Mein Problemthread- Körper, Seele, Geist

19.06.13 15:54 #1
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Mein Problemthread- Körper, Seele, Geist

Naturkind ist offline
Beiträge: 1.297
Seit: 10.03.13
Hi Lady,

übrigens, bitte entschuldige wenn ich Deinen Thread hier für mich mißbrauche
War bei einem Heiler direkt ein paar Ortschaften weiter.
Er macht berührungslose Energiebehandlungen.
Was er sah/sieht war/ist erstaunlich und passt so ziemlich.
Gestörte Schilddrüse (Überfunktion), gestörte Galle, Darm läuft nicht rund.
Der Hammer war als ich mich hinsetzte damit er den Rücken behandeln kann drückte er unmittelbar auf eine Stelle die schmerzhaft war.
Ich wusste nicht mal dass ich da was habe.
Die Frage ob er gesehen hat dass da was ist, beantwortete er mit 'Ja'.

Schönes Wochenende

Mein Problemthread- Körper, Seele, Geist

margie ist offline
Beiträge: 4.791
Seit: 02.01.05
Hallo zusammen,

Gestörte Schilddrüse (Überfunktion), gestörte Galle, Darm läuft nicht rund.
Das sind aber auch Feststellungen, die bei vielen Menschen zutreffen.
Wenn er Dir eine echt seltene Diagnose gegeben hätte, die dann auch noch zutrifft, dann würde mich das überzeugen.
Aber ob jemand eine SD-Überfunktion hat, kann man schon vermuten, wenn jemand sehr lebhaft redet.
Ich selbst werde immer zuerst darauf untersucht, weil ich lebhaft rede und ich habe eine latente Überfunktion.

Und wenn dieser Heiler weiß, wo im Rücken Stellen sind, die bei vielen Menschen schmerzen, wenn man drauf drückt, dann kann er damit bei einem Patienten auch "punkten" ...


Wenn man im Vorgespräch vielleicht selbst schon Angaben machte, welche Probleme man hat, so ist es für einen Therapeuten etc. besonders leicht, das dann bei der Untersuchung zu "finden".

Ich war früher mal bei Heilpraktikern, die EAV machten. Zuvor wurde ich ausgefragt, welche Probleme ich habe, welche Allergien z. B.
Bei der Untersuchung kamen dann genau die Allergien heraus, die ich zuvor nannte. Die Allergien, die ich vergessen hatte, zu nennen, kamen auch bei der Untersuchung nicht heraus.

Seitdem weiß ich, was ich von dieser Methode (EAV) zu halten habe und ich vermute, dass bei anderen Methoden es nicht viel anders ist.
Und da man solche Untersuchungen evtl. gar selbst bezahlen muss, würde ich mein Geld lieber in andere sinnvollere medizinische Untersuchungen stecken, falls ich diese nicht bezahlt bekäme.


LG
Margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Naturkind ist offline
Beiträge: 1.297
Seit: 10.03.13
Hallo Margie,

ich will niemanden überzeugen

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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Hallo Naturkind

Nein, du missbrauchst meinen Thread nicht, schließlich profitieren wir alle gegenseitig voneinander.

Der Thread in dem es um den Chip ging war von livebalance und ist in der Rubrik "Was könnte mein Problem sein". Er ist glaube ich auch noch auf Seite 1 zu finden.
Ich habe zwar keine Vibrationen im Körper, aber es ist halt jeder Jeck anders, wie man so schön sagt.

Ich weiß ja auch nicht was ich von diesem Knubbel im Nacken halten sollte, er ist schon sehr sehr lange da, ich hab ihn mal zufällig ertastet und er wurde auch nie größer.

Denke dass ich ihn mal untersuchen lasse wenn ich ähnliche Dinge zum Abchecken habe, glaube aber, dass, sollte es tatsächlich eine Art Chip sein, es abgestritten werden würde.
Schließlich konnte er ja nur während eines ärztlichen Eingriffes eingesetzt werden, wurde mit 6 Jahren operiert (falls es wirklich ein Chip sein sollte).

Gehe aber doch eher von einer harmlosen Gewebsveränderung bzw eingeschlossener Fremdkörper aus.

Impfungen: Da hast du Recht, und vor allem das Argument man sollte alle 5 Jahre auffrischen lassen, hat sich schon oft als Lüge bestätigt.
Wenn zb Titer nach 10 Jahren noch so hoch waren dass man erst in 10 Jahren wieder impfen "müsste".
Ich denke durch diese Drauflosimpferei werden Fehlfunktionen im Immunsystem gerade erst provoziert.

