pflanzenbasierte Ernährung

12.08.17 21:09 #1
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Alischa ist offline
Beiträge: 25
Seit: 10.08.17
Hallo,

ich esse ebenfalls pflanzenbasiert, ich sage jetzt nicht vegan, weil ich schon ein paar mal kleine Ausnahmen gemacht habe, ich sage mal zu 98 % vegan in Bezug auf Essen

Verbesserungen .

Reflux der operiert werden sollte, die OP hat sich in Lust aufgelöst, Sodbrennen weg.

50 Jahre Verstopfung gelitten, 5 bis 7 Tage war keine Ausnahme bis ich mal wieder Örtchen konnte.
Jetzt 1 bis 3 mal an Tag, je nachdem was und wieviel ich esse.

Schuppenflechte fast weg.

Arthroseschmerzen weg, außer wenn ich wieder mal zu viele Fertigprodukte esse (Tofuwürstchen, Tofubologone, weißes Brot, Süßigkeiten)

Hautbild super geworden, große Poren im Gesicht verschwunden, nicht mehr so trockene Haut.

So gut wie kein Zahnbelag mehr, kein Zahnfleischbluten mehr.

Konnte alle Tabletten absetzen, weil ich ein hervorragendes Blutbild bekommen habe.

Das einzigste was nicht weggegangen ist, ist meine chron. Blasenentzüdnung. Mal sehen, gehe vielleicht wirklich mal in eine Rohkostklinik nach Amerika. Selber bekomme ich das immer nur wenige Tage hin;-((.

Ich ernähre mich nach Dr. Greger (how not do die) seit kurzem, um meine Ernährung noch besser hinzubekommen (die 12 Lebensmittel, die du jeden Tag in deine Ernärung integrieren solltest).

Es lohnt sich wirklich damit mal 4 Wochen durchzustarten und dann einfach zu sehen, was einem der Körper so sagt. Eine Einschränkung ist es eigentlich nicht, für mich eine Bereicherung. Aber nach nach weiß man was einem schmeckt.

lg
Alischa

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Oregano ist offline
Beiträge: 62.173
Seit: 10.01.04
Hallo Alischa,

ich finde es super, was Du mit dieser Art der ERnährung schon alles erreicht hast. Da wird sich siche rnoch etwas finden, das auch Deine Blasenentzündung verschwinden läßt!

Beachtest Du auch, was Veganer beachten sollten?:

https://www.veganbook.info/dr-med-mi...en-ernaehrung/

Bücher von Amazon
ISBN: 394656612X


Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

pflanzenbasierte Ernährung

Alan Harper ist offline
Beiträge: 130
Seit: 08.09.15
Ebenfalls sehr empfehlenswert sind die Dokus What a health und Gabel statt Skalpell

WHAT THE HEALTH
Gabel statt Skalpell
FORKS OVER KNIVES

Gibt es beide auf Netflix und haben mich zum umdenken/umstellen gebracht.

Geändert von Alan Harper (13.08.17 um 08:12 Uhr)

pflanzenbasierte Ernährung

bestnews ist offline
Beiträge: 5.887
Seit: 21.05.11
Hallo Alischa, Blase und Arthrose können durch Gluten kommen. Da würde ich mal ganz konsequent rausgehen....auch kein , erst recht kein Saitan mehr.

Finde es immer super die Ernährung in den Fokus zu nehmen. Allerdings halte ich die vegane Ernährung nicht für arrgerecht: Canitinmangel winkt und B12 Mangel vermutlich noch eher als bei der Normalbevölkerung.
Ausserdem , wenn ich das recht in Erinnerung habe : Die Magensäure wird weniger. Kann man sagen, kein Problem ohne Fleisch. Doch! Leider..., denn die Parasiten werden durch die Magensäure im Magen eben auch eleminiert.

Alles Gute.
Claudia.

