Morphinabhängig - Entzug

19.10.12 00:58 #1
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Lyjaja ist offline
Beiträge: 1
Seit: 19.10.12
Hallo,
ich nehme seid gut 9 jahren Morphin.
Nach meine schulter und oberarmversteifung hat mir mein Hausarzt das verschrieben. Mit den worten: Sie werden nicht abhänig davon!!
Ja, ich bin abhängig . Hatte einen darmverschluß, der Darm wollte nicht mehr arbeiten und nun muß ich entziehen.
Ich habe Angst . Schreckliche Angst, vor den Schmerzen.
Im Krankenhaus wurde ich wie ein Junkie behandelt. Passiert mir dasselbe in der Entzugsklinik??

Morphinabhängig - Entzug

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.780
Seit: 26.04.04
Hallo Lyjaja,

herzlich willkommen im Forum.

Du bist mit Deinem Problem nicht alleine, und
vielleicht können Dir diese Threads ein wenig weiterhelfen:
http://www.symptome.ch/vbboard/versc...-entzug-2.html
http://www.symptome.ch/vbboard/versc...engigkeit.html

Sicher wirst Du auch hier in Deinem Thread weitere Antworten bekommen; wir hoffen, dass sie Dir weiterhelfen.

Liebe Grüße,
Malve

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Morphinabhängig - Entzug

olli2405 ist offline
Beiträge: 4
Seit: 22.10.12
Zitat von Lyjaja Beitrag anzeigen
Hallo,
ich nehme seid gut 9 jahren Morphin.
Nach meine schulter und oberarmversteifung hat mir mein Hausarzt das verschrieben. Mit den worten: Sie werden nicht abhänig davon!!
Ja, ich bin abhängig . Hatte einen darmverschluß, der Darm wollte nicht mehr arbeiten und nun muß ich entziehen.
Ich habe Angst . Schreckliche Angst, vor den Schmerzen.
Im Krankenhaus wurde ich wie ein Junkie behandelt. Passiert mir dasselbe in der Entzugsklinik??
Willst du eine schonungslose ehrliche Antwort? Ja, wirst du wahrscheinlich. Denn eine Sucht ist eine Sucht und der Entzug ist derselbe ob man Morphin oral einnimmt oder intravenös ( wo wir beim Junkie wären ) spielt eine eher untergeordnete Rolle. Relevant ist Dosis und Verabreichungshäufigkeit. Die Kliniken unterscheiden da nicht ob jemand sich das Morphin illegal beim privaten Dealer oder legal beim staatlichen Dealer geholt hat, daß Ergebnis ist dasselbe, mit dem Unterschied evtl das es dir psychisch leichter fallen wird nach dem körperlichen Entzug abstinent zu bleiben, da 99% der "illegalen Morpdin/Diacetylmorphin/oxycodon" oder wie man des Teufels Tochter nennen möchte die Droge in erster Linie nehmen weil sie damit keine körperlichen Schmerzen sondern psychische Schmerzen selbsttherapieren. Der Suchtdruck beim körperlichen Entzug ist aber derselbe, ob Strassenjunkie oder Anwaltsopisuchtie.


Aber lass es bitte wirklich medizinisch überwachen wenn du entziehst, denn ein Morphinentzug ist kein Zuckerschlecken es gibt zwar einige Medikamente, aber unangenehm wird es trotzdem. Alleine zuhause einen kalten Entzug zu wagen, kann ziemlich in die Hose gehen und lebensgefährlich sein.

Bleib tapfer du schaffst das.....


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