Psychosomatik - durch Stress verursachte "körperliche&q...

25.04.04 17:13 #1
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aqua ist offline
Beiträge: 465
Seit: 27.01.04
Hallo!

Ich habe mir gedacht, hier können wir Erfahrungen zu Psychosomatik zusammentragen.
Ich fange mal an:

1. mein Heuschnupfen war allein psychosomatisch und ist durch die Kinesiologie komplett verschwunden (s. hier http://www.symptome.ch/cgi-bin/cutec...m=4&thread=314
2. habe ich von einer gehört, deren Milchzuckerallergie auch psychosomatisch war und auch durch die Kinesiologie behoben werden konnte
3. dann weiß ich noch von jemanden, dessen darmprobleme ebenfalls psychosomatisch waren und nach 3 Therapiesitzungen verschwunden sind.

hat noch jemand erfahrungen mit psychosomatik?
ich kann vielleicht bald noch etwas beitragen, möchte erst schauen, ob die beschwerden tatsächlich weggehen.
gibt auch viele bücher zum thema psychosomatik, z.B. von tepperwein


[geändert von aqua am 04-25-04 at 04:13 PM]

Psychosomatik - durch Stress verursachte "körperliche&q...

Oregano ist offline
Beiträge: 62.963
Seit: 10.01.04
Ich muß als erster bekennen, daß ich auf das Wort "psychosomatisch" inzwischen fast allergisch reagiere, ebenso wie auf Ökochonder, Psychochonder, Hypochonder. Da könnte ich schier cholerisch werden :( ;) .
Warum?: weil ich mir jahrelang von allen möglichen ratlosen Ärzten und Nicht-Ärzten anhören mußte, daß meine Schmerzen im Kiefer und im Körper wohl psychosomatischer Natur waren. Was ich nicht alles gelernt habe bei dem Versuch, die Schmerzen auf dem Weg der psychosomatischen Behandlungsansätze loszuwerden. Nix war's ! ;) Auch die von Dir so hochgelobte und geschätzte Psychokinesiologie hat mir nicht geholfen. Weder beim Heuschnupfen, noch bei Lebensmittelunverträglichkeiten. Allerdings hat sie mir insofern geholfen, als ich heute meinem eigenen GEfühl mehr traue als dem von einem Therapeuten, der mich noch nicht so lange kennt wie ich mich :p . Und ich habe gelernt, Geld zu sparen, indem ich mich erst einmal sehr genau mit einer Methode auseinandersetze, bevor ich mich auf sie einlasse.

Was mich mal interessieren würde, aqua:
Du hast doch, wenn ich mich richtig erinnere, auch Probleme mit Amalgam (gehabt)? Siehst DU einen Zusammenhang zwischen der Zahnsanierung und der Besserung Deiner Symptome?
Bei mir war es so: kaum war das Metall aus meinem Mund entfernt, verschwanden jahrelange Schulter-Arm-Syndrome und vor allem die Zahn- und Kieferschmerzen, bei denen gar nichts geholfen hatte.
Gleiches gilt für Magen- und Darmprobleme (die ja auch mit Unverträglichkeiten zusammenhängen können): sie verzogen sich , und wenn sie mal wiederkommen, ist es kein Vergleich mit damals.
Deshalb bin ich inzwischen dafür, daß erst einmal eine sehr gute und ausführliche schulmedizinische Diagnostik gemacht wird (bei Verdacht auf eine Schwermetallvergiftung auch mit einem DMPS-Test). Und erst wenn hier wirklich gründlich untersucht wurde und gar nichts dabei herauskam, bin ich bereit, auch über Psychosomatik nachzudenken.
Gruß,
Uta

Gruß,



[geändert von Uta am 04-25-04 at 07:43 PM]

Psychosomatik - durch Stress verursachte "körperliche&q...

aqua ist offline
Themenstarter Beiträge: 465
Seit: 27.01.04
Hi Uta!

