Stärkung der emotionalen Intelligenz

08.12.10 06:49 #1
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Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Liebe Wildaster und liebe Hexe

Herzlichen Dank für eure Antworten. Ich werde euch antworten, sobald ich es kann!

Liebe Grüsse und einen wunderbaren Sonntagabend, fauna

Stärkung der emotionalen Intelligenz

Hexe ist offline
Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
Ich werde euch antworten, sobald ich es kann!
Liebe fauna,
wann immer Du magst, okay?
Kein "müssen" oder "sollen" ....

Liebe Grüße
hexe

Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Zitat von Hexe Beitrag anzeigen
Liebe fauna,
wann immer Du magst, okay?
Kein "müssen" oder "sollen" ....

Liebe Grüße
hexe
Alles klar! - Ich möchte, kann aber jetzt nicht!

Stärkung der emotionalen Intelligenz

Wildaster ist offline
Beiträge: 5.642
Seit: 18.03.12
Auch von mir liebe Grüße und dir auch einen schōnen Sonntagabend.

Herzlichst Wildaster
__________________
Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Hallo Wildaster
Herzlichen Dank für dein Mitgefühl. - Ja, durchgeschlafene Nächte... - das wäre schön. - Es geht sehr viel besser als während der vergangenen Wochen, aber Durchschlafen wäre wohl etwas ganz anderes...

Ja, der Beruf ist nicht ohne, doch er stimmt einfach nur noch zu 50% für mich. Das spüre ich. In dieser schwierigen Zeit, in der ich so müde war, weil ich trotz der Gefühle von Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, trotz Gedanken von Versagen und massivster Selbstkritik mich durch die Tage in meiner Arbeit durchschlagen musste, ist auch viel passiert in mir.
Gefühle einfach beobachten, auch Gedanken, die Vergangenheit ausatmen, die Zukunft (Schönheit, Liebe einatmen.) - Irgendwie hat es gefunzt... - Ich habe auch mit den Sätzen der Logosynthese® gearbeitet. Die sich selber verselbständigte kritische und runtermachende Stimme in mir wurde leiser. - Ein neues Gefühl. Das alte kommt immer wieder mal, klopft an ... und es geht, dass ich mich innerlich neu verhalte. - So strahle ich viel mehr persönliche Sicherheit aus - und bekomme auch andere Reaktionen von aussen.

Ja, ich hoffe, dass die Kinder mein Wohlwollen spüren. Es ist aber eine schwierige Klasse, die sehr viele Grenzen braucht.... -

Ja, wenn es drauf an kommt, komme ich zuerst. - Denn ich kann nur meinen Teil beitragen auf dieser Welt, wenn ich fit bin. Da bin ich mir auch sicher!

Eigentlich habe ich viel Freiheiten in meinem Job... nur er passt halt einfach nur zu 50% zu mir. - Mal sehen, was sich daraus entwickelt....

Das mit meiner Mutter ist so eine Sache... Auch hier setze ich Prioritäten...

Danke für Kraft und Zuversicht. - Wenn jemand drin steckt in der depressiven Mühle, kann nicht einfach positiv gedacht werden. Da geht es ans Eingemachte...

Ich wünsche dir eine gute Woche! fauna

Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Liebe Hexe
Zitat von Hexe Beitrag anzeigen
Mir sagte vor länger mal ein lieber Freund: es geht immer auch ums Wohlfühlen! Um das eigene Wohlbefinden.
Und ich bin dabei zu lernen, mir die Frage zu stellen: will ich das wirklich? Oder meine ich es zu sollen? Warum will ich das?
Ich kann es noch nicht, ich vergesse es oft , und dann weiss ich auch oft die ehrlichen Antworten auf diese Fragen gar nicht.
Ja, darum geht es wohl immer, wenn es einem Menschen nicht gut geht. Seit ein paar Tagen geht es mir wieder etwas besser. Es brauchte tatsächlich, dass ich mich voll auf die Herzgegend konzentrierte und mich fragte, was ich vom Herzen her möchte oder brauche. - Auch dann brauchte es noch Zeit und Raum. Denn da waren zuerst ein paar sehr unangenehme und schmerzhafte "Gefühlsschichten" da: Hilflosigkeit, Versagen etc. - Da wünschte ich mir vom Herzen her, auch damit einfach angenommen zu sein - und anerkannt. (Auch das nichts Weltbewegendes, sondern wahrscheinlich das tiefe Bedürfnis jedes Menschen, das so viele vor sich selber und anderen zu verstecken suchen. - Auf jeden Fall bei mir ist es so. - Es tut auch weh!)