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Alischa ist offline
Themenstarter Beiträge: 25
Seit: 10.08.17
Hallo Oregano,

das und viele andere Bücher kenne ich schon, habe mich wirklich mit Ernährung beschäftigt monatelang, Bücher gewälzt, Internet durchsucht, Filme geschaut (What is the health, Gabel statt Skalpel, Was uns wirklich nährt....und noch viele andere.

Ich glaube ich muss es mal mit Rohkost probieren, aber das ist so schwer durchzuhalten, wobei es leckere Rezepte gibt. Aber hier in Deutschland ist es mir zu kalt, das halte ich nicht durch.

Am besten eine Kur machen.

Aber Danke für deine tollen Infos, du kennst dich aus ;-)

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Alischa ist offline
Themenstarter Beiträge: 25
Seit: 10.08.17
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Hallo Alischa, Blase und Arthrose können durch Gluten kommen. Da würde ich mal ganz konsequent rausgehen....auch kein , erst recht kein Saitan mehr.
Danke für deine Info. Gluten habe ich vor kurzen aus meiner Ernährung eliminiert, da ich immer Herzklopfen davon bekommen habe, Seitan esse ich nicht, dafür aber Tofu, Sojamilch, Sojajoghurt, Tempeh. Was hat es denn mit Saitan auf sich, muss ich mal mich belesen.

https://istdasvegan.eu/2016/05/vegme...uf-brustkrebs/
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Finde es immer super die Ernährung in den Fokus zu nehmen. Allerdings halte ich die vegane Ernährung nicht für artgerecht: Canitinmangel
also ich habe keine Mangel, wir sind alle Werte abgenommen wurden letztes Jahr, außerdem müssten dann alle Veganer eine Mangel haben, das auch so noch nirgends vorgekommen ist, außer man hat genetische Ursachen was sehr, sehr selten vorkommt. War bei einer veganen Ärztin, soviel Werte wurden mir im Leben noch nie abgenommen, ich wollte das und später, vielleicht nächstes Jahr das noch einmal zu wiederholen und zu schauen, was sich verändert hat.

https://nutritionfacts.org/video/whe...e-a-lifesaver/

Mittlerweile bin ich fasst 1,5 Jahre vegan und war es Anfangs nur wegen der Gesundheit, ist es heute, das ich keine Tiere mehr essen kann, weil ich Tiere liebe und mittlerweile als Mitgeschöpfe sehe, esse meine Katze auch nicht, somit könnte ich persönlich auch keine Kuh, Schwein, Lamm, Kalb usw. auf meinen Teller ertragen.

Auch unser Daum ist überhaupt nicht ausgelegt für eine Fleisch Ernährung, den wir haben einen langen Darm, das zeugt von Pflanzenfressern, die haben alle einen kürzeren Darm.
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
winkt und B12 Mangel vermutlich noch eher als bei der Normalbevölkerung.
Mein Partner ist/war guter Fleischesser(Bio) (tgl. morgens Wurst, mittags Fleisch, abends nochmal, er hatte B 12 Mangel und ich nicht, obwohl ich schon seit bestimmt 15 Jahren kein rotes Fleisch mehr gegessen hatte, nur Huhn und Fisch in kleinen Mengen. Ich nehme eine Zahnpasta B 12. Wenn wir heute nicht so reinlich wären und alles Gemüse abwaschen würden, dann würden wir auch B 12 aufnehmen. Z.B. Ich beziehe Moringa von einer Farm auf den kanarischen Inseln, diese waschen ihr Moringa nicht, es wird mit den Mikroorganismen zu Tee, Pulver verarbeitet und von daher ist noch B 12 vorhanden. Da ich aber nur kleine Mengen davon zu mir nehme, ist mir persönlich das zu heikel.
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Außerdem , wenn ich das recht in Erinnerung habe : Die Magensäure wird weniger. Kann man sagen, kein Problem ohne Fleisch. Doch! Leider..., denn die Parasiten werden durch die Magensäure im Magen eben auch eliminiert.
Gut, denn ich hatte immer Sodbrennen und Magenentzündung und sollte operiert werden, weil angeblich der Ring nicht mehr schließt, musste starke Medikament nehmen, alles ist wie weggeblasen. Stimmt Fleisch erzeugt mehr Magensäure und damit haben viele Menschen Probleme, weil sie sich zu sauer ernähren und zu wenig basisch.

