Erste Erfolge Stärke und Zufriedenheit durch Mentalreform

29.03.09 16:29 #1
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Erste Erfolge Stärke und Zufriedenheit durch Mentalreform
Weiblich KimS
Hi Jascha,

Ich denke ähnlich wie Hexe, ist ja gar nicht so ungewöhnlich. Hey, aber Du hast da was unternommen, zwar ist das konkrete Ergebnis nicht was Du als Ziel gesetzt hattest, aber... ich finde is super dass Du einfach mal gefragt hast, und eigentlich so wie Du in dem Moment reagiert hast auch. Ganz normal, ganz natürlich, ohne Aufdringlichkeit.

... kein Grund zur Verzweiflung, noch zur Wut eigentlich, denke ich. Eher im Gegenteil, na ja hast es ja selber auch schon so gesehen

Herzliche Grüsse,
Kim

Erste Erfolge Stärke und Zufriedenheit durch Mentalreform

Jascha ist offline
Themenstarter Beiträge: 341
Seit: 20.02.09
Danke für die wohltuenden Worte Hexe und Kim!

Freut mich Kim dass du dich wieder mal zu Wort meldest


Erste Erfolge Stärke und Zufriedenheit durch Mentalreform

Jascha ist offline
Themenstarter Beiträge: 341
Seit: 20.02.09
Ich war gestern auf einem Fest im freien (Bierbänke, Musik usw.) wo ich mich schon seit Wochen drauf gefreut habe. Doch ich hatte von Anfang an miese Laune und wurde nach dem ersten Bier schon ziemlich besoffen. Ich ging schon nicht gerne dahin weil ich Angst hatte, weil ich nicht unbeschwert dahin gehen konnte. Ich konnte nicht unbeschwert dahin gehen und hatte Angst weil ich einfach wusste dass ich sie dort treffen würde.

Und nach nicht einmal einer Stunde wars dann auch gleich soweit. Ich hatte vom Tisch aus, wo ich mit meinen 20 Kollegen und Freunden saß, genau Blickkontakt zu ihr auf 12 Uhr. Sie hat mich zwischen all den Leuten 8 Meter weit entfernt nicht gesehen. Ich hätte sie so gerne angesprochen und herausgefunden ob sie wirklich einen Freund seit 7 Jahren hatte. Dann hätt ich noch etwas charmant sein können, ein paar witze reißen und vielleicht hätte sie dann Interesse gezeigt.

Aber ich war zu schwach und zu deprimiert dafür. Wie hätte ich das anstellen sollen? Zu ihr rübergehen wenn sie mit vielen Freunden an einem Tisch sitzt, auf die Schulter tippen und reden? Nee das kommt blöd, wir hätten uns mehr zufällig treffen sollen wo mehr platz ist. Aber da war alles gerammelt voll mit Leuten. Sie hat mich zwischen all den vielen Leuten nicht gesehen, denke ich. Ich ärgere mich über mich, weil ich die Chance vermasselt habe. Aber einfach rüber gehen bei all den Freunden mit denen sie da sitzt. Da war einfach kein Platz, ich hätte warten müssen bis sie an eine Bar geht oder sowas.

Verdammt ich bin dann sofort nach Hause, weil ich s nicht mehr ausgehalten hab mit der miesen Laune.

Ich wünschte ich wüsste was richtig gewesen wäre. War es richtig nach Hause zu gehen? War es richtig sie nicht zwangsmäßig anzusprechen?

Ich analysiere immer. Meine normale Denkfähigkeit war ziemlich stark eingeschränkt. Meine Laune war den allgemein guten Umständen entsprechend eigentlich viel zu schlecht. Ich hatte das positive Denken verloren. Also ging ich nach Hause ins Bett und hoffte auf Besserung durch Schlaf. Ich glaub alles andere wär falsch gewesen und erzwungen.


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Hexe ist gerade online
Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
Hallo Jascha,

erzwingen kann man nichts. Und man muss auch nicht locker flockig immer einen coolen Spruch auf Lager haben. Schon gar nicht wenn man eigentlich eher der sensible, stille und nachdenkliche Typ ist. Ich glaube nicht dass es gut ist etwas zu spielen das man nicht ist.

Und wenn sie nun einen Freund hat, und sie mit im zufrieden und glücklich ist (sonst wäre sie ja nicht mehr mit ihm zusammen), dann wird sie auch kein Interesse zeigen.

Ich würde sagen, sei einfach wie du bist, sei offen und steh zu deinen Charakterzügen. Dann wird die für dich passende Partnerin irgendwann auftauchen, und sie wird Interesse zeigen. Ganz ohne Plan und ohne Zwang. Du brauchst dafür nur eines: GEduld!

liebe Grüße von hexe

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Jascha ist offline
Themenstarter Beiträge: 341
Seit: 20.02.09
Danke Hexe du hast schon recht.