Und was die Schwermetalle da drinnen angeht die ua. unser Nervensystem vergiften, wozu man die wohl braucht? Es sollte bei der Impfung ja angeblich um die Wirkung des darin enthaltenen Tot-oder Lebendimpfstoffes gehen, der den Körper immun gegen die zu impfende Krankheit machen sollte?
Und gäbe es, wenn man schon Trägerstoffe braucht, nicht andere Alternativen als diesen Giftmix aus Schwermetallen?
Da denke ich auch an pure Absicht.

Zu Energetik und Co finde ich dass das auch ein sehr interessantes Thema ist, habe in letzter Zeit schon ein bisschen, wenn auch noch nicht so viel, darüber gelesen.
Reiner Kinesiologie als alleinige Diagnosemethode stehe ich allerdings eher skeptisch gegenüber, was ich aber sicherlich sinnvoll finde ist wenn der Behandler auch auf den Gesichtsausdruck, die Augen, die Hautbeschaffenheit, Haare, Fingernägel, Statur, kurzum das äußerliche Erscheinungsbild des Patienten achtet.
Somit kann er vielleicht viel früher eine gesundheitliche Belastung festellen als viele Schulmediziner.
Trotzdem finde ich es besser wenn so ein HP auch mit Blut- und Urinanalysen arbeitet, zb Blutwerte, Schwermetalle, Mineralstoffanalysen usw...

Wegen der Schilddrüse: bei euch liegt eine latente Überfunktion vor, bei mir wahrscheinlich eine latente Unterfunktion, auch wenn ich nicht danach aussehen, sie nicht autoimmun bedingt ist und wohl mehr mit dem allgemeinen Hormonsystem sowie dem Nervensystem zusammenhängen dürfte.
Ich rede aber manchmal auch phasenweise zu schnell, dann wieder langsam, ist bei mir unterschiedlich, ich könnte also auch locker wie jemand wirken der eine Überfunktion hat.

Was meine Leber betrifft, möchte ich jetzt endlich Schluss mit den wilden Spekulationen und Unsicherheiten (Zirrhose vielleicht doch möglich oder wirklich ausgeschlossen) machen.
Ich glaube zwar eher dass ich keine habe, aber gewisse Symptome sind eben da und so eine Erkrankung sollte man im Falle des Falles doch noch früh genug erkennen.

Deswegen habe ich beschlossen dass ich bei der bald geplanten Blutentnahme wo ich mir den Ferritinwert und die Blutfettwerte bestimmen lasse, auch die Cholinesterase nochmal mittesten lassen werde.

Diese lag vor ungefähr einem Jahr bei 4700 (Referenzbereich 4250-11250) und war bei mir auch der einzigste Wert gewesen, der möglicherweise auf einen gröberen Leberschaden hindeuten könnte.
Und leider habe ich ja auch keine Vergleichswerte aus früheren Jahren, wie dieser Wert damals bei mir ausgesehen hat.

Andere Leberwerte uä. zu bestimmen würde wahrscheinlich nicht sehr viel bringen, dass Bilirubin und Albumin in Ordnung sein müssten ist für mich auch ohne Wertebestimmung greifbar, die Thrombozyten sind ja kürzlich auch stabil geblieben und liegen wie immer normal und gut, rotes Blutbild auch fast wie immer, Transaminasen würden höchstwahrscheinlich wieder niedrig ausfallen.

Diesen Entschluss habe ich gefasst, nachdem ich heute Nacht fast 12 Stunden durchgeschlafen habe, soviel schlafe ich ansonsten nie.
Ich war zwar heute nicht wirklich benommen, aber trotz des vielen Schlafes die meiste Zeit müde und ich möchte auch endlich Schluss machen mit dieser Befürchtung die mich manchmal überkommt, dass ich vielleicht irgendwann wirklich nie wieder aufwachen, wegtreten oder vom Hirn aus ersticken könnte.

