Körperliches K.O. nach jahrelangem Drogenkonsum??

21.09.12 22:00 #1
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Marlisa ist offline
Beiträge: 24
Seit: 13.09.10
Ich wüsste gern von euch - bzw. vielleicht ist es jmd. hier genauso ergangen - ich habe bestimmt 10Jahre lang harte Drogen genommen, also speed Koks Extasy MDMA LSD u Cannabis + Alkohol und mir ist folgendes passiert. im sommer 2009 stellte sich in meinem körper auf einmal ein totales chaos ein. ich bekam höllische, wirklich unbeschreibliche Verspannungen im Rücken/NAcken, hatte einen mega Wattekopf. immer kopfweh, war total leer, also immer müde, schelcht gelaunt, gereizt usw. ich habe mich bis heute nicht so richtig erholt.
KÖNNTE es sein, dass es auf den jahrelangen Konsum zurück zu führen ist? denn der körper ist dadurch ja total ausgepowert und wenn man sich dann auch noch relativ schlecht ernährt, bekommt er ja keinen ausgleich?
ich nehme jetzt keine drogen mehr und tue alles erdenkliche für meinen körper, aber es ist ein langer weg. was sagt ihr? hat jmd ähnliche erfahrungen?

Körperliches K.O. nach jahrelangem Drogenkonsum??

Therakk ist offline
Beiträge: 1.690
Seit: 07.08.10
Zitat von Marlisa Beitrag anzeigen
immer kopfweh, war total leer, also immer müde, schelcht gelaunt, gereizt usw. ich habe mich bis heute nicht so richtig erholt.


KÖNNTE es sein, dass es auf den jahrelangen Konsum zurück zu führen ist?

Liebe Marlisa, das könnte nicht blos so sein, das ist so!! Wird wohl ein langer und steinger Weg werden. Viel Kraft

LG Therakk
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Wir leben in der Annahme, dass wir denken, wobei es genauso möglich ist, dass wir gedacht werden

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Körperliches K.O. nach jahrelangem Drogenkonsum??

Marlisa ist offline
Themenstarter Beiträge: 24
Seit: 13.09.10
Hey danke für die schnelle Antwort. Aber wieso weisst du das es so ist??? Eigene erfahrung?

Körperliches K.O. nach jahrelangem Drogenkonsum??

Therakk ist offline
Beiträge: 1.690
Seit: 07.08.10
Erfahrung ja, aber nicht am eigenen Körper.......beobachtung im nahen Umfeld
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Körperliches K.O. nach jahrelangem Drogenkonsum??

Marlisa ist offline
Themenstarter Beiträge: 24
Seit: 13.09.10
Ja und? WAs da so los? Was ist den leuten wiederfahren was machen die durch?

Körperliches K.O. nach jahrelangem Drogenkonsum??

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.165
Seit: 08.11.10
Hallo,Ich sehe das etwas anders. Natürlich war es nicht gut und hat sicherlich auch den einen und anderen zusätzlichen Schaden angerichtet. Trotzdem beschreiben viele im Forum ähnliche Symptome, und die wenigesten davon haben Drogen genommen. Es kann durchaus ganz allgemeine Ursachen und Zusammenhänge geben.

Mein Rat ist es, sich sich auf die Sachen zu stürzen, die häufig eine Rolle spielen, ohne jetzt speziell auf die Drogenvergangenheit einzugehen.

ich bekam höllische, wirklich unbeschreibliche Verspannungen im Rücken/NAcken, hatte einen mega Wattekopf. immer kopfweh, war total leer, also immer müde, schelcht gelaunt, gereizt
Da denke ich sofort an Histaminintoleranz und Vitamin D Mangel. Das kann man sicher noch ergänzen. Schilddrüsenerkrankung, falsche Ernährung (zuviel Zucker und weissmehl, fertigprodukte, kein Gemüse) Candida, KPU, weitere Vitamin und - Mikronahrstoffmängel, Intoleranzen wie Frktose, Sorbit, Gluten, Allergien wie Nickelallergie.

Grüsse
derstreeck

Körperliches K.O. nach jahrelangem Drogenkonsum??

Marlisa ist offline
Themenstarter Beiträge: 24
Seit: 13.09.10
danke für die antwort.