Aber ich habe viele Charaktereigenschaften die sich aus Sicht von außenstehenden grundlegend wiedersprechen!

Außerdem war ich als Kind ein Plappermaul und hab außergewöhnlich früh gesprochen. Ich war einfach ein Sonnenschein und bin es immer noch! Und daran können auch 10 Jahre dunkelheit nichts ändern!

Auch wenn ich ein sensibler und nachdenklicher typ bin, bin ich trotzdem schlagfertig und sehr extrovertiert. Nur ich zwinge mich selbst nicht dazu, sollte es an einem Tag mal anderst sein, sonst wirkt es gekünstelt.

Ich würde sagen, sei einfach wie du bist, sei offen und steh zu deinen Charakterzügen. Dann wird die für dich passende Partnerin irgendwann auftauchen, und sie wird Interesse zeigen. Ganz ohne Plan und ohne Zwang. Du brauchst dafür nur eines: GEduld!
"Dann wird die für dich passende Partnerin irgendwann auftauchen, und sie wird Interesse zeigen. Ganz ohne Plan und ohne Zwang."

Sehr schön geschrieben, danke.

Aber ich will einfach nicht mehr so alleine sein, ich bräuchte jetzt gar nicht Die Richtige, sondern einfach nur irgendjemanden!

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Weiblich KimS
Hallo Jascha,

Hexe hat eigentlich das meiste schon (sehr schön) gesagt, was ich auch darauf zu sagen hätte. Ich finde es gut dass Du dich nicht forciert hast, dich nicht aufdringlig verhalten hast, sondern ganz natürlich. Und dass Du nicht gerade in Hurra-Stimmung warst ist ja nicht verwunderlich bei einer Begegnung so kurz nach dem Du sie mal angesprochen hattest.

Vor Kurzem hast Du mal geschrieben wie ein Kollege Frau und die "Richtige Rolle" des Mannes betrachtet. Ich sage dazu,... der hat wohl zu viel "Fernseher geschaut".
Wie Hexe es auch schon schrieb, sei einfach Dichselbst, ich finde Du bist völlig Okay, und so wirst Du auch jemand finden der zu Dir passt.

Möchtest Du geliebt werden wegen eine "Super" Maske oder wegen dem was/wer Du bist? Man kann ja an sichselbst "arbeiten" und sich entwickeln, aber ich denke man soll keine "Rolle" annehmen, weil man glaubt so wäre man mehr be- oder ge- liebt.

Und ganz wichtig, mache Dein Glück und innnerer Frieden und Selbstwertgefühl, Selbstakzeptanz lieber so unabhängig möglich von Dritten, das lebt sich leichter . Du bist Okay, und ich bin mir sicher, eines Tages läuft Dir jemandem über den Weg, so wie Hexe es schon schrieb

Ein schöner Tag wünsche ich Dir!

Herzliche Grüsse von
Kim

Geändert von KimS (04.07.09 um 13:13 Uhr)

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Jascha ist offline
Themenstarter Beiträge: 341
Seit: 20.02.09
Hallo schwindende Anzahl von lieben geschätzten Mitlesern,

Ich habe jemanden kennengelernt, und seither bin ich gefühlsmäßig ziemlich durcheinander und ständig am Achterbahnfahren.

Ist das ne Folter, seit ungefähr vier wochen ständig in der Ungewissheit ob nun was wird aus uns beiden. Wir haben uns meistens nur einmal in der woche gesehen, also jede woche ein Date. Seit einer woche weiß ich dass sie mehr will als nur freundschaft. Ich bin total besessen und hab Tage wo ich jede minute an sie denke. Eigentlich habe ich auch ohne Liebeskummer/Besessenheit oder eher Ungewissheit, genug im Kopf die letzte zeit. Ich habe einige Fortschritte gemacht und kleine Ziele erreicht.

Jetzt im Moment fühle ich mich sehr einsam, ich habe seit Ewigkeiten nichts mehr mit Freunden unternommen. War ja nicht so schlimm weil ich sowieso sehr viel zu tun hatte lately. Doch jetzt wo ich seit ein paar Tagen wieder mehr Zeit habe, merke ich wie anstrengend das ganze Spiel die letzten Wochen eigentlich war. Ich finde leider wie meistens, keine Möglichkeit abzuschalten und mich wieder zu erholen. Ich hab Sehnsucht nach Geborgenheit, Sicherheit, Heilung, nach etwas Vertrautem. Die Orte, Menschen und Worte die mir früher in Filmen, Computerspielen und Geschichten geholfen haben, zeigen nun entgültig keine Wirkung mehr. Ich glaube dies ist gut, bin aber nicht sicher. Wenigstens flüchte ich mich nicht mehr in virtuelle Welten, ob nun Computerspiel, Film, oder Buch.