Ammoniak mal bestimmen zu lassen wäre sinnvoll, allerdings möchte ich nicht an die Reaktion meines Arztes denken wenn ich ihn damit „beauftrage“, zudem es wahrscheinlich auch normal ausfallen würde wenn ich bei der Abnahme nicht gerade benommen bin, was ich auch nicht unbedingt sein möchte.
Wäre aber doch nicht schlecht es zusammen mit einer Eiweiß-Elektrophorese (mal schauen wie die Globuline momentan so liegen, vor allem das Gamma, wäre auch wieder mal interessant) mal testen zu lassen.


Nun eine Frage an die Kenner was die Cholinesterase betrifft:

Wenn jetzt jemand einen Leberschaden hat und er hat angenommen die Terrys Nails dadurch schon seit einigen Jahren.
Seit fast zwei Jahren sind lebertypische Symptome da, 9 Monate nach Beginn dieser Beschwerden liegt Cholinesterase bei 4700.
Dann kann man doch ein Jahr später wenn man Cholinesterase nochmal bestimmt wahrscheinlich davon ausgehen dass sie schon unter die Normgrenze fällt oder zumindest noch etwas niedriger geworden ist, sollte dieser Leberschaden tatsächlich bestehen und die Ursache des eher niedrigen Wertes gewesen sein.
Vor allem wenn die Beschwerden sich nicht zurückgebildet haben und alles ungefähr beim Alten geblieben ist.
Cholinesterase sollte außerdem ein eher weniger störanfälliger Wert sein, außer man hatte kürzlich eine akutere Vergiftung oder hat eine relevante Entzündung wodurch sie falsch niedrig ausfallen könnte

Was meint ihr?


Lg catlady

Geändert von catlady (07.09.13 um 19:38 Uhr)

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margie ist offline
Beiträge: 4.791
Seit: 02.01.05
Hallo Catlady,


Ammoniak zu bestimmen, hätte nur Sinn, wenn Du Symptome hast. Aber das ist so ein störanfälliger Wert, der, wenn der Arzt nicht aufpasst, ansteigt, so dass Du nicht weißt, wenn Du einen erhöhten Wert hast, ob er nun erhöht ist, weil der Arzt einen Fehler machte oder ob er tatsächlich erhöht ist.
Ich würde meinen Ärzten nicht zutrauen, dass sie diesen Wert korrekt bestimmen.
Ich war sogar ein paar Male im Labor und habe u. a. Ammoniak bestimmen lassen. Ein Mal war der Wert so hoch, dass selbst das Labor den Wert sofort als ungültig verwarf.
D. h. nicht mal im Labor selbst ist es gewährleistet, dass er korrekt bestimmt wird.

Cholinesterase:
Ich vermute, dass viele Leberkrankheiten so langsam fortschreiten, dass Du an der Höhe der Cholinesterase nicht unbedingt ableiten kannst, ob sich etwas verschlechtert hat.
Dazu kommt, dass die Cholinesterase auch schwankt. D. h. Du kannst bei der nächsten Bestimmung 500 Punkte mehr oder weniger als bei der letzten haben und es hat sich dennoch nichts verändert.
Natürlich ist es immer sinnvoll, so einen Wert zu kontrollieren. Denn wenn man von einem Wert nur eine Bestimmung hat, weiß man nie, ob dieser Wert nun repräsentativ ist oder nicht.
Es kann ja auch mal eine Fehlbestimmung vorliegen oder das Blut verwechselt worden sein.

Und diese Werte sind - zumindest in Deutschland - nicht sehr teuer. Natürlich summiert es sich, wenn man mehrere Werte bestimmen läßt.

Aber wenn der Wert grenzwertig war, sollte der Hausarzt den auf Kosten der Kasse kontrollieren. Das sollte dann nicht an Dir hängen bleiben.


Was ich bei Dir noch überlegt habe, ist, ob Du evtl. gar die Eisenspeicherkrankheit haben kannst?
Du schriebst mal, dass Du auf eine eher niedrig dosierte, über Wochen gehende Eiseneinnahme Probleme bekamst.
Das wäre am ehesten verständlich, wenn Du zuviel Eisen im Körper eh schon hattest.

Bei Frauen ist die Feststellung der Eisenspeicherkrankheit vor den Wechseljahren nicht so einfach, weil Frauen durch die Periode Eisen ständig verlieren. D. h. die relevanten Werten sind dann möglicherweise nicht erhöht.
Ich habe mit der Eisenspeicherkrankheit auch keine Erfahrungen und habe nicht allzu viel dazu nachgelesen, d. h. konkrete Fallbeispiele kenne ich nicht dazu - außer das von meinem Bruder.


