Kind in Psychiatrie - Hilfe!!!

27.12.10 07:29 #1
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Kind in Psychiatrie - Hilfe!!!

ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.125
Seit: 06.09.04
Hallo,
villeicht würde ein PK - Therapeut Zugang finden. Hier ein Film, der zeigt, wie das in etwa ablaufen könnte.
video.google.com/videoplay?docid=590657255489829979#docid

Teil 1 (mit dem Pferd) wäre wohl erst einmal interessant.

LG
__________________
Niveau ist keine Hautcreme!

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chris1983 ist offline
Beiträge: 279
Seit: 09.09.08
Wurd denn schon abgeklaert ob er ADS ADHS hat

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Zahira ist offline
Beiträge: 886
Seit: 25.10.08
Körperlich scheint lt. Ärzte alles i.O. zu sein.

ich möchte dir raten das wenn du deinen sohn wieder zuhause hast( frag ihn doch mal wann er heim möchte)alles abklären zu lassen.

in der psychiatrie schaut man nicht wirklich nach körperlichen ursachen. mir zb sagte die schwester am tag der entlassung: ui bei einweisung hatten sie ja ne fette blasenentzündung..

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ringerarmin ist offline
Beiträge: 2
Seit: 12.11.08
Ich empfehle Dir folgendes: 1. Hol deinen Sohn aus der Psychiatrie raus und bring ihn zu einem Facharzt für Kinderheilkunde, der ohne Psychopharmaka arbeitet. Dort läßt Du ausführliche Untersuchungen machen auf Schwermetallbelastung a.g. von Amalgamplomben oder andere Gifte und lass alles in Ordnung bringen, was da in Ordnung zu bringen ist. Suizidideen können auch davon kommen, dass der Körper total vergiftet ist und anfängt "sterben" zu dramatisieren.
2. Sorg dafür dass er ein proteinreiches Frühstück zu sich nimmt. Quark mit Früchten, Haferflocken, Nüsse, Proteindrinks... Laß ihn täglich einen etwa 1 Stündigen Spaziergang machen oder Sport an der frischen Luft. Am besten kein Computer, kein TV oder so wenige wie möglich.
3. Schau, dass er zu seinen Freunden wieder Kontakt aufnimmt, zu Verwandten, laß ihn evtl. einige Briefe oder Postkarten schreiben.
4. Wenn die Chance besteht, lass ihn körperliche Arbeit machen. Zimmer, Wohnung putzen, streichen, etwas bauen oder reparieren lassen.... Je merh er zur Familie beiträgt, desto besser für ihn.
5. Besorge ihm eine gute Nachhilfe, die geduldig ist und schaut, in welcher Klasse er in Mathe noch durchgeblickt hat, besorge das Schulmaterial von dieser Klasse und kläre von da an alles auf, was er nicht geblickt hat. In irgendeiner Klasse muß er ausgestiegen sein und den Punkt gilt es zu finden. Kurz bevor es nicht mehr lief, hat er einige Sachen nicht mehr kapiert. WEnn das aufgeklärt wird und er von da an weiter arbeitet kann er die nachfolgenden Dine auch wieder verstehen und der Horror vor Mathe verschwindet so, wie er gekommen ist.
Viel Erfolg!

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anonym09 ist offline
Beiträge: 659
Seit: 18.04.09
Hallo Twixx,

nun auch noch meine Empfehlung :-)
Da Dein Sohn mit dem Druck, der auf ihn ausgeübt wird, nicht klar kommt, würde ich Dir empfehlen, ihn an einer Privatschule unterrichten zu lassen.
Dort sind die Klassen kleiner, die Lehrer gehen mehr auf die Kinder ein, Hausaufgaben werden nach dem Unterricht noch in der Schule gemacht.

Erkundige Dich beim Schulamt, was Du für Möglichkeiten in der Nähe hast und ob es Unterstützung gibt, sofern das deine finanziellen Möglichkeiten übersteigt.

Ihn wieder an seine alte Schule zu schicken, halte ich nicht für die beste Lösung, es gibt immer Mitschüler, die seinen Aufenthalt in der Psychiatrie gegen ihn verwenden und ihn hänseln.

Trotzdem wünsche ich Euch alles Gute und Deinem Sohn eine gute Zukunft!

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twixx66 ist offline
Themenstarter Beiträge: 72
Seit: 28.08.10
Hallo zusammen,

Eurere Anteilnahme wirft mich irgendwie um.
Es tut sehr gut zu wissen, dass da draußen Leute sitzen, welche mitfühlen und mitdenken!!! DANKE!

Ich habe einige Ratschläge schon befolgt, werde meinen Sohn, mit seinem Einverständnis noch gleich Anfang Januar aus der Psychiatrie herausholen.
Er findet die Therapeutin einfach blöd und will nicht mit ihr reden.
Das reicht mir als Argument. Die Klinik zeigt sich sehr empfindlich.

Ich baue gerade ein Netzwerk aus Psychiater und Therapeut auf. Eine neue Schule wird ebenfalls gesucht. Ich glaube nämlich auch, dank einiger eurerer Hinweise, dass i.d. alten Schule noch viel mehr passiert ist. Ich denke da auch an Mobbing durch Schüler inzwischen.

Mein Sohnemann wurde jetzt aktuell auch noch mal auf ADS gecheckt. Das hat er definitiv nicht.

Jetzt kurz vor Silvester wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Danke, dass Ihr alle an unserem Elend so teilnehmt und uns mit wichtigen Infos und Anregungen versorgt!

Herzlichst
twixx

Geändert von twixx66 (30.12.10 um 11:04 Uhr)

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Toll, dass Du das so sagst, Twixx, es ist ja fast unser "Job" hier!
Fast.


