Die Arbeit macht mich krank - berufliche Niederlage

08.01.17 13:00 #1
Neues Thema erstellen
Die Arbeit macht mich krank - berufliche Niederlage

Power ist offline
Themenstarter Beiträge: 114
Seit: 02.03.10
Hallo zusammen,

die Bachblüten Tropfen nehme ich seit ein paar Tagen. Ich bin auf jedenfall innerlich etwas ruhiger geworden.

Ich habe am Freitag gemerkt, dass mir ein paar Freunde schon reichen bzw. dass mir so ein Treffen ganz gut tut um auch Feedback von anderen zu bekommen zu meiner jetzigen Situation.
Am Freitag war ich noch bei meinem Hausarzt, er hat mir eine Überweisung für einen Psychotherapeuten, für meine Schmerztherapie (beginnt im März aufgrund von chronischen Unterbauchschmerzen) geben und für einen Neurologen.
Ich leide seitdem ich 4 Operationen am Bauch hatte (Zysten, Bauchnabelbruch, Verwachsungen) unter chronischen Unterbauchschmerzen. Mal geht es mir gut, mal ist es unerträglich, dass ich am liebsten nur Zuhause auf der Couch liegen würde.
Das sind halt die Nachteile einer Operation. Aber ich hatte diesbezüglich keine andere Wahl.

Mein Hausarzt hat mich aufgrund eines Belastungssyndroms eine weitere Woche krank geschrieben.
Ich denke danach wird es mir wieder grundlegend besser gehen. Ich bin zwar nicht mehr zittrig, aber der Gedanke an das was mir bevorsteht auf der Arbeit lässt mich wieder zermürbend zurück.
Vielleicht habe ich Angst. Auch wenn sich das für eine fast 30 Jährige bekloppt anhören mag.
Ich habe Angst vor dem Gespräch das kommen wird. Mein Kollege wird zwar dabei sein, aber man wird mich weiter in die Schiene schupsen, dass ich die Betreuung von dem ERP Projekt fortsetze. Um jeden Preis.
Wisst Ihr es gefällt mir an meiner Situation nicht, dass ich einfach keine Wahl habe.
Natürlich muss man die Arbeit erledigen, für die man eingestellt wurde und man sollte auch über den Tellerrand schauen (das war bisher meine Ansicht). Aber diese zusätzliche Leistung die ich erbringe, in die ich auch nur hinein gezwungen wurde, für die werde ich nicht einmal bezahlt.

Ich fühle mich wie in einer Sekte und keinen Ausweg finde. Und wenn ich in die Ecke gedrängt werde dann könnte ich am liebsten alles um mich herum zerschlagen oder vor Wut anfangen zu heulen.
So wie ich es leider zweimal nun in letzter Zeit vor dem Chef getan habe.

Auf der Arbeit darf man nicht weinen. Das ist ein Zeichen von Schwäche von mir gewesen und deshalb wird man mich auch nie mehr dort ernst nehmen. Ich hasse mich dafür, dass ich geweint habe obwohl ich lieber gesagt hätte, wissen Sie was, Ich kann mich nicht 10 teilen. Ich mache es nicht.

Das wäre dann Arbeitsverweigerung gewesen, besser wäre - Ich schaffe es nicht, es ist zuviel.

Aber das Gespräch hatte ich ja bereits, man kommt ja nicht mal auf den Gedanken mir Arbeit abzunehmen.

Mein Kollege hat vor ein paar Tagen angerufen, er schilderte mir, dass die zwei Kollegen aus der Abteilung und der Teamleiter nicht zurecht kommen und mein Kollege hätte dann vor allen gesagt: Den Wert eines Menschen erkennt man erst, wenn er nicht da ist.

Dann wurde es wohl ziemlich still.

Davon kann ich mir auch nichts kaufen. Ich werde mich damit beschäftigen müssen, alles aufschreiben damit ich wieder Fakten gegen diesen Kollegen habe, worum es in dem Gespräch gehen wird.
Ich habe keine Lust einen an der Pranger zu stellen, ich möchte respektvoll behandelt werden ganz einfach und das werde ich auch so sagen.

