Stärkung der emotionalen Intelligenz

08.12.10 06:49 #1
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Stärkung der emotionalen Intelligenz

mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10
...das klingt nach was Neuem....schön, wie Du diese neue "Sichtweise" bzw. dieses neue "Sein" erkannt und benennen kannst....

lieben Gruß, mondvogel
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"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

AW: Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Danke für dein Feedback, liebe Mondvogel.

Ja, es liest sich ermutigend. Heute hatte ich wieder ein Morgentief, aber da ist tatsächlich etwas anders geworden.
Es ist für mich auch wirklich sehr wichtig, für solche Erfahrungen Wörter zu finden. Das hilft mir beim Integrieren.

Ich wünsche dir eine gute Zeit, liebe Grüsse
fauna

AW: Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Heute habe ich eine weitere eindrückliche Erfahrung gemacht. - Mein Bruder hat mich angerufen.... - und mich aufs Heftigste beschimpft: "huere Schlampe" war noch ungefähr das freundlichste Wort.

Wir haben schon viele Jahre keinen Kontakt mehr. Es gibt viele Gründe dafür, dass ich mich so entschieden habe. - Trotzdem tut es mir immer wieder leid und ich bedaure es. - Vor zwei oder drei Tagen habe ich mich in einer Übung mit Klopfen (ähnlich wie EFT, MET) mit meinen diesbezüglichen Gefühlen beschäftigt. Heute dieser Raster...
Ich weiss nicht, was das bei ihm ausgelöst hat. Vor etwas über einem halben Jahr hat er per Mail gedroht und auch geschimpft. Er fühlt sich beim Erbe meiner Mutter hintergangen, was meine Schwestern und ich nicht so sehen. - Was soll's? - Es gab viel kleinere Auslöser: Ein Neffe von uns (Sohn meiner Schwester) war Pate bei einer seiner Töchter. Weil der Neffe bei der Taufe keine Krawatte trug, bekam er auch eine Schimpf- und Schmähtirade von der übelsten Sorte. - Solche Situationen treffen sein niedriges Selbstwertgefühl und er beginnt andere gezielt zu verletzen, verbal via Brief, Telefon, Mail. - Meiner Mutter hat er vor die Füsse gespuckt - im Dorf und ihr gedroht, er bringe sie in die Psychiatrie. Sie habe sein Leben verpfuscht.

Ok. wir sind alle vier Geschwister keine Kinder psychisch gesunder Eltern. Doch vermute ich, dass er an einer Persönlichkeitsstörung leidet. Es ist mir klar, dass das eine laienhafte Ferndiagnose ist.... - erst noch von der Schwester. Doch gibt es auch "objektive" Sachverhalte: Er wechselte bis etwa 40 Jahren seine Jobs fast so häufig wie andere Menschen die Zahnbürste. Überall wollte man ihm schlecht. Mittlerweile lebt er von der IV und dem Sozialamt (vermute ich ebenfalls). Einmal, als ich noch Kontakt hatte mit etwa 20 Jahren, wollte er mir einen Revolver schenken, vielleicht würde ich mich ja mal umbringen wollen. Er habe zwei gekauft, einen brauche er ev. um den Partner seiner Exfreundin zu erledigen. -
Es gäbe noch mehr solche Geschichten.

Was für mich die eindrückliche Erfahrung ist: Ich kann einigermassen gut im Körper bleiben, mich spüren - die Trauer, die das auslöst, einen solchen Anruf aus heiterem Himmel, völlig unvorbereitet zu bekommen. - Auch die Verletzung. - Aber ich kann auch auf - aus meiner Sicht - gesunde Distanz gehen und mich selber beruhigen, atmen und ruhig bleiben. - Das tut mir sehr gut.

Kampf und Flucht sind die zwei Reaktionen, die hier meistens bewusst oder unbewusst gewählt werden: Kampf durch eine Anzeige und den harten Weg, Flucht durch Angst, Wegbeamen der Gefühle mit Beruhigungsmitteln oder Alkohol etc.

Was ich üben möchte: präsent bleiben, souverän. Weder flüchten, noch tot stellen, noch kämpfen. - Mal sehen...