Wenn ich nur einen magischen Ort oder eine weise Person kennen würde zu der ich gehen kann. Aber im Moment kenn ich niemanden und weiß keinen Ort, ich bin allein.

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Manuela ist offline
Beiträge: 1.510
Seit: 31.03.08
Hallo Jascha,

wie Du selbst schon geschrieben hast, Du hast Fortschritte gemacht und kleine Ziele erreicht. Das ist schön. Zeiten in denen man sich weniger gut fühlt, traurig ist oder auch einsam, die gehören dazu. Man darf ihnen nicht so viel Bedeutung geben, dann gehen sie auch schneller.

Vielleicht magst Du ja einfach mal einen Freund anrufen und ihr unternehmt etwas. Pausen zwischendurch sind gar nicht verkehrt. Gerade jetzt im Herbst schlägt einem das trübe Wetter öfter mal aufs Gemüt. Plane trotzdem jeden Tag ein kleines Highlight für Dich ein. Egal was, hauptsache es tut Dir gut.

Ja und Schmetterlinge scheinst Du auch im Bauch zu haben

Liebe Grüße Manuela

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Weiblich KimS
Hallo Jascha,

Schmetterlinge im Bauch ist toll, ist aber auch Stress -doch positiver Stress. Zum weniger "Achterbahnfahren" da hatte ich Dir schon was zu geschrieben.

Ich habe einige Fortschritte gemacht und kleine Ziele erreicht.
Ich denke dass Du es gut machst. Dir Ziele zu setzen, ... und Dich auch daran zu freuen wenn davon etwas erreicht ist.

Entspannung oder einfach abschalten können ist auch wichtig. Einerseits findet man dafür Möglichkeiten in Bewegung (einfach regelmässig einen Waldspaziergang z.B.) oder eine Sportart die auch Spaß macht. Beides wäre zu kombinieren mit "Kontakt mit Freunde" wenn man sowas auch gemeinsam machen kann. Ein Waldspaziergang alleine zu machen hat aber auch besondere Qualität.

Wenn ich nur einen magischen Ort oder eine weise Person kennen würde zu der ich gehen kann. Aber im Moment kenn ich niemanden und weiß keinen Ort, ich bin allein.
Hm, ja im Grunde sind wir alle allein, sogar in Freundschafte, Beziehungen... also so sehe ich dass, und andererseits sind wir doch alle und mit Allem verbunden.

Ich finde leider wie meistens, keine Möglichkeit abzuschalten und mich wieder zu erholen. ...
Vielleicht würde es Dir guttun zu Meditieren z.B., welcher Form gut zu Dir passen würde, wäre für Dich etwas um heraus zu finden. Damit kann man auch prima "abschalten"

Herzliche Grüsse,
Kim

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Jascha ist offline
Themenstarter Beiträge: 341
Seit: 20.02.09
Hallo Manuela,

Das trübe Wetter schlägt mir aufs Gemüt, stimmt.
Wenns einem mal schlechter geht sollte man dem nicht zu viel Bedeutung zu kommen lassen, dann gehts auch wieder schneller vorbei. Hab genau das selbe gedacht...

Hab noch immer so gut wie keine Freunde die ich anrufen könnte, leider. Mir fallen da nur ein oder zwei Leute ein, und das hat die letzte zeit irgendwie nicht so gut funktioniert. Ich hab einfach keine Lust mehr alleine auszugehen, was ich früher oft gemacht habe.

Weißt du wie groß man sein muss um über alle Entteuschungen, Ängste und Schmerzen der Vergangeheit hinwegsehen zu können? Ich hab Angst dass die Schmetterlinge in Flammen aufgehen und mir ein Loch in meine Seele brennen. Noch mehr, dass ich es irgendwann nicht mehr etragen kann. Ich habe jetzt schon die Entscheidung getroffen, wenn ich verletzt werde und es nichts wird mit der Beziehung, dass ich sofort wieder aufstehe und weitergehe, nicht aufgebe und mich nicht vom Schmerz einhüllen lasse. Ich hoffe nur ich bin stark genug.


