Stärkung der emotionalen Intelligenz

08.12.10 06:49 #1
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AW: Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
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Seit: 27.11.09
Ich habe eben das zweite Video angesehen:

Trauma-Online-2

Einmal mehr bin ich berührt: Genau solche Übungen bringe ich den Kids mit Lernschwierigkeiten in der Schule bei. Nicht alles sind schwer traumatisiert, aber einige. Und auch die mit "kleineren Verletzungen" sind blockiert, wenn sie sich nicht mehr orientieren können.

Selber werde ich das üben, üben, üben..., auch wenn es schon lange mein klares Ziel ist, zu üben im Hier und Jetzt zu sein. Nicht von ungefähr bin ich auf diese Seite aufmerksam geworden, es hat mit meiner Orientierung zu tun und ich werde weiter lernen, denn das gibt mir ein Gefühl von Erfüllung und Zufriedenheit mit mir SELBST.

AW: Stärkung der emotionalen Intelligenz

Karde ist offline
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Liebe Fauna
herzlichen Dank für deine Einträge, sie spiegeln vieles, was auch ich gerade durchmache. Vor allem, lerne ich anzunehmen wenn Mitmenschen mir von Herzen etwas schenken oder mich für etwas loben.. phu, das konnte ich so lange nicht. Auch wage ich mich immer mehr auf Menschen zuzugehen, so wie ich gerade im Jetzt bin...
Wünsche Dir und allen anderen, alles Liebe und viel Kraft für jeden weiteren Schritt - hin zu sich selbst----------------hin zu einem Leben, wo sich die Seele entfalten darf
Herzensgrüsse
Béatrice
__________________
Alles was ich anschaue --- schaut zurück

Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Liebe Béatrice

Auch dir ganz herzlichen Dank für deine Antwort.

Mir geht grad durch den Kopf, dass wir alle schon in einem Leben sind, wo sich die Seele entfalten darf. Schliesslich sind ja Schritte möglich. Wenn wir Schritte machen, entfaltet sich die Seele.

Aus meiner Sicht ist es wichtig, das schon jetzt so zu (er)leben. Denn wenn ich immer auf dieses Leben warte, in dem sich meine Seele entfalten kann, gehe ich wohl an ihm vorbei. - Das Leben findet genau JETZT statt. - Ob es mir gefällt oder nicht und Entfaltung ist eigentlich immer möglich.

Wie auch immer das für dich ist, ich wünsche dir auch viel Liebe und Mut, auch Kraft und Energie, deine Weg mit immer mehr Freude und Zufriedenheit zu gehen. (Hmm... ich weiss eigentlich gar nicht, wie freudig und zufrieden du dich erlebst... - Magst du berichten?

Liebe Grüsse
Fauna

AW: Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Heute bin ich müde. Ich habe das Gefühl, zu wenig Zeit für mich und vor alem für meine Bedürfnisse zu haben. Heute fühle ich mich aber auch mir selber fremd, denn ich habe keine Ahnung, was tatsächlich meine Bedürfnisse sind.

Die aktuelle Zeit erlebe ich als insgesamt anstrengend, obwohl die Zeit meistens gefüllt ist mit Zusammensein mit Menschen, die ich mag. Trotzdem spüre ich auch eine gewissen Unzufriedenheit, denn mir fehlen stabile Freundschaften. Und nochmals trotzdem erlebe ich oft mit Menschen stimmige Momente und Momente von bereichernder Nähe, mit Menschen von denen ich das nicht erwartet hätte.

Dann erlebe ich wieder Zuneigung von meinen Kindern, Zeichen von Vertrauen und grossem Respekt. Dann erlebe ich das auch mit meinem Mann. - Und trotzdem (nochmals trotzdem ) erlebe ich eine Sehnsucht nach Freundschaft, nach Sicherheit, was ich möchte und wohin es mich zieht.

Ja, und dann erlebe ich wieder Moment, in denen ich spüre: NEIN! - Genau jetzt lebe ich! Genau jetzt fühle ich mich so und das ist ok., auch wenn ich an mir zweifle, sehnsüchtig bin, traurig, müde, unsicher. Und DANN spüre ich: Ja, DAS ist mein Leben - jetzt! - Und ich bin genau richtig! - UND DANN taucht die NEUGIER auf, auf das, was kommen wird, auch Vertrauen, dass das auch genau richtig sein wird.

In DIESEN Momenten fühle ich mich "GOTT" nahe und verbunden. - Sehr seltsam, sehr neu und auch unbekannt schön. - Denn bis jetzt war der Gott aus meiner Kindheit "unfähig", "unfair", "strafend", sogar "launisch"?, auf jeden Fall musste ich Angst vor ihm haben und ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht "brav", nicht "perfekt" etc. war.... - Und ich machte mich rasch selber fertig, bevor dies Gott tat. - Aber eben, es war "Gott" aus meiner Kindheit. Mittlerweile habe ich eine innere Erfahrung gemacht, dass ich "GOTT" von meinen Eltern unterscheiden kann: Sie sind/waren zwar alle mächtig, aber GOTT ist eigentlich die Liebe, welche das All und alles "zusammen hält" und gleichzeitig die "Vielfalt" liebt, bedingungslose Liebe, deren Teil ich bin. - Also bin ich genau richtig. - Das fühlt sich neu an, aber auch als wahr.
Ich vermute, dass ich das erlebe, weil ich so oft meinen Atem einfach beobachte, ohne ihn verändern zu wollen. - Den Impuls einzuatmen und auszuatmen einfach nur wahrzunehmen und zu erleben, entspannt mich regelmässig. Auch die Gedanken und Gefühle beginne ich fühlend zu beobachten resp. denkend zu beobachten. - Das bringt mir Momente der Gelassenheit, in denen ich früher mit Stress und Druck, mit selber Runtermachen und Angst reagiert habe. - Diese neue Gelassenheit zu beobachten, was immer auch passiert, tut mir sehr gut. Das Vertrauen wächst und die Angst wird kleiner. - Die Angst vor dem Leben meine ich.

Heute habe ich ein paar Fragen gelesen:
• Was denkst du über dich selbst?
• Hältst du dich selbst für symphatisch? wenn ja, warum?
• Hältst du dich selbst für unsympathisch? wenn ja, warum?
• Was magst du an dir?
• Was magst du an deinem Körper?
Und ich habe spontan gemerkt, dass da Selbstannahme und Selbstanerkennung in mir ist. - Es fühlt sich sehr schön an, sich selber zu mögen, - unglaublich schön sogar. - Wie gerne würde ich dieses schöne Gefühl teilen mit Menschen, die es auch brauchen würden. Ich bin sogar sicher, dass es dann mehr würde! - Alles Wichtige wird mehr, wenn man/frau es teilt!

Geändert von fauna (14.09.16 um 21:55 Uhr)

Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Heute Morgen habe ich mir diese Fragen nochmals gestellt:

• Was denkst du über dich selbst?
• Hältst du dich selbst für symphatisch? wenn ja, warum?
• Hältst du dich selbst für unsympathisch? wenn ja, warum?
• Was magst du an dir?
• Was magst du an deinem Körper?
Die ersten drei Fragen konnte ich schnell und klar beantworten. Vielleicht konnte ich ein klitzekleines Bisschen zu wenig Pause fürs Integrieren machen nach den jeweiligen Antworten.
Da ich bei der vierten Frage stocke, kann ich mir ja nochmals kurz Zeit für die ersten drei nehmen und die Pause nach der Antwort bewusst einsetzen...

Mir selber das zu geben, wozu meine Eltern ganz einfach nicht fähig waren, weil sie es selber zu wenig oder nicht bekommen haben, löst Schmerz und Trauer, aber auch Sicherheit und Nähe zu mir selbst aus. Es sind das heute:
- Zuwendung
- Anerkennung
- Respekt
- Achtung vor dem, was ich leiste, auch wenn es nicht spektakulär erscheint
- Erlaubnis, zu sein, wie ich mich erlebe/wahr nehme, zu fühlen, was ich fühle, zu denken, was ich denke
- Erbarmen und damit Annahme dessen, wie ich mich fühle.

Jetzt bin ich bereit, mich der 4. Frage zu öffnen:
Was magst du an dir?
Ein schönes Gefühl, mich dieser Frage echt stellen zu können, weil nicht wie früher sofort Ablehnung und Selbstabwertung hoch kommt. Da ist noch kein konkreter Gedanke und kein konkretes Gefühl etc. dazu. Aber nur schon das Wissen, da gibt es Dinge, die mag ich an mir. Sie kommen mir nur (noch) nicht in den Sinn, tut sehr gut.

Mit dem Verstand würde ich einige "Stärken" oder "gute Seiten" an mir finden, doch möchte ich es fühlen körperlich und emotional. Da kommt mir die Idee doch mal mit dem Verstand zu beginnen und dann den Körperempfindungen und Gefühlen nachzugehen. - Mal sehen...