Man kann doch herausfinden, ob Beschwerden psychosomatischer Natur sind oder andere Ursachen haben (ich mache das erfolgreich mit dem pendeln, meine heilpraktiker kann mir mit ihren methoden (z.B. kinesiologie) aber auch gut weiterhelfen bei der ursachendiagnostik). Es ist genauso unsinnig, psychosomatische Beschwerden körperlich zu behandeln wie körperliche Beschwerden von seiten der Psyche anzugehen. ich denke, das sollte klar sein.
Ich weiß nicht, was jetzt bei dir die Ursache von Lebensmittelunverträglichkeiten und Heuschnupfen war. Wenn es bei dir nicht die Psyche war, wundert es mich nicht, dass behandlungen, die dort ansetzen, bei dir fehlgeschlagen sind. bei mir war die ursache vom heuschnupfen die psyche. meine entgiftung hat in bezug auf den heuschnupfen nichts gebracht. bei einem ist die ursache derselben krankheit x, bei dem anderen y und bei einem dritten x und y...
durch die entgiftung sind meine wahnsinnige müdigkeit und die magen-darm-probs verschwunden. andere dinge sind geblieben - die haben halt andere ursachen als gifte, z.B. die psyche, narbenstörfelder, verschlackung.
ich denke, es ist klar, dass jede dieser oben beschriebenen erkrankungen auch andere ursachen haben kann. aber hier geht es mir um die psychosomatischen ursachen. über amalgam und elektrosmog wird ja in anderen threads geschrieben. und wenn jemand sagt, dass er gewisse gesundheitliche probleme durch elektrosmog hatte, dann ist es auch wenig hilfreich, wenn ich da reinschreibe "das kann nicht sein, bei mir hat bei dem problem die verbannung der elektrischen geräte nichts gebracht" - wenn ich etwa dieselben symptome habe, diese bei mir aber auf eine andere ursache zurückzuführen sind.
ich verstehe schon, dass das wort "psychosomatik" für dich ein reizwort ist. es ist halt dumm, wenn die psychosomatik als lückenfüller behandelt wird, wenn der mediziner mit seinem latein am ende ist. aber man kann halt psychosomatische erkrankungen nicht nur per ausschlussverfahren feststellen, wie ich schon oben geschrieben haben. und ich glaube, dass ein haufen erkrankungen, gerade chronischer, psychosomatischer natur sind. vielleicht werde ich bald noch mehr über geheilte psychosomatische erkankungen berichten können.

ich würde mich freuen, wenn hier noch andere reinschreiben würden, die erfahrungen mit psychosomatischen erkrankungen gesammelt haben ;)

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Oregano ist offline
Beiträge: 62.963
Seit: 10.01.04
Jetzt bin ich schon ganz verwirrt :? und weiß gar nicht mehr richtig, was psychosomatisch überhaupt bedeutet. Deshalb habe ich mal schnell gegoogelt:

"..In der Medizin spricht man von psychosomatischen Krankheiten, wenn (körperliche) Beschwerden ausschließlich oder überwiegend durch seelische Ursachen bedingt sind, z. B. Stress, Partnerschaftskonflikte, familiäre oder soziale Probleme, Neurosen etc. .."
http://www.net-lexikon.de/Psychosomatik.html

Gruß,
Uta

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aqua ist offline
Themenstarter Beiträge: 465
Seit: 27.01.04
mir ist noch ein "fall" eingefallen
4. habe ich von einer frau gehört, die (zuverlässig) ihren krebs durch die kinesiologie (infos zur kinesiologie hier http://www.symptome.ch/cgi-bin/cutec...=37&thread=529 ) geheilt hat! oftmals ist es wohl so (gibt auch studien und untersuchungen dazu), dass beim krebs eine größere psychosomatische komponente besteht (natürlich nicht immer, aber anscheinend häufig). so habe ich gehört, dass menschen, die psychosomatischen krebs bekommen dazu neigen, sich anzupassen und nicht so sehr auf ihre innere stimme zu hören. zu einer vernünftigen krebstherapie gehört deshalb m.E. unbedingt die Bearbeitung der Psyche (und wenn auch "nur" bei nicht psychosomatischem krebs, um den umgang mit der krankheit zu lernen - zudem kann die psyche ganz allgemein das immunsystem stärken).


[geändert von aqua am 04-26-04 at 09:18 AM]

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Oregano ist offline
Beiträge: 62.963
Seit: 10.01.04
Hallo aqua,
ich muß schon wieder einen Einwand anbringen :) .
Wenn eine Frau durch Kinesiologie von Krebs geheilt wurde, ist das natürlich phantastisch. Wie wurde das nachgewiesen? Was hat sie sonst noch an Therapie-Möglichkeiten genutzt? Wie lange ist sie schon geheilt? Wo kann ich darüber nachlesen?
Ich "höre" auch immer wieder von Menschen, die durch Herbalife, Aloe vera, Noni-Saft und viele andere "Wundermittel" phantastische Heilungen erfahren haben. Nur stellt sich dann meistens heraus, daß diese tollen Geschichten zum Werbekonzept des Internet-Marketings gehören :( ;) .

