Mein Problemthread- Körper, Seele, Geist

19.06.13 15:54 #1
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Mein Problemthread- Körper, Seele, Geist

catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Hallo debear

Zu den Nägeln: Wenn ich draufsehe sind sie ganz leicht gewölbt, aber nicht stark, auf der rechten Seite etwas stärker, aber da sieht formmäßig sowieso alles ein bisschen anders aus.

Rillen sind überall ein bisschen, aber nicht so viele, am Daumen nicht anders oder stärker als bei den anderen Fingern.

Wie gesagt was mir noch fehlt sind die Halbmonde, die habe ich nur am Daumen ganz normal und an den Zeigefingern ganz klein.
Ansonsten sind die weg bzw so gut wie weg..

Bis auf diese Dinge sieht die Nagelfarbe ganz normal aus, der untere Teil ist jetzt auch nicht weiß und schon auch rötlich, eher silbrig-violett und einen Tick heller aber der obere Rand färbt sich eindeutig ab.
Was an vielen Fingern typisch ist ist die Verteilung oben rot, in der Mitte hell und unten eher so violett.
Sieht aber laut Vergleichen schon irgendwie nach diesen Terrys Nails aus...
Aber das Buch scheint die wohl anders zu bezeichnen.

Wegen der Blutfülle: Also Albuminmangel hatte ich vor einem Jahr ja keinen und dürfte auch jetzt keiner da sein, sonst würde ich Muskeln abbauen, was ich aber trotz meiner schlanken Statur nicht tue.
Und das obwohl ich zusätzlich nicht so eiweißreich esse.

Blutarm bin ich auch nicht, liege mit Hb, Erythrozyten, Thrombozyten immer schön mittig im Normbereich und Hämatokrit ist eher hoch.

Stauungsproblem könnte meine Leber wohl haben aber kommt das dann nicht meistens ursprünglich vom Herzen?

Ahja wegen dem Zinkmangel, die berühmten weißen Flecken auf den Nägeln habe ich nicht immer und die sind bei mir, auch wenn sie da sind, nicht so stark ausgeprägt.

Meine aktuelle Situation ist momentan einmal so, einmal so, schön langsam scheinen sich auch die Nervenschmerzen in den Fingern wieder einzuschleichen (leider).
Der Druck im rechten Oberbauch kommt und geht stundenweise, eigentlich wie immer, Müdigkeit ist meistens ein bis zwei Stunden nach dem Aufstehen besser und verschlechtert sich so ab den frühen Nachmittagsstunden schon wieder.

Gestern Abend bevor ich schlafen gehen wollte hatte ich wohl eine Art Anfall von Untertemperatur, auf einmal fröstelte es mich so komisch und ich maß 34,6 Grad unter den Achseln.
Blutdruck 136/82/97, Blutzucker: 96 mg/dl
Gleichzeitig setzte Harndrang ein, mir war irgendwie übel aber es kam nur Luft, fühlte mich allgemein geschwächt und hatte eine Art allgemeine Schwäche und Ziehen in den Beinen.
Habe mich dann aber mit ein paar Maßnahmen (Ka-Mg Stick,warmer Tee, Decke, zweiter Pulli, Traubenzucker und einem Snack (Karotte und Reiswaffel) langsam wieder erholt.

Scheinbar kann ich meine Temperatur nicht mehr so gut regulieren wie ich es eigenltlich sollte, denn Kälte hab ich mich gestern nicht wirklich ausgesetzt...

Was mich auch nocht interessieren würde: Kann eine Zinkeinnahme (ca. 10-15 mg) Cholinesterase beeinflussen?
Sonst fange ich erst nach der Untersuchung und nach der darauffolgenden Leberreinigung mit einer Einnahme an.
Dieser Wert ist für mich sehr wichtig, deswegen frage ich.


lg catlady

Geändert von catlady (12.09.13 um 10:20 Uhr)

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NicoleG ist offline
Beiträge: 334
Seit: 30.07.12
Hey catlady,

ich habe mir die Beschreibung deiner Nägel grade noch mal durchgelesen

Zitat Beginn:
Wie gesagt was mir noch fehlt sind die Halbmonde, die habe ich nur am Daumen ganz normal und an den Zeigefingern ganz klein.
Ansonsten sind die weg bzw so gut wie weg..
...
Was an vielen Fingern typisch ist ist die Verteilung oben rot, in der Mitte hell und unten eher so violett.
Zitat Ende (sorry, ich weiß nicht genau, wie man hier zitiert)

und muss sagen, dass es doch so ziemlich meinen entspricht.

