Was ist Gut und was ist Böse und wie kann sich der Mensch darin zurechtfinden?

12.03.09 10:54 #1
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Was ist Gut und was ist Böse und wie kann sich der Mensch darin zurechtfinden?

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
hallo Mister X

Auf der Grundlage des freien Willen, welcher jedem Menschen zusteht!
Und hat uns diesen nicht sogar Gott persönlich gegeben?

Grundlage des Bösen kann nicht der freie Wille sein, da dieser ja eben das Böse oder Gute wählen kann.

Man könnte im erweiterten Sinne sagen, ich mache von meinem Grundrecht auf Selbstverteidigung gebrauch bzw. meinem Recht, mein Kind bestmöglich zu schützen!
Durch die Aussage ohne belege das jemand Böse ist, kannst du nicht mit dem Schutz Deines kindes begründen. IOch kann ir auch nicht Mörder vorwerfen ohne Belege und dies mit Schutz meines Kindes begründen.

Abtreibung:
Es kommt doch immer auf die Situation bzw. Umstände an.
Wieso? Wer hat aufgrund wessen das Recht so was zu sagen? Und wenn ja, werd bezeichnet auf welcher grundlage die umstände das es erlaubt ist?
Bis wann kann ich doch nicht vorher festlegen! Das ist doch absurd!Oh nein, bis zu wlecher Schwangerschaftswoche es erlaubt/gut sein soll und warum gereda bis zu der, ist nicht absurd festzulegen. Wieso dann nicht eine Woche mehr oder weniger? Oder bis 2 Wochen nach der geburt?

Wenn mein Kind z.B. sowieso keine Chance hat zu überleben, warum sollte ich ihm dann die Qualen bis zum Tod nicht ersparen?
Erstens weiss Du das vorher nie sicher und zweitens warum darfst Du es nur im Bauch und nicht wenn es geboren ist mit der Begründung umbringen?

Ich, als "der Schöpfer" habe (und übernehme) die volle Verantwortung für mein Kind bzw. dessen Leben. Dazu habe ich das Recht - aber auch die Pflicht!
Also durfte der bekannte Fritzl so mit seinen Kindern verfahren und da er die Verantwortung übernimmt, darf ihn auch niemand daran hindern!?!
Meinstz Du das konsequent wirklich?

Menschen, die keine Verantwortung übernehmen, haben auch nicht das Recht über das Jeweilige zu herrschen oder zu bestimmen!
Gilt das umgekehrte auch? Wie definiert man Verantwortung, wo hört ise aucf? Wer entscheidet aufgrund von was wer die Verantwortung wahr nimmt, nehmen kann/darf?
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Jascha

Insofern gibts kein Gut und Böse, denn was aus der Sicht des Kriegsgegners Böse ist, daß ist aus der eigenen Sicht aus Gut.
Exakt, aus menschlicher sicht kann es immer so sein. Die Frage ist eben, gibt es das objektive Böse7Gute und wer hat oder bestimmt es aufgrund von was?
Wenn nicht dürfte man ja nichts verurteilen, niemanden von etwas (Bösen) abhalten, da es ja je nach Sicht gut ist.
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Liebe Grüsse
Beat

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Mondschadow

Gefällt mir die geschichte, kenne sie anders erzählt auch
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Liebe Grüsse
Beat

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Jascha ist offline
Beiträge: 341
Seit: 20.02.09
Zitat von Beat Beitrag anzeigen
Hallo Jascha

"Insofern gibts kein Gut und Böse, denn was aus der Sicht des Kriegsgegners Böse ist, daß ist aus der eigenen Sicht aus Gut."
Exakt, aus menschlicher sicht kann es immer so sein. Die Frage ist eben, gibt es das objektive Böse7Gute und wer hat oder bestimmt es aufgrund von was?
Wenn nicht dürfte man ja nichts verurteilen, niemanden von etwas (Bösen) abhalten, da es ja je nach Sicht gut ist.
Das hab ich nie gesagt, es ist das Zitat von Manno. Es gibt das objektive böse! Egal auf welche weise man es bestimmt, ich bin sicher man kommt immer zum selben schluss. Anhand von was bestimmst du es? Der Bibel? wenn ja, dann kommst du zum selben Schluss wie ich, nur ich beurteilte nicht anhand der Bibel.
Genau jene Frage "gibt es das objektive Böse7Gute und wer hat oder bestimmt es aufgrund von was?" ist der Kern meines bisherigen schreibens.
Ich sage nicht dass ich es weiß, auch wenn ich schon einige Vorschläge gebracht habe.

Ich finde niemand darf über ein Leben herrschen oder bestimmen und es hat nichts mit Verantwortung übernehmen zu tun. Die Ausnahmen die ich gleich anführen werde bringen uns wieder zum selben Disput wie bisher. Wo ist die Grenze? Euthanasie, ist eine Ausnahme. Oder die Abtreibung eines sehr kranken Behinderten Kindes(stellt euch vor es ist nicht lebensfähig), ist eine Ausnahme. Soll man das Kind künstlich am Leben erhalten? Oder der Natur die langsame Tötung überlassen? Soll man selbst Entscheiden über Abtreibung? zu welchem Zeitpunkt, vielleicht ändert sich in den nächsten Monaten der Zustand des Kindes? Immer die selben Fragen! Beat, du stellst sie auch schon die ganze Zeit, ich habe noch keine Antwort oder Lösungvorschlag gesehen.

