Probleme entstehen nicht durch Cannabis sondern durch die Chemikalien.

So wie mit den Zigaretten, die mit Chemikalien versetzt wurden und dadurch Krebs und andere Krankheiten entstehen können.

Sauberes Gras ist genau so gut oder so schlecht wie Alkohol .

Auch in Europa tut sich was mit der Freigabe.

Wenn ich im alter mal gesundheitlich Probleme bekomme, werde ich keine Medis nehmen sondern Cannabis.

Wenn jetzt hier wieder das Echo kommt, dass ich Reklame dafür mache, sollten sie sich mit dem Thema näher damit auseinander setzen und sich informieren.

In vielen Ländern ist es ja mittlerweile legal .

Gruß
Juppy

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Cannabis und Selbsthypnose

Felis ist offline
Beiträge: 5.388
Seit: 14.08.10
Zitat von janni81 Beitrag anzeigen
Hi,

iMir fällt es extrem schwer Liebe zu empfinden.

Nicht so mit Cannabis.

Wie gesagt, 2 mal ging es stark schief. Ich bekam Panikattacken, innere Stimmen haben zu mir gesprochen und noch einiges schlimmeres. Und ich weiß nicht ob ich davon wirklich einen psychischen Knacks davongetragen habe.

Deshalb habe ich solch große Angst Cannabis nochmal auszuprobieren. Der Reiz ist trotzdem da. Besonders die Sativa soll einen ganz anderen Rausch haben. Friedlich.

Habt ihr sonst schon (spirituelle) Erfahrungen mit Cannabis gemacht? Hypnosemäßig?
Hallo Janni,

wenn du jemand bist, der stark dazu neigt sich mit Körpersymptomen und
Ängstlichkeiten herumzuschlagen, würde ich davon die Finger lassen.
(Ob nun Cannabis in der Tüte, im Tee oder im Keks).
Kritisch finde ich vor allem, wenn man es einsetzen will um ein Gefühl zu haben, das man ansonsten meint nie erleben zu können.

Ein Rausch oder Berauschtsein kann genau die Dinge in deinem seelischen Hintergrund aktivieren, die du gar nicht gerne hast, hast du ja auch schon beschrieben.
Ganz echt, janni: Wenn du viel grübelst, ob dieses oder jenes dich vergiftet haben könnte,
du sowieso viel mit Ängsten zu tun hast, dann lass es unbedingt.

Denn genau das könnte dir während und nach einem solchen Versuch dann auch passieren....
Abgesehen davon sind manche Haschischmischungen versetzt mit allem möglichen Dreck.
Eigenanbau der wunderschönen Pflanzen geht nicht, weil darf nicht so recht, also ist es auch schwierig biologisch einwandfrei angebautes Pflanzenmaterial zu konsumieren.

Ich kenne 2 Leute, die am Ende in der Psychiatrie gelandet sind. (Sogenannte Drogenpsychose).
Allerdings konsumierten die stark und möglicherweise versetztes Zeug und auch andere Mischungen.

Andere wiederum steckten ihren Konsum jahrelang gut weg, vertrugen und konsumierten es unter
anderen inneren Bedingungen, oder waren eben robust und stabil.

Meine Versuche ( 3 vor langer Zeit) gingen alle schief. Migräneattacken und einmal tagelang wiederkehrende
Horrorvisionen nach überdosiertem Haschischteegenuss. Das war nicht mehr witzig.
Spirituell und nimmer eingrenzbar daran waren nur die Schatten an der Wand, die mich dauernd "holen" wollten.
Und das kippende Bett, das mich ständig aus sich herauswerfen wollte.

Mir reichten diese Horrorerfahrungen aus, um es nie wieder zu versuchen - bzw. auch nicht
zu testen welche Dosierung, wie genossen, anders wirken könnte.

Wenn mein Sohn mich irgendwann fragen würde, wäre ich dagegen, würde mit ihm reden, es ihm verbieten wollen und mir ansonsten Sorgen machen.

Etwas anderes meiner Meinung nach, ist der Einsatz von Cannabis zu medizinischen Zwecken.
Die aber dürften dann ja auch anders begleitet sein.Hoffentlich.

Ich wünsche Dir andere Erlebnisse, die dein Herz berühren.

Liebe Grüße von Felis

Geändert von Felis (05.04.14 um 07:05 Uhr)

Cannabis und Selbsthypnose

Oregano ist offline
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Hallo Juppy,

Hebt die Stimmung und ein besseres Lebensgefühl .
Wenn das "Genußmittel" denn die Stimmung tatsächlich hebt. Beim Alkohol ist es ja oft so, daß zunächst die Stimmung steigt, man fühlt sich super, vergißt Hemmungen und fühlt sich rundum toll. Diese Wirkung läßt aber natürlich wieder nach, die Lust auf einen weiteren "Kick" bleibt aber. Also wird wiederum Alkohol (oder Sonstiges) eingenommen, der Kick wiederholt sich (nicht immer) usw. usw.
Irgendwann bleibt die positive Wirkung aber aus und verkehrt sich ins Gegenteil: Der Körper spielt nicht mehr mit und fängt an, sich gegen das SUchtmittel zu wehren.