Es gab immer wieder Studien, daß Krebs auch eine psychosomatische Komponente hat, wie Du schreibst. Daß Krankheiten einen Menschen eher "heimsuchen", die ein geschwächtes Immunsystem haben, weiß die Neurobiologie schon lange. Daß das Immunsystem auch durch Stress aller ARt geschwächt wird, ist auch bekannt. Insofern gibt es immer einen Zusammenhang zwischen Krankheit und Psyche/Seele. Nur diese Zuordnung, wie Du sie beschreibst (sie lief lange unter dem Titel"Krebspersönlichkeit" wurde inzwischen abgeschafft, weil sie sich in neueren Studien nicht bestätigt hat.
Es gibt allerdings immer noch Richtngen der sogenannten alternativen Medizin, die vehement vertreten, daß der Krebskranke seine Heilung selbst in der Hand hat, wenn er die Regeln dieser entsprechenden Richtungen einhält. "Versagt" er da, ist er eben selbst schuld an seiner Krankheit und deren Fortbestehen. Mich gruselt es, wenn ich das lese...

Wie willst Du eigentlich einen "psychosomatischen" von einem "nicht-psychosomatischen" Krebs unterscheiden?
:)
Uta

Geändert von Malve (05.10.17 um 11:54 Uhr)

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whitney ist offline
Beiträge: 344
Seit: 07.01.04
Hmm, psychosomatischen Krebs :? Also darunter kann ich mir nichts vorstellen. Sobald doch eine Ursache für Beschwerden med. nachgewiesen werden können, wird automatisch die Psychosomatik ausgeschlossen. Aber bitte aufgepasst. Der menschliche Körper mag vieles durch eigene Kraft heilen, aber eben nicht alles. Die Selbstinitiative des Gesund werden wollens bewirkt sicher einiges, aber einen Krebs damit besiegen :?

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aqua ist offline
Themenstarter Beiträge: 465
Seit: 27.01.04
Hi!

wollte nur mal schnell zu der thematik das buch "was dir deine krankheit sagen will" von kurt tepperwein empfehlen. blättere es gerade durch und finde es von den inhalten superklasse. es ist nach krankheiten geordnet, sehr viele krankheiten werden beschrieben, auch noch hintergrundinfos zur psychosomatik und gesundem leben. was ich für mich beurteilen kann an krankheiten, stimmt i.d.R. recht genau.

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Oregano ist offline
Beiträge: 62.963
Seit: 10.01.04
Als Denkanstoss finde ich Tepperwein, Dahlke und Louise Hay sehr gut. Vor allem das kleine Büchlein von L. Hay "Heile Deinen Körper" mag ich, in dem sie das jeweilige Denkmuster zu Beschwerden aufschreibt. Auf der "negativen" Seite das krankmachende Muster; auf der "positiven" Seite die Auflösung davon.

ABER: ich finde, daß trotzdem jeder mit länger dauernden Beschwerden zu einem guten Arzt gehen sollte, sich auch über die körperlichen möglichen Ursachen seiner Symptome informieren sollte, damit am Ende nicht etwas übersehen wird vor lauter mentaler und/oder spiritueller Arbeit.
Whitneys druchgebrochener Blinddarm ist da ein gutes Beispiel. Da hätte es nichts mehr geholfen, nach Hay zu arbeiten.Da ein durchgebrochener Blinddarm aber zunächst erst einmal entzündet ist, wäre es da vielleicht eine Möglichkeit gewesen, sich Hay anzuschauen. Sie schreibt zur Blinddarmentzündung:
"
Wahrscheinlicher Grund: Angst, Angst vor dem Leben. Den Fluß des Guten blockieren. / Neues Gedankenmuster: Ich bin in Sicherheit. Ich entspanne mich und lasse das Leben freudig fließen."

Gruß,
Uta :)

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aqua ist offline
Themenstarter Beiträge: 465
Seit: 27.01.04
mir ist noch etwas eingefallen:

5. hatte ich lange jahre chronischen schnupfen - auch er war psychosomatisch. (meine fachärzte haben mir antibiotika gegeben, die nicht geholfen haben.. mein schnupfen ist geblieben. auch eine operation (fensterung + nasenscheidewandbegradigung) hat nichts gebracht. die hätte man sich sparen können, hätte man nach den wahren ursachen geforscht).

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