LG
Margie
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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Hallo margie

Also dass das Blut verwechselt wird kommt aber wirklich sehr selten vor, zumindest könnte ich das vermuten wenn zb Werte die bei mir immer relativ stabil sind und in einem gewissen Bereich liegen ohne Gründe auf einmal ganz anders aussähen, wie zb Hämoglobin, Erythrozyten, MCV...
So gesehen kenne ich "mein Blut" schon, zudem ich auch einige Werte habe die kaum Schwankungen unterliegen, und das über längere Zeiträume hinweg.

Ammoniak scheint bestimmungstechnisch ja wirklich nicht so unproblematisch zu sein, ich hoffe nur für die Allgemeinheit dass man es in Notaufnahmen schnell bestimmen kann, ähnlich wie den Blutzucker, und der Spaß nicht einen Tag lang dauert, was ich übrigens auch noch für einige andere "gefährliche" Werte hoffe wie ph, Elektrolyte,Laktat usw...

Cholinesterase:

Sollten solche Leberschäden wirklich soo langsam verlaufen, würde aber eine ungefähr stabile Cholinesterase andererseits auch kein wirkliches Fortschreiten sondern eher Stillstand bzw sehr sehr langsames Fortschreiten der Erkrankung bedeuten.

Ich werde so verfahren:

Sollte der Wert wirklich erniedrigt sein werde ich endlich mal Tacheles mit dem Arzt reden, die anhaltenden Symptome wieder ansprechen, dass die Fingernägel komisch aussehen usw... (muss ja nicht sagen dass ich über alles gegoogelt habe) und dass ich auf alle Fälle eine Bauchspiegelung machen lassen möchte, mit Schwerpunkt auf die Oberbauchorgane.
Damit hätte man nicht nur lebertechnisch eine super Sicht, sondern auch die Bauchspeicheldrüse, die anscheinend sogar bei fast jedem Probanden im Ultraschall nicht so scharf zu erkennen sein soll, würde mal gut gesichtet werden.

Sollte der Wert sich nicht großartig verändert haben, nehme ich das mal zur Kenntniss und gehe davon aus dass der Wert bei mir natürlich gegeben so niedrig ist bzw momentan keine Gefahr droht, bisher helfen mir ja einige Dinge über das Gröbste hinweg.

Sollte der Wert dieses Mal gar die 6-7000 übersteigen , gehe ich davon aus dass eine Zirrhose mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent ausgeschlossen ist.


Eisenspeichekrankheit:

Die hab ich auch- zumindest rein symptomatisch und mit dem Bezug zur Eisensupplementation betrachtet. ;-/ *ironie*
Sogar eine Neigung zu starker und schneller Bräunung ist bei mir vorhanden.

Der Eisenstoffwechsel war das Erste was ich (allerdings erst Monate nach Beginn dieser Beschwerden) abklären ließ, noch vor einer allgemeinen Blutuntersuchung.
Mein Ferritin lag im August 2012 bei 36, allerdings bei einem etwas erhöhtem Serumeisenspiegel.
Der zweite Wert vom Oktober 2012 lag bei 92.
Ist schon ein etwas merkwürdiger Anstieg (da hab ich schon lange kein Eisen mehr genommen), weshalb ich es auch nochmal bestimmen lasse.

In punkto Hämochromatose spricht mein Ferritin also eine ganz andere Sprache...
Was für ein Problem im Eisenstoffwechsel ich auch immer habe und warum ich das habe, eine Eisenüberladung im Gewebe, also eine Eisenspeicherkrankheit, scheint ausgeschlossen zu sein.

Ich kann natürlich nicht sagen ob ich nicht trotzdem eine Veranlagung zur Hämochromatose haben könnte, es soll auch Fälle geben die homozygot sind und die Krankheit trotzdem nie bekommen oder erst im späteren Alter (vor allem Frauen).
Allerdings dürfte bei diesen Ferritinwerten eine derzeit aktive Hämochromatose ausgeschlossen sein.

