Kein Recht auf Scham, Individualität und Privatsphäre

29.11.14 00:05 #1
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AW: Kein Recht auf Scham, Individualität und Privatsphäre
Medifan
Themenstarter
Von ADo:

Dein vordringliches Problem ist aber, wie du deine Selbstbestimmung wieder erlangst. Habe ich das soweit richtig verstanden?
Korrekt. Sagen wir es mal so, ich bin ständig davon bedroht, sie zu verlieren, weil Leute versuchen zu helfen und alles nur noch schlimmer machen. So schickt man mich immer zu falschen Anlaufstellen oder hat falsche Erwartungen an mich.
Alles etwas kompliziert.

Vielleicht doch einen Schulwechsel?
Die Sache ist die. Ich habe jederzeit das Recht die Schule zu wechseln, aber...
1. ist das auch ein finanzielles Problem, da mein Schulbesuch vom Land bezahlt wird, andere Schulen kosten Geld. Wie viel ist unterschiedlich.
2. Muss die Schule auch das Abitur anbieten, da es dumm wäre, auf das Fachabitur umzuschwenken, wenn man den höheren Abschluss haben kann.
3. Weiß ich nicht, inwie weit der Unterricht dort abläuft. Ich hörte, an anderen Schulen müsse man alles selber machen und der Stoff würde schneller durchgezogen.
Ich denke zwar schon, dass ich das im Großen und Ganzen schaffen würde, bin mir aber unsicher.

Wenn deine Mutter lügt, kannst du dir auch einen Anwalt nehmen (geht auch, wenn man kein Geld hat)
Ja, nur muss man erstmal einen Anwalt finden, der sich mit der Thematik auskennt. Ich denke hier wäre erstmal einer mit Patientenrecht richtig.
Momentan nützt mir das allerdings wenig, da die Diagnose momentan die Vorteile der Schulaufnahme bringt und eben eine notfalls finanzielle Absicherung durch die Erwerbslosenrente.

Ich hoffe, es war etwas Hilfreiches für dich dabei.
Wenn so nette Leute wie du antworten immer.

Von Wildaster:

Ich verstehe nicht ganz,was du eigentlich von uns erwartest.
Nichts hatte ich erwartet. Ich wollte damit einige Leute aufheitern und zeigen, wie gut es dennen geht. Das mag nicht auf alle zutreffen, aber eben doch auf einige.
Mir hilft es immer ganz gut, wenn es mir schlecht geht und ich mir ansehe, dass es einigen noch viel besser geht.

Fragen gehören nun einmal zu einem Austausch dazu und das solltest du nicht negativ sehen.
Ich nehme das nicht negativ, aber ich weiß auch, dass bei sowas schnell eine Welle von falschen Vorwürfen entstehen kann.
Daher habe ich das gleich mit einem strengen Ton unterbunden.

Meine erwachsenen Kinder haben kein Abitur und stehen trotzdem mit beiden Beinen im Leben und haben ein gutes Auskommen.
Dann hatten die eben mehr Glück im Leben. Wir wissen alle, dass das Leben nicht gerecht ist und ich habe eben nicht so schöne Erfahrungen machen können.
Vielleicht auch, weil mich meine Eltern schon seit der 9. Klasse aufgegeben hatten.
Vielleicht auch, weil mein Opa mich durch einen neuen Enkel ersetzt hat, weil ich kein Überflieger war.
Auf jeden Fall habe ich vermittelt bekommen, haste Abi, biste was, haste das nicht, biste Hartz IV.
Ich wollte eine Stellung erreichen, zu der man endlich auf mich aufsieht.
Mit einem Handwerksberuf würde man mich nur am unterem Ende der Intelligenz sehen.
Das sind die Werte, die mir eingeprägt wurden.

