Veganerin werden

21.07.15 16:16 #1
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Veganerin werden

ArmesHaschel ist offline
Beiträge: 747
Seit: 11.04.10
Zitat von lealee Beitrag anzeigen

Ich bin sicher, man kann in der heutigen Zeit vollkommen unbeschadet vegan leben, weil man all die hochwertigen pflanzlichen Fette und Eiweiße gezielt und in ausreichenden Mengen und Kombinationen zur Verfügung hat. Das ist eine komfortable Lage, die wir den modernen Möglichkeiten und dem globalen Handel zu verdanken haben, und auch unserem Wissenszuwachs in diesen Dingen.
Irrt da etwa Wikipedia ?

https://de.wikipedia.org/wiki/Omega-...Nahrungsmittel

Gruß Haschel
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Keine falschen Perlen vor echte Säue werfen!

Veganerin werden

blunsi ist offline
Beiträge: 328
Seit: 14.05.14
Hallo Lealee,

die Fixierung auf die Mitochondrien-Theorie hat mich bei meiner Heilung nicht wirklich weiter gebracht. Ich habe mich eher darauf konzentriert, wie ich allgemein meinen gesamten Körper, und somit auch die Mitochondrien, wieder in einen funktionsfähigen Zustand versetzen kann. Und das hat bei mir letztlich, langfristig, eben primär nur über die Ernährung funktioniert. Wenn die Entgiftung auf allen Ebenen funktioniert und die Gifte, aufgrund einer entsprechenden "artgerechten" Ernährungsweise, nicht mehr im Körper, und somit auch in den Zellen akkumulieren (und es auf diese Weise immer wieder zu Zell- und Mitochondrien-Schäden kommt), nur dann kann, nach meiner Erfahrung, der vollständige Gesundungsprozess einsetzen. Dann kann man auch wieder Sport und andere für die (Mitochondrien)- Gesundheit unerlässlichen Maßnahmen ausreichend durchführen.

B12-Mangel ist, wie gesagt, heutzutage weit verbreitet, nicht nur unter Veganern, wie uns immer wieder suggeriert wird. Nicht umsonst wird Schwangeren allgemein m.W. heute gleich zu Beginn der Schwangerschaft ein entsprechendes Ergänzungsprogramm mit Folsäure usw. empfohlen, also nicht nur Veganerinnen. Warum das in Deinem Fall nicht geschehen ist, kann ich nicht nachvollziehen. Das sind so Schauergeschichten vom Hörensagen, auf die ich persönlich, nicht viel gebe.

Ich höre tatsächlich auf die Bedürfnisse meines Körpers. Und inzwischen kann ich ihm da wohl auch weitgehend vertrauen. Früher hatte ich dieses Körpergefühl aber nicht, dank zahlreicher extrem schlecht verarbeiteter Amalgamfüllungen und einer entsprechenden Fehlbesiedelung des Darms usw. Damals hatte ich morgens z.B immer Appetit auf Süßigkeiten wie Schoko-Croissants usw. Heute freue ich mich auf einen schönen ballaststoffreichen Teller mit rohem Gemüse! Also, das mit dem Körpergefühl kommt wohl auch erst ab einem bestimmten Grad der Gesundung. Und wenn jemand regelmäßig Fleisch ist, dann hat er auch die entsprechenden Parasiten im Darm, die ihn immer wieder dazu verleiten, erneut Fleisch zu essen. Ob das für den Betreffenden selbst so gesund ist, wage ich jedoch stark zu bezweifeln.

Der Darmtrakt eines Menschen ist primär für den Verzehr von Pflanzen angelegt (lange Passagezeit für die Verdauung einer pflanzenbasierten Kost, die andernfalls Eiweißfäulnisprozesse fördert, die die Leber und alles andere stark belasten, wenig Magensäure im Vergleich zu Fleischessern usw.). Der Mensch kann zwar gelegentlich auch mal Fleisch essen, aber bestimmt nicht in den Mengen, wie dies heutzutage in den Industriestaaten der Fall ist! Ich denke, das ist mit ein Hauptgrund für viele sog. "Zivilisationserkrankungen". Diese stetige Eiweißmast, die sog. Eiweißspeicherkrankheiten:

www.was-ist-gesund.de

Und hier noch ein paar recht interessante Artikel und Fakten zur Verdauung eines Menschen, bzw. eines richtigen "Fleischfressers", wie bspw. dem Hund:

