Stärkung der emotionalen Intelligenz

08.12.10 06:49 #1
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AW: Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Ich habe mich von meinem Mann überzeugen lassen ins Kino zu gehen: A walk in the woods mit Robert Redford. Nachher haben wir in einer Kneipe was gegessen. - Es hat mir gut getan. Den Appalachian-Trail kenne ich von meinem letzten USA-Aufenthalt. Die Bilder waren super und die Story geladen von echtem Humor. Überhaupt keine Gewalt!

Es war ein schöner Abend. Nachher noch eine Runde Qwirkle gespielt, ich habe gewonnen! Nun lese ich den Krimi, der in Davos spielt fertig. Ich mag Krimis, die in einer Landschaft spielen, die ich kenne und die NICHT brutal sind, eher humorvoll...

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bestnews ist offline
Beiträge: 6.414
Seit: 21.05.11
Hallo Fauna, Müdigkeit und schlimme Stimmungen können auch durch unverträgliches Essen ausgelöst werden , das läuft häufig maskiert ab und die Ärzte kennen sich schlecht aus, erst recht mit der Histaminintoleranz. Frag mal Deine Ärzte nach der Hit. Du wist große Augen sehen.
Sehr häufig und nicht erkannt.
Habe mit diesen Dingen gut zu tun und bin durch Zufall drauf gestossen.
Bin seit 22 Jahren Dialysepatientin und seit gut 4 Jahrzehnten in ärztlicher Betreuung wegen der Nieren.
Was bei mir alles übersehen wurde von Kindheit an.....Vieles hat mir das Leben verhagelt und zwar auf der psychischen Ebene.

Alles Gute.
Claudia.

HIT > Einleitung

PS: Bin seit kurzem auf dem Yogapfad. Da gibt es Stunden in der Gruppe, die sind wahre Sternstunden. Ich bleibe dran.

Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Hallo Claudia

Ich weiss seit mehreren Jahren das ich eine Fructosemalabsorption und im grenzwertigen Bereich eine Histaminunverträglichkeit habe. Wie ich mich ernähren kann, übe ich laufend... - Mal geht es besser, mal weniger, mal ist der Darm in einem besseren, mal in einem schlechteren Zustand. Je nach dem halte ich die Diät strikter oder weniger strikte. - Sozusagen ein Fliessgleichgewicht.

Die Müdigkeit und die schlimmen Stimmungen sind dadurch allein nicht zu erklären. - Leider... - Ich war damals hoch erfreut und motiviert, als ich die Diagnosen bekam. - Ev. werde ich mich aber nochmals in der Paracelsus-Klinik anmelden. Dort wurden die Diagnosen gestellt und mir mit Nahrungsmittelergänzung sowie Diätanleitung geholfen. - Die Depressionen gingen auch so nicht weg. Es wurde mir deshalb auch Hyperimed verschrieben.

Histaminunverträglichkeit und Fructosemalabsorption sind ja auch in Zusammenhang mit Stressreaktionen (Dauerstress wie es Muster von Menschen aus dysfunktionalen Systemen oder mit hochsensiblen Systemen oder halt mit beiden zusammen öfters haben).

Trotzdem danke für deinen Hinweis.

Ich mache ja auch Yoga, werde mir aber drei Wochen nach der OP Zeit lassen, bevor ich meine Bauchmuskeln mit Yoga wieder stärke.

Liebe Grüsse
fauna

Geändert von fauna (22.11.15 um 16:54 Uhr)

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bestnews ist offline
Beiträge: 6.414
Seit: 21.05.11
Hier man eine Tabelle fauna, nur zur Sicherheit, häufig sind die Infos nur unvollständig.
Gluten und Milchprodukte müssen auch raus, auch wenn das hier nicht so steht.
Sie sind histaminfreisetzend nach Dr. Ledochowski.
Ich vertrage nicht mal glutenfreies , sauberes Brot. Vermutlich die Hefe...

Zöliakie und Glutensensivität abgeklärt, Milchprodukte mal über einige Wochen ausgelassen?
Sollte die Zöliakie nicht abgeklärt worden sein, das geht nicht unter Auslass.
Hat man ausgelassen, braucht man wieder monatelange Glutenlast, damit der Nachweis stattfinden kann.