So lange das einmal im Jahr ist, kann ich damit umgehen. Aber ich habe keine Ahnung, wie sich das entwickeln wird, deshalb ist Präsenz, Souveränität, ein guter Zustand etc. sehr wichtig und mein klares Ziel. So kann ich flexibel reagieren...

Mal sehen...

Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Seit ich bewusst entspanne, Belastendes und Anspannung loslasse, mich auf meine Talente und Werte besinne, bewusst und gezielt (fokussiert auf meine Ziele) Stress abbaue, ist viel gegangen.

Neue Erfahrungen:
- Was ich alles für meine Familie und im Haushalt leiste, kann ich plötzlich ganz selbstverständlich anerkennen.
- Bei der Arbeit sehe ich viel mehr, was ich geleistet habe nicht mehr, was ich nicht erledigt habe und eigentlich "sollte".
- Entscheidungen kann ich besser stehen lassen, quäle mich nachher nicht mehr mit: "Hätte ich nicht.... sollen?"
- Von den Kids und Kolleg/innen fühle ich mich viel mehr respektiert und anerkannt.
- Vorbereitung für die Lektionen geht effezienter. Wo ich merke, dass ich mich überlaste, entscheide ich, dass da eine Veränderung kommt.
- Zu Hause bin ich viel spontaner und direkter. (Mein Sohn hat heute Mittag sich über meine Veränderungen gewundert... )
- In der Regel entscheide ich mich viel rascher, was ich mache und was nicht, wo mein Fokus ist und wo nicht.
- Ich fühle mich innerlich viel ruhiger.

Was ich mir wünsche:
- noch besseren und erholsameren Schlaf (obwohl auch der sich viel verbessert hat)
- noch mehr Sicherheit bei den Entscheidungen, was ich mache und was nicht
- noch mehr Bewusstsein, wer meine Verbündeten sind, Menschen, die mich ganz klar unterstützen. Auch Bewusstsein, wen ich mir als Verbündete ins Boot holen möchte
- genauere Vorstellungen, wie ich meine Freizeit verbringen möchte, was mich inspiriert und was mir Freude bereitet.

Mein Lebensthema, meine Lebensaufgabe habe ich noch nicht ganz gefunden. Aber es geht sicher darum, Menschen zu unterstützen, sich selber zu leben. - Am liebsten im Bereich "schwierige Kinder" und "Schule - Familie - Lernen".

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fauna ist offline
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Seit: 27.11.09
In den letzten Tagen bin ich emotional sehr gefordet. -

Ich fühle mich müde, hatte vorgestern Nacht starke Bauchschmerzen. Gestern bin ich von der Arbeit nach Hause gegangen. Es ging nicht. Ich fühlte mich richtig krank. Am Nachmittag habe ich dann geschlafen. Körper und Seele reagieren stark auf meine Schritte, die ich in den letzten Wochen gemacht habe.

Nicht verdrängen, nicht hineinflutschen. - Was brauche ich?

Beim näheren Hingucken gefällt mir mein Teilzeitjob. Ok. ich brauche noch zu viel Zeit zum Vor- und Nachbereiten. - Es ist sehr vieles auch nach einem halben Jahr noch neu. Und so rasch kann ich meine sehr hohen Ansprüche nicht runter schrauben...

Stelle ich mir Erfolg vor, Erfolg im Sinne von "Es ist mir grundsätzlich wohl bei der Arbeit und meine Arbeit hat eine gute Qualität." beginne ich stark zu reagieren: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Angst zu vertrauen.

Wahrscheinlich ist es Zeit zu gehen, loszulaufen und nicht mehr allzu viel nachzudenken, Erfahrungen zu machen. - Es fällt mir schwer, "mich atmen zu lassen". Es fällt mir auch schwer, all dem, was in mir los ist, nur zuzusehen und zu vertrauen, dass ich spontan wieder aufbauende Gedanken denke...

AW: Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Gerade eben ist es mir kurz gelungen: einfach meinem Atem zu folgen, ihn zu beobachten, ohne ihn verändern zu wollen. Plötzlich spürte ich Trauer und konnte sie annehmen, statt zu verzweifeln... - Tat sehr gut, ein sehr guter Moment!