Komisch, dass war mir nie aufgefallen...

Viele Grüße
__________________
Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorüberzieht, sondern lernen, im Regen zu tanzen.

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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Hallo NicoleG

Ich weiß das übrigens auch nicht wie das Zitieren hier geht, deswegen schreibe ich immer die Themenbereiche mit Doppelpunkt und danach den Text, wenn ich mit jemandem diskutiere.
Hab mich noch nie wirklich damit befasst, also dem Zitieren hier im Forum..

Wegen deiner Fingernägel:

Kann es sein dass die ungefähr so aussehen wie die auf den Bildern von mir (Seite 7 ist deutlicher) und oben haben sie dieses rote Band und unten sind bei den meisten Fingern keine Halbmonde?
Ist das bei dir wahrscheinlich auch schon länger so?

Du wurdest ja auch schon mal per Bauch-MRT untersucht, wenn ich mich nicht irre hast du das erwähnt, und dabei hat man doch Organschäden ausgeschlossen oder etwas nicht?
Hat man erwähnt dass die Sicht auf die Organe aus irgendeinem Grund behindert war oder lief da scheinbar alles problemlos ab?

Und wenn du diese Untersuchungen wirklich schon hattest (MRT soll ja fast so sicher wie Bauchspiegelung sein) und es wurden solche Dinge wie Zirrhose, geschädigte Nieren usw... ausgeschlossen, dann fühle ich mich jetzt irgendwie erleichtert.
Bitte jetzt nicht falsch verstehen aber solche Dinge stehen eben unter möglichen Ursachen von solchen Terrys Nails und wenn man solche Symptome hat, ist das nicht gerade beruhigend.

Hattest du mehrere Ultraschalls auch noch nebenbei oder sonstige Untersuchungen wie eine Bauchspiegelung?

Wurden dein Herz und deine Lungen auch mal gecheckt?

Diabetikerin bist du nicht oder und wie ist es bei dir mit der Schilddrüse so?
Werte wären interessant, auch wenn du kein Hashimoto oder Basedow haben solltest...

Wie sieht dein Albuminwert immer so aus?

Aber womöglich gibt es wirklich noch mehrere Ursachen für diese Fingernagelveränderung, entweder irgendwelche Mängel, Vergiftungen, Stauungen, Stoffwechselstörungen, eben Dinge die die Schulmedizin eventuell nicht anerkennt oder nicht damit in Verbindung bringt.
Und vielleicht kann man die auch schon bekommen wenn man nur leichte Leberschäden hat oder eben die Schilddrüse langsam arbeitet oder weiß der Teufeln.

Hoffen wir mal dass es dafür mehrere Erklärungen gibt.

lg catlady

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NicoleG ist offline
Beiträge: 334
Seit: 30.07.12
Hi

sorry, aber auf den Fotos kann ich so gut wie nichts erkennen
Aber meine sehen so aus, wie du sie beschrieben hast: Bis auf Daumen und Zeigefinger keine Halbmonde, unten hell-violett, dann weiß und oben eher rötlich. Aber nicht so dramatisch, dass es jemanden auffallen würde. Könnte sogar sein, dass ich es hineininterpretiere und sie schon immer so aussahen und es mir nur noch nie aufgefallen ist...

