Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen

02.08.13 11:02 #1
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Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen
GrannyJane
Themenstarter
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Hallo GrannyJane
Wie geht es Dir ? Konntest Du die Tage etwas machen und fandest Du evtl. Möglichkeiten die Beschwerden etwas zu lindern?
Denke an Dich und wünsche Dir viel Vertrauen in Dich.
Herzliche Grüsse
KARDE

Hallo Ben
schön hast Du Dich gemeldet, wünsche Dir alles Gute
Liebe Grüsse
KARDE
liebe karde, danke für die nachfrage, ja ich habe omeprazol und chinin genommen und konnte deshalb etwas machen aber die symtome wechseln zu zeit ist es der schwindel, diese gerüche und der klos im hals, noch etwas, meine texte an dich wurden nicht gepostet aber ich werde ab jetzt es vorher schreiben und dann einfügen, es ist mühsam immer nur einhändig und dann noch gelöscht, du verstehst! freue mich über alles am besten sind tippps zur bewältigung, lg gj

Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen

Ben Diaz ist offline
Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Hallo Jane, der Entzug ist, soweit ich es gelesen habe, sehr unterschiedlich. Mein Entzug hatte ganz andere Symptome als der deinige. Ich vermute aber, dass du nicht so lange mitmachen musst, da du rein körperliche Symptome hast. Bei mir waren die psychischen Symptome sehr ausgeprägt und waren ca. 9 Monate lang ziemlich stark (Angst, innere Unruhe, paranoide Gedanken, Angst vor allem Möglichen, Agoraphobie, Kardiophobie,....). Nun nach fast 1 Jahr und 3 Monaten kann ich sagen, dass ich mich weitestgehend normal fühle und mich auch wieder fast normal im Alltag bewege.
....hatte ich fast vergessen, ich bekam zur Unterstützung des Entzugs verschiedene AD's. Zuerst Mirtazapin (meist nur 7,5 mg), wobei dieses Zeug mir wohl mehr Probleme bereitete als ich wusste (vor allem Kribbeln, Extrasystolen). Nach 4 Monaten wurde es auf Valdoxan umgestellt, diese Umstellung war äußerst kritisch, da ich nun einen Mirtazapin-Entzug hatte, was sehr unangenehm ist, ich hatte Angst "verrückt" zu werden. Bei so etwas muss man auch sehr aufpassen. Kein Psychopharmaka kann man bedenkenlos einfach absetzen oder ersetzen - VORSICHT! Auch wenn es Fälle gibt, bei denen das Absetzen keine Probleme macht.....
Damit ich stabiler wurde bekam ich Seroquel, erst ein paar Tage 100 mg, danach ca. 80, ich hatte dies dann stabil gehalten und damit ging es mir recht gut. Die höchste Dosis war in der Nacht, damit schlief ich gut. Ich habe es dann weiter reduziert und habe jetzt nur noch für die Nacht - 37,5 mg. Das Zeug ist auch nicht so einfach abzusetzen, aber es geht. Langsam, aber sicher. Aber dies eigentlich nur am Rande!!!

Meine körperlichen Symptome waren Extrasystolen, Schweißausbrüche, Schwindel, zittrige Beine, unruhige und kribbelige Beine, extreme Schlafstörungen (5 Monate lang), verstärkter Tinnitus, Kopfschmerzen, ziehen am Hinterkopf, komisches Gefühl an den Augen (schlecht zu beschreiben...). Diese Symptome ließen von Zeit zu Zeit nach, kamen aber auch hin und wieder mal. Es dauert bis sie ganz verschwinden. Ich denke, das vegetative Nervensystem ist dafür verantwortlich. Mit der inneren Ruhe lassen auch die Symptome nach oder ist es umgekehrt!?!? Es gab Zeiten, da dachte ich, es ist bald geschafft und es gab Zeiten, da dachte ich, es beginnt schon wieder. Die Wahrheit ist: Der Entzug verläuft wie eine Berg und Talfahrt. Am Anfang sehr stark, es gibt dann auch mal Tage, wo man sich besser fühlt, dann wieder schlechter. Es ist, wie bei Ashton beschrieben, es gibt am Anfang kleinere Fenster der Normalität, die werden mit der Zeit immer größer. Die Symptome kommen unter Umständen Monate lang wieder, aber die Intensität lässt nach und die Dauer wird kürzer.
Jemand schrieb: Man wartet auf den Tag, wo man aufwacht und der Spuk ist vorbei. Aber es ist anders, irgendwann stellt man einfach fest, dass die Symptome nicht mehr kommen. Es ist irgendwann einfach vorbei!!!

Wie Eingangs erwähnt: Ich habe die Vermutung, dass es bei dir nicht ganz so lange dauert, da du keine psychischen Symptome hast! Aber kein Mensch kann sagen, was noch kommt oder wie lange es bei dir geht. Ich hoffe du hast einen guten Arzt, der sich mit Benzos auskennt und der dich begleitet!!!
Klarheit über das, was gerade mit dir passiert und wie du damit umgehen musst, sind wichtige Werkzeuge für den erfolgreichen Entzug! Ich hatte dafür einen wirklich guten Psychiater, der auch ZEN-Jünger ist und der mir half meinen Horizont in vielerlei Hinsicht zu erweitern.

Liebe Grüße und viiiiiiiiiiiieeeeel Kraft und Mut für DICH
BEN
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Willst du andere Gedanken, so musst du dein Gefühl beeinflussen, damit es sich verändert!