Ich lasse ja einiges los. Da ist Trauer wirklich angemessen, auch wenn Freude über Erfolge ebenso angemessen ist.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich diese Verbundenheit und Nähe zu mir selber mit einem Fokus in der Aussenwelt zusammen bringen könnte.

Geändert von fauna (17.02.16 um 11:52 Uhr)

AW: Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Meine Auseinandersetzungen mit meinen Talenten, Werten, Zielen wurde vertiefter. Ich habe begonnen Widerstände im Inneren bezüglich meiner Ziele aufzulösen und ich komme in Orientierungslosigkeit, Selbstzweifel, schlechten Zustand - körperlich und seelisch.

Was soll das? - Das frage ich mich. Hunderten von Menschen habe ich so in die innere Stärke geführt, vor allem Kinder. - Und jetzt einmal mehr DAS BEI MIR SELBER. -

Ein Bericht von einer Bekannten hat mir gut getan. - Ein neuer Gedanke: Fauna, akzeptiere, dass du so reagierst! - Du kannst dein Muster nicht einfach ändern. Du weisst, dass das Kämpfen gegen die Muster ein aussichtsloser Kampf ist. - Geh MIT dem Muster. Anerkenne, dass du reagierst, wie du reagierst. Erforsche deine Reaktionen aus einem möglichst safen Zustand, der ist immer wieder möglich. - Erforsche auch deine Kopfschmerzen.

Mal sehen...

AW: Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Eben merke ich, wie sehr mir zwei Erfahrungen von zwei Frauen, die sie geteilt haben sehr geholfen haben. - Danke!

Weiter habe ich heute wieder an meinen Tagebüchern gearbeitet, an meinem Stärkentagebuch und an meinen "Besten Momenten".

Im Moment arbeite ich an meinem Talent "das Wesentliche zu erkennen". - Aus der Rückschau habe ich gemerkt, dass meine Entscheidungen, am Dienstag von der Arbeit nach Hause zu gehen, meine Hausärztin aufzusuchen und auch heute nicht zu arbeiten sehr gut waren und ich dabei meine Fähigkeit, "das Wesentliche zu erkennen" für mich selber genutzt habe. - Das tut mir sehr gut und löst in mir Ansätze einer neuen Perspektive aus: "Ich kann meine Talente auch für mich selber nutzen." - Dadurch nutze ich sie auch für das Wohl anderer, denn zuerst brauche ich einen guten inneren Zustand, bevor ich wieder arbeiten kann - oder mich für andere einsetzen.

In den besten Momenten habe ich Tränen bekommen, als ich mich an die Message im WhatsApp von der Freundin unseres Sohnes erinnerte, dass sie sich bei uns auch nach einem Jahr Zusammenleben noch wohl fühlt und ein zweites Zuhause gefunden hat.
Zuerst löste es auch Angst aus vor zu viel Nähe und Überforderung, aber dann hatte ich die Gnade, das Geschenk einfach anzunehmen und alle Gefühle des Berührtseins.

Diese Probleme beim Entspannen (Angst, Kopfschmerzen, alte Muster) und wenn ich mich an meine Werte und Talente erinnere, mich für meine Ziele entscheide, haben mich gezwungen, mir Zeit für mich und meine Selbstwahrnehmung zu nehmen, für ein paar Tage aufzuhören, mich zu zwingen.

Im Moment erlebe ich das als Geschenk, auch wenn es sich sehr nach "Rückfall in die Depression" anfühlt. - Wer weiss, vielleicht ist das, was ich so oft behauptet habe, tatsächlich wahr: Depression ist "Zeit für mich". - Sie zwingt mich dazu, mir Zeit für mich zu nehmen. - Erst, wenn ich mich wieder echt und ehrlich spüre, kann ich in einen stabilen, guten Zustand kommen. - Dann lerne ich auch mehr und mehr zu erkennen, wann ich aus dem guten Zustand, aus der "Mitte" raus komme und mir wieder Zeit nehmen, diesen Zustand wieder zu finden. - Noch klingt alles noch sehr theoretisch, aber ich spüre es auch zu einem schönen Teil.