Du schreibst,du hast kein Recht auf Scham ,Individualität und Privatsphäre und doch weißt du,dass du gerade in unserem Land ein Recht darauf hast.
Rechtlich ja, aber rechtlich heißt nicht gerecht. Man muss auch die Umstände in Betracht ziehen und der Preis für eine gute Zukunft erlaubt es bei mir aufgrund meiner Seite nicht, dass ich die Rechte in Anspruch nehmen kann.
Das ist wie mit der Gewalt an Frauen. Verboten, wird aber gemacht, weil immer bestimmte Gründe vorliegen.

Erst schreibst du von Prostitution ,dann möchtest du Künstlerin werden ....
Wo schrieb ich, dass ich Künstlerin werden möchte. Ich schrieb, dass ich gedenke, es zu werden. Heißt, wenn es nicht anderster geht, werde ich entweder Künstlerin oder Prostituierte oder beides.

Möchten ist ein Wort, dass im Berufsleben nicht genannt wird, weil es irrelevant an der Stelle ist.
Man kann sich seinen Beruf nicht aussuchen, es ist reine Glückssache, wo man reinkommt und von dem Ansehen den man hat abhängig. Also ob man einen guten Abschluss hat und die entsprechenden Kontakte.

Eine Behindertenwerkstatt ist eine Einrichtung zur Eingliederung von Menschen mit einer Behinderung in das Arbeitsleben.
Diese Plätze sind sehr begehrt,man muss einige Kriterien erfüllen und es wird nicht als Abschiebung gesehen,im Gegenteil.
Ja, aber Fakt ist auch, dass diese Menschen ausgebeutet werden und oft Leute auch darin abgeschoben werden, weil die ARGE sie loswerden will.
Das mit der Eingliederung stimmt, nur finde ich es nicht sehr förderlich, wenn auf der Bewerbung steht, dass man in einer Behindertenwerkstatt arbeitet.

Über alles in Ruhe reden kann dabei sehr hilfreich sein.
Mit mir kann man immer reden, aber nicht mit einer Frau mit südländlichem Temperament, die immer Recht haben will.
Mein Vater hat auch nie etwas zu sagen gehabt bzw. sich nie getraut.

Von Datura:

Warum setzt Du nicht alles daran, dass das klappt?
Dann würde ich nicht jeden Tag meine Regio glutealis in die Schule schleppen und keine 1er und 2er schreiben.
Es ist nur, die letzten Klausuren liefen eben nicht so gut. Nur 8 Punkte im Schnitt, also eine 3 umgerechnet und das ist eben nicht gut genug.
Als ich meiner Mutter das zeigte, wollte sie mich schon fast wieder aufgeben und meinte, mein Abi würde eh nicht so gut werden. Ich lüge nur sehr ungern, von daher zeige ich ihr die Noten.
Angelogen habe ich sie nur einmal und da war der Teufel los. War zwar keine schlimme Lüge, ging nur darum, dass ich in der Maßnahme war und ich ihr erzählt hatte, es ginge um die Finanzierung, obwohl es um ihre Leistungserwartungen ging. Mein Berufsberater wollte damals mit ihr reden.
Aber es hatte mir gereicht...
und übrigens kann man einen Schnitt von 1,4 anstreben, muss es aber nicht erreichen, 2,3 reicht auch).
Im Studienführer steht, dass alle Unis ca. einen Schnitt von 1,4 erwarten. Daher auch mein Druck.
Und an weiteren Ausbildungen gehe ich seelisch kaputt. Wenn ich das wieder nicht schaffe...
Auch wenn die Ansprüche der MTA-Ausbildung hoch sind, für andere Leute ist sie wie jede andere Ausbildung.
Wird Zeit, dass sie in Deutschland als Studium anerkannt wird, wie in anderen Ländern auch.
Viele sagen immer, ich sei eine faule Socke, weil ich das nicht weitergemacht hätte. Dabei wollte ich ja, aber man ließ mich nicht, weil ich einfach Physik nicht gerafft hatte.
Der Prof. konnts mir nicht vermitteln.
Und dann hatte ich noch Probleme mit einer Lehrerin.