Nein, ich hatte kein MRT vom Bauch sondern ein CT. Es wurden Organschäden ausgeschlossen. Ob die Sicht behindert war, kann ich nicht sagen, es stand zwar nichts in dem Bericht aber das heißt ja nichts. Ich könnte mir vorstellen, dass nicht alles astrein sichtbar war, weil ich zeitweilig unter starken Blähungen leide und zum Zeitpunkt der Untersuchung (sowie auch bei meinen beiden Ultraschalls, wo nichts auffälliges war) keine Mittel dagegen genommen habe, da ich es nicht wusste bzw. nicht daran gedacht habe. Jetzt bin ich schlauer
Zumal kam bei dem CT dazu, dass ich zusätzlich zu der gespritzten radioaktiven Substanz in die Vene und einem Einlauf noch eine Flüssigkeit trinken sollte, die bei mir aber nach 5 Minuten postwendend wieder rauskam und somit die Aufnahmen vllt. nicht so gut sind, weil ja nicht viel im Darm war, bis auf den kleinen Einlauf.
Also wenn du mich fragst, ich trau dem Braten nicht und verlass mich im Zweifelsfall nicht drauf. Aber ich mach mich auch nicht verrückt.

Meine letzte Bauchspiegelung hatte ich im Februar diesen Jahres wegen meiner Endometriose in einem Endo-Zentrum. Die haben vllt. nicht sooo viel Ahnung von Bauchorganen, aber grade weil ein paar Herde an der Leber und in Blinddarmgegend weggenommen werden mussten, gehe ich mal davon aus, dass eine große/schlimme Veränderung schon irgendwie hätte bemerkt werden müssen.

Herz und Lunge wurden bzw. werden grade noch mal gecheckt. Habe heute Nacht mobiles Schlaflabor. Herz war wohl okay, Lunge eher katastrophal Aber woher und warum? Das würde mich mal interessieren. Das bekommt man doch nicht von einem Tag auf den anderen (zusammen mit meinen anderen Symptomen).

Habe ein ganz leichte Schilddrüsenunterfunktion, TSH 2,83. Die anderen Werte habe ich nicht zur Hand und schaffe ich heute auch nicht mehr.

Albumin weiß ich nicht, da habe ich keine Werte.
Diabetikerin bin ich nicht, nein.

Ich habe nächste Woche einen Termin bei einer Kineosologin, die Entgiftung nach der Klinghardt-Methode macht. Da verspreche ich mir viel von Dazu kann ich dir nochmal raten, evtl. noch mal die beiden Links über Methylierung zu lesen die ich dir mal geschickt hatte (auch wenn sie lang sind). Ich habe ja nachgewiesen eine Entgiftungsstörung und vllt. liegt da der Hund bei mir aber auch bei dir begraben...

Viele Grüße
und ein schönes WE!
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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Mist jetzt hab ich den ganzen Beitrag umsonst getippt :( :(

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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Wegen Endometriose:

Wird das einfach beim FA ausgeschlossen mit dem Ultraschall (der Sensor beim FA der da eingeführt wird soll ja doch recht zuverlässig sein) oder sind da andere Untersuchungen noch wichtig?

Meine Blutuntersuchung von letzen Jahr betreffend der Hormone sah folgendermaßen aus:

Ich nehme anhand der Referenzbereiche mal stark an dass ich in der follikulären Zyklusphase war (bei mir ist das aber nie ganz so sicher)


Nebennieren:

Cortisol: *274 ng/ml (vormittags 50-250)

Hypophyse:

FSH 4,4 mU/ml foll. Phase (3-12)
LH 13,4 mU/ml foll. Phase (1-15)
Prolaktin: * 513 rU/ml (102-496)

Gonaden:

Östradiol: 35 pg/ml foll. Phase (10-100)
Progesteron: 1,03 ng/ml foll. Phase (unter 1,5)

Testosteron: 0,67 ng/ml

Laut FA alles in Ordungt, Prolactin fand er auch nicht so schlimm.
Naja ich hab ja zum Glück keinen Milchfluss.