Ernährung und Verdauung des Hundes

Fleisch - ein kontrovers diskutiertes Nahrungsmittel

Hieraus folgendes Zitat:
Fazit
Betrachtet man diese Fakten, welche Aufzeigen, dass Fleisch für viele der heutigen in den Industrienationen weit verbreitete Krankheiten Haupt- oder Mitverantwortlich ist, oder in Verbindung steht, so kann Fleisch nicht als ein gesundes, wertvolles Nahrungsmittel angesehen werden, sondern als ein Genussmittel, das so wenig wie möglich konsumiert werden sollte. Es werden noch viele Untersuchungen in Zukunft zu diesem Thema folgen, welche mit großer Wahrscheinlichkeit diese Aussagen belegen.
Leider wird hier jedoch wohl nix weiter geforscht, weil Deutschland sich wohl zunehmend zu einem Agrarland zurück entwickelt, das seine Exportüberschüsse wohl insbesondere auch mit dem Fleischexport erwirtschaftet, und somit hier die Fleischlobby immer mächtiger wird:

http://www.symptome.ch/vbboard/nachd...quo-vadis.html

Viele Grüße blunsi

Geändert von blunsi (31.07.15 um 09:39 Uhr)

AW: Veganerin werden

lealee ist offline
Rubrikenbegleiterin Entsaften / Mixen
Beiträge: 779
Seit: 05.02.10
Ich habe mich eher darauf konzentriert, wie ich allgemein meinen gesamten Körper, und somit auch die Mitochondrien, wieder in einen funktionsfähigen Zustand versetzen kann. Und das hat bei mir letztlich, langfristig, eben primär nur über die Ernährung funktioniert.
Hallo Blunsi,

genau das ist das Wesen der Mitochondrientherapie, denn die sie fußt auf der Behandlung aller betroffenen Bereiche und fängt da an wo es am meisten brennt, und das ist bei jedem anders. Das ist dann meistens erst mal Symptombekämpfung, um eine gewisse Funktionalität wieder herzustellen oder Schadensbegrenzung zu betreiben, und dann geht es erst – vielmehr parallel dazu- an die umfangreichen Korrekturen und Behandlungsschritte, um letztendlich die Mitochondrien wieder flott zu machen und um die krankmachenden Auslöser zu enfernen. Da ist jede Fixierung kontraproduktiv. Dass die Ernährung dabei eine sehr große Rolle spielt ist unbestritten. Schon bei der Symptombekämpfung, wenn es um Histamin, Unverträglichkeiten und Darmdurchlässigkeit oder Verpilzung geht. Aber auch bei der Entgiftung und Vitalisierung spielt die Ernährung eine große Rolle. Die muss aber zunächst nicht artgerecht sein sondern situationsgerecht. Die Ketogene ist wichtig, um die Energieversorgung zu gewährleisten. Dann kann man umstellen auf leberfreundlich (wenig Fleisch und tierische Fette, etc.). Vitalstoffreich sollte sie immer sein. Man kann ein belastetes System mit gesunder Ernährung entlasten und zur Erholung beitragen, defakto können aber nur gesunde Mitochondrien langfristig richtig entgiften (die sitzen in allen Organen). Oder besser gesagt: mit gesunden Mitochondrien ist die Entgiftung und Energieversorgung noch effektiver und weniger anfällig gegen Belastungen.

Die große Bedeutung der Ernährung, insbesondere bei der Entgiftung und bei der Versorgung mit vielen benötigten Mikronähr- und Biostoffen wurde von mir und anderen an anderer Stelle schon häufiger hervor gehoben. Es nützt überhaupt nichts, entgiftungsfördernde NEMs und leberfreundliche Extrakte einzunehmen ohne die leberbelastende Ernährung umzustellen. Zudem sind vitale Nahrungsmittel vielseitiger wirksam, auch wenn sie niedrigere Wirkstoffkonzentrationen enthalten. Ohne die richtige Ernährung bleibt man auf einem gewissen Niveau, das ich nicht unbedingt als fit und gesund bezeichnen würde stehen, daran ändern auch die besten NEM nichts. Sogar den Serotoninspiegel kann man mit Ananas besser anheben als mit den entsprechenden NEM. Vorausgesetzt man denkt nicht, man könne sich klassisch-gut-bürgerlich ernähren und eine Ananas am Sonntag macht einen dann gesund. Da gäbe es nocht viele Beispiele.