Alles Gute.
Claudia.

Mir gehts heute wieder mies vermutlich wegen der Heidelbeeren und einem halben kleinen Apfel. Naja ich hätte es wissen sollen.

Hier die Tabelle, die bei mir super hilft bis eben auf die MP und das Gluten.
Butter geht.

http://www.mastzellaktivierung.info/...sch_mitKat.pdf

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Ich hab die Tabelle kurz angesehen. Sie entspricht in grossen Teilen meiner Erfahrung. Ehrlich geschrieben spüre ich haarscharf, was mir gut tut und was nicht. Ich glaube, ich habe das nicht schlecht im Griff.

Wenn ich von den Unverträglichkeiten her Probleme habe, spüre ich sofort, was es war.

Milch und Milchprodukte habe ich schon als Kind nicht gemocht und mich geweigert, sie zu essen.
Zur Zeit esse ich Joghurt, Quark und ab und zu Ricotta. Ich habe auch keine sehr starke Histaminose, sondern nur im Grenzbereich. Das gibt mir relativ viel Freiheit - immer so lange mein Darm fit ist und ich die Fructosemalabsorption beachte.

Geändert von fauna (22.11.15 um 20:10 Uhr)

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Morgen gehe ich einen halben Tag arbeiten. Eigentlich wäre ich noch krank geschrieben, aber es ist besser für mich so.
Ok. ich bin noch sehr müde und werde gleich ins Bett gehen. Am Nachmittag gehe ich nochmals zur Hausärztin. Heute bekam ich wieder Schmerzen in der Lebergegend als ich mich über einen Menschen auf dem Amt ärgerte... - Da habe ich den nächsten Schritt klar auf dem Serviertablett... - Hmm... nur sehe ich erst das Thema, noch nicht klar, was zu tun ist... - Entspannung? Loslassen von Körperspannung und emotionale und geistige Entspannung? Hört und fühlt sich gut an! - Wäre schön, wenn ich das so richtig gut lernen könnte!

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
"Irgendwie nur noch genervt und müde" - Oh, wie gut ich das kenne! In- und auswendig! Seit Jahren immer wieder und nochmals in immer wieder längeren Phasen.

Mittlerweile bin ich nicht nur genervt, sondern wütend, verärgert, manchmal zornig. - Nach einer Gallenblassen-OP vor 10 Tagen habe ich mich gestern einmal mehr genervt und geärgert. (Ja, ich mich...) - Und ich habe Schmerzen in der Lebergegend gespürt, wie ein Messerstich. - Das hat mich absolut aufgerüttelt. Sofort habe ich mich nochmals bei der wirklich obercoolen Ärztin angemeldet, welche stellvertretend für meinen Hausarzt die Nachkontrolle nach der OP gemacht hatte.

Heute bin ich arbeiten gegangen, den halben Tag. - Es hat Spass gemacht. Zwei Schüler habe ich sehr direkt und mit genervter Stimme auf ihr störendes Verhalten aufmerksam gemacht, sie waren wirklich frech. - Und es hat gut getan. Sie wurden ruhig und haben begonnen zu arbeiten. Am Mittag ging es mir gut. -
Da hatte ich ein Gespräch mit einem Kollegen - und DER NERVTE - GANZ GEWALTIG SOGAR! - Blitzartig wurde ich müde und meine Energie fiel zusammen. Das Ars..... - (sorry!)

Der Ärztin beschrieb ich nur meine Wut und meine schmerzhafte Körperreaktion darauf. Und ich bat sie um einen Tipp wie ich mit der Wut, die ich unterdrücke, die sich in Genervtsein und Müdigkeit ausdrückt umgehen soll. Wenn ich mich ärgere, verliere ich die Fähigkeit, mich zu konzentrieren und ich bekomme einen "Röhrenblick". Zweimal habe ich so, als ich wütend war beim Rückwärtsfahren mit dem Auto einen Blechschaden gemacht! Ich muss dringend etwas unternehmen. Sie hatte mir folgenden Tipp:

Wenn Sie sich wütend fühlen, setzen Sie sich möglichst bald auf einen Stuhl und sagen sie immer wieder: "Ich fühle Wut - und das ist gut so!" - Dieser Zusatzsatz liess bei mir sofort Wasser in die Augen steigen. - Und Sie meinte, ja, Sie reagieren ja schon, sehr gut! - So geben Sie Ihren Gefühlen Raum. Da sind sicher noch andere Gefühle darunter. Wiederholen Sie einfach die Übung mit diesen Gefühlen: "Ich fühle Trauer, Schmerz, Enttäuschung, Empörung, etc. - und das ist gut so."