Der Verstand kann dann schon einordnen, dass dieses Bedürfnis nicht aus der Gegenwart stammt. Denn in der Gegenwart geht es mir gut! - Eine schöne Partnerschaft, eine gute Wohnsituation und der Arbeitsplatz ist in Wirklichkeit auch ok. - Dass ich mich weiterentwickeln möchte, hat wenig mit der Arbeitsqualität im Hier und Jetzt zu tun, sondern mit dem (Herzens)-Wunsch, mich mehr zu leben.
Wo ich mich aber zurückgehalten habe, steckt oft ein alter Schmerz dahinter. Nichts Besonderes, aber eben halt vertraut und mit Kinderängsten "gefestigt"... -

Zitat von Hexe Beitrag anzeigen
Ich merke nur, vieles was ich meine zu wollen - will ich eigentlich gar nicht. Und ich lerne gerade, das dann nicht zu tun, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, ich bin egoistisch.
Ich bin es - ja. Und ich versuche, auch vor mir selbst dazu zu stehen. Ich will nun meine Wünsche und Bedürfnisse spüren und leben. Wenn ich das tue, wenn ich tief innen spüre, es ist für mich, es ist das was ich wirklich will - dann bin ich voller Kraft und Energie dafür. Und es ist Freude und (trotz aller Anstrengung) Leichtigkeit dabei.

Liebe Grüße
hexe
Ja, der Verstand ... Bei mir sind da einfach noch alte Programme (Überzeugungen) abgespeichert. Viele auch nur "vorbewusst". - Gewohnte Gefühle, die durch das beobachtende Ziehenlassen der Gedanken und Gefühle jetzt manchmal weiterziehen können. - Das ist schön - und gleichzeitig ändert sich eben dadurch auch etwas. -
Und dadurch ändere ich mich mit meinem spontanen Verhalten. Fauna ist manchmal nicht so pflegeleicht, auch nicht aggressiv wie in den jungen Erwachsenenjahren, sondern sie drückt sich oft freundlich-klar aus. - Das löst bei meinen ArbeitskollegInnen und anderen Menschen nicht immer angenehme Gefühle aus.... und "Klein-Fauna" bekommt doch wieder alte Ängste.
Ich sehe aber Fortschritte und bin geduldiger geworden.

Zum Glück schlafe ich auch etwas besser und halte unsichere Situationen besser aus. Täglich mache ich Akkupressur, wenn nötig auch Logosythese® oder EFT. Es geht mir wirklich besser, heute bin wieder sehr müde, habe aber unterrichtsfrei. So habe ich etwas Zeit für mich.
Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt....

... Seltsam... letzthin konnte ich mir vorstellen, dass ich mich auch bei der Arbeit anerkannt und wohl fühlen kann... Das wäre wirklich schön!

Allen einen wunderbaren Tag, fauna

Stärkung der emotionalen Intelligenz

Hexe ist offline
Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
Hallo ihr

Hallo liebe fauna,

es ist schön, dass es Dir wieder besser geht!
Das ist ein "sich selbst herausholen", meinem Empfinden nach. Und jedesmal wenn einem das gelungen ist, macht es einen sicherer und stärker.

(Auch das nichts Weltbewegendes
Mir fällt auf, dass Du das öfter dazu sagst. Weisst Du, das kenne ich sehr gut von mir. "Ach, das ist kaum der Rede wert" - oder: "eigentlich ist es ja nur ´ne Kleinigkeit". Aber das ist ein "Kleinmachen", finde ich. Bei mir empfinde ich es als "Abtun", und dahinter steht dann ein: "stell dich nicht so an, es ist nichts Weltbewegendes, jeder empfindet so, und wird damit fertig, warum dann du nicht....".

Ja - dieses "Nicht-Weltbewegende" mag nicht weltbewegend sein, aber es tut weh! Für mich ist es darum eben doch "weltbewegend", denn es bedeutet in meiner Welt Schmerz. Und den zu spüren, ist eben nicht einfach, und auch keine Kleinigkeit.
Ich denke auch, viele "haben" damit zu tun, und vielleicht ist es deshalb so beliebt, "das" als Kleinigkeit abzutun, nach hinten zu schieben. Weil es "vorne" eben weh tut. Dumm ist nur - hinten scheint es auch zu nagen. Und dann auch noch unbeeinflußbar, weil "man es doch vor sich selbst nicht zugeben kann, dass es da ist.