Naja ich merke schon wieder, je mehr ich darüber schreibe, desto mehr drehe ich mich im Kreis und desto weniger macht es mir Freude daran zu denken, wieder zu kommen.

lg Power

Die Arbeit macht mich krank - berufliche Niederlage

Power ist offline
Themenstarter Beiträge: 114
Seit: 02.03.10
Den Therapeuten muss ich im Übrigen noch suchen, ich bin ja umgezogen und muss mir hier erst mal einen geeigneten in der Umgebung suchen. Das wird nicht einfach, das stimmt. ..

Die Arbeit macht mich krank - berufliche Niederlage

Power ist offline
Themenstarter Beiträge: 114
Seit: 02.03.10
Was mir noch zum Punkt "Freunde" einfällt. Ich habe um ehrlich zu sein eine gute Freundin mit der ich mich einmal die Woche treffe. Ich weiß nicht warum, aber es fällt mir schwer Freundschaften zu knüpfen. Meistens komme ich immer wieder in die Rolle, wo ich ausgenutzt werde (wieder Punkt "zu lieb").
Am Freitag hab ich mich mit der guten Freundin getroffen und danach mit einer Bekannten.
Diese Bekannte ist allerdings ein Fall für sich.
Sie meldet sich ausschließlich nur bei mir, wenn ihr Freund unterwegs ist oder wenn sie Stress mit ihrem Freund hat. Am Freitag hat sie ein Drama veranstaltet, weil ihr Typ nicht seine WhatsApp Nachricht nach einer Stunde beantwortet hat - sie wollte bei ihm übernachten.
X mal habe ich mich voll heulen lassen darüber, wie schlecht ihr Freund ist, er will unter der Woche nicht mit ihr telefonieren, nicht zusammen ziehen eigentlich nichts außer mit ihr schlafen und nur dann wann er das möchte.

Ich fasse mich kurz, was mir Freitag aufgefallen ist. Sie kontrolliert ihren Freund, fühlt sich ohne ihn leer, kontrolliert sein Handy etc. verfällt in Depressionen, weil er sich mal eine Std. nicht meldet.
Jedenfalls macht sie das was er mit ihr macht doch mit mir - sie meldet sich nur wenn SIE darauf Bock hat.
Hatte ihr gestern Abend geschrieben, ob wir nicht ein Glas Wein trinken, würde auch zu ihr kommen, damit sie nicht fahren braucht.

Was sie grundsätzlich macht: Sie antwortet nicht und das dann 1-2 Tage. Dann meldet sie sich als ob nichts passiert sei und immer mit irgendeiner Ausrede.
Ich habe ihr schon einmal gesagt sie soll es lassen, macht sie aber nicht.
Es ist schade, weil sie gleich um die Ecke wohnt, aber was soll man mit so Leuten?
Klar könnte ich wenn ich Lust habe mich mit ihr treffen (wenn sie das denn dann auch gerade will) oder ich verbanne sie einfach aus meinem Leben.

Jedenfalls ist mir klar geworden, sie lebt das bei mir aus, was sie bei ihrem Freund eben nicht kann.
Einen nämlich nicht so behandeln, wie man es verdient hat.

Die Arbeit macht mich krank - berufliche Niederlage

Oregano ist offline
Beiträge: 63.707
Seit: 10.01.04
Hallo Power,

schön, daß Du eine gute Freundin hast und die auch regelmäßig siehst.
Nicht so schön, was Du von der anderen Frau schreibst: ich denke, diese Beziehung ist sehr einseitig, und sie macht Dir eher Frust als Freude? Dann wäre darüber nachzudenken, die Beziehung auf Eis zu legen oder gleich zu beenden. - Es sei denn, es bringt Dir viel, daß Du für sie eine Art Mülleimer bist und sie Dich als Ventil für ihren Frust benutzt. Manchmal tut es ja gut, das Gefühl zu haben, gebraucht zu werden. Aber oft sieht man dabei einfach nicht, daß man benutzt wird und nicht wirklich etwas durch das Dasein und Zuhören geschieht...

Ich schätze den Autor hier sehr, weil ich finde, daß er viel Lebenserfahrung und Wissen hat und das auch ganz gut mitteilen können. Evtl. könnte Dir so ein Kurz helfen, wenigstens so lange, bis Du einen guten TherapeutIn gefunden hast?