Esst mal am Abend vor dem Bettgehen ein Stück tierisches Eiweiß (kann Fleisch oder Ei sein) zusammen mit Vitamin C. Würde mich nicht wundern, wenn ihr dann früher aufwacht und fitter seid. Alter Trick aus einem Buch aus den frühen 90er Jahren.

Was die Veganerideologie und ihre Theorien betrifft, da halte ich die Vergleiche mit Tierverdauungstrakten und -gebissen für eher ungeeignete Argumente. Eine artgerechte Ernährung für den Menschen ist nicht zwingend vegan, es gibt auch keinen Veganismus bei Naturvölkern, weil sie eben sehr viele Kleinstlebewesen mit den Pflanzen mitessen. Für eine Made brauche ich keine Reißzähne, für Blattläuse auch nicht. Die Menschheit wäre sicher nicht von Überbevölkerung bedroht, könnte sie kein tierisches Eiweiß und Fleisch verdauen und verwerten. Entweder wäre sie an saisonbedingtem Nahrungsmangel oder an der Fehlernährung mit Fleisch auf natürliche Weise dezimiert, wenn nicht sogar zugrunde gegangen. Dass wir keine ausgesprochenen Fleischfresser wie es Raubtiere sind bedeutet nicht automatisch, dass wir totale Nicht-Fleischesser sind.

Die Menge macht es und die Qualität, und zwar bei allen Lebensmitteln, auch veganen. Zerkochtes Gemüse ist nicht gleichzusetzen mit Rohkost, obwohl beides dieselben Nahrungsmittel sind. Mit großen Mengen Blattsalaten wird man kein gesundes Essen hinkriegen, wenn man sonst nichts isst. Es geht ja hier nicht um die Frage, wieviel und in welcher Qualität Fleisch gegessen wird sondern um eine komplett von tierischen Produkten befreite Ernährung. Vegan heißt, auch nicht einmal gelegentlich ein Stück Fleisch, Fisch oder Milchprodukte zu sich zu nehmen, und genau genommen noch nicht einmal Honig. Vegan meint ausschließlich pflanzliche Ernährung. Und diese Absolutheit dürfte langfristig problematisch sein, auch wenn man etliche Jahre damit ganz gut damit da steht, vorausgesetzt man supplementiert B12.

Was die besagte Forumsteilnehmerin mit dem Kind betrifft: die hatte das selbst gepostet. Und Supplemente bei Schwangeren gibt man noch nicht so lange. Zu meiner Zeit war das gar kein Thema. Da hatte man noch Schwangerschaftsgelüste wie etwa nach Tartar und Steaks bei Eisenmangel (oder B12?) oder nach Joghurt, Käse und Quark bei Kalziummangel. Ich hatte sowas, obwohl ich sowohl rohes Fleisch als auch jedwegliche Milchprodukte seit Kindheit zutiefst verabscheut und gemieden habe. Diese Gelüste sind sehr zuverlässig, auch wenn man sich ganz normal ernährt.

Es gibt ja sogar Veganer, die alle Nichtveganer als aggressiv und verroht bezeichnen. Das käme vom Fleischkonsum. Wie sie selber drauf sind bei soviel Feindseligkeit und ideologischer Gehässigkeit fällt ihnen dabei gar nicht auf. Soviel zur ideologischen Verblendung (die ich dir, Blunsi damit auf keinen Fall unterstelle. Ich glaube, wir sehen größtenteils die Dinge sehr ähnlich).

Irrt da etwa Wikipedia ?
Hallo Armes Hascherl,

das weiß ich natürlich nicht, aber ich denke, dass gewisse Defizite bei ansonsten guter Konstitution vielleicht nicht oder erst sehr spät zum tragen kommen oder eben anderweitig ausgeglichen werden können. Man kann eine strikt vegane Ernährungsweise nicht in kurzen Zeiträumen beurteilen, da bin ich mir sicher. Wahrscheinlich hängt es auch von den Lebensumständen ab: wer stressfrei und sorglos lebt hat einen anderen Bedarf als schwer geforderte und belastete Menschen.

@Claudia,

danke für den interessanten link. Ich denke auch, dass es zur Leberreinigungskur passt. Viele Heilungen von unterschiedlichen Krankheitsprozessen basieren auf einer potenten Reinigung und Entgiftung von Blut, Organen und Zellen. Deswegen dürfte die Leberreinigungsdiät eine so große Verbesserung erreicht haben.

Eine vegane Ernährung beinhaltet ja auch die wichtigen Aspekte einer organreinigenden und entgiftenden Ernährung. Einige Maßnahmen, die bei manchen MCS-Kranken zu gravierenden Verbesserungen bis hin zu gefühlter Heilung geführt haben sind im Prinzip auch nichts anderes als blutreinigende und damit entgiftende Therapien, auch wenn sie patentiert und teuer sind. Insofern relativiert sich für mich die Debatte um spezielle Therapien oder Ernährungsweisen: viele Wege führen nach Rom bzw. zum Ziel. Ob man jetzt das Ernährungsprogramm oder eine spezielle Saft- und Entgiftungskur wie die Gerson-Therapie macht oder sich nur vegan ernährt: es wirkt sich alles positiv aus, beim einen früher, beim anderen später. Immer vorausgesetzt man reduziert oder eliminiert die Vergiftungs- und Belastungsquellen und sorgt bei Schwermetallbelastungen für die Bindung derselben, um Rückvergiftungen durch den Darm zu vermeiden.

Die Mitochondrien-Trainings-Maßnahmen habe ich hier mal beschrieben und in dem inliegenden link:
http://www.symptome.ch/vbboard/oxida...ml#post1048791

Viele Grüße
Lealee

Geändert von lealee (03.08.15 um 17:52 Uhr)

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blunsi ist offline
Beiträge: 328
Seit: 14.05.14
Hallo Lealee,

ich habe zwar nicht den Eindruck, dass unsere Ansichten sehr ähnlich sind, aber ist ja auch egal. Die Threaderstellerin hat sich inzwischen eh nicht mehr hier blicken lassen, also kann man das ganze auch erst einmal so stehen lassen.

Viele Grüße blunsi

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.428
Seit: 22.05.11
Nunja das mit dem Körper entgiften ist sehr logisch.
Mein Pech nur: Ich habe nur 3 Tage die Woche die Dialyse als Nierenersatz.....Aminos gehen verloren durch die Dialyse. Da scheint MAP sehr gut zu sein: Wenig Stoffwechselmüll und gutes Eiweiss. SEhe ich direkt gerade an den Werten. Super Albumin und dabei wenig Harnstoff. Bei Albumin über das Fleisch, was aber nie so hoch war, war dann auch der Harnsoffwert recht hoch.
Jedenfalls muss ich viel mehr auf Entgiftung, sauberes Essen achten als Normalos und auch auf die Leber, denn die muss mehr Arbeit leisten wegen der kaputten Nieren.
Von daher ist es auch sinnig so viel wie möglich die Mikronährstoffe ganz gezielt einzusetzen und Laborwerte dazu machen zu lassen , wenn es irgend geht.

Vielen Dank Lealee, habe das nun mit dem Mitochondrientraining nun gefunden, gleich in ne Datei verpackt und auch noch ausgedruckt.

Schönen Sonntag.
Claudia.

Hab noch ne Frage:
Q 10 soll mit viel Wasser getrunken werden. Für mich ein echtes Problem wegen fehlender Ausscheidung während der Dialyse.
Ich meine, es müßte auch gehen, wenn man das Q10 zu grossen Mahlzeiten nimmt?

Alles Gute,
Claudia

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lealee ist offline
Rubrikenbegleiterin Entsaften / Mixen
Beiträge: 779
Seit: 05.02.10
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Hab noch ne Frage:
Q 10 soll mit viel Wasser getrunken werden. Für mich ein echtes Problem wegen fehlender Ausscheidung während der Dialyse.
Ich meine, es müßte auch gehen, wenn man das Q10 zu grossen Mahlzeiten nimmt?

Alles Gute,
Claudia
Hallo Claudia,

das höre ich zum ersten Mal, denke dass es auch so geht. Ich habe immer ganz normal einen Schluck Wasser zum runterspülen genommen oder die ölige Form, die wird nur auf die Zunge gegeben ohne Wasser.

@Blunsi,

bis auf die Annahme, der Mensch wäre ein totaler Nichtfleischesser sind wir durchaus auf der gleichen Linie. Das hast du halt vllt. nicht bemerkt.

Viele Grüße
Lealee

AW: Veganerin werden

bestnews ist offline
Beiträge: 5.428
Seit: 22.05.11
Vielen Dank, das steht halt so auf der Packung , mit viel Wasser einnehmen, aber das lese ich ständig und frage mich auch manchmal, ob das Standard als Aussage ist und einfach meist unwichtig.

Habe seit heute Kreatin im Gepäck wegen des Innenohrs, dass laut Kuki davon profetieren kann.

Schönen Abend Dir noch.
Claudia.

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blunsi ist offline
Beiträge: 328
Seit: 14.05.14
Schlachthof-Studie

Eine aktuelle Doktorarbeit deckt erschreckende Zustände in Schlachthöfen auf. Das sind die wichtigsten Ergebnisse:

https://www.albert-schweitzer-stiftu..._campaign=w-nl

Kann es gesund sein, Fleisch zu essen, wo so viel Leid "energetisch" und auch in Form von Materie (Stresshormone, giftige Stoffwechselprodukte usw.) drin ist ? Für mich jedenfalls wieder mal reichlich Motivation meinen Fleischkonsum gegen null gehen zu lassen ! Dank und Respekt auch dem Doktoranden, der sich diesen Zuständen ausgesetzt hat und allen sonst, die diese Zustände immer wieder ins Bewusstsein der Leute bringen !

Viele Grüße blunsi
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"Eine gesunde Wirtschaft braucht eine kranke Gesellschaft" [Erich Fromm]

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ullika ist offline
Beiträge: 1.453
Seit: 27.08.13
Zitat von blunsi Beitrag anzeigen
Kann es gesund sein, Fleisch zu essen, wo so viel Leid "energetisch" und auch in Form von Materie (Stresshormone, giftige Stoffwechselprodukte usw.) drin ist ?
Ich glaube, dass die Psyche schlecht behandelter Tiere auf den Menschen abfärbt, wenn man tierische Produkte konsumiert. Deshalb esse ich nur die Eier von meinen eigenen Hühnern, die artgerecht gehalten werden und glücklich sind.
Rein vegan lebe ich nicht, weil ich das nicht für artgerecht halte. Aber ich versuche, Produkte aus Massentierhaltung zu meiden.

Ich konsumiere hin und wieder Wildfleisch. Rehe haben bei uns keine natürlichen Feinde. Wenn sie nicht geschossen werden, würden viele verhungern, wenn sie keiner füttert. Manchmal auch einen Hahn, nachdem ich weibliche Hühner halte und ich nicht will, dass der Hahn gleich nach dem Schlüpfen getötet wird.
__________________
Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

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blunsi ist offline
Beiträge: 328
Seit: 14.05.14
Hallo Ullika,

Schön, dass Ihr die Möglichkeit habt, Hühner zu halten, die haben wir hier leider nicht. Das erfordert ja doch die Zeit, den Platz und eine Reihe weiterer Voraussetzungen. Meine Verwandtschaft (die wohnen auch weiter außerhalb) wollten sich auch Hühner zulegen, sind aber aufgrund einiger Überlegungen vorerst wieder davon abgekommen.

Das ist natürlich das beste, wenn man die Möglichkeit hat, gelegentlich mal Wildfleisch zu essen. Manche brauchen das halt. Ich bilde mir auch ganz gelegentlich mal ein, dass ich etwas Fleisch brauche, aber danach reicht es mir dann auch immer für eine ganze Weile ! Ich fühle mich jedenfalls irgendwie "sauberer" wenn ich keins esse. Nach dem letzten Rinderhackfleisch, welches ich wegen dem angeblichen Eisengehalt gegessen hatte, hab ich mich jedenfalls nicht gut gefühlt, obwohl es aus dem Bio-Laden kam.

Ich denke auch, dass Menschen, die regelmäßig Fleisch (aus Massentierhaltung) essen, irgendwie total abgestumpft sein müssen und ab einem gewissen Alter sehen die Leute dann auch irgendwie so aus, wie das, was sie essen, nur dass es ihnen nicht so gut steht, wie es hier mal jemand so nett formuliert hat.

Viele Grüße blunsi
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"Eine gesunde Wirtschaft braucht eine kranke Gesellschaft" [Erich Fromm]


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