Es könnte mir weiter helfen.

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Ich habe im Internet eine schöne Übung gefunden, die mir zur Zeit sehr hilft:

"Drei Minuten Urlaub von deinen Problemen"

1. Zuerst lege ich mich entspannt hin und lasse mir Erinnerung aus der Vergangenheit und Situationen, die ich in der Zukunft erwarte, die mich freu(t)en und die mir auch andere schöne Gefühle auslösen.

Eine Minute nehme ich mir Zeit, um mich an diese Vergangenheit oder Zukunft zu erinnern.

Mir ist das schwer gefallen, denn mein negatives Denken und meine negative Erwartungshaltung sowie mein Tilgen jeglicher guter Gefühle gaukelten mir vor, dass ich keine solche Situationen abrufen kann. Vom Verstand her weiss ich schon, dass es sie gibt.
Aber ich blieb einfach dran und war überrascht, was mich beglückt: z.B. die Aufmerksamkeit meines Mannes, Aufmerksam von den neuen Kolleg/innen, Fortschritte von Schüler/innen, ein kurzes Gespräch mit einer Freundin, die völlig selbstverständlich versteht, wenn ich sage: "Mir ist die Energie heute Mittag zusammengefallen."
Ich spüre auch einen Unterschied, ob ich mich echt einlasse und die Gefühle fühle (manchmal mit der Methode, die mir meine Ärztin empfohlen hat) - oder ob mich zu guten Gefühlen zwinge. - Der Unterschied ist riesig!
Mir sind auch grosse Schritte aufgefallen. Ok. es liegen fast 40 Jahre dazwischen.... - Aber früher sass ich im Kino oder an anderen Orten und schaute mich um, um bei anderen Menschen zu erkennen, welche Gefühle "man" jetzt fühlt (fühlen sollte) und ich versuchte sie zu haben....

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
2. Nach rund einer Minute kommt der zweite Schritt. Dann lasse ich mich ein in die Vorstellung, dass alle meine Probleme sich in Luft aufgelöst oder sonst wie gut gelöst haben und erforsche dann die Gefühle, die diese Vorstellung in mir auslöst.

Anfangs hatte ich die Tendenz ins Grübeln zu kommen und mir auszumalen wie es sein wird, was die Lösung sein könnte. Aber das habe ich mir verboten:"Stopp! Wie würde ich mir fühlen. Das andere hat jetzt mal 3 Minuten Urlaub! - Nachher darf es wieder kommen."
Ich fühle viel Dankbarkeit, Erleichterung. Immer wieder drücken Tränen der Erleichterung und Dankbarkeit... Als ich ein Fühlen des Zustandes geschehen liess, bei dem ich mein Potenzial entspannt und locker und mit Freude leben kann, erfüllte mich ein tiefes, ruhiges Glück! - Und jetzt, wenn ich das aufschreibe tiefe Dankbarkeit. - Es fühlt sich an, wie wenn tonnenweise Belastendes von mir fallen würde, die Tränen sind immer wieder zuvorderst. - Und sie dürfen sein!

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
3. Am Schluss übe ich echte Dankbarkeit mir selber gegenüber, für das, was ich mir in diese Übung selber zuliebe getan habe. - Und die Dankbarkeit ist echt überwältigend. - Es ist das, was ich mir schon lange verzweifelt ersehnt habe: Aufhören mit dieser absolut unangemessenen und mich selber tief verletzenden Selbstkritik und Selberfertigmacherei. Anstelle davon Erlauben, mich gut und kompetent und wertvoll und erfolgreich zu fühlen. -


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