Burn-out kommt nicht über Nacht. Einen Burnout muß man sich erarbeiten › DER Persönlichkeits-Blog

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Die Arbeit macht mich krank - berufliche Niederlage

Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Zitat von Power Beitrag anzeigen
Den Therapeuten muss ich im Übrigen noch suchen, ich bin ja umgezogen und muss mir hier erst mal einen geeigneten in der Umgebung suchen. Das wird nicht einfach, das stimmt. ..
Aber natürlich m u s s es auch nicht unbedingt schwer werden, ein bischen Glück braucht man sicher auch, und muss vielleicht ein bischen vertrauen, dass es ganz gut klappt.......mir hat dabei geholfen (in D'land), Listen von der Kassenärztlichen Vereinigung zu haben, so dass ich nicht immer erst fragen musste, ob jemand die Kassenzulassung hat - falls das für Dich wichtig ist. Man findet die Therapeutensuche der KV im Internet, ich hatte dafür direkt (in NRW) mit der KV telefoniert, und sie haben mir entsprechende Listen zugeschickt - da ich keinen Drucker habe, aber doch ganz gerne was "in der Hand" habe, um z.B. bei einem Anruf auch gleich was notieren zu können.

Da TherapeutInnen nur ganz selten eine Sprechstundenhilfe haben, und ansonsten oft nur einmal in der Woche für eine kurze Telefon-Sprechstunde erreichbar sind, erfährt man auch schon über die meist geschalteten Anrufbeantworter etwas, da sie auch meist von den TherapeutInnen selber besprochen werden - also man hat einen ersten Eindruck von der Stimme......einmal musste ich bei einer solchen Suche eine Telefonnnummer erst im Telefonbuch suchen, und habe spät in der Nacht Anrufbeantworter "abgehört" - nur da im Telefonbuch Praxis- und private Nummer von jemand direkt untereinander standen, habe ich diesen Jemand im Bett und im Schlaf erreicht kann passieren, ich hatte die private Nummer "erwischt".

Letztlich bin ich dann bei einer Therapeutin "gelandet", die eigentlich gar keine freien Termine für neue Patienten hatte, als ich sie in ihrer Telefon-Sprechstunde erreichte, die auch keine Warteliste führte, dann aber nach einem kurzen Gespräch nochmal zurückrief, und mir ein Erstgespräch angeboten hat.......wie gesagt, Glück muss man irgendwie dabei auch haben bzw darauf vertrauen.

Vielleicht ist Dir das alles nicht neu......so ist es bei mir gelaufen, vor 2, 3 Jahren schon.

Liebe Grüße - Gerd
__________________
Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Geändert von Gleerndil (29.01.17 um 17:10 Uhr)

Die Arbeit macht mich krank - berufliche Niederlage

Power ist offline
Themenstarter Beiträge: 114
Seit: 02.03.10
Hallo zusammen,

das stimmt es gehört eine große Portion Glück dazu,einen Therapeuten zu finden, mit dem man gut zurecht kommt und der dann auch noch keine Wartezeiten von über einem halben Jahr hat.

Ich komme mit Männern beruflich und privat irgendwie besser zurecht.
Eine Therapeutin hatte ich mal, ich weiß noch, dass ich einen Essanfall "spielen" sollte.
Da ich dadurch wirklich einen Lerneffekt hatte, bat ich darum die Situation zu wiederholen was allerdings verneint würde.
Das fand ich richtig blöd von ihr auch wie sie zu mir war, wir waren nicht auf einer Wellenlänge.
Durch sie hatte ich auch keinen Nutzen ganz im Gegenteil, bin immer frustriert da raus bis ich zu einem Therapeuten ging der tiefenpsychologisch agiert hat und das fand ich super.

So sind eben die Unterschiede.

Mit der Bekannten ist völlig richtig. Ich fühle mich manchmal in so einer Rolle richtig gut in der ich anderen helfen kann - bis ich mal.selbst Hilfe brauche. Dann sind so Leute eben nicht da.
Es ist wirklich sinnlos sich mit Problemen anderer zu beschäftigen, wenn es grundsätzlich kein geben und nehmen ist.
Ich denke das hab ich auch nur mit gemacht, weil ich froh war, jemand in der Nähe zu haben.