Hallo Kim,

Ich weiß nicht genau wie ich es anstellen soll mich über meine erreichten Ziele zu freuen. Ich finde es zwar gut, aber das Gefühl der Freude kommt irgendwie nicht. Aber ich sage dir, das aller stärkste Gefühl der Freude seit Ewigkeiten hatte ich nach dem Kuss. Sieht doch so aus als wäre ich noch zu Gefühlen wie Freude fähig. Es muss nur ein passender Auslöser vorhanden sein.

/spoiler/[Apropos, meine Gefühle. Es ist erstaunlich, wie viel ich über die psychischen und physischen Vorgänge in meinem bisherigen Leben, bescheid weiß. Ich konnte trotz des Wissens lange Zeit nichts ändern. Dies hat sich nun geändert, doch ich weiß nicht ob ich selbst dafür verantwortlich bin oder es einfach ein zufall war. Ich fürchte es war ein Zufall. Meine Gefühle sind um ein vielfaches in ihrer Stärke zurückgegangen. Ich hab keinen Indikator um jene Änderung in Zahlen auszudrücken, doch Tatsache ist: Ich glaube meine Fortschritte und meine teilweise Heilung ist nicht meinen eigenen Bemühungen zu verdanken. Meine Gefühle waren früher viel stärker. So stark, dass ich verkrüppelt wurde innerlich. Ich hab mit der Zeit verstanden dass ich nichts ändern kann, indem ich alles hundert mal analysiere und wiederkaue und krampfhaft versuche es zu verstehen. Die Möglichkeit die ich sah, war Meditation, Konzentration, bewusstes abschalten von allen negativen Gefühlen, und Fokus auf positive Gefühle und Ereignisse, mögen sie noch so klein sein. ohh ich glaube ich hab die Ändrung doch selbst herbeigeführt]/spoiler/ende

Diese Art von denken und analysieren vermeide ich und breche ich ab sobald ich es bemerke. Doch Ich habe das mein Leben lang so oft getan, dass es sich verselbständigt hat, teilweise, oft auch benötige ich für solche Erkenntnisse keine Gedankengänge mehr. Es macht einfach !Puff! in einer sekunde ist es wieder vorbei. und dann kann ich ne stunde lang drüber schreiben. Heißt aber nicht dass ich sonst darüber nachdenke.

Doch wie arm ich als Kind eigentlich war, sehe ich immer deutlicher jetzt wo die intensität meiner Gefühle zurückgeht. Ich habe aufgehört es verstehen zu wollen, warum? was er für einen Sinn gemacht hat, dass ich mich so fühlte? warum ich so großen Weltenkummer hatte? Warum mir der Trost meiner Eltern nichts geholfen hat? Ich dachte lange ich bekam keinen, aber ich wurde schon getröstet. vielleicht etwas zu wenig, wegen der Scheidung und der Probleme die sie selbst hatten, aber es war jemand da für mich. Nein, das Problem war wohl eher dass ich für sie da sein wollte, oder ihnen allen den Schmerz abnehmen wollte. Wenn ich etwas schreckliches in den Nachrichten sah, wünschte ich mir mit den Opfern tauschen zu können, ihnen alles abzunehmen, die Qual, den Schmerz und das Leid. Das war es, was mein Leben bestimmte, Mitleid. Leider kann man nicht an Mitleid sterben... aber eines ist sicher, wenn man so viel hat wie ich, kann man auch nicht damit leben ohne krank zu werden. Irgendwann mit den Jahren habe ich wohl aufgehört ihnen den Schmerz abzunehmen. Ich habe ein eigenes Leben, und ich verdiene gesund zu sein.

Meine Gefühle sind um ein so vielfaches schwächer als damals, dass ich manchmal Angst habe, gar nichts mehr zu fühlen. Angst dass durch meine Konzentration und mein Fokus, durch meine neue Fähigkeit, meine Gefühle komplett abzuschalten, etwas wichtiges in mir verloren geht. Ich möchte dieses Mitleid irgendwo in mir bewaren, weil es etwas ganz wichtiges war, auch wenn ich nicht ganz verstehe was genau. Das Abschalten der Gefühle und negativen Gedanken funktioniert nicht immer gleich gut, schließlich bin ich keine Maschine, doch gut genug um endlich leben zu können.

Lustig von Manuela und KimS wieder genau jenes zu hören was ich selbst schon als Lösung im Kopf hatte. Das mit der Meditation, ich versuche gerade eine passende Form für mich zu finden. Vielleicht Yoga oder QiGong. Und nen neuen Sport anzufangen überlege ich mir auch. Hab nur noch gewartet bis ich die paar Prüfungen geschafft habe. Jetzt hab ich wieder Zeit für neues. Das mit dem Spatziergang, super Idee! Mach ich schon!


Liebe Grüße Jascha

Geändert von Jascha (16.11.09 um 18:16 Uhr)


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