Wenn Du nämlich mal genauer hinschaust, wirst Du sehen, dass der eine oder die andere hier auch zu recht unüblichen Zeiten "unterwegs" ist, zum Teil im "Nachtdienst".
Das hat natürlich auch Gründe.
Wie bei mir auch.

Aber das ist ja hier im Moment nicht das Thema.


Für Dich und Deinen Sohn ein wirklich Gutes Neues Jahr!


Liebe herzliche Grüße!

Gerd
__________________
Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

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Viola01 ist offline
Beiträge: 246
Seit: 30.06.09
Hallo Twixx!

Ich denke du bist auf dem richtigen Weg.
Verlasse dich auf dein Gefühl.

Wenn die Klinik keine stichhaltigen Argumente vorweisen kann,
würde ich genau so handeln.
Wer redet schon gerne mit jemandem den er nicht mag über sehr persönliche Dinge?
Vielleicht hast du mit der neuen Therapeutin Glück,
dann kann sich so ein Knoten in wenigen Wochen auflösen.
Zwingen lässt sich so etwas nicht, da braucht man Geduld.

Dir und deiner Familie einen guten Start ins neue Jahr!
Drücke deinen Sohn von mir (falls er so etwas noch zulässt )!

Liebe Grüße
Viola

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Zahira ist offline
Beiträge: 886
Seit: 25.10.08
hallo twixx, mich würde interessieren wie es ihm mittlerweile geht

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twixx66 ist offline
Themenstarter Beiträge: 72
Seit: 28.08.10
Hallo Zahira,

bin erstaunt, dass Du nachfragst. Finde ich unglaublich gut!
Also: Ich habe so ziemlich alles gemacht, um ihn aus der Klinik zu holen. Dort war man höchst verärgert darüber und vor allem über mich. Am vorletzten Tag seines Aufenthaltes konnte oder wollte man uns noch immer keine Diagnose geben. Nach ein paar Wochen kam der Artzbrief mit der Diagnose: Verdacht auf ADS! Obwohl vorher dementiert und keine einzige Untersuchung stattgefunden hat. Aber auch Störung im Sozialverhalten mit depressiver Störung.
Wie auch immer, waren erst mal nur froh, dass er wieder zuhause war. Zunächst ging es den Umständen entsprechend gut. Nach ca. 2 Monaten kam ein erneuter Zusammenbruch - dieses Mal noch schlimmer. Sein Arzt empfahl dann sofort Citalopram. Darüber hatte ich mich natürlich auch schon schlau gemacht und finde es nach wie vor äußerst seltsam, dass man z.B. in England die Verabreichung von Psychopharmaka an Minderjährige untersagt hat und in Deutschland gaaaanz schnell ein Rezept dafür ausgestellt wird. Laut Studien erhöht sich nämlich die Suizidalität bei dieser Gruppe drastisch. Auf meine Bedenken ging der Arzt nicht ein, "da passiert schon nichts." Wie auch immer, ich zog dann weiter los auf der Suche nach Alternativen und fand zwei tolle Heilpraktiker. Er bekam ein Homöopathisches Mittel für Hormonstörungen und eines zur Stärkung der Nerven sowie Akkupunktur. Ja, und was will ich sagen: Nach wenigen Wochen ist der Junge wieder der alte! Unglaublich! Es geht ihm total gut - keinerlei Anzeichen irgendeiner Stimmungsschwankung oder gar Depression mehr. Ich bin darüber unglaublich glücklich, zur gleichen Zeit aber stinkesauer auf diese Klinik. Man hat sehr wohl einen Hormonstatus gemacht, aber nie genau Auskunft erteilen wollen. Ich erfuhr "nur", dass seine Schilddrüsenhormone ein wenig niedrig, aber im Normbereich seien und dass er einen ziemlichen Vitamin D Mangel habe - man könnte da schon substituieren. Ich fasse es nicht, allein ein derart niedriger Vitamin D Mangel kann soetwas ja auch schon auslösen und stört nachweislich alle Hormonsysteme. Alles Fakten! Versuche aktuell die Untersuchungsunterlagen zu bekommen, gar nicht einfach. Wird einfach ignoriert. Tja, ich kann nur allen sagen: Vorsicht vor den Mühlen der Psychiatrie! Leider! Akute Hilfe ja - Behandlung dort - äußerst bedenklich. Ja, natürlich hat er jetzt einen "Stempel" versicherungstechnisch. Eine Zusatzversicherung hat schon gekündigt. Sollte dies "lediglich" durch eine Hormonstörung soweit gekommen sein, die Klinik dies aber einfach mal ignoriert haben, sehe ich mich schon mit einem Anwalt...
Nichtsdestotrotz, meinem Kind geht es gut und darüber bin ich glücklich. Aber das Ganze hat sein Leben ganz schön umgekrempelt. Manches zum Besseren, anderes wurde komplizierter. Nach der Entlassung haben wir sofort eine Privatschule für ihn gesucht und auch gefunden. Ich könnte ein ganzes Buch an unglaublichen Vorkommnissen in und mit der Klinik schreiben. Fazit: Schlussendlich muss man sich selbst helfen!!!
Dank auch der tollen Tipps und vor allem Ermutigungen hier im Forum, konnten wir ganz viel bewegen! Das hat mich immer ermutigt, meiner Meinung Nachdruck zu verschaffen und dem was ich sehe richtig zu deuten. Einfach mir treu zu bleiben und nicht kleinlaut alle Schikanen einfach hinzunehmen. DANKE an EUCH ALLE für diese tolle Unterstützung!!!
Und an Dich ein besonders lieber Gruß!
Herzlichst
twixx66


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