Meine Fruchtbarkeit ist laut FA wohl irgendwie eingeschränkt (da ich keine Kinder möchte besteht ansonsten kein Handlungsbedarf), die Kriterien für ein PCO Syndrom oder sonst ein Krankheitsbild sind jedoch nicht erfüllt, der Testowert dafür nicht hoch genug, es fehlen auch andere Merkmale.
Allerdings hat man beim letzten Mal einige wenige kleine Zysten gefunden, allerdings laut seiner Worte solche die unkompliziert sind und die er bei jeder 4.ten Frau sieht.
Früher wurden die nie gefunden, auch wenn meine Tage damals schon nicht regelmäßig waren, vielleicht lag es auch an der Minipille die ich vor ein paar Jahren mal genommen habe.

Auf jeden Fall ergibt mein Hormonhaushalt schon längere Zeit keinen wirklichen Sinn mehr, auch wenn fast alles in die Normbereiche fällt.
Da wäre zB. mal die Schilddrüse, die von der Hypophyse/Hypothalamus scheinbar nicht wirklich angeregt wird mehr Hormone zu produzieren (meine ft3 und ft4s liegen wie bei vielen Leuten mit einer Unterfunktion, zwar noch im Normbereich aber weit unten, während TSH nicht über 1,0 steigt).
Eine nuklearmedizinische Abklärung brachte keinen weiteren Befund.

Bei dir wären diese Werte übrigens auch mal interessant, hat man Hashimoto schon ausgeschlossen?
Dein TSH ist mit etwas über 2 nämlich schon verdächtig in diese Richtung.

Anderseits das Cortisol, wo ich eher einen Mangel erwartet hätte.
Werde aber mal wieder einen Speicheltest bestellen.
ACTH wäre auch mal interessant zu kennen, vielleicht ist das auch hoch wer weiß...

Prolactin hingegen scheint von der Hypophyse mehr als genug produziert zu werden, das Verhältnis LH und FSH scheint mir auch ein bisschen unlogisch zu sein.
Ich finde in Quellen immer nur Kombinationen wo beide hoch oder beide niedrig sind.
Bei mir liegt FSH jedoch in der unteren Norm, während LH stark in der oberen liegt.

Mein Östrogenspiegel ist für mein Alter auch nicht so wirklich der Renner....

Was mein Flüssigkeits- und Temperaturhaushalt manchmal so macht, das will ich lieber erst gar nicht genauer wissen, müsste aber auch mal abgecheckt werden (Hypophyse, Nebennieren, Aldosteron, ADH,..)

Meine gynäkologischen Symptome sind:

-schon seit der Jugend eher unregelmäßige Blutungen
-in der frühen Jugend vor der Regel oft Beschwerden die nicht nur den Unterleib betrafen, auch anderswo Schmerzen und Beschwerden und damals auch noch stärkeres Unterleibsziehen
-großen Blutverlust hatte ich bei den Tagen aber nie wirklich
-das Ganze sowie die Regel selber wurde mit der Zeit immer schwächer und die Regel dauerte auch immer kürzer (manchmal nur einen halben bis einen Tag) und wurde seltener
-Östrogenpillen haben den Zyklus manchmal phasenweise normalisiert, jedoch andere Probleme verursacht (Migräne, verstärkte Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, vermutlich dann auch Urtikaria und andere Hautprobleme ausgelöst)
-nehme diese seit Jahren nicht mehr, danach hatte ich mal eine Weile eine östrogenfreie Minipille, die so keine Nebenwirkungen hatte, allerdings nach einiger Zeit unter der Einnahme chronische leichte Unterleibsschmerzen verursacht hat.
Beim Absetzten ging das wieder weg.

(Was bin ich froh dass ich momentan schon längere Zeit nicht verhüten muss.... )

-vor den Tagen öfters Verstärkung gesundheitlicher Probleme wie zb Migräne, Kreislauf, Harndrang, z.T wird auch der Druck im rechten Oberbauch immer stärker vor den Tagen, allerdings kann ich nicht viel dazu sagen da ich meine Tage kaum habe, Unterleibsschmerzen sind auch nur noch ganz leicht vorhanden

Ich weiß ja nicht ob das nicht auch eine Endometriose sein kann, denn wenn man da auch Herde und Verwachsungen an der Leber haben kann (was ich gar nicht wusste), könnte das schon einiges erklären.
Aber wird das nicht ganz einfach ausgeschlossen beim FA oder ist die Diagnostik manchmal auch komplizierter?