Ich surfe jetzt mal etwas im und suche einen Therapeuten, drückt mir die Daumen! LG und einen angenehmen Abend wünsche Ich Euch!
Vielen lieben Dank für eure Beiträge! Power

Die Arbeit macht mich krank - berufliche Niederlage

Power ist offline
Themenstarter Beiträge: 114
Seit: 02.03.10
Den Beitrag werde ich aber erst einmal lesen den du mir gezeigt hast Oregano, danke dafür! Lg

Die Arbeit macht mich krank - berufliche Niederlage

Oregano ist offline
Beiträge: 63.707
Seit: 10.01.04
Hallo Power,

Ich fühle mich wie in einer Sekte und keinen Ausweg finde. Und wenn ich in die Ecke gedrängt werde dann könnte ich am liebsten alles um mich herum zerschlagen oder vor Wut anfangen zu heulen.
So wie ich es leider zweimal nun in letzter Zeit vor dem Chef getan habe.

Auf der Arbeit darf man nicht weinen. Das ist ein Zeichen von Schwäche von mir gewesen und deshalb wird man mich auch nie mehr dort ernst nehmen. Ich hasse mich dafür, dass ich geweint habe obwohl ich lieber gesagt hätte, wissen Sie was, Ich kann mich nicht 10 teilen. Ich mache es nicht.
- Egal, ob man nun in Konfliktsituationen weinen "darf" oder nicht: das zeigt doch eindeutig, daß Du mit der Situation nicht klar kommst und Dich hilflos fühlst. (Ich finde es nicht weiter schlimm, wenn man auch in so einer Situation mal in Tränen ausbricht, aber es ist bestimmt nicht wirklich förderlich für eine Entscheidung, daß Du die richtige für ein Projekt oder sonst etwas bist).
- Wenn DU dann auch noch anfängst, Dich zu hassen: wie sollen Dich andere denn dann mögen?
- Was ist so schwierig daran zu sagen: "das schaffe ich nicht, das ist zu viel!"?
Du hast doch sowieso schon den Eindruck, daß man Dich nicht so wertschätzt, wie Du es haben möchtest. Was kannst Du also noch verlieren, wenn Du ehrlich sagst, daß Du Dich überfordert (oder "nur" unterschätzt) fühlst?
Da Du doch sowieso im Grunde schon einen anderen Job suchst, könntest DU doch ausprobieren, was sich tut, wenn Du ehrlich bist und klar ausdrückst, daß es so wie jetzt nicht geht mit Dir?
Wenn Du wirklich krank durch die Situation wirst (und durch die Hintergründe Deiner Ängste und Empfindungen), ist das Krankschreibenlassen ja nur eine kurze vorübergehende Lösung des Ganzen, aber keine wirklich Veränderung der Situation.
Und wenn die Chefs und Kollegen an der Situation selbst nichts ändern wollen/können, liegt es an Dir, eine Veränderung herbei zu führen. Der erste Schritt wäre dann meiner Meinung nach ein Gespräch mit dem obersten Chef. Denn wer weiß: vielleicht warst DU bisher so zurückhaltend mit Deiner Sicht der Dinge, daß die noch gar nicht verstanden haben, wie es Dir wirklich geht? Es wäre wichtig, das wirklich eindeutig zu sagen...

Wenn sich nach so einer klaren Ansage weiter nichts ändern und Du wieder krank darüber wirst, wäre der nächste Schritt eine therapeutische Hilfe und die Überlegung, welcher Job Dir in einer anderen Firma Freude machen könnte.

Wenn Du eine Eßstörung hattest, könnte das ein Hinweis auf einen Mangel an Selbstbewußtsein sein. Insofern wäre es gut, dieses aufzubauen, was mit Hilfe eher gelingen kann als ohne.

Kann man Selbstbewusstsein wirklich trainieren? › DER Persönlichkeits-Blog
https://www.youtube.com/watch?v=fE_2jxnYkNk


Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Die Arbeit macht mich krank - berufliche Niederlage

Power ist offline
Themenstarter Beiträge: 114
Seit: 02.03.10
Hallo zusammen,

so jetzt habe ich doch so einiges geschafft die Woche.
Mein Termin für die Schmerztherapie wurde vor verlegt, da ein Patient abgesprungen ist.
Mir wurde u.a. die Einnahme von Antidepressiva empfohlen (damit meine Schmerzen nicht mehr so intensiv war genommen werden). Dann noch ein Mittel gegen Angst und noch zwei Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule. Ich habe allerdings bereits am Anfang des Gesprächs mitgeteilt, dass wir gerade planen ein Kind zu bekommen.
Darauf ging der Arzt jedoch nicht großartig ein, schließlich gäbe es keine Medikamente die man nehmen könnte in der Schwangerschaft oder Frühschwangerschaft.