Dass mich die Regelblutung großartig vor einer Eisenüberladung "bewahren" könnte kann ich auch nicht wirklich sagen, denn ich verliere nicht wirklich viel Blut, da meine Regelblutung eher leicht und nicht so häufig ist.
Soweit ich weiß und wie es aussieht hab ich auch keine anderen Blutungsquellen.

lg catlady

Geändert von catlady (07.09.13 um 23:06 Uhr)

Mein Problemthread- Körper, Seele, Geist

margie ist offline
Beiträge: 4.791
Seit: 02.01.05
Hallo Catlady,

sicher dürfte eine Blutverwechselung nicht häufig sein und wenn sie passiert, muss das nicht für alle Werte aus derselben Untersuchung so sein. Die Labore trennen das Blut nach der Entnahme und geben es zu den einzelnen Abteilungen, so dass es sein kann, dass die eine Abteilung Dein Blut untersucht und die andere Abteilung aus Versehen, das falsche Röhrchen aus dem Kühlschrank holt.

Ammoniak scheint bestimmungstechnisch ja wirklich nicht so unproblematisch zu sein, ich hoffe nur für die Allgemeinheit dass man es in Notaufnahmen schnell bestimmen kann,
Da ich schon öfters als Patient in Notaufnahmen war, weiß ich, dass Ammoniak dort nicht bestimmt wird.
Ammoniak wird in Krankenhäusern und von Ärzten extremst selten bestimmt. Ja, mir wurde gesagt, dass viele das schon gar nicht mehr versuchen, weil es nicht zu gewährleisten ist, dass alles beachtet wird.
Gerade in Krankenhäusern, d. h. wenn man stationär ist, gehen sogar Routineblutentnahmen oft schief.
Das fängt damit an, dass ein Arzt-"Lehrling", d. h. ein Medizinstudent die Blutentnahme macht und da werden schon so viele Fehler gemacht, die man als Laie schon bemerkt:
Stauzeit 10 Minuten und mehr - Empfohlen wird, die Stauzeit unter 1 Minute zu halten.
Man bemüht sich nicht mal darum, die Stauzeit kurz zu halten, denn oft wird schon gestaut, wenn der Arzt sein "Handwerkszeug" noch gar nicht ausgepackt hat, d. h. der Butterfly noch in der Verpackung ist, etc.
Eine zu lange Stauzeit verändert viele Blutwerte.
Beim Blutnehmen sollten die Blutröhrchen unmittelbar danach geschwenkt werden. Das wird auch oft nicht gemacht.
Die Blutröhrchen sollten so voll wie nur möglich gemacht werden, weil die Zusätze darin auf volle Blutröhrchen ausgelegt sind. Werden die Röhrchen nur zu 2 Drittel gefüllt, stimmt das Mischungsverhältnis nicht.
und, und, und.
Hinzu kommt, dass bei vielen empfindlichen Blutwerten das EDTA sofort nach der Entnahme zentrifugiert werden muss. Wenn im Krankenhaus ein Med. Student aber 10 Blutentnahmen morgens machen soll, sammelt er zunächst das Blut, d. h. da ist nichts mit der sofortigen Zentrifugation.
Da wird meist nicht mal das Serum innerhalb von einer Stunde zentrifugiert, denn so schnell kommt das Blut nicht im Labor an.
Und unter solchen Bedingungen kann eine Ammoniak-Blutentnahme nie zu korrekten Ergebnissen führen. Und das gilt auch für andere empfindliche Werte.
Ich habe so etwas in den vielen Krankenhausaufenthalten schon sehr oft erlebt und habe mir gesagt, dass die empfindlichen Blutwerte (z. B. Hormonwerte) man dann nicht für ernst nehmen kann.

Zur Cholinesterase:
Den Leberzustand allein danach zu beurteilen, ist sicher auch nicht ganz richtig. Wenn mir mal ein Leberarzt sagte, dass es keinen Leberwert geben würde, der über den Zustand der Leber wirklich gute Auskunft gibt, so muss das einen Grund haben. Würde man die Leber nach der Höhe der Cholinesterase beurteilen können, hätte er das nicht gesagt.

Ich habe gestern wieder meine Cholinsterasewerte von ca. 1995 mir angesehen.
Ich hatte damals Werte, die zwischen 3,3 und 3,8 lagen. Der Normwert lag damals bei ca. 3000 bis 11000, d. h. war etwas niedriger als heute definiert.
Nach den heutigen Normwerten habe ich Werte von 8000. Vor ca. 3 Jahren lagen diese aber oft noch unter 7000. Ich glaube aber nicht, dass meine Leber besser wird, sondern dass es vielleicht auch krankhafte Gründe bei mir gibt, die den Wert nach oben treiben. Wenn man 2 Ursachen hat, d. h. eine die die Cholinesterase nach unten zieht und eine, die sie nach oben treibt, was passiert dann? So stelle ich mir das bei mir vor.
Denn ich habe nun mal eine Fibrose im re. Leberlappen und nach den Bildern aus 1996 zu urteilen, eine Zirrhose im li. Leberlappen und beides soll ireversibel sein.