Gestern ist mir auch die Erinnerung an schwierige Zeiten als Kind und Jugendliche, auch noch als junge Frau gekommen. Damals wurde ich regelmässig krank, wenn ich an meine emotionalen Grenzen kam. Ich fühlte mich schlecht und glaubte, dass es niemals wieder besser würde. - Regelmässig war ich erstaunt, dass das nicht stimmte, sondern dass ich nach einer Woche Kranksein wieder zur Schule oder zur Arbeit gehen konnte und dass es nachher ging... - Diese Erinnerung gab mir den Mut, meine Gefühle ehrlicher zu fühlen und anzusehen und ich spüre wirklich eine neue Perspektive, die sich ein wenig zeigt. - Noch braucht es etwas Zeit, bis ich sie ganz erleben kann.

AW: Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Seltsam - mein Tagebuch hier ist wie aus einer anderen Welt.

Ich habe mich intensiv mit meinem Stressmuster auseinandergesetzt und in den letzten Tagen und Wochen viel geleistet. Endlich konnte ich wieder Tränen fliessen lassen, die Gefühle von Überforderung und innerer Not spüren - vorbei ziehen lassen.

In der Arbeit habe ich ebenfalls viel geleistet: eine Präsentation von Projekten, wobei schon das Begleiten der Kids bei ihren Projekten eine riesige Arbeit war. Oft habe ich 6-8 Stunden Vorbereitungsarbeit für 2 Stunden Projektarbeit gehabt. - Die Ergebnisse lassen sich sehen und die Präsentationen waren Hammer. Alle sind über sich hinaus gewachsen. Mir fehlt aber eine Reaktion von Lehrer/innenkollegen und des Schulleiters... ich fühle mich in meinem Einsatz nicht gewürdigt und gesehen.

Dann habe ich auch ein kurzes Quali-Verfahren hinter mir und wieder Grosses geleistet: Das Verfahren ist ziemlich perfektionistisch, geht aber auch an mir und meiner Veranlagung und meinen Bedürfnissen vorbei. Da wird viel beobachtet und interpretiert. - Aber meine Beobachtungen, Intentionen etc. werden nicht wahrgenommen. Da wird von Wahrnehmung etc. gesprochen, aber nicht mitgekriegt, dass ich z.B. den Kids, die nicht zuhören konnten mal ermuntert habe, auf das Ticken der Uhr zu hören und so zuzuhören. - Es klappt hervorragend und wurde ganz ruhig. - Für mich das Beste: Vieles vom SL ging bei mir in einem Ohr rein und im anderen wieder raus. - Ich finde es herrlich "auf Durchzug" stellen zu können. - Eine Auseinandersetzung mit ihm wünsche ich nicht, denn ich glaube nicht, dass er sich überhaupt auf eine so differenzierte Auseinandersetzung einlassen könnte. Das tut mir sehr gut, denn es ist mir sehr klar geworden, warum ich so sehr überreizt bin:
Ich versuche meine Art und meine Wahrnehmungen, Intentionen etc. immer wieder dem Umfeld anzugleichen, kompatibel zu machen, das erhöht sie nochmals. - Das überfordert masslos. - ich kann auch einfach machen, was mir entspricht und darauf vertrauen, dass sich die anderen schon melden, wenn es sie stört. - DANN können wir uns auseinander setzen. Wenn ich vorher versuche "alles jedem/r recht zu machen" gehe ich drauf. - Das möchte ich nicht.

Heute morgen habe ich unterrichtsfrei, aber ich habe Energie zu arbeiten. Schönes Gefühl. Das Online-Programm schein sich mehr und mehr umzusetzen. Es wird ein Prozess versprochen, bei dem man mehr und mehr Leichtigkeit im Alltag erlebt. Ich habe zuerst erhofft, erwartet, dass ich damit nie mehr "schlimme Gefühle zu fühlen brauche". (Blinder Fleck, auf den ich immer wieder reingefallen bin und noch immer reinfalle: ich erhoffe mir, perfekt zu werden, so dass alle Probleme inexistent werden.)