Ich weiß nicht, was du mit den Parasiten meinst? Kannst du es mir erklären?

Wenn einen die Haltung der Tiere nicht so wichtig ist und man ohne Fleisch nicht auskommt, sollte man zu mindestens die Menge erheblich senken und es mehr als Gewürz sehen.

Tierische Produkte erzeugen massenhaft Herzerkrankungen, Aterienverstopfung, Diabetes (aufgrund gesättigter Fettsäuren), Arthrose, Gicht.

z.B. Bill Clinton konnte durch eine vegane Ernährung die Fließeigenschaft wieder herstellen, er hatte

https://www.aerztezeitung.de/medizin...l-clinton.html

außerdem noch Stents gesetzt bekommen.

Er hat seit der Umstellung auf vegane Ernährung keinen weiteren Stent oder ähnliches mehr gesetzt bekommen.

https://www.provegan.info/de/studien...roeffentlicht/

Ebenso Diabetes kann man rückgängig machen mit fettarmen veganer Ernährung:

https://www.provegan.info/de/studien/studien-diabetes/

s.auch
Dr. Barnard
Dr. Caldwell B. Esselstyn war einer der erfolgreichsten Herzchirurgen der USA
Dr. Ornish
Dr. Barnard
Dr. Fuhrmann
Dr. Camphell
Dr. Katz Herzchirug USA
Dr. Ellsworth Wareham (ehemaliger Herzchirug)
Dr. Greger

Deutschland
Prof. Dr. Leitzmann
Dr. Petra Bracht
Dr. Jacobs
Dr. Keller
und noch einige mehr, es wird so langsam

Alle diese Ärzte ernähren sich vegan, teilweise haben sie erst spät damit angefangen, weil sie nach Lösungen für Vollkrankheiten gesucht haben und mit der normalen schulmedizinischen Versorgung nicht zufrieden waren.
Sie sind teilweise ausgegrenzt worden.

Aber so langsam tut sich etwas in Europa.

https://translate.google.com/transla...://vegmed.org/


Ich danke dir trotzdem für deine Ansicht, ich denke, obwohl ich von tierischen Erzeugnissen Abstand genommen habe, das man in kleinen Mengen tierische Produkte zu sich nehmen kann. Aber man sieht eben, das können und wollen die meisten Menschen nicht. Die Volkskrankheiten kommen ja nicht von irgendwo her, sie kommen von Lebensstiel. Ich möchte einfach für mich das Beste aus meiner Gesundheit rausholen.

Fakt ist, die wenigsten setzten sich mit gesunder Ernährung auseinander, da wird sich lieber mit materiellen Dingen auseinandergesetzt.

Dir alle Liebe
Alisha

Geändert von Freesie (13.08.17 um 23:53 Uhr) Grund: Zitat wiederhergestellt

pflanzenbasierte Ernährung

bestnews ist offline
Beiträge: 5.887
Seit: 21.05.11
Schön, ich habe nun eine Stunde ausführlich geantwort und nun ist alles weg.....

Ob ich das noch mal mache demnächst, weiß ich nicht !

Alles Gute für Dich !
Claudia

pflanzenbasierte Ernährung

Sonnenblume56 ist offline
Beiträge: 89
Seit: 26.06.17
Hallo Alischa,

Seitan esse ich nicht, dafür aber Tofu, Sojamilch, Sojajoghurt,

es ist ja gut, dass Du Dich vegan ernährst, aber Vorsicht mit Soja und Tofu.