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen

Ben Diaz ist offline
Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
TIPPS ABLENKUNG:
Alles was dir gut tut! Sport, einen schönen Film, Familie, vielleicht etwas malen oder handarbeiten, Gartenarbeit......Aktivität lenkt dich von deinen Symptomen ab. Überlege mal, wann du die Symptome nicht hast - vielleicht fällt dir dazu etwas ein?! Es wäre etwas, was dich so beschäftigt, dass es stärker ist als das Symptom!!! Tue dir GUTES!!! Belohne dich, wenn du wieder mal durchgehalten hast.
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Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen
GrannyJane
Themenstarter
danke für alles ... ja, ich mache es aber 24 stunden 7 tage sind schwer zu gestalten - ohne moos nix los - fahre rad, fahre roller, laufe etwas, ist schwierig weil ich ja wegen der op, wegen der ich diese medis bekam, so eingechränkt bin ... es sind heute 4 wochen genau, man rechnet wie ein knastinsasse, machmal hoffe auch ich das alles beim aufwachen vorbei ist, aber vielleicht habe ich ja glück wie andere auch zumal ich es ja nur zur nacht genommen habe,heute ist zittern, schwindel, nackensteife, gerüche, extreme zungenempfindlichkeit, heiss und dick meine tageszustand aber ich war draussen juhu!!!!! hattet ihr auch so heisse hände, ganz plöttzlich nach "anstregungen"?

jaja das kleinhirn ist extrem durcheinander und wie ?

so, wer kann mir noch etwas schreiben, es tut dermassen gut nicht alleine zu sein ... danke lg gj

Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Zitat von GrannyJane Beitrag anzeigen
aber ich war draussen juhu!!!!! hattet ihr auch so heisse hände, ganz plöttzlich nach "anstregungen"?
Liebe GrannyJane
schön dass Du draussen warst - geh so viel Du kannst in die Natur und halte Augen und Ohren offen, was sich da alles zeigt. (Ich weiss nicht wie Du lebst und ob das möglich ist, aber die Natur ist ein wunderbarer Lehrer)
Versuche wenn es geht mal auszuprobieren wie viel "Anstrengung" Du erträgst, evtl. machst Du zu viel aufs Mal und es wären etwas mehr Pausen angesagt. Dein Körper ist extrem belastet, und er braucht im Moment "gutes Zuhören", und ein Respektieren seiner Grenzen. Versuche evtl. Hände oder Füsse im Wasser zu baden, die Themperatur so wie es angenehm ist - tu Dir Gutes.
Viel Glück und herzliche Grüsse
KARDE
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Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen
GrannyJane
Themenstarter
liebe karde, ja ich mach viel aber ich höre auf meinen körper und mache pausen, das wird eindeutig signalisiert!!!! leider wohne ich mitten in der abgaswolke in der stadt aber ich versuche es zu umgehen, leider ist das ja ehrlich gesagt schwierig weil es ünerall sehr heftig ist, naja bei dem wetter.... besonders, denke ich, hoffe ich ... erdgeschoß eben ...
leider muss ich nach dem entzug klären ob ich parkinson habe weil meine körperhaltung und andere symtome uneindeutig sind, entweder verkrampfung durch stress (3 todesfälle in kurzen abständen) und eben diese leistenschmerzen
habe schon alles diagnostizieren lassen aber die sind ??? sich nicht sicher ....

erst mal entziehen, dann weiter sehen, zumal ich unter den medis stand als die verdachtsdiagnosen gestellt bekam, kann echt nicht sagen so ein durcheinander und das bei den großen meistern in weiss, lach

bis bald und noch einmal danke für die netten worte lg gj

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Zitat von GrannyJane Beitrag anzeigen
erdgeschoß eben ...

leider muss ich nach dem entzug klären ob ich parkinson habe weil meine körperhaltung und andere symtome uneindeutig sind, entweder verkrampfung durch stress (3 todesfälle in kurzen abständen) und eben diese leistenschmerzen
habe schon alles diagnostizieren lassen aber die sind ??? sich nicht sicher ....
Liebe GrannyJane
wieder ein Tag rum, gratuliere Dir
Sicher hatte der Stress und das Verarbeiten vom Verlust von Menschen auch an Deinem Gesundheitszustand "genagt"
Was mir aber im Bezug auf Parkinson in den Sinn kommt, wäre Quecksilber - hast Du evtl. noch / oder hattest Du Amalgamfüllungen. Hier ein Artikel dazu, es wird immer mehr bewiesen, dass Quecksilber für viele Krankheiten verantwortlich ist.
http://www.amalgam-info.ch/awschu-d.pdf
Liebe Grüsse und viel
KARDE
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GrannyJane
Themenstarter
alles okay bei mir, alle werte sauber und gut, ich leide NUR unten den symtomen, war gestern in der klinik und muss nundexopin nehmen, kann nicht lange sitzen, deshalb kurze antworten .... mir gehr es nicht gut, hilfe, lg gj

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GrannyJane
Themenstarter
Zitat von GrannyJane Beitrag anzeigen
alles okay bei mir, alle werte sauber und gut, ich leide NUR unten den symtomen, war gestern in der klinik und muss nundexopin nehmen, kann nicht lange sitzen, deshalb kurze antworten .... mir gehr es nicht gut, hilfe, lg gj
doxepin soll ich nehmen

Diazepamentzug nach 2 Jahren wegen OP-Schmerzen
GrannyJane
Themenstarter
Hallo IHR LIEBEN.

aktuelle Infos von einer ex-Benzosüchtigen, also es geht etwas besser, nehme Doxepin, 5 mg morgens, 10 mg abends, mehr traue ich mich, nach diesen Erfahrungen nicht mehr, es sind jetzt 5 Wochen und 2 Tage ohne Benzos und ich hoffe das es nicht wieder soooooooo schlimm wird? Noch wage ich keine Prognosen, es ist nur ein Hoffen auf das Ende der Symtome, bitte meldet euch, ich freue mich über jeden Satz, danke und LG GJ


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