Ich merke, dass tatsächlich etwas Leichtigkeit kommt, aber eben nicht so wie mehr oder weniger (un-)bewusst erwartet: Ich nehme die Meinungen anderer Menschen nicht mehr so ernst, auch ihre gewohnheitsmässigen emotionalen Reaktionen.
Gestern konnte ich mit einem sehr schwierigen Kind zusammen lachen und echten Spass erleben. Der Junge provozierte wie eh und jeh. - Ich reagierte mit einem herzlichen Lachen und meinte: "Wow, cool, 1 : 0 für dich! - Nach 5 : 0 gelang mir ganz spontan das 5 : 1. Da lachte er herzlich mit. -
Bisher durfte ich ihn nicht loben oder mit Smileys motivieren. Gestern fand er, es sei ok. und begann zum ersten Mal zu strahlen und so etwas wie Motivation zu zeigen. - Das ist für mich viel wichtiger als die seltsamen Gedanken des SL zu Dingen, die er gehört und gesehen hat. - Tut gut!

Ich fühle mich aber noch etwas verkatert, habe jetzt aber 6 Tage frei und nur wenig vorzubereiten.... - Mal sehen.

AW: Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Ich merke gerade, dass es mir gut tut, über meinen Prozess mit dem Online-Programm zu schreiben. Also mache ich es:

Meine Stressaulöserliste vom 21. Januar dieses Jahres:

- Elf Menschen
- Zwei Menschen, wenn sie hilflos sind
- schneebedeckte Strasse
- Zwei Mütter von Schüler/innen
- Manchmal eine Kollegin in der Schule
- zwei weitere Menschen, wenn sie sich spezifisch verhalten
- Kinder mit einem "frechen" Ton
- Menschen, die sich selber sehr leben und viel Selbstbewusstsein haben
- Sitzungstraktanden
- Mein Bruder
- Unvorhergesehenes, etwas klappt nicht wie geplant
- Schüler/innen mit Unlust und Provokationen
- Autoritäten
- Entscheidungen, Erkennen, was mir entspricht (vor allem, wenn andere das nicht mögen)
- Meine Ziele festlegen
- Vorbereiten für die Schule
- In Gruppen sein
- Ins Schulhaus gehen
- (von mir selber vorgestellte) Erwartungen anderer an mich
- eigener Anspruchslevel
- gesehen werden beim Arbeiten
- Angst vor zuviel Arbeit, vor Überlastung
- "Zuviel" (volles Programm)
- Reizüberflutung

(Die letzten beiden sind gleichzeitig Sressreaktionen)

Stressreaktionen:
- Alles wird Zuviel
- Reizüberflutung
- Selbst- und Fremdvorwürfe
- Leere im Gehirn
- Unspezifischer Ärger
- Unsicherheit, unklare Kommunikation, um den Brei herum reden, anderen nach dem Mund reden, wo ich eigentlich anderer Meinung bin und andere Bedürfnisse habe
- Selbstzweifel, Selbstruntermachen
- Schlafstörungen
- Fresslust
- Gedanken kreisen, Grübeln, zwangshaftes nach Lösungen Suchen

Viel hast sich seither markant verbessert:
- Schule generell von 7/8 auf 2/3, manchmal sogar 0/1
- All diese Menschen von 6/7 auf 0-2
- Unwohl unter Menschen 4/5 auf 0-2

etc.

Zur Zeit bin ich dabei meine Verhaltensmuster im Stress zu verändern. Es macht sehr viel Spass, wenn es gelingt im Alltag neu zu reagieren. Am schönsten ist es, wenn es ganz spontan abläuft. Dann stärkt sich mein Vertrauen in mein Unbewusstes, mit dem ich auf neue Art und Weise zusammenarbeite(n möchte). Wertschätzung meines inneren Teams ist mir sehr wichtig geworden!

Jeden Tag mache ich eine Sitzung mit mir selber mit dem Audio-Programm. Je nach Stressauslöser wähle ich das entsprechende aus. Heute ist Ärgermuster, Widerstandmuster anderer Menschen, wenn sie mit einem ganz berechtigten Anliegen von mir konfrontiert werden. - In diesen Situationen möchte ich gelassener und souverän aus innerer Ruhe heraus handeln.


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