Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen

02.08.13 11:02 #1
Neues Thema erstellen
GrannyJane
So, ganz kurz: nach einer OP der Leiste im April 2011 wurde ich nach langer Fehlhaltung und wegen der Schmerzen auf Tramadol und Diazepam "gesetzt", allderings habe ich immer sehr geringe Dosen genommen, nun ja, jetzt ist das Tramdol (10. Juni 2013) raus und ich bin seit 26 Tagen zwar auf NULL (Diazepam) aber die Symtome halten an und stressen sehr. Ich habe zwar nur 5 mg über 2 Jahre genommen aber mein Körper reagiert dennoch sehr heftig, wer kennt sich aus und kann sagen wie lange es dauern wird?

5 mg 2 Jahre lang, seid 26 Tagen ohne:

Symtome:
Schwindel
Kreislauf
Nackensteifigkeit
Magenkrämpfe
Betonkopf
Jucken
usw.

freue mich über jede Information LG GJ


Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Zitat von GrannyJane Beitrag anzeigen
allderings habe ich immer sehr geringe Dosen genommen, nun ja, jetzt ist das Tramdol (10. Juni 2013) raus und ich bin seit 26 Tagen zwar auf NULL (Diazepam) aber die Symtome halten an und stressen sehr. Ich habe zwar nur 5 mg über 2 Jahre genommen aber mein Körper reagiert dennoch sehr heftig, wer kennt sich aus und kann sagen wie lange es dauern wird?

5 mg 2 Jahre lang, seid 26 Tagen ohne:

Symtome:
Schwindel
Kreislauf
Nackensteifigkeit
Magenkrämpfe
Betonkopf
Jucken
Hallo
wie viel Tramadol hast Du denn genommen und da Du es ja länger nahmst - wie hast Du damit aufgehört ?
Ebenso die Frage zu Diazepam, hast Du das langsam auslaufen lassen und bist Du weiterhin in Aerztlicher Behandlung, wie sieht es denn sonst aus, konntest Du denn arbeiten und hast Du Familie ?

HALT DURCH
Ich WUENSCHE DIR VIEL
HERZENSGRUESSE
KARDE
__________________
Alles was ich anschaue --- schaut zurück

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
mehr
Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen
GrannyJane
Themenstarter
Danke erst einmal für das Interesse! Liebe Karde!

Tramdol habe ich unregelmässig im ersten Jahr genommen so 2 x am Tag 35 Tropfen und im letzten Jahr 2 x 30 Tropfen morgens, mittags und abends

Diazepam fast immer - ein Glück - 5 mg zu Nacht damit ich trotz wachwerden beim Wenden nicht von den Schmerzen geweckt werde.

Beendet habe ich Tramadol am 9. Juni 2013 mit 29 Tropfen letzmalig
Beendet habe ich Diazepam am 8 Juli 2013 mit 1,25 mg 1/4 tbl. letztmalig

Ich bin arbeitslos und das wegen der Erkrankung und kriege eine befristete Rente, sehr mini!

Was denkst Du, LG GJ

Geändert von GrannyJane (02.08.13 um 21:22 Uhr)

Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Liebe GrannyJane
Du nahmst Tramadol (das ich auch gut kenne) gegen die Schmerzen - zusammen mit Diazepam das ein Benzo ist und u.a. auch entspannend und Muskelrelaxend wirkt.
Nahmst Du das Tramadol im Juni 2012 das letzte Mal oder dieses Jahr im Mai? Es kann auch da zu Entzugserscheinungen kommen, hast Du denn nun, keine Schmerzen mehr ?

Zitat von GrannyJane Beitrag anzeigen
Tramdol habe ich unregelmässig im ersten Jahr genommen so 2 x am Tag 35 Tropfen und im letzten Jahr 2 x 30 Tropfen morgens, mittags und abends

Diazepam fast immer - ein Glück - 5 mg zu Nacht damit ich trotz wachwerden beim Wenden nicht von den Schmerzen geweckt werde.

Beendet habe ich Tramadol am 9. Juni 2012 mit 29 Tropfen letzmalig
Beendet habe ich Diazepam am 8 Juli 2013 mit 1,25 mg 1/4 tbl. letztmalig
Zitat von GrannyJane Beitrag anzeigen
aufgehört hatte ich abrupt im Mai weil ich einen Infekt hatte und es mir richtig mies ging, ich bekam antibiotika und merke dann, das etwas nicht stimmt.
war der Infekt dieses Jahr im Mai, und wussten denn die Aerzte die Dir das Antibiotika gaben (was und wie lang?) dass Du Diazepam und Tramal nimmst?

Zitat von GrannyJane Beitrag anzeigen
fand dann das aston manuel und dosierte erst tramal runter was ich wieder genommen hatte ebenso das diazepam und habe dann eben diazepam runterdosiert aber manchmal denke ich es war zu schnell??????????????

8 tg 5 mg
7 tg 4 mg
6 tg 3 mg
etc,.... lg gj
Sorry, wenn ich es nicht gleich richtig verstehe. Vor allem ist es aber auch wichtig, dass Du lernst mit den Gefühlen und Empfindungen, die durch die Medikamente "gedämpft" oder "nicht mehr wahrnehmbar" waren umzugehen, machst Du da etwas ? Denn ansonsten könnte es sein, dass Du davon überrollt wirst.
Liebe Grüsse
KARDE
__________________
Alles was ich anschaue --- schaut zurück

Geändert von Karde (02.08.13 um 13:14 Uhr)

Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen
GrannyJane
Themenstarter
Zitat von Karde Beitrag anzeigen
Liebe GrannyJane
Du nahmst Tramadol (das ich auch gut kenne) gegen die Schmerzen - zusammen mit Diazepam das ein Benzo ist und u.a. auch entspannend und Muskelrelaxend wirkt.
Nahmst Du das Tramadol im Juni 2012 das letzte Mal oder dieses Jahr im Mai? Es kann auch da zu Entzugserscheinungen kommen, hast Du denn nun, keine Schmerzen mehr ?





war der Infekt dieses Jahr im Mai, und wussten denn die Aerzte die Dir das Antibiotika gaben (was und wie lang?) dass Du Diazepam und Tramal nimmst?


Sorry, wenn ich es nicht gleich richtig verstehe. Vor allem ist es aber auch wichtig, dass Du lernst mit den Gefühlen und Empfindungen, die durch die Medikamente "gedämpft" oder "nicht mehr wahrnehmbar" waren umzugehen, machst Du da etwas ? Denn ansonsten könnte es sein, dass Du davon überrollt wirst.
Liebe Grüsse
KARDE
Ich habe vor allem körperliche Symtome! ich bekam das diazepam erst weil ich mit den schmerzen nicht durchschlafen konnte ....

beide medikamente sind seid 2013 raus!!!!!!

vielleicht muss ich besser erklären was los ist aber das wäre sehr lang .....

kurz: nach op 2011 april schmerzen und nicht schlafen können ....

verstehts du es jetzt???????????????

ich habe fast nie mehr als 5 mg zur und immer nur zur NACHT als sicherheit genommen, so ein blödsinn von mit, nur zur sicherheit und bin jetzt in der 4 woche ganz ohne!!! aber es könnte noch etwas im körper sein wegen der halbwertzeiten und dem ABBAU in der leber aber wie lange noch,hilfe

danke und lg gj

Geändert von GrannyJane (02.08.13 um 21:23 Uhr)

Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Liebe GrannyJane

Zitat von GrannyJane Beitrag anzeigen
Ich habe vor allem körperliche Symtome! ich bekam das diazepam erst weil ich mit den schmerzen nicht durchschlafen konnte ....

beide medikamente sind seid 2013 raus!!!!!!

vielleicht muss ich besser erklären was los ist aber das wäre sehr lang .....

kurz: nach op 2011 april schmerzen und nicht schlafen können ....
Falls es für Dich ginge, wäre es evtl. gut genaueres zu schreiben, damit wir noch etwas mehr von Dir wissen. Sicher ist der Entzug auf allen Ebenen sehr hart für Dich, aber wichtig wäre schon auch noch zu wissen wie es Dir denn sonst so geht. Ob Du ein gutes Umfeld hast, wie Du lebst etc. denn das sind alles Faktoren, die wichtig sind, auch was Du sonst noch für Belastungen hast - Du schreibst, Du hattest eine Leisten OP, einen Infekt und dass Du nun nur mit einer Hand schreibst, was ist denn mit Deiner anderen Hand ?
Falls Du möchtest - schreib mehr, erkläre Dich besser, denn dann wird evtl. auch die ganze Situation etwas klarer-und es könnten noch andere Antworten kommen. Manchmal spielen verschiedene Sachen zusammen.

Zitat von GrannyJane Beitrag anzeigen
ich habe fast nie mehr als 5 mg zur und immer nur zur NACHTcals sicherheit genommen, so ein blödsinn von mit nur zur sicherheit und bin jetzt in der 4 woche ganz ohne!!! aber es könnte noch etwas im körper sein wegen der halbwertzeiten und dem ABBAU in der leber aber wie lange noch,hilfe
Gut ist Dein Thread nun bei "verschiedene Drogen" wollte Dich darauf aufmerksam machen, hier bekommst Du evtl. von Menschen Antwort, die das schon durchmachten. Es gibt ja verschiedene, die es schafften - einfach war es für niemand, denn der Körper der abhängig ist schreit nach den Substanzen. Ich habe auch gesehen, dass Du im Thread warst wo Ben Diaz schrieb - lies da, da konnten sich verschiedene Menschen gegenseitig stärken.

Im Moment möchte ich Dir einfach Mut machen, durchzuhalten, und schreib mehr wenn Du möchtest.
Versuche auch Sachen zu machen, die Dir gut tun, die Du gerne machst. Hoffe es meldet sich bald noch jemand anderer.
Bis bald
KARDE

übrigens hat Oregano in diesem Thread einige Seiten zu Entzug eingestellt, evtl. hast Du die Kraft da etwas zu lesen
http://www.symptome.ch/vbboard/versc...nzoentzug.html
__________________
Alles was ich anschaue --- schaut zurück

Geändert von Karde (02.08.13 um 15:12 Uhr)

Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen
GrannyJane
Themenstarter
Zitat von Karde Beitrag anzeigen
Hallo
wie viel Tramadol hast Du denn genommen und da Du es ja länger nahmst - wie hast Du damit aufgehört ?
Ebenso die Frage zu Diazepam, hast Du das langsam auslaufen lassen und bist Du weiterhin in Aerztlicher Behandlung, wie sieht es denn sonst aus, konntest Du denn arbeiten und hast Du Familie ?

HALT DURCH
Ich WUENSCHE DIR VIEL
HERZENSGRUESSE
KARDE
Danke erst einmal für das Interesse! Liebe Karde!

Tramdol habe ich unregelmässig im ersten Jahr genommen so 2 x am Tag 35 Tropfen und im letzten Jahr 2 x 30 Tropfen morgens, mittags und abends

Diazepam fast immer - ein Glück - nur 5 mg zu Nacht damit ich trotz wachwerden beim Wenden nicht von den Schmerzen geweckt werde.

Beendet habe ich Tramadol am 9. Juni 2013 mit 29 Tropfen letzmalig
Beendet habe ich Diazepam am 8 Juli 2013 mit 1,25 mg 1/4 tbl. letztmalig

Ich bin arbeitslos und das wegen der Erkrankung und kriege eine begristete Rente, sehr mini! das mit der hand, hat mit einere fehlhaltung zu tun, auf jeden fall ist es doof aber nicht schlimm!!!!

Was denkst Du, LG GJ

Geändert von GrannyJane (02.08.13 um 21:26 Uhr)

Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen

Ben Diaz ist offline
Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Liebe Jane, nach 2 Jahren Benzo, kann es sehr lange dauern bis der Entzug vorbei ist. Auch wenn du nur körperliche Symptome hast, bin ich mir sicher, dass dein vegetatives Nervensystem Zeit braucht, bis es wieder normal funktioniert. 5 mg Diazepam hören sich wenig an, sind aber über die lange Zeit absolut ausreichend um dir das Leben schwer zu machen. Du kannst davon ausgehen, dass du die letzten 2 Jahre immer unter dem Einfluss von Diazepam standest, denn, wie du sicher nachgelesen hast, die Halbwertzeit und die Zeit der aktiven Metaboliten ist seeeehr lang. Das heisst, dass du natürlich auch tagsüber beeinflusst warst. So wie Karde angemerkt hat, es wird Zeit brauchen bis du wieder normal empfinden wirst......
Ich denke, es ist wichtig, dass du weißt, was dir da passiert ist und was du im Moment zu erwarten hast bzw. wie du am besten mit den Symptomen umgehst.
Ablenken, Sport treiben, sich Gutes tun, Freunde treffen........ die Entzugszeit ist ein Auf und Ab, aber die Stärke der Symptome wird weniger von Zeit zu Zeit ..... auch wenn man denkt, dass es schon wieder genau so los geht...... es wird weniger!!!
Ich will dich nicht "zu texten"! Wenn du etwas spezifisches wissen willst, versuche ich dir mein "belesenes" und meine gemachten Erfahrungen mitzuteilen.

Ich wünsche dir viel Kraft, Mut, Vertrauen in dich und Geduld!!!
Herzliche Grüße
BEN

Anmerkung: Ich selbst führte ein Tagebuch und verfolgte, wie es mir erging. Wenn es mir schlecht ging, konnte ich trotzdem erkennen, dass es schon viel schlimmer war und dass es der richtige Weg ist.
__________________
Willst du andere Gedanken, so musst du dein Gefühl beeinflussen, damit es sich verändert!

Geändert von Ben Diaz (02.08.13 um 23:13 Uhr)

Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen
GrannyJane
Themenstarter
lieber ben, ich kann jeden rat gebrauchen weil ich sehr leide und mich total unschuldig fühle, naja halbwegs jedenfalls.

als ich das forum fand, war ich sehr froh eure texte lesen zu können, so bekam ich einen eindruck was auf mich zu kommt.
von 1 mg auf 0 am 7.7.2013
bin jetzt 26 tage nach dem absetzen total frei, habe aber symtome wie schon beschrieben.
leider konnte ich bis vor 3 tagen, die wohnung nicht verlassen, wurde von meinen kindern versorgt und von freunden, jetzt fahre ich wieder rad und roller, da ich durch die fusshebershwäche und die fehlhaltung so laufe wie schlaganfallpatienten ist es mit joggen etc. sehr schlecht ....

ich habe das aston manuel gelesen, 100 mal, deshalb habe ich nach dem abrupten abbruch auch noch mal begonnen und alles notier seit mai bis heute, so habe ich tramal abgesetz und dann abdosiert diazepam ....

was denkst du, jetzt nach fast 4 wochen wie wird es weiter gehen? schenk mir deine erfahrungen bitte!!!
da ich es niemals am tag nahm vermisse ich nichts und wenn die symtome nicht wären, würde ich sehr viel machen können aber es scheint zu dauern??????
ich hatte extreme leibkrämpfe, kaum zum aushalten, heisse zunge, heisse hände, schwindel und das geühl mein kopf wiegt 1000 kg und kippt runter, mein kehlkopf ist wie geschwollen und schluckbeschwerden ....

ich laß das es ab der 4 woche bei dir besser wurde, oder?

freue mich sehr das du dich meiner und hoffe von anderen auch noch mehr zu hören, das tut gut und macht es leichter, lg gj

Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Hallo GrannyJane
Wie geht es Dir ? Konntest Du die Tage etwas machen und fandest Du evtl. Möglichkeiten die Beschwerden etwas zu lindern?
Denke an Dich und wünsche Dir viel Vertrauen in Dich.
Herzliche Grüsse
KARDE

Hallo Ben
schön hast Du Dich gemeldet, wünsche Dir alles Gute
Liebe Grüsse
KARDE
__________________
Alles was ich anschaue --- schaut zurück


Optionen Suchen


Themenübersicht