Ich weiß es auch nicht. Doch ich weiß, dass es lächerlich ist, die Antwort tausend Jahr alten Schriften zu überlassen, von Menschen verfasst, sich der Auslegung bestimmter Stellen nicht bewusst. Wenn es nun das Wort Gottes wäre... würde er wollen dass wir uns auf die Bibel stützen, wenn er sich doch bewusst war, wie verkommen manche Menschen sind. Hat er doch sicher voraussehen können, dass mit seinem Wort stille Post gespielt wird. Hat er sein wort wirklich einzelnen anvertraut es kund zu tun? Erscheint mir dumm

Was ist Gut und was ist Böse und wie kann sich der Mensch darin zurechtfinden?
Weiblich KimS
Hallo Zusammen, Hally Kathy und Beat,

Dieser Erfarhungsbericht passt ja eigentlich gut in dieser Thread, denn auch das Thema was ist Gut und Böse wird darin angesprochen. - Es schliesst schön an an Eure Konversation bezüglich: Kein Gut, kein Böse, nur Erfahrungen. Und lässt verstehen wie das wohl gemeint ist, verstanden werden kann. Universell ungeachtet welcher Religion eigentlich. In dem Sinne meine ich das was ich oft sage, die Unterschiede, in den tiefsten Grundlagen und deren Bedeutung, der Religionen gibt es m.E. kaum oder gar nicht.

Beat, es tut mir leid dass es nicht in Deutscher Sprache is, trotzdem bitte ich Dich es anzusehen, der Mann, ein Christ, erzählt seine Erfahrung relativ Langsam, also könntest Du davon womöglich doch das wichtigste mitbekommen. Ausserdem habe ich insbesondere für Dich eine zusammenfassung geschrieben von Dem was er erzählt.


Da es zuviel Arbeit wäre hier jeden Satz zu übersetzen fasse ich zusammen was erzählt wird. Daraus, Beat könntest Du, wenn Du bereit bist den Blick zu erweitern, schliessen, dass im Grunde - wie ich schon öfter sagte, die tiefen, wesentlichen Grundlagen/Weisheiten der Religionen sich nicht "Beissen"

Also, dieser Mann, ganz offensichtlich ein Christ, erzählt von seiner Nahtoderfahrung. Er beschreibt dass er als er 26 Jahre Alt war ein Verkehrsunfall hatte und starb. (Beschreibt auch seine (ernste) Verletzungen), sich Kurz danach über Sein Auto befand und darauf hinunter Blickte und sein Körper auch sah und sich wunderte als er sich erkannte. Dann wurde er angezogen in eine art Tunnel, Wirbel (Rollercoaster) nach oben, "zu den Himmeln und Sterne" (wörtlich übersetzt).

Ein weisses Licht kam näher, und er wurde umgeben von angenehmer Wärme, er kann keine passende Worte finden es zu beschreiben, in ein Platz der erfÜllt war von Liebe, Frieden, Geborgenheit dem ihm auch damit erfÜllte. Wo es auch alle Antworte auf alle Fragen gab und es keine Zeit zu existieren schien.

Dann beschreibt er dass es eine Figur der er erkannt als Jesus begegnet, und ihm fragt mitzukommen, danach eine wesenheit der er als Gott erkennt, der ihm einlädt zu ihm zu kommen, was er macht. Er beschreibt ein gefühl geborgen und zuhause zu sein. Gott fragt ob er fertig ist. Da schaut er nach unten, und sieht eine art "Photalbum" seines Lebens, seiner Vergangenheit, aber nicht wie ein Foto, sondern ganz real, 3 dimensional.

Danach erzählt er, dass er die Bilder erneut erlebt, besonders dabei ist dass er nicht nur seine eigene Gefühle erlebt und spürt, und seine eigene Gedanken, sondern auch die der jenigen die von seinem Verhalten beeinflusst werden.

Er beschreibt, seine "bösen taten" dass er irgendwas gestohlen hatte als Jugendlicher, (Cola Flaschen aus der Garage des Nachbars, und dabei nicht ertappt wurde) und u.A. dass er in der Schule ein Mädchen (dick) gemobbt hatte, und erlebte ihre GefÜhle die er damit verursacht hatte auch (ganz real und klar).

Gott sagt, als er sich entschuldigt: Es gibt weder Gut noch Böse, sondern, in ein erweiterter Sinn, "nur" eine Lektion für ihm um zu Lernen.
Auch folgend auf ein "Guter"- Tat - Wiedererlebnis, sagt Gott genau das Gleiche. "Neither good, nor bad, it's a lesson for the learning"

Gott fragt später nochmal bist Du fertig?

Er ist Gott Dankbar für seine liebende Anwesendheit, Gott fragt nochmas:l Bist Du Fertig, und er, der Mann, möchte eigentlich gar nicht zurückgehen. Gott antwortet, egal wo Du bist, Du bist immer hier, wenn Du es nur wüsstest. Jeder ist immer verbunden mit der Quelle. Dann denkt der Mann an seiner Mutter, der er beruhigen möchte. Daraufhin findet er sich wieder im Krankenhaus.

Er beschreibt dass er Dankbar ist für die Erfahrung, und dass das was er daraus gelernt hat ist, das wichtigste vom Leben ist, die Möglichkeit eine Erfahrung zu machen, wobei das wichtigste ist: das was wir andere schenken..

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Was er beschreibt ist im Grunde eine "Klassische" Nahtoderfahrung*, es enthält viele Aspekte die auch von andere Beschrieben wurden, laut einer sehr ausführlich Studie nach diese Erfahrungen und Erlebnisse von Gestorbenen die wieder zum Leben zurückkehrten.
Dabei stellte sich heraus: ungeachtet welcher Glauben der gestorbene hat, die Erfahrungen sind bei Alle grundsätzlich ähnlich, die "Wesenheiten/Personen" die man dabei begegnet, werden ähnlich beschrieben, nur bekommen sie abhängig vom Glauben eine andere Name. Dieser Mann benennt sie als Jesus und Gