Bewegung - dem Stress davonlaufen

23.04.04 23:52 #1
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aqua ist offline
Beiträge: 465
Seit: 27.01.04
Stress - bedeutet oft "Angriff oder Verteidigung". Energie ist da, wird aber nicht umgesetzt sondern bleibt "stecken". Deshalb ist es wichtig, gerade zu stressreichen zeiten, sich ausreichend zu bewegen, den stress durch bewegung frei zu setzten. ideal ist derzeit z.B. die bewegung draußen.. schwimmen, joggen, walken. da schlägt man mehrere fliegen mit einer klappe.. ist draußen, tankt sonne und sauerstoff und bewegt sich.
auch ist erwiesen, dass ausreichend bewegung die stimmung hebt. (natürlich gilt auch hier: bitte nicht übertreiben, das ist auch nicht gut).

also.. wer läuft mit?

Bewegung - dem Stress davonlaufen

himmelsengel ist offline
Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
später, wenns mir dann besser geht, bin ich dabei ;)

durch meine ganzen angst- und panikattacken habe ich die erfahrung gemacht, nichts ist besser als die bewegung. wie oft habe ich vor angst nicht still sitzen können und musste mich bewegen und wenn es nur das putzen in dem moment war...
heute weiß ich, es war stressbewältigung. denn der körper läuft in dem moment der panik auf hochtouren und weiß mit seiner energie nicht wohin.

bewegung ist gut als streßbewältigung und wie du schon so schön sagtest @aqua:
nicht übertreiben und dermaßen verausgaben, dass der körper wieder neuen stress hat, nämlich sich zu regenerieren.

LG
himmelsengel

Bewegung - dem Stress davonlaufen

aqua ist offline
Themenstarter Beiträge: 465
Seit: 27.01.04
okay, gerne ;)

ja, wenn man es übertreibt, dann wird zu viel milchsäure produziert, das wirkt sauer auf den säure-basen-haushalt. außerdem verbrennt man dann kohlenhydrate und nicht fett und die kohlenhydrate braucht man für die denkleistung.
das ist interessant, was du über die angst- und panikattacken schreibst.

Bewegung - dem Stress davonlaufen

whitney ist offline
Beiträge: 344
Seit: 07.01.04
Hallo Aqua

Hier einen Beitrag welcher ich im Thread "Wie funktioniert progressive Muskelrelaxation?" gechrieben habe:

In starken Stresszeiten braucht es unheimlich viel innere Kraft Entspannungsübungen jeglicher Art zu machen. Und weil es nicht gleich auf den ersten Anhieb klappt wird man noch mehr gestresst. Da ist es sinnvoller mal erst den gröbsten Stress rauszuschreein, -singen, -rennen, egal wie einfach mal "davonrennen". Das löst erst mal und dann kann man mit den eigentlichen Entspannungsübungen beginnen. Dann ist die Erfolgschance auch um einiges grösser.

Ich mache es mit singen. Ich habe einige CD zusammengestellt auf denen Lieder sind dessen Texte ich auswendig kenne. Also laut aufdrehen und mitsingen. Mache ich auch oft im Auto so. Das befreit mich sehr. Ich musste wegen meiner Operation 14 Tage etwas zurücktretten. Die Bauchmuskulatur hat nicht so mitgemacht. Nun aber seit einigen Tagen funktioniert es wieder und es befreit mich unheimlich stark.

Bewegung - dem Stress davonlaufen

whitney ist offline
Beiträge: 344
Seit: 07.01.04
Und noch hallo Himmelsengel

In einer Panikattacke putzen? Naja... Also in einer richtigen Panikattacke ist der Körper gar nicht mehr in der Lage zu funktionieren. Da kommt nur noch zittern, heulen, schreien. Das was Du beschreibst ist innere Erregtheit, die kenn ich zur genüge wenn ich zu viel Kaffee trinke, dann bin ich auch in der Lage so nachts um 11 oder morgens um 2 meine Fenster zu putzen usw.

Bewegung - dem Stress davonlaufen

himmelsengel ist offline
Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
Hallo whitney,
ich denke ich weiß sehr wohl was Panikattacken sind!
Ich hatte auch geschrieben... vor Angst... und nicht während ;-)
Die Angst vor der Angst! Falls du dich damit auskennen solltest, müsstest du wissen, was gemeint ist.
Und glaub mir, das hat noch nicht mal im entferntesten was mit der Erregtheit von Kaffeekonsum zu tun.

Sicherlich habe ich während einer Panikattacke nicht angefangen in aller Ruhe meine ganze Wohnung zu putzen, dazu ist man dann wohl kaum in der Lage.
Allerdings kann man bei einer Panikattacke auch nicht still sitzen und man rennt wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung. Setzt sich mal wieder und schreckt dann doch wieder hoch und läuft und macht und tut... nur damit es endlich aufhört.
Wenn gar nichts mehr geht dann kauert man sich in eine Ecke und wartet ab und denkt man stirbt.
Also sollte man sich auch bewegen, denn das baut den Stressfaktor ab, den der Körper aussendet.
Und wenn man merkt, es geht wieder los (Angst vor der Angst), dann sollte man schon vor der eigentlichen Panik anfangen dem Körper Bewegung zu geben, wie z.B. das Putzen ;-) Es war lediglich ein Bespiel, ich hätte auch was anderes schreiben können.
Und zu einer Panikattacke gehören auch jede Menge mehr Symptome als wie die du da beschreibst.



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