Außerdem fällt mir auf, dass Du sehr Jammerst, an allem hast Du was auszusetzen, an allen Missgeschicken sind andere Schuld.
Die Lage ist so, wie sie ist. Ich kann meine alte Ausbildung nicht fortsetzen, da dies meine alte Schule verweigert.
Wenn jemand etwas daran auszusetzen hat, möge er bitte den DVTA umstimmen und die MTA-Schule.
Wäre die Misere nicht passiert, müsste ich auch nicht jammern.
Aber so ist es nun einmal und wenn es brennt, dann lösche und frage nicht warum.

Du wirst so nicht erfolgreich und glücklich sein, sondern nur, wenn Du die Verantwortung für Dein Leben in die Hand nimmst.
Gehts dir gut?

Ich nehme deiner Meinung nach mein Leben nicht in die Hand. So...
Ich gehe ja nur freiwillig (also von mir selbst aus) auf eine Schule für ehem. Drogensüchtige und riskiere ein falsches Image, pinkele vor meinen Lehrern und schaffe täglich auf Hochtouren. Zudem muss ich mich noch mit der Diagnose rumschlagen und schauen, dass das eines Tages wieder ins Lot kommt.

Zeig mir mal Leute, die das für das Abitur tun würden, um ihre Träume zu verwirklichen.
Oder besser gefragt, würdest du mit einem Chef für eine gute Zukunft schlafen?
Du musst die Frage nicht beantworten, du sollst mich nur verstehen. Für mich ist einfach die Arbeit mein Lebensantrieb. Daher will ich auch einen Beruf mit gutem Ruf haben.
Ich finde diese Behauptung nicht zutreffend.
Wenn ich mein Leben nicht in die Hand nehmen würde, würde ich wohl eher saufen und zuhause rumgammeln.

Ich glaube auch nicht, dass man lange als MTA bis zum 3. Semester durchhält, wenn man sich nicht um seine Sachen kümmert. Kannst es ja gerne mal versuchen. Dann schenk ich dir meine ganzen Ordner.

Seit wann bist Du eigentlich auf dieser Schule? sehe ich das richtig, erst seit Anfang diesen Schuljahres? Man kann auch Kompromisse eingehen, einfach Ruhe geben und sich um sein Leben un d sein Glück kümmern und freundlich zu seinen Mitmenschen sein, sowas kommt nämlich zu einem zurück.
Dir gehts echt nicht gut oder?

Ich bin seit letztem Jahr auf der Schule, weil ich vertragstechnisch noch eine sog. Vorklasse durchlaufen musste. Zum Einschätzen der Schüler...

Auf jeden Fall verstehe ich nicht, warum du mich jetzt als unfreundlich darstellst.
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich Probleme mit meinen Mitschülern habe. Ich schrieb nur, dass ich um mein gutes Image fürchte, dass hat aber nur indirekt was mit den Leuten dort zu tun.
Und was du mit Kompromissen willst, weiß ich auch nicht.
Ich geh doch einen Kompromiss ein, in dem ich sage, dass ich aufgrund meiner Situation zustimme auf so eine Schule zu gehen und eben die Regeln jeglicher Abstinenz zu wahren, auch wenn sie mich nicht betreffen.

Aber Dir wird wohl auch nicht gefallen, was ich geschrieben habe. Ich wünsche Dir trotzdem alles Gute!
Das Einzige was mir hier nicht gefällt, ist deine Art und Weise etwas rüber zu bringen. Tonart wäre hier unangebracht. Desweiteren fällt mir auf, dass es hier wohl eher Missverständnisse im Textverständnis gibt, da du Sachen reininterpretierst, wie dass ich unfreundlich zu meinen Mitschülern wäre, auf die es keine Schlüsse gibt.