Schilddrüsenunterfunktionen führen können und so den gesamten Stoffwechsel negativ beeinflussen können. Die stark medial verbreitete Auskunft, „Soja beeinflusst die Schilddrüse nicht“ kann bei näherer Betrachtung der Studien nicht mehr gelten. Den Studienteilnehmern wurde nämlich gleichzeitig, eine durch die tägliche Ernährung nicht erreichbare Menge an Jod gegeben. Diese Menge an Jod konnte dann den negativen Effekt von Soja auf die Schilddrüse wettmachen.
Zu guter Letzt enthält Tofu in unfermentiertem Zustand viel Phytinsäure. Diese wird heute häufig in Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für einen Eisen- und Zinkmangel gebracht.
Quelle: https://www.dr-feil.com/allgemein/to...-bewertet.html

Diese Produkte beeinflussen die Schilddrüse und enthalten Phytinsäure, welche die Aufnahme von Eisen und Zink erschwert. Solche Mängel könnten unter anderem dafür verantwortlich sein, dass Deine Blasenentzündung nicht verschwindet. Lass vielleicht einmal für ein paar Wochen alle Sojaprodukte weg und verzehr etwas Fisch zur Deckung des Eiweiß- und Vit.B12- Bedarfs !

Viele Grüße und gute Besserung
Sonnenblume56

pflanzenbasierte Ernährung

Tierfan ist offline
Beiträge: 146
Seit: 19.05.15
Hallo Sonnenblume50,

Fisch ist für einen Veganer natürlich keine Option.

Die durch dich genannten Nachteile auf die Schilddrüse sind vermutlich durch die in Soja enthaltenen Goitrogene begründet. Aber wie in deinem Zitat drin steht, waren die negativen Wirkungen bei hoher Jodaufnahme nicht mehr vorhanden. Die Frage ist, was sind hohe Mengen Jod.
Als Veganerin esse ich auch Algen, um meinen Jodbedarf zu decken. Dort sind teilweise sehr hohe Mengen Jod drin, die den Bedarf mehr als decken. Dahingehend dürfte es also keine Probleme geben.

Täglich würde ich Tofu und andere Sojaprodukte nicht essen, wegen der Phytinsäure, die du auch erwähnst.
Falls meine Nahrung allgemein viel Zink und Eisen enthält und mit Vitamin C kombiniert wird, dürfte es auch keine Probleme geben, denn ich esse höchstens 1mal am Tag (und das nicht jeden Tag) Sojaprodukte, so dass ich Eisen und Zink bei den anderen Mahlzeiten aufnehmen kann.

Eiweiss lässt sich unter anderem durch Hülsenfrüchte und Nüsse und Vollkorn decken, natürlich auch durch Soja. Fisch wird dafür nicht benötigt.

Vitamin B12 ist so eine Sache, ich supplementiere da lieber, was übrigens auch manche Nichtveganer betreiben. Dr. Kuklinski empfiehlt z.B. sehr hohe Mengen bei Mitochondriopathie und anderen Erkrankungen.
Laut Dr. Mutter sollen Chlorella-Algen aber auch Vitamin B12 beinhalten, und zwar vollwertiges, kein Analogum (bzw. Pseudo-Vitamin B12).
Bei meinen Blutuntersuchungen ist ein sehr guter Status rausgekommen.

Liebe Grüße!!

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Tierfan ist offline
Beiträge: 146
Seit: 19.05.15
Hallo bestnews,

Ich habe eine Frage zu deinem Einwand mit dem Carnitinmangel bei Veganern: Carnitin dürfte doch allerhöchstens semiessentiell sein, da er doch vom menschlichen Körper aus Lysin und Methionin gebildet wird, oder?
Bei ausreichender Zufuhr dieser Stoffe und cofactoren dürfte es doch kein Problem sein?


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