Was ist los mit mir? Bin auf Entzug

29.09.12 19:08 #1
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mateberlin ist offline
Beiträge: 1
Seit: 29.09.12
Hallo und danke für dein Interesse,
ich bin momentan auf kaltem Tavor Entzug und deshalb sehr verwirrt, durcheinander und kognitiv sehr eingeschränkt. mein Kurzeitgedächtniss funktioniert so gut wie gar nicht mehr und brauche einige Sekunden um auf Fragen anderer Leute zu antworten, Konzentrationsstörungen, sprich fühle mich absolut Braindead. Und nebenbei habe ich noch die Entzugserscheinungen vom Tavor: absolute innere Unruhe, Selbstmordgedanken non Stop, schlafe seit einer Woche fast nicht mehr, kann auch so gut wie nichts essen, fühle mich einfach grauenhaft.

Aber ich fange woanders an. Seit gut 6 Wochen stimmt mit mir was nicht. Alles fing an nachdem ich, obwohl ich schon sehr viel Alkohol intus hatte, das erste Mal GHB konsumierte. Ich hatte keinerlei Ahnung was das ist und war mir auch der Gefahren nicht bewusst, die beim Mischkonsum mit Alkohol bestehen. War ne Zeit lang weggetreten und bin dann wieder zu mir gekommen. Erinnere mich nicht an viel von diesem Abend. Im Laufe der nächsten Woche fingen die Konzentrationsstörungen langsam an. Zwei Wochen später war ich ein totales Wrack. Absolute innere Leere, konnte keinen klaren Gedanken fassen, fühlte mich wie ein Fremdkörper in meiner Umwelt, geistlos, wenn ich Fernsehen guckte kam ich nicht hinterher, konnte keine Filme gucken und nicht lesen, also es ging aber unkonzentriert. Das machte mir so viel Angst, das ich ins Krankenhaus bin. Dort wurde gemeint ich hätte eine Psychose und wurde auf Zyprexa eingestellt. 3 Tage war ich dort und bin dann raus, weil ich das mit der Psychose für Unsinn hielt. Mein folgendes Verhalten kann ich selbst nicht verstehen. Binn sofort nach Entlassung feiern gegangen und gab mir dort MDMA. 2 tage später wieder feiern auf MDMA, XTC und Ketamin. Ich versteh nicht was mich geritten hat. Bin dann wieder ins Krankenhaus weil die Symptome sich verschlimmert haben und ich dachte vielleicht hätten die mit der Psychose ja recht. 7 Tage war ich dort auf Zyprexa und Tavor und bin dann wieder raus. Danach dieselbe Prozedur. ab in den Club eine XTC und Ketamin. Was mache ich da nur. Das bin nicht mehr ich.
Darauf habe ich einen Neurologen/ Psychiater aufgesucht der meinte das wäre eine Intoxikation und ich bräuchte Zeit bis sich das wieder legt, gab mir Opipramol, Sertralin und 6 kleine Tavor (0,5 mg) mit, welche ich noch am selben Tag nahm. Mit dem Tavor habe ich alles wieder so gut auf die Reihe bekommen, das ich mehr davon wollte. Bin zu einen anderen Arzt, der verschrieb mir gleich ne 20er a 1mg Packung. In den folgenden 14 Tagen holte ich mir nochmals 2 davon. Habe also in 14 Tagen 60mg konsumiert. Alles vollkommen irre. Mein früheres Ich hätte sowas niemals gemacht. Die letzte nahm ich vor 7 Tagen und bin seit dem auf kalten Entzug. Die 14 Tage sind auch fast vollkommen aus meinem Gedächtnis gelöscht. Ich verhalte mich vollkommen verrückt seit dem das alles anfing. Der Entzug ist das härteste was ich bis jetzt in meinem Leben durchstehen musste. Ich war schon oft kurz davor mich umzubringen. Meiner Mutter wegen hab ich's noch nicht getan. Aber so scheint mir mein Leben nicht mehr lebenswert. Warum verhalte ich mich so und was ist passiert mit mir?
Noch zur Info zu meinem Drogenkonsum: Oktober 2011 das erste Mal MDMA genommen. Seit dem lange Zeit nichts. Irgendwann fing ich an ab und zu richtig zu übertreiben. Hab nicht regelmäßig was genommen aber wenn dann richtig viel.
Ich bin jetzt hier zu Hause und nichts macht für mich noch Sinn. hab Angst das mein Gehirn im Arsch ist und ich jetzt immer so bleibe. Aber so will ich nicht leben. So macht's einfach keinen Sinn mehr.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen, vor allem mit den kognitiven Störungen, die sind für mich das schlimmste. Einfach das Gefühl hängen geblieben zu sein.
Und kann sich das wieder regenerieren. Hab ich noch ne Chance wieder der alte zu werden?
Bin für jede Antwort sehr dankbar. Aber bitte keine Moralapostel. Bin selbst mein eigener Richter und weiß was ich mir und meiner Mutter angetan habe.
Grüße aus Berlin.
mate

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olli2405 ist offline
Beiträge: 4
Seit: 22.10.12
Du hast eine drogeninduzierte Psychose da würd ich drauf wetten. Das kann Wochen und Monate gehen bis das wieder verschwindet und manchmal nie ganz. Was du erlebst ist eine Ich - Entfremdung, das wird manchmal bei Serotonin und Noradrenalin triggernden Substanzen ausgelöst. Lass die Pfoten von allen Uppern und Gaba dockenden Substanzen ( Alkohol, GHB/GBL/BDO, ALLE Stimulantien wie Amphetamine und Halluzinogenen ) das verschlimmert alles nur. Geh in eine Klinik und lass dich bitte stationär dort aufnehmen.

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Was ist los mit mir?

Hador ist offline
Beiträge: 36
Seit: 28.02.13
das isst zwar wohl nicht mehr unbedingt aktuell aber falls sich das mit der matschbirne immer noch nicht verbessert hat dann hilfts vieleicht.

also ich hatte das auch dass mein gehirn nach langer heufiger vorallem mdma überdosirung zu nichts mehr zu gebrauchen war und ich mir auch dachte dass sich dass vieleicht nie wieder regeneriren würde.
die gute nachricht ist dass es das in der regel nach einigen monaten wider tut. was dabei hilft ist gehirnsport so gut es geht also lesen und andere dinge und versuchen dass alses auch zu verstehen. die zeit bis dein gehirn wider voll funktionstüchtig ist wird eine echt harte scheiß zeit.

wenn du wirklich eine schlimme psyhose entwikelt hast mit phobien könnte das alles schon ein bisschen schwerer aussehen und ich weiß nicht ob sich das noch bessert. ich zum beispiel hab eine phobie dass ich die menschen und so nicht mehr ertrage vorallem auf großen plätzen oder in z.b ubahnen da wird es mir schnell zufiel und da muss ich ehrlich sagen dass ich daran schon ca 2 jahre zu beißen habe und auch nicht weiß ob sich das noch jemals legt.

viel glück


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