Bauchspiegelung:
Ich hatte bisher insgesamt 3 Bauchspiegelungen (gemacht von 3 Frauenärzten).
Die Bauchspeicheldrüse sieht man da nicht, weil die hinter dem Magen liegt. Was man sicher sieht ist die Leber.

Aber:
Wenn die Bauchspiegelung nicht von einem Leberarzt gemacht wird, d. h. von einem Arzt, der weiß, wie eine gesunde Leber aussieht, so muss aus der Spiegelung selbst keine neue Erkenntnis zur Leber kommen.
Meine Leber sieht vernarbt aus und 2 der 3 Frauenärzte schrieben, die Leber sehe normal aus. Der erste Arzt, der also zuerst eine solche Spiegelung machte (im Rahmen von anderen Operationen wurden sie gemacht), dem fiel meine Leber auf, weil sie für ihn nicht normal aussah und er machte Fotos davon. Das war 1996. Diese Fotos zeigte ich einem Hepatologen und der sagte, sie zeigen, dass ich eine Zirrhose habe.
Die beiden Frauenärzte, die danach Bauchspiegelungen machten, haben offenbar nicht so genau hingesehen. Von der letzten Spiegelung habe ich sogar einen Film. Wenn ich da die Leber ansehe, so sehe ich die kleinen Hügel im li. Leberlappen und die re. Leberhälfte sieht sehr vernarbt aus. Ich frage mich, wieso der Frauenarzt das für eine normale Leber gehalten hat? Er hat wohl nicht genau hingesehen ....
Außerdem sollte man immer eine Leberbiopsie machen bei so einer Bauchspiegelung. Die Leber kann äußerlich noch normal aussehen und innen drin kann schon eine Zirrhose sein.
Das sagte mir dieser Frauenarzt auch, der die Leber für normal aussehend hielt ...

Ich rate also dringend, wenn Du wissen willst, wie gut Deine Leber ist, dass Du die Bauchspiegelung nicht durch einen Gynäkologen machen lässt.

Ferritin:
Wenn Du bei der Untersuchung, wo der Wert über 90 lag, einen kleinen Infekt hattest, so wäre der Wert nicht verwunderlich.
Meine Ferritinwerte schwanken auch, aber mehr im Rahmen zwischen 30 und 60, wobei ich sehr oft Eisen einnehme, fast täglich derzeit, weil ich so viel Blut verliere über den Darm.

Um Verdacht auf eine Hämochromatose zu haben, sind natürlich Werte unter 100 eher unverdächtig.
Wenn Du starke Perioden hättest, dann könnte man das als Argument bringen.

Das ist schwer zu beurteilen, würde ich sagen. Genträger für Hämochromatose bist Du vielleicht, weil das viele sind. Aber ob es eine Hämochromatose sein kann?
Gut, es gibt sicher solche Krankheiten auch, die erst spät richtig ausbrechen, d. h. erst nach dem 40. Lebensjahr. Aber ob sie dann schon vorher lebertypische Probleme machen können?

Ja, es ist schwer anhand dieser Daten eine Vermutung abzugeben. Da wäre eine gründlichere Untersuchung sicher sinnvoll, um Genaues sagen zu können. Es passt halt einiges nicht zusammen.



LG
Margie
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catlady ist offline
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Seit: 29.09.12
Hallo margie

Kurzum gesagt, da passt eigentlich gar nix wirklich zusammen, zumindest bezogen auf schulmedizinisch anerkannte Krankheitsbilder mit denen ich mich bisher schon befasst habe.
Es sind zwar gewisse, auch typischere Symptome diverser Erkrankungen vorhanden oder schon vorhanden gewesen, trotzdem ist es nicht passend oder die Werte und andere typische Kennzeichen/Leitsymptome schließen es eigentlich aus.
Deswegen vermute ich auch eher andere Ursachen und Krankheitsbilder bzw. (Mit)Verursacher die schulmedizinisch nicht behandelt werden, wie zb. Umweltgifte, Nährstoffmangel usw...