Aaalsooo...es ist ja nicht so das ich nicht schon einiges hab testen lassen! ich habe 3Jahre Arztmarathon hinter mir inklusive mikronährstoffanalyse. ich war bei X Orthopäden, beim Internisten, beim Allg. Arzt, beim chiropraktiker, beim osteopathen, beim Akupunkur-Fuzzi, beim heilpraktiker der ja nun nen Candida diagnostizierte und ich ihn auch bekämpft habe! ich habe meine ernährung umgestellt und esse NUR firsche Sachen und VIEL Gemüse!!! kaum fleisch, keine fertigprodukte, ab und an Zucker. kein weissmehl! ich habe 7 Leberreinigungen gemacht....!!!!
und jetzt kommst du????!!!

Körperliches K.O. nach jahrelangem Drogenkonsum??

Therakk ist offline
Beiträge: 1.690
Seit: 07.08.10
Da denke ich sofort an Histaminintoleranz und Vitamin D Mangel. Das kann man sicher noch ergänzen. Schilddrüsenerkrankung, falsche Ernährung (zuviel Zucker und weissmehl, fertigprodukte, kein Gemüse) Candida, KPU, weitere Vitamin und - Mikronahrstoffmängel, Intoleranzen wie Frktose, Sorbit, Gluten, Allergien wie Nickelallergie.
und warum war die Ernährung wohl nicht die Beste?
Das Drogen den Körper auslaugen und so ziemlich alles was Vitaminen und Mineralstoffen vorhanden ist verbrauchen ist auch ne Tatsache. Ob man sich mit Quecksilber und anderen Giften vergiftet oder das Gift in die Venen/Nase bläst ist eigentlich egal.....das Ergebniss kann das selbe sein....

Marlisa: Ich soff selber mal viel zuviel, hatte ein paar Kollegen die Folierauchten und noch etwas mehr, aber am besten beobachten konnte und kann ich eine Frau.....Sie war jahrelang extrem gereitzt, launsich, zum Teil hatte sie Aussetzter in denen sie nicht mehr sie selber war (und sehr Gewalltätig, blinde Wut!!!!), sich schneiden um sich zu spüren..logo: die Ursache von allem liegt ganz woanders: Nicht erfahrene Liebe in der Kindheit (wohl 90% aller Probleme haben ihren Ursprung darin) und schlechte Erfahrungen wegen des Junkylebens....
Nackenverspannungen hatte sie auch......bei ihr war er aber mehr dass der Rucksack zu schwer wurde. Sie lebte ihre Vergangeheit lange Zeit mit zuviel Alk weiter aus (eigentlich war es die Trauer über den Vater ihres Kindes) und seit diese Bürde (fast) weg ist ist auch das Rückenweh und die massiven Verpannungen des Nackens weg

Ich bin bei allen Süchten und ihren Folgen der Meinung: man muss ich bewusst werden warum ich süchtig bin, was will ich kompensieren, was vermisse ich, warum will ich in Selbstmittleid ertrinken?
das lösen und gut ist Klingt einfach - ist es eigentlich auch, braucht aber enorm viel Zeit und den Mut sich Dinge einzugestehen die furchtbar weh tun.

LG Therakk
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Marlisa ist offline
Themenstarter Beiträge: 24
Seit: 13.09.10
Da würde ich dir so ziemlich zustimmen!! ich meine ich war ja kein Junkie!! ich habe halt viel gefeiert.
ich mache übrigens auch ne psychotherapie...also der Angriff gegen den "Rucksack" ist schon gestartet ;-) es ist wirklich nciht einfach und es erfordert sooo viel Geduld die ich nicht habe! weil ich einfach wieder "Normal" sein will. aber vielleicht "will" ich es zu sehr.

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Therakk ist offline
Beiträge: 1.690
Seit: 07.08.10
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Da würde ich dir so ziemlich zustimmen!! ich meine ich war ja kein Junkie!! ich habe halt viel gefeiert.
ich mache übrigens auch ne psychotherapie...also der Angriff gegen den "Rucksack" ist schon gestartet ;-) es ist wirklich nciht einfach und es erfordert sooo viel Geduld die ich nicht habe! weil ich einfach wieder "Normal" sein will. aber vielleicht "will" ich es zu sehr.
wow...die Ungeduld hatt sie auch Die Therapie auch wegen der Agressionen? Bei ihr wars so...hatte aber nix gebracht (haha, sie war schlauer als dies Psychoonkels)
Kennst du Rüdiger Dahlke? Agression als Chance? Keine Ahnung ob du solches liest, aber wenn du dich drauf einlassen kannst könnts was bringen....mir jedenfalls schon.
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