Das fand ich ehrlich gesagt etwas schade, gerade weil ich diesen Punkt nicht weiter nach hinten verschieben möchte. Der Arzt meinte zusätzlich, dass ich wahrscheinlich Endometeriose hätte.
Ich war schon etwas geschockt, da bei den Bauchspiegelungen 2004 und 2014 doch dies hätte auffallen müssen oder nicht?
Ich habe jetzt noch mal einen Termin bei einem Gynäkologen gemacht, der hoffentlich Licht ins Dunkel bringt, weil mich bis jetzt kein Frauenarzt ernst genommen hat und immer mit Buscopan abgespeist hat.
Meine Schmerzen sind seit Anfang der Woche wieder unerträglich. Leider muss ich bis zum Termin bis Ende Mai warten.

Ich habe ein Stechen im Bauchnabel (Verwachsungen), hier habe ich wieder gestern eine Spritze bekommen gegen die Schmerzen. Nur die Schmerzen im Unterleib konnte mir bislang keiner nehmen.
Heute wieder 2 x Buscopan genommen und keine Schmerzlinderung.
Baden gewesen, wieder raus gesprungen später und wieder das gleiche Gefühl wie früher.
Ich weiß nicht mehr weiter - ich habe einen Termin für den Psychotherapeuten für Oktober bekommen.
Ende Februar das Vorgespräch. Er klang aber am Telefon sympathisch muss ich sagen.
Wir werden sehen.

Dann beim Neurologen einen Termin für Ende Juni bekommen.

Ich weiß nicht mehr was ich gegen die Schmerzen tun soll und schon gar nicht wie ich diese Schübe auf der Arbeit aushalten kann.
Ganz extrem fällt mir auf, eine Woche vor der Periode und nach dem Eisprung ca. eine Woche lang diese schlimmen Schmerzen als ob mir Jemand ein Messer in den Bauch rammt, Krämpfe und ein starkes Ziehen im Unterleib. Nicht einmal die Wärmekissen für den Schlüpfer helfen mir weiter.
Die Bachblütentropfen fahren mich etwas runter, aber mehr kann ich mir davon auch nicht versprechen.

Ich versuche jetzt zweigleisig zu fahren, einmal die organische Sache nochmal abzuchecken, ob nicht doch eine Endemeteriose dahinter steckt und auf der anderen Seite die Psychotherapie.
Der Arzt von gestern vermutet auch eine leichte Angststörung und dass natürlich auch die psychische Komponente die Schmerzen ausschließlich auslösen kann.

Ich hoffe, dass mir endlich Jemand helfen kann und mich von diesem Leid erlösen kann so dass ich irgendwann wieder lachen kann.
Das nimmt mir meine Lebensfreude und so kann ich mich nicht auf die Arbeit konzentrieren, das scheint mir einfach unmöglich.

Aber ich werde am Montag wieder hingehen, es muss einfach funktionieren....

Eure Power

Die Arbeit macht mich krank - berufliche Niederlage

Oregano ist offline
Beiträge: 63.707
Seit: 10.01.04
Hallo Power,

mir war bisher gar nicht klar, daß Du j a massive körperliche Beschwerden/Schmerzen hast, die Dir das Leben sicher schwer machen. Wenn der Gyn recht hat mit seiner Annahme, daß Du eine Endometriose hast, wäre es meiner Meinung nach vorrangig, da weiter zu schauen, weil Du ja auch noch ein Kind bekommen möchtest.

Die Laparoskopie scheint erst nach einer ganzen Reihe von anderen Untersuchungen angestrebt zu werden. Sie ist ja immerhin mit Narkose und damit auch nicht ganz harmlos.

FAlls Du die Möglichkeit hast, in ein Endometriose-Zentrum zu gehen, würde ich das tun.

Ein ausführlicher Artikel über die Endometriose:
https://www.gesundheitsinformation.d...rt=diagnose-wt

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.


Optionen Suchen


Themenübersicht