Was auf diesem Weg hochkommt, braucht sehr viel Respekt, auch Raum und Zeit, um es wahrzunehmen. (um es wahr zu nehmen?)

Ich habe eine einzige Stärke genommen und bin damit durch diesen Prozess gegangen. Es könnte sein, dass genau diese Stärke sehr missbraucht, aber nicht wirklich gesehen wurde als ich noch sehr klein war. Vielleicht habe ich sie deshalb nicht anerkennen können - emotional und abgewertet. Diese Seite oder überhaupt ich selber braucht jetzt viel Anerkennung und Wertschätzung, die Gefühle brauchen Raum und Zeit. Nicht weglaufen, flüchten vor diesen Gefühlen und auf diese Art mich selber im Stich lassen! Nein! - Da bleiben, spüren, lebendig sein, lebendig werden!

Dieser Seite in mir fehlt das Vertrauen in mich, weil ich sie lange, lange Zeit nicht gesehen habe... ok. - Sie ist auch wütend, verletzt, traurig, müde. Meine Gefühle der vergangenen Tage und Woche, sogar Monate bekommen Sinn und ich beginne sie zu verstehen. - Das ist gut!

Die letzte Frage löst nicht mehr so viel aus. Ich erkenne aber, dass ich Aspekte meines Körpers ablehne, andere mag. Dem möchte ich jetzt nicht weiter nach gehen. - Es genügt für den Moment.

Allen wünsche ich einen wunderbaren Tag
Fauna

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fauna ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Heute war ein fürchterlicher Tag, zumindest bis gegen Abend.

Irgend etwas liess mich vergangene Nacht schlecht schlafen. Das führte dazu, dass ich auch noch einen Streit mit meinem Mann bekam. Das vergrösserte meine Überreizung. Sch.... nur ganz wenig geschlafen.

Dann waren natürlich die Kids, mit denen ich arbeitete schwierig. - Selber bin ich ja nicht so flexibel, wenn ich in diesem Zustand bin. Es gab auch bei der Arbeit Konflikte - Viele Fehler passierten und ich bin nicht kreativ. - Ich hatte vieles zu tun, vieles dass grosse Konzentration brauchte ... und damit viel Energie.

Dann bin ich vergeblich in die Mediathek im Nachbardorf gefahren, weil ich das betreffende Buch zu Hause gelassen hatte. Es passierten viele kleine, nervige Dinge.

Aber was mich wirklich überraschte: Irgendwann kamen plötzlich andere Gedanken in mir hoch. Ich konnte akzeptieren, dass der Tag halt jetzt so gelaufen war, wie er eben gelaufen war. Die meisten Tage sind besser. Ganz selten habe ich eine so schlechte Nacht. - Es ist, wie es ist und ich brauche überhaupt NICHTS ZU ÄNDERN. Auch wenn mal ein Tag schlecht läuft und auch die Nacht, weil ich vor lauter Überreizung nicht schlafen kann und auch am Morgen in einem schlechten Zustand bin, darf ich geniessen, was ich erreicht habe. Ich brauche wegen eines solchen Tages nicht zu tun. - Ich kann es abhaken.

Am Abend war ich dann in einem obercoolen Konzert und es waren die besten Stunden vom Tag. Ich wurde inspiriert. Es war super!

Nein, es gab noch einen anderen wunderbaren Moment heute: In der Pause konnte ich mit einer kurzen EFT-Intervention einem kleinen Kind helfen, seine Angst vor dem Reiten abzubauen, nach dem es einen Reitunfall hatte.

Geändert von fauna (16.09.16 um 23:05 Uhr)

Stärkung der emotionalen Intelligenz

fauna ist offline
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Seit: 27.11.09
Der Umgang mit meinen Gefühlen gelingt mir zwar besser, doch werde ich immer noch (zu) oft von Gefühlen belagert, die ich gern "schnell weg" hätte. - Schliesslich habe ich das Unterdrücken oder völlige Ausleben von Gefühlen als Kind gut gelernt. *seufz* - Nicht nur das auch die Manipulation mit Gefühlen war gang und gäbe: "Wir mögen uns doch! Möchtest du, dass ich traurig werde?" etc. (*kotz*) - Die Gefühlsmanipulation war mir so zu wider, dass ich sehr, sehr achtsam war, als die Kids zu uns kamen. - Wahrscheinlich bin ich trotzdem öfters in diese Falle getappt.
Auch das Ausleben - sprich verbal rastern, wenn man wütend ist - wollte ich definitiv nicht. Das hat mir mein Vater zu sehr vorgelebt. Damit hatte ich ziemlich zu kämpfen, aber irgendwann habe ich mehr oder weniger gut gelernt, einfach zu warten, wenn ich wütend und aggressiv bin. Dass ich andere verbal verletzen möchte, entdecke ich nur noch ziemlich selten in mir. - Gott sei Dank!