Wer es schafft, hier mit Bedacht und kleinen Dosen zu konsumieren, mag Glück haben.

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Cannabis und Selbsthypnose

Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Hallo Janni,

Es stellt sich die Frage, warum man positive Veränderungen nur über bestimmte Drogen erlebt und warum sie ansonsten ausbleiben.

Man kann auch nicht viel zu der Verträglichkeit sagen, denn jeder ist anders. Hier hat einmal ein junger Mann geschrieben, der nur ein oder zweimal Cannabis genommen hat und seitdem hat er eine psychisch/körperliche Erkrankung, die vorher nicht da war.

Ich kenne im weiteren Umfeld ein paar Personen die Cannabis genommen haben. Einer verträgt es ganz gut, denn er macht das nur sehr selten und ein anderer behauptet von sich steif und fest wie gut ihm das tut, täglicher Genuss, aber er kann einfach nicht mehr klar denken, lebt in einer anderen Welt und kommt mit sich selbst kaum zurecht.

Meines Wissens liegen in den Chakren die positiven Potentiale des Göttlichen, die sich auf natürliche Weise öffnen, wenn man seine lebendige Beziehung zu ihm verstehen lernt, wie ein Kind, dass sich vertrauensvoll seinem Elternhaus zuwendet. Das ist jetzt einfach ausgedrückt, aber jeder Lernprozess fängt irgendwo mit Fragen und Antworten an, die man sich selbst stellt. Durch diese tiefe Verbindung und durch den lebendigen Austausch werden nach und nach die positiven Potentiale frei und dann öffnen sich die Chakren von alleine. Neale Donald Walsch hat dieses Fragen und Antwortspiel angewandt, auch Goethe und Albert Einstein, halt in den Bereichen, die ihnen wichtig waren. Ralf Bihlmaier hat eine ganz interessante DVD herausgebracht, sodass man einen ersten Ansatz hat. Sie heißt: Die Macht der Gedanken. Auch Focusing von Klaus Renn ist ganz gut.

Man kann natürlich hingehen und durch Techniken eine Öffnung der Chakren anstreben, man kann auch negative Anteile einfach ausschalten, was wiederum durch Techniken bis zu einem gewissen Grade gelingen kann. Dadurch lebt man dann in Teilbereichen des ganzen Bewusstseins, mit den entsprechenden Grenzen, aber auch mit einem gewissen Unverständnis für die Fehler und Schwächen des Lebens. Viele sind damit glücklich.
Man kann so etwas aber auch durch Drogen erreichen, indem alle Filter niedergerissen werden. Aber durch diese Öffnung, die dann entsteht, kann alles hinein, was zu den eigenen Schattenseiten passt und dass sind dann reale Horrortrips oder Halluzinationen oder beides. Schattenseiten haben eine Ursache und meiner Meinung nach kann man sie nur im eigenen Tempo auflösen, indem man versteht welche Fähigkeiten in der Beziehung zwischen Gott und dem Menschen liegen und warum man sie überhaupt hat.

Energien, egal ob positiv oder negativ, sind der Ausdruck dieses einen Bewusstseins, was man selbst ist. Ist man hilflos, kennt man sich nicht und weiß man nicht, was dahinter steckt, dann findet all das Ausdruck in entsprechenden Energieformen, die sich nach außen projizieren und die wie ein Filter auf dem eigenen Bewusstsein liegen.

Ich bin deshalb gegen Drogen jeglicher Art in diesem Bereich.

Grüsse von Juliette

Geändert von Juliette (05.04.14 um 12:33 Uhr)

Cannabis und Selbsthypnose

janni81 ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.565
Seit: 25.09.09
Danke für Eure Meinung. Ich denke auch ich lasse es. Jedesmal wenn ich an meine Horrortrips denke will ichs doch nicht mehr versuchen.

Zitat von Juliette Beitrag anzeigen
Hier hat einmal ein junger Mann geschrieben, der nur ein oder zweimal Cannabis genommen hat und seitdem hat er eine psychisch/körperliche Erkrankung, die vorher nicht da war.
Ich könnte jetzt auch sagen das die Probleme mit meiner Gesundheit durch den Cannabiskonsum ausgelöst wurden. Aber darauf würde ich es nun wirklich nicht schieben weil dazwischen auch viel passiert ist. Eher hat mir der ganze Alkohol im Partyurlaub den Dünndarm verätzt.

Aber es kann schon sein das sich die psychischen Probleme durch den Cannabis Konsum verschlechtert haben. So extrem negativ wie jetzt war ich früher nicht. Kann aber auch eben durch die gesundheitlichen Probleme kommen. Denn ich sehe so keine Zukunft.

Während alle um mich herum genüsslich essen muss ich mit meinen Unverträglichkeiten auf alles erdenkliche verzichten. Wie soll man da Freude und Dankbarkeit empfinden? Täglich muss ich mir anhören das ich stark abgenommen habe und wie ein Skelett aussehe. Das macht mich wirklich fertig. Ich esse wie verrückt (das was ich vertrage) aber es tut sich nicht viel.

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