AW: Kein Recht auf Scham, Individualität und Privatsphäre

dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Hallo Medifan
Man versucht hier wirklich aufrichtig, mit dir zu kommunizieren, du attackierst aber jeden, der etwas schreibt, dass dir nicht gefaellt. Und das wirklich in einem unmoeglichen ton. da die Aussage vorne steht, du haettest Asperger, versuchen hier alle, das zu ueberlesen und nicht krumm zu nehmen, aber auch du solltest ueber deinen Ton nachdenken und nicht anderen vorwerfen, sie wuerden sich da vergreifen, denn du vergreifst dich dauernd.
Vielleicht hilft dir das, dich etwas genauer zu beobachten und da etwas zu aendern, denn so wirst du es wirklich schwer haben im Leben.
Sei doch einfach etwas geduldiger, freundlicher und beleidige nicht andauernd.

lg dadeduda

Kein Recht auf Scham, Individualität und Privatsphäre
Medifan
Themenstarter
Die Diskussion ist beendet. Ich habe euch nur gesagt, dass ich mich um meine Sachen kümmere, in dem ich mein Abitur mache.

Auch habe ich gesagt, dass ich meine Ausbildung nicht beenden kann. Basta!

Wenn das beleidigend für die Herrschaften ist, dann sollten sie sich lieber mit anderen Kreisen unterhalten. Den ich sehe hierdrin keine Beleidigung.
Nur wenn mir jemand sagt, dass ich den Arsch nicht hochkriegen würde, obwohl ich mich gerade wieder durch die Schule quäle.
Das ist nicht nur beleidigend, dass ich zugleich logisch inkorrekt.

Punkt. Ende.

Mein Berufsweg geht erst 2017 weiter. Da hilft es auch nicht mir zu sagen, dass ich mich mehr anstrengen soll.
So sind nun mal die Spielregeln beim Abitur. Es lässt sich nicht verkürzen und ich kann nicht 24 Stunden am Tag arbeiten, da ich Vollzeitschule habe!

Get it?

Kein Recht auf Scham, Individualität und Privatsphäre

Wildaster ist offline
Beiträge: 5.372
Seit: 18.03.12
.......
__________________
Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

Kein Recht auf Scham, Individualität und Privatsphäre

Hexe ist offline
Beiträge: 3.841
Seit: 13.07.07
Mit einem Handwerksberuf würde man mich nur am unterem Ende der Intelligenz sehen.
Das sind die Werte, die mir eingeprägt wurden.
Nun - sind es auch DEINE Werte?

Hallo medifan,
Du siehst sicher, dass es "draussen in der Welt" viele Menschen in Handwerksberufen gibt, die keineswegs am unteren Ende der Intelligenz stehen, die erfolgreich sind und noch dazu ihren Job richtig gerne machen.
Wer auch immer Dir diese Werte eingeprägt hat, hat offensichtlich also unrecht.
Wer hindert Dich also daran, diese falschen Glaubenssätze abzulegen und Dir Deine eigene Meinung zu bilden? Du bist 24 - das ist schon ziemlich erwachsen.

Grüße,
Hexe

AW: Kein Recht auf Scham, Individualität und Privatsphäre

Quexx ist offline
Beiträge: 202
Seit: 24.01.10
Also einige Aussagen hier finde ich absolut unverschämt, überhaupt nicht hilfreich und geradezu bösartig anmutend.
Und damit meine ich nicht Medifan.

Sowas ist zutiefst enttäuschend und macht micht rasend.

Für mich einzig mögliche Erklärung ist, dass einige die Umstände von Medifan nicht zur Kenntnis genommen oder überlesen haben.

Hier sucht jemand Hilfe und bekommt plumpe Sprüche, Unterstellungen und Gemeinplätze vor den Latz geknallt.

Gerade in einem Forum, wo man annehmen sollte, dass Viele etwas besser informiert sind, als der Durchschnittszombie, sollte man doch auch erwarten können, dass sie wissen, wie krank das System ist und man dem Meisten dessen was Medifan sagt nur demütig und wütend zustimmen muss.

Jetzt kommt bestimmt ich hätte eine "negative Einstellung". Omg, und hier soll man Hilfe erwarten.