Du kannst mir glauben, als ich voriges Jahr meinen Ferritinwert gesehen habe, wusste ich in dem Moment echt nicht ob ich jetzt lachen oder weinen sollte.
Ähnlich war/ist es auch mit den quasi Unterzuckerungszuständen, die sich dann auch immer als Pseudo herausstellten weil BZ immer normal ist, trotzdem musste ich Essen zuführen um es zu verbessern.

Was du zur Ammoniakbestimmung im Notfall sagst, na gute Nacht auch.
Was ist wenn da jetzt jemand wirklich bewusstlos wird und nicht mehr ansprechbar ist und auf die Intensivstation muss, da wird man es doch ausschließen müssen und bei Verdacht mit Laktulose therapieren wenn es in Frage kommen könnte.
Oder etwa nicht?
Zudem Laktulose im Vergleich zu vielen anderen Notfallmedikamenten eher wenig gefährliche Nebenwirkungen macht die man womöglich nicht mehr kontrollieren könnte.

jetzt weiß ich auch warum ich mir sicherheitshalber einen Zettel geschrieben habe, wo die wichtigsten Beschwerden aufgelistet sind und den ich immer bei mir trage.....

Was deine Cholinesterase angeht würde ich schon vermuten, zumindest weil du ja jetzt schon seit einigen Jahren eine Behandlung auf deine wahrscheinliche Grundursache bekommst, dass es doch eine kleine Verbesserung der Funktionen gewesen sein könnte bzw ein Stillstand der Erkrankung und kein weiteres Fortschreiten, eben wegen der Behandlung.
Ich bin jetzt kein Arzt aber solange wie du jetzt schon die Zirrhose hast und immer noch keine Dekompensation oder gravierende Verschlechterung eingetreten ist, müsste die Krankheit doch aufgehalten worden sein?
Klar bleibt die Zirrhose bestehen aber verschlechtert sich bei Behandlung der Ursachen womöglich nicht mehr, zumindest nicht mehr aufgrund dieser Ursache.
Das schreibst du ja selber auch oft zum Thema Zirrhose, wie lange man damit leben kann usw...

Einen Normbereich von 3000 bis 11000 für die Cholinesterase kenne ich übrigens nicht, nur einen der unter einer anderen Temperatur bestimmt wird, der geht von 3000 bis 8 bzw. 9000.

Ich werde mich jedenfalls schon ein wenig nach der Cholinesterase richten, erstens will ich im Zweifelsfalle was Ernstes wirklich ausschließen, mich zweitens aber auch nicht zu sehr verrückt machen und kann dann eventuell auch erleichtert sein wenn sie diesmal gar um einiges höher ausfallen sollte.
Dinge die sie verfälschen könnten werde ich auf jeden Fall jetzt schon vermeiden.

Klar wird meine Leber irgendwo ein Problem haben, sofern es kein schwerer oder irreversibler Schaden ist, sich wahrscheinlich aber auch wieder von alleine erholen wenn ich gewisse Dinge beachte. Und natürlich könnte das auch länger dauern.
Bei einer toxisch bedingten Hepatitis (durch Giftbelastung von außen) kann es zb sogar zu Gelbsucht kommen und die ganzen Leberwerte können noch lange danach erhöht sein und trotzdem muss keine Zirrhose entstehen und man kann sich davon (fast) vollständig wieder erholen, kann halt länger dauern...

Zur Cholinesterase nochmal: Wenn sie wieder ungefähr in dem Bereich liegt wie jetzt und noch in die Norm fällt, werde ich sie auch beobachten und öfters mal bestimmen lassen.
Mittlerweile habe ich eingesehen dass spezifische Untersuchungen auf spezielle Krankheitsbilder mich nicht wirklich viel weiterbringen werden, es ist eher wie eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Genausowenig bringt es mir immer wieder jene Werte zu bestimmen die bei mir immer eindeutig in der Norm liegen.
Mache das jetzt nur noch beim Ferritin einmal um einen ungefähren "Richtwert" zu bekommen.

Ich werde den schulmedizinischen Weg in Zukunft nur noch wählen wenn es um solche Dinge wie bildgebende Untersuchungen, Bauchspiegelung, einmal jährliche Verlaufskontrolle einiger wichtiger grenzwertiger Werte, Akutfälle, Unfall, Krankschreibungen usw... geht.