Aber das Unterdrücken der Gefühle, das ist die grösste Herausforderung für mich. Es gelingt mir zwar wirklich schon um einiges besser, meine Gefühle wahrzunehmen, zu anerkennen, ihnen Raum zu geben (das ist noch öfters schwierig), sie mir zu erlauben (auch das nicht immer einfach), sie zu respektieren (fordert noch öfters), ihnen Zuwendung zu geben (ächz, ist auch nicht ganz leicht) etc. , aber da ist noch viel Luft nach oben da.

Heute habe ich deshalb mal bei Google "Gefühle unterdrücken" eingegeben. Und sie da, es wurde mir vorgeschlagen "Gefühle unterdrücken lernen" angeboten. Ich war dann sehr überrascht, dass ich dann dort genau das fand, was ich schon lange am Üben bin: einen konstruktiven Umgang mit meinen Gefühlen, sie weder zu unterdrücken, noch blind auszuleben.

Hier der Link: Die eigenen Gefühle kontrollieren – wikiHow

Die Vorschläge entsprechen mir, einiges kann ich, anderes werde ich versuchen. Es ist vielleicht etwas viel.

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fauna ist offline
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Seit: 27.11.09
Neuer Versuch:

• Was denkst du über dich selbst?
• Hältst du dich selbst für symphatisch? wenn ja, warum?
• Hältst du dich selbst für unsympathisch? wenn ja, warum?
• Was magst du an dir?
• Was magst du an deinem Körper?

Was denke ich über mich selber?
Im Moment empfinde ich mehr, als dass ich denke: Müdigkeit, leichte Ratlosigkeit. Aber Kneifen, nein, das lasse ich nicht zu.
Hmm.... tatsächlich bin ich im Moment einfach müde und auch neugierig, wie ich mich weiter entwickle.

Halte ich mich für sympathisch? - oder für unsympathisch - warum?
Gewisse Seiten von mir finde ich nicht unbedingt sympathisch: meine Unsicherheit - hmm, nein! Wieso ist die unsympathisch? Unsicherheit ist auch sympathisch, aber ich erlebe sie eher als unangenehm. Nein, wirklich unsympathisch bin ich mir nicht.
Sympathisch? - Teilweise sicher. Z. B. mag ich meine Offenheit an mir, auch mein ehrliches und aufrichtiges Bemühen, jeden Menschen zu respektieren - und zwar genauso so, wie er/sie ist. Ich mag meine Verbindlichkeit, meine vielen Ideen, meine Fähigkeit, kreative Lösungen zu finden und die Selbstverständlichkeit, dass alle ihre Bedürfnisse erfüllt gekriegt haben sollen. Ich mag meine Lebendigkeit, meine Fähigkeit, auch allein zu sein, ohne mich einsam zu fühlen, meine Energie mag ich und auch dieses Gefühl von Liebe, das mich oft durchfliesst. Ich mag an mir, dass ich nicht so schnell aufgebe, dass ich Spass habe anderen Menschen zu Selbstvertrauen zu führen, ich mag meinen Mut - z.B. dass ich diese Übungen mache und mich getraue, mich selber als sympathisch zu erleben - auch mit meinen Schwächen, die ich auch zugeben kann - die meisten auf jeden Fall.

Was mag ich an mir?
Vieles habe ich schon notiert. Aber ich mag auch, dass ich gerne mit mir und anderen Menschen draussen bin in der Natur.

Was mag ich an meinem Körper?
Ich mag meine Augen und wenn ich mir selber im Spiegel in die Augen sehe. Schön ist auch, wenn ich mir dann spontan zulächle. An meinem Körper mag ich auch, die Fähigkeit, mich zu bewegen und die Natur zu geniessen - auch ein feines Essen, ein Glas Wein oder eine Tasse Tee. Ich mag meine Haut, wenn der Wind über sie streicht oder wenn mich jemand berührt (natürlich angenehm berührt). Eigentlich gefällt mir manchmal mein Gesicht, manche Mimik gefällt mir auch nicht.
Ich mag auch meine Hände, weil sie so viel können: Tastatur schreiben am PC, kochen, stricken, backen, Autofahren, meine Haut eincremen und und

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fauna ist offline
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Seit: 27.11.09
Schlecht geschlafen, aber nicht so schlecht wie vergangenen Donnerstag.