@Medifan:

Ich kann dich in der Hinsicht trösten:

Für zulassungsfreie Studiengänge benötigt man keinen besonderen Schnitt. Und wenn es bei einer Uni nicht klappt, gibt es immer noch andere Hochschulen. Also lass dich bitte in der Hinsicht nicht entmutigen. Den Abischnitt interessiert später keine *** mehr.

Was deine Mutter betrifft, würde ich es auch mit einem Anwalt probieren. Ich kenne solche Fälle und ich glaube anders kommt man da nicht bei.

Geändert von Quexx (03.12.14 um 20:51 Uhr)

AW: Kein Recht auf Scham, Individualität und Privatsphäre
Medifan
Themenstarter
Du siehst sicher, dass es "draussen in der Welt" viele Menschen in Handwerksberufen gibt, die keineswegs am unteren Ende der Intelligenz stehen
Das ist richtig, aber ich will, dass meine Familie mir Anerkennung und Respekt zeigt. Das werde ich als "billige" Handwerkerin ihrer Auffassung nicht schaffen.
Die sagen auch solche Sprüche, wie:"Abiturienten gehen studieren und werden was gescheites, Realschüler machen die Büroarbeit und Hauptschüler sind eben motorisch/handwerklich begabt, weil sie nicht so viele Gehirnzellen hätten, aber dafür mehr Kleinhirn."
Muss ich das näher erläutern, warum ich nicht in ein Handwerk will, mal davon abgesehen, dass ich zu Ungeschicklichkeit neige.
Zudem hat eine MTA auch etwas handwerkliches, auch wenn es ein medizinischer Beruf ist. Man muss genauso mit Geräten arbeiten. Handwerk heißt nicht immer, dass das mit Kraft verbunden sein muss.
Z.B. Friseur ist auch ein handwerklicher Beruf.
Da aber der Staat persönlich für die Ausbildung einer MTA zuständig ist, gilt sie nicht als handwerkliche Ausbildung.
Die Ausbildung zu einer med. Fachangestellten hingegen gilt als kaufmännische Ausbildung, weil sie mehr solche Sachen lernt, wie Rechnungen erstellen, Versicherungswesen und eben alles, was hauptsächlich in einer Praxis so anfällt. Sie hat nicht automatisch eine Befugnis zum Diagnostizieren, auch wenn das häufig gemacht wird. Die Befugnis ist nach Schulungen einzuholen.
(Ich schreibe das, weil leider immernoch viele den Beruf verwechseln.)

Wer hindert Dich also daran, diese falschen Glaubenssätze abzulegen und Dir Deine eigene Meinung zu bilden?
Ich erklär dir unser System ganz einfach. Es gibt Leute, die meinen in der Politik geht es nur um Geld. Das interessiert aber keinen.
Erst wenn du in der Politik selbst bist und was zu sagen hast, bist du interessant. Dann interessiert deine Meinung.
Nun sagen wir mal, ich finde das z.B. alle Friseurinnen super schlau sind. Das interessiert keine Sau.
Aber wenn ich mit einem Kittel vor ihnen stehen würde, würden sie zu mir auf sehen und meine Aussagen respektieren.
Vorher wäre ich nur ein sog. "Waschweib". (Also eine Frau, die von allem ihre eigene Meinung hat, die aber totaler Stuss ist.)
So läuft das hier.
Frauenfeindlichkeit wird hier groß geschrieben, da Mädchen/Frauen hier immernoch als nicht so intelligent gelten bzw. allg. in allem schlechter eingeschätzt werden.

Du bist 24 - das ist schon ziemlich erwachsen.
Erwachsen sein heißt nicht, dass du dir alles erlauben kannst. Das Milieu macht es.
Also einige Aussagen hier finde ich absolut unverschämt, überhaupt nicht hilfreich und geradezu bösartig anmutend.
Und damit meine ich nicht Medifan.
Danke, ich gebe mir hier die größte Mühe, aber wenn ich mir dann sowas anhören muss, dass ich mich nicht anstrengen würde im Leben, dann frage ich mich wirklich, wo da die Logik ist, wenn ich schon meine Privatsphäre teilweise aufgebe, um das Abi nachzuholen.