Geändert von catlady (14.09.13 um 12:20 Uhr)

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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Wegen der Fingernägel:

Komisch dass das am Foto keiner gut sehen kann, ich finde die Farbverteilung fällt schon irgendwie auf auf dem Bild, muss aber auch sagen dass es mit Handykamera aufgenommen ist, weil ich sonst auch keine habe, geschweige den wüsste wie ich es dann auf den PC bringen sollte.

Aber womöglich liegt es bei uns vielleicht wirklich an einer Entgiftungsstörung, Mängeln und sonstigen Stoffwechselproblemen dass unsere Nägel so aussehen.

Wegen der Bauchspiegelung/Ultraschall/CT usw...

Ja das mit den Blähungen wusste ich auch nicht dass die auch in der Früh und am Vormittag da sind bei mir, normalerweise spüre ich die eher Nachmittags und ich hab die auch nicht mal jeden Tag, zudem ich sie auch mehr im Magen spüre und weniger im Darm.
Aber vermutlich merkt man diese Luft nur wenn sie ganz stark ist.
Auf jeden Fall war ich nüchtern beim Ultraschall, aber man hat mir das halt mündlich mitgeteilt dass die Sicht auf die Oberbauchorgane wohl nicht so dolle war.

Ich weiß ja nicht ob das beim CT nicht auch so ist oder ob man da trotz Luft etwas besser sieht.
Dass man sich nicht immer verlassen kann, das denke ich auch.

Wegen deiner Bauchspiegelung: Ich denke auch dass man eine Leberschädigung wahrscheinlich gesehen hätte, wo man bei dir ja auch die Leber angeschaut hat und dort einen Herd entdeckt hat.
Aber wie lange ist diese Bauchspiegelung jetzt schon her und hattest du da auch schon die jetzigen Symptome?

Ich weiß ja auch nicht ob ich -sollte die Cholinesterase diesmal wirklich erniedrigt sein- überhaupt dann eine Bauchspiegelung bekomme, oder ob man nur wieder die üblichen Werte die bei mir immer normal bzw. super sind (Transaminasen, Thrombozyten, Entzündungswerte, Albumin,...) zur Bewertung ranziehen wird.
Klar scheint es nicht besonders oft vorzukommen dass man im Ultraschall gar keine verdächtigen Anhaltspunkte für eine Zirrhose findet oder dass man bei einer Zirrhose noch Thrombozytenwerte knapp über 250 000 hat (angeblich sind die auch schon im Anfangsstadium meistens im unteren Normbereich oder schon leicht erniedrigt).
Aber ich mag jetzt nicht ganz ausschließen dass es einige Ausnahmefälle geben mag, die sonst alles super kompensieren, gute Standardwerte haben und irgendwann bricht dann der Eiweißabbau mal komplett zusammen und keiner weiß so recht was los ist.
Und vor der Eiweißentgiftung und den möglichen Folgen einer gestörten Funktion habe ich sehr großen Respekt.

Außerdem käme man dann-wenn das Schlimmste wirklich eintreffen sollte-wenigstens mal zu einer ordentlichen Ursachenforschung und ich müsste nicht mehr ständig auf gut Glück irgendwelche exotischen Werte bestimmen lassen.

Und auch wenn ich "nur" eine Fettleber haben sollte, würde ich das ganz gerne wissen, genauso wie andere leichte Probs an irgendwelchen Organen und wer weiß, vielleicht kommt der Druck im rechten Oberbauch schlussendlich auch zB. vom Darm oder was weiß ich.

Aber Klarheit würde so eine Bauchspiegelung schon mal bringen, vor allem weil ich ja auch gewisse typische Beschwerden und Zeichen habe und Organe wie zb der Darm oder die Bauchspeicheldrüse lassen sich wegen der Gase im Ultraschall sowieso nie so wirklich genau darstellen.
Wenn man dann Gröberes ausschließen konnte, dann kann ich mich auch endlich besser auf meine ganzen Vorhaben zur Gesundung konzentrieren und wäre auch erstmal erleichtert
Klar ist eine Bauchspiegelung teuer aber einmalig fände ich sie schon angebracht...