Fauna ist manchmal nicht so pflegeleicht, auch nicht aggressiv wie in den jungen Erwachsenenjahren, sondern sie drückt sich oft freundlich-klar aus. - Das löst bei meinen ArbeitskollegInnen und anderen Menschen nicht immer angenehme Gefühle aus
oh, das klingt wunderbar, finde ich!
Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass das bei anderen nicht nur gute Gefühle auslöst. Und ich meine genau zu wissen, was Du hiermit meinst:
und "Klein-Fauna" bekommt doch wieder alte Ängste.
"Sie", und nun meine ich "Klein-Petra" , denn nur von ihr kann ich reden, weil ich nur sie spüre - hat genau dann nämlich doch Angst, "wer ist sie schon", dass sie so groß und stark sein kann, kann sie das überhaupt, oder war es nur Zufall, ein Ausrutscher ..... und hält sie das aus, von anderen "abgelehnt" oder "gerügt und abgestraft" zu werden? Nicht nur einmal, sondern vielleicht immer und immer wieder mal? Ein wenig macht das "allein", so stark zu sein, vom Gefühl her. Und selbst verantwortlich, auch das kann manchmal ein bisschen "Angst" machen.
Und genau hier ist Wachstum so wichtig, finde ich. Weiter gehen, und sich selbst in dieser Sache wichtig nehmen. Seine Gefühle, und den eigenen Weg. Der, der sich gut anfühlt. Auch wenn das etwas anderes ist, als das, was man gerade hat oder tut, und auch, wenn es einem "doch eigentlich gut geht". Es ist dann eben nicht das, was man von Herzen leben möchte. Nicht "der Herzensweg". Und sich wagen, trauen! Ich glaube, wenn man sich den traut zu gehen, dann ist das einfach wundervoll und erfüllend. Auch wenn es Mühe macht, und manchmal ängstlich.
Ich versuche es gerade, und es ist manchmal wundervoll und erfüllend, aber ganz oft noch mühsam und beängstigend, für klein-Petra. Aber ich will sie mitnehmen, damit sie wachsen kann. Und ich versuche sie dabei ernst zu nehmen, aber mir auch zu zeigen - ich bin heute nicht mehr klein-Petra, auch wenn ich mich oft so fühle. Ich entscheide, was ich für mich will und was ich mir wert bin. Ich will mir wert sein, mir Freude zu schenken, immer und immer wieder. Es soll nicht nur Mühe sein - ich will mir Wachstum mit Freude, Leichtigkeit und Unbeschwertheit gönnen, immer wieder, jetzt schon. Nicht erst am Ende als "Fernziel".
Das klingt so einfach, und selbstverständlich, ist es aber für mich gar nicht. Es ist eine meiner schwersten Übungen.
Und ich will "meinen Herzensweg" fühlen, spüren, erkennen und dann gehen.

Ich rede hier natürlich immer nur von mir - ich kann nur von dem schreiben was ich empfinde; vielleicht findest Du etwas darin, dass Du auch für Dich so siehst.

Liebe Grüße
Petra

Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Liebe Hexe

Herzlichen Dank für deinen Beitrag. Er hat mich sehr berührt.

Leider bin ich wieder schlechter drauf und finde kaum Energie zu antworten. Das werde ich aber nachholen, sobald es geht.

Liebe Grüsse und einen wunderbaren Tag, fauna

Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
In der Zwischenzeit ist viel passiert.

Aus der Rückschau sehe ich, dass ich eine ziemlich schwere depressive Episode durchlebte. Ich habe sogar ernsthaft ans Einnehmen von Antidepressiva gedacht, d.h. ich habe sie mir beim Arzt geholt, dann aber gemerkt, dass das für mich nicht stimmt und habe mich weiter meinen Gefühlen gestellt und stehe jetzt an einem anderen Ort.

Kein "Friede, Freude, Eierkuchen", - es ist noch immer herausfordernd, aber völlig anders.

In der Zwischenzeit ist auch mein Schwiegervater verstorben. Das war gestern. Ich möchte diese Erfahrung des Präsentseins während des Sterbeprozesses nicht missen. Es ist eine der wunderbarsten Erfahrungen, die ich in meinem Leben hatte. Ich spüre noch jetzt diese umfassende Liebe. Die Liebe des Schwiegervaters zum Leben. Die Liebe, die sein Sterben in dieser Art zuliess. Die Liebe, die ich ihm gegenüber in diesen Tagen vor seinem Tod spürte. Berührtsein, Würde, Nähe. - Eine Freundin konnte das, was ich erlebte in Worte fassen: Sterben ist etwas sehr Intimes.

Ich bin sehr gespannt, wie es bei mir selber weiter geht. Mein Schwiegervater ist mir ein grosses Vorbild im Leben und im Sterben.

Stärkung der emotionalen Intelligenz

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Zitat von fauna Beitrag anzeigen
In der Zwischenzeit ist auch mein Schwiegervater verstorben. Das war gestern. Ich möchte diese Erfahrung des Präsentseins während des Sterbeprozesses nicht missen. Es ist eine der wunderbarsten Erfahrungen, die ich in meinem Leben hatte. Ich spüre noch jetzt diese umfassende Liebe. Die Liebe des Schwiegervaters zum Leben. Die Liebe, die sein Sterben in dieser Art zuliess. Die Liebe, die ich ihm gegenüber in diesen Tagen vor seinem Tod spürte. Berührtsein, Würde, Nähe. - Eine Freundin konnte das, was ich erlebte in Worte fassen: Sterben ist etwas sehr Intimes.

Ich bin sehr gespannt, wie es bei mir selber weiter geht. Mein Schwiegervater ist mir ein grosses Vorbild im Leben und im Sterben.
Liebe fauna
Schön dass Du Dich gemeldet hast und uns das mitteilst.
Du hast etwas sehr sehr intimes erleben dürfen, es ist ein wundervolles Geschenk das Dir Dein Schwiegervater gab indem Du dabei sein durftest als er "über die Regenbogenbrücke" ging.
Sei umarmt in Liebe
HERZENSGRUESSE
KARDE
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