Wenn ich hingucke, gibt es keinen äusseren Auslöser für diesen schlechten Zustand, in dem ich mich befinde. Es geht mir wirklich nicht gut.

Wenn es mir so geht - ohne äusseren konkreten Anlass - kann es nur etwas mit meiner inneren Entwicklung zu tun haben. Wenn ich es so ansehe, fühlt es sich auch als wahr an. - So weit mal ok.

In der Regel ist es dann ein unterdrücktes Gefühl, das ich mir nicht erlaube zu fühlen, weil ich Angst davor habe. Im Moment fühlt es sich an wie "Angst, nicht geliebt zu werden". Denke ich daran, kommen Panik, Übelkeit, eigentlich einfach nur grosse Angst hoch. - So weit auch mal ok.

Fühlen kann ich die Angst noch nicht, davor habe ich Angst. - Auch das: "mal ok."

Es scheint mir jetzt nichts anderes sinnvoll zu sein als dieser "Angst vor dem Gefühl" mal das Herz zu öffnen und den Homöopathen anzurufen, ob er mir die Globuli, welche ich vor 5 Wochen bekam nochmals gibt.

Tränen kommen hoch, wenn ich das schreibe. - Ich atme aber spontan in den Bauch durch und spüre den Stuhl, auf dem ich sitze. - Das gibt mir eine gewisse Sicherheit und auch wieder Vertrauen, dass ich auf einem guten Weg bin, auch wenn es gerade besch... ist - (vielleicht ist es auch eine Schlüsselstelle oder zumindest etwas schwierigere Stelle unterwegs zum Gipfel)

Mal sehen. - Jetzt wird geduscht, in einer halben Stunde muss ich bei der Arbeit sein!

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fauna ist offline
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Seit: 27.11.09
Im Moment erlebe ich gerade sehr viel Angst.

Der Tag war voll und ich habe viel erreicht bei meiner Arbeit. Das schreibe ich sogar mit gutem Gewissen. - Noch vor zwei Monaten hätte ich mich wahrscheinlich fertig gemacht und nur noch das "negative Haar in der Suppe" gesehen. - Ich freue mich wirklich sehr darüber, dass das nicht mehr so ist.

Trotzdem spüre ich Angst und einen sehr hohen Energielevel. - Bis jetzt habe ich diese Angst mit Perfektionismus kontrollieren wollen. Detailgenau arbeiten und noch lange weiter, wo andere aufhören. Dabei versuchte ich immer zu hetzen, um möglichst rasch fertig zu werden. Plagte mich dann, weil ich noch dies, dann noch das und nochmals dies und nochmals jenes etc. erledigen musste. Fertig wurde ich nie wirklich - und meine freie Zeit konnte ich fast nicht geniessen. - TV, Internet etc.

Heute konnte ich in Ruhe arbeiten, hatte auch Freude an dem, was ich tat. Und ich erlaubte mir auch mal ein wenig zu hetzen, damit ich fertig werde. Aber ich machte mich deswegen nicht fertig.

Ja, erreicht habe ich viel. Aber alle Arbeiten auf morgen sind nicht erledigt. Eine Sitzung am Abend habe ich noch nicht vorbereitet. Aber ich habe morgen Nachmittag noch viel Zeit. - Trotzdem stresse ich mich noch ein wenig mit dem alten Muster. Aber ich werde es aushalten und mich nicht ins Boxhorn jagen lassen. Schliesslich wird auch an dieser Sitzung nicht so heiss gegessen, wie gekocht wird.

Den Homöopathen habe ich angerufen. Noch heute hat er das Mittel auf die Post gebracht.

Im Moment kann ich nichts anderes tun, als meiner Angst mein Herz zu öffnen. - Ich habe Angst, weil ich nicht mehr versuche zu kontrollieren. Das ist neu und ungewohnt. Ok. - Ich brauche die Angst nicht wegzudrängen, sie bringt mich sicher nicht um!

Drückt mir die Daumen, dass ich nachts Ruhe finde und schlafen kann.


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