Denn sollte ich eine Bauchspiegelung bekommen und es würde was festgestellt werden an einem Organ, dann wird man sowieso der Ursache auf den Grund gehen wollen, bzw mir spezifische Blutwerte auch eher von der KK bezahlen, auch wenn sie von mir vorgeschlagen werden.

Momentan kann ich nur sagen dass ich weiß dass ich nichts weiß, zumindest genauer.

Übrigens werde ich sicherlich keine Bauchspiegelung bei einem Frauenarzt durchführen lassen, wenn es primär um die Oberbauchorgane geht.
Ich denke dass mich auch der Hausarzt dann zum Internisten oder Gastroenterologen schicken wird, wahrscheinlich ambulant ins KH.

Ich denke jedoch schon dass man dann eine Zirrhose ausschließen könnte, mit Leber innen zirrhotisch und außen vollkommen glatt lass ich mir jetzt keine Paranoia machen.

Eine niedrige Cholinesterase tritt übrigens auch gerne bei chronischen Belastungen mit Umweltgiften und diversen anderen Störungen auf, würde also auch da gut dazupassen.

Aber im Zweifelsfalle, sollte sie erniedrigt sein und wenn auch nur leicht, dann werde ich für eine Bauchspiegelung kämpfen.

Mehr kann man aber erst sagen wenn ich den Wert kenne.

lg catlady

Geändert von catlady (08.09.13 um 13:29 Uhr)

Mein Problemthread- Körper, Seele, Geist

catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Womöglich habe ich vielleicht doch Zinkmangel, ich hatte zwar jetzt längere Zeit keine relevanteren Hautprobleme mehr, doch juckende Pickel und leichte Hautveränderungen im Gesicht treten immer wieder phasenweise noch auf, so auch seit gestern abend und den heutigen Tag über Juckreiz im Gesicht mit Pickeln.

Die alkalische Phosphatase war ja auch eher niedrig, aber bevor man durch einen möglichen Zinkmangel auf bestimmte Erkrankungen schließen möchte, finde ich ja eher dass Zinkmangel ein relativ häufiges Problem zu sein scheint, dass wohl fast jeden der irgendwie gesundheitliche Probleme zu haben scheint betrifft, sei es jetzt durch allgemeine Schwermetallbelastungen, alle möglichen Stoffwechselstörungen (auch Diabetes und SD Unterfunktion sollen zb Zinkmangel begünstigen), Malabsorption,Industrienahrung, Autoimmunerkrankungen, Leberprobleme, chronische Infektionen usw...Ich denke bei vielen Betroffenen kommen auch gleich mehrere Faktoren zusammen.

Ein Wert bei der alkalischen Phosphatase von knapp 40 dürfte jetzt sicherlich noch auf keinen schweren Mangel hinweisen, man muss auch berücksichtigen dass andere Faktoren diesen Wert auch beeinflussen können und ein anderer häufiger Mangel, nämlich Magnesiummangel auch eine niedrige Ap nach sich ziehen kann.

Ich überlege gerade ob ich nicht 10-15 mg Zink am Tag nehmen sollte, das dürfte rein theoretisch auch den Kupfer-, Eisen- und Kalziumstoffwechsel noch nicht beeinflussen, wenn ich mich nicht irre?
Schließlich kann ich ja nicht alles substiutieren was sich irgendwie beeinflussen könnte, ist manchmal echt ein Teufelskreis....

lg catlady

Mein Problemthread- Körper, Seele, Geist

de bear ist offline
Beiträge: 962
Seit: 16.06.13
Hallo catlady,

habe jetzt nachgelesen. Was ich noch bräuchte:
1) Wie sind die Nägel, wenn du von vorne - von den Fingerspitzen - drauf siehst? Sehr stark gebogen - gewölbt, eher flach?
2) Sind am Daumen stärkere Rillen als auf den anderen Fingern (da ist das neue Bild recht unscharf)?

Das einzige was ich konkret im Issberner-Haldane zu der (partiellen) roten Verfärbung der Nägel gefunden habe, ist: Nägel mit roten Rändern - Stauungen. Was dich jetzt vermutlich leider auch nicht weiterbringt, denn die Leberproblematik vermutest du ja ohnehin.

Nägel ganz rot gefärbt ist Blutfülle, aber das trifft ja bei dir nicht zu. Terry's Nails im engeren Sinn scheint Issberner-Haldane nicht zu kennen.

Schönen Tag!
LG de bear


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