Man kann nicht immer zu allem ja sagen. Aber tut man es nicht, so wird dies als unhöflich empfunden.
So auch hier. Ich hatte nicht zugestimmt, dass ich eine faule Socke sei und schon ist man unhöflich.
Sowas erlebe ich immer wieder.
Und deshalb kommt die Menschheit in gewissen Punkten auch nicht weiter.
Weil ma einfach seinen Mund nicht aufmacht.

Für zulassungsfreie Studiengänge benötigt man keinen besonderen Schnitt.
Das ist richtig, aber ich habe es auf bestimmte Studiengänge abgesehen, die sehr begehrt sind, was mich nicht abschreckt, aber ich weiß, was von mir erwartet werden wird.
Deshalb muss ich da dran bleiben.

Meine beruflichen Wünsche sind das Einzige, wo für ich lebe.

AW: Kein Recht auf Scham, Individualität und Privatsphäre
smart65
@medifan
du suchst hilfe, willst alles haben.......
doch wenn hier ratschläge, tipps und anregungen gepostet werden, die nicht deinen speziellen wünschen entsprechen, dann .....
...kann man nicht rechtzeitig in deckung gehen.

was willst du wirklich?

AW: Kein Recht auf Scham, Individualität und Privatsphäre

Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.326
Seit: 10.01.04
Hallo medifan,

ich sehe das so: eigentlich reagierst Du so empfindlich auf von Dir als Kritik empfundene Anmerkungen, weil Dein "innerer Kritiker" sowieso schon seit sehr langem und ständig am Werken ist. Der gibt nie Ruhe, und Deine Umwelt ist daran stark beteiligt.

Vielleicht liest Du Dir diese Seiten mal einfach durch?:
Selbstvertrauen stärken & aufbauen ↔ Tipps für gesundes Selbstwertgefühl

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

AW: Kein Recht auf Scham, Individualität und Privatsphäre
Medifan
Themenstarter
was willst du wirklich?
Ein normales Leben mit Rechten, die ich so verdiene, wie jeder andere auch. Heißt das Recht, nicht immer als Schuldige dazustehen, nur weil ich eine Autismusdiagnose habe.
Das Recht genauso wie jeder andere Nichtalkoholiker dann trinken zu dürfen, wann ich will. (Einfach das Recht haben und nicht wie ein Alkoholiker behandelt zu werden.)
Und vor allem das Recht auf Intimität wieder zu haben, dass ich mir aufgrund der Urinkontrollen an der Schule nicht habe.
Ich weiß, dass es für die Exsüchtigen gut ist, aber bei mir macht das keinen Sinn.
Ich fühle mich in der Form einfach von meiner Umwelt diskriminiert und existenziell bedroht, da man mir keine Wahl lässt, als eine schlechte Zukunft oder diese Schule. (Also den Verzicht auf manche Rechte.)

ich sehe das so: eigentlich reagierst Du so empfindlich auf von Dir als Kritik empfundene Anmerkungen, weil Dein "innerer Kritiker" sowieso schon seit sehr langem und ständig am Werken ist. Der gibt nie Ruhe, und Deine Umwelt ist daran stark beteiligt.
Genau Oregano,

ich weiß, dass ich ein Problem mit Kritik habe. Ich habe früher nie Lob bekommen. Ich kann nicht unterscheiden, ob Kritik böse oder neutral gemeint ist.
Für mich bedeutet Kritik ungefähr so viel, wie Tadel, weil ich früher gemobbt wurde in Form von dumm/schlecht gestellt werden.
Das hat sich heute bei manchen Personen in meinem Kreis immernoch nicht verändert.
Wie gesagt, manche nutzen sogar meine Diagnose jetzt aus um mich damit nieder zu machen.

Wenn man in meinen Kopf reinsehen könnte, würde man einen Hamster sehen, der in einem Rad heiß läuft.


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