(für andere Dinge hat der Staat schließlich auch das Geld, über manche Dinge könnte ich mich da wirklich aufregen, wie ungleich die Bürger behandelt werden.
Kenne einen Fall wo ein 20-jähriger kräftiger Bursche wegen drei Psychiatrieaufenthalte in Pension geschickt wurde, hat noch nie im Leben gearbeitet oder sich um was bemüht, nebenbei wird ihm auch noch die Miete bezahlt, er geht ständig feiern, arbeitet nebenbei schwarz und wurde auch kriminell schon auffällig.
Mir ist auch klar dass manche psychiatrischen Krankheitsbilder zu einer Erwerbsunfähigkeit führen können (und oft auch noch andere Ursachen dahinterstecken können), aber was mir so sauer aufstößt sind die weiteren Umstände dieses Falles und die Tatsache dass es bei ihm nur 2 Monate (!) gedauert hat bis er einen positiven Bescheid bekam.
Während unsereins, egal ob aus physischen oder psychischen Gründen bei der EU-Rente oft abgelehnt werden.
Das soll jetzt nicht so verstanden werden dass ich selber um Rente ansuchen möchte, ich möchte auch wieder Arbeit haben-allerdings unter gesundheitlich zumutbaren Umständen.
Mir gehts auch eher darum dass sich dann niemand mehr wundern braucht, wieso die Krankenkassen und andere Sozialversicherungsträger kein Geld mehr für Leistungen, Untersuchungen oder auch für unsere älteren Mitbürger haben.)
Ganz zu schweigen davon was sich die oberen Zehntausend alles in die eigenen Taschen stecken...

Das ist jetzt zwar weit ins OT, aber ich muss meiner Wut auch mal Luft machen oder meine Meinung niederschreiben, das tut oftmals schon gut, bin mittlerweile eben schon zum Wutbürger geworden wie man so schön sagt...Alleine kann man zwar nix ändern aber raus musste es trotzdem mal, auch wenns jetzt offtopic war....

lg catlady

Geändert von catlady (14.09.13 um 13:21 Uhr)

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NicoleG ist offline
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Seit: 30.07.12
Eine Endometriose kann man sicher nur über Bauchspiegelung ausschließen/feststellen und selbst das können nicht mal alle
Es gibt jedenfalls keinen hundertprozentigen Bluttest, Untersuchungsmethode oder bildgebendes Verfahren.

Im Februar diesen Jahres war die Bauchspiegelung und die Beschwerden habe ich jetzt schon 1 1/4 Jahre, seit Juni letzten Jahres.
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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Hallo NicoleG

Na dann hoffe ich mal dass bei einer Bauchspiegelung die sich auf die Oberbauchorgane spezialisiert auch der Unterleib usw.. gut gesichtet wird.

Aber jetzt ist es ja noch gar nicht soweit, um eine Bauchspiegelung werde ich wohl erst fragen können wenn Cholinesterase erniedrigt sein sollte.
Und auch dann könnte es schwierig werden da ran zu kommen...

Einerseits hoffe ich natürlich dass der Wert nicht noch niedriger ist als letztes Jahr, andererseits hätte ich dann bessere Chancen im Bauchraum mal genauer untersucht zu werden.

Mal sehen wie der Wert in ca. einem Monat aussieht.

ist so eine Bauchspiegelung eigentlich schmerzhaft?


lg catlady

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NicoleG ist offline
Beiträge: 334
Seit: 30.07.12
Es wird nur nach Endometriose geschaut/gesucht, wenn der Verdacht drauf besteht. Das wird nicht automatisch gemacht.

Es kommt drauf an, wenn nur geschaut wird und keine Herde verbrannt/entfernt werden, dann tuts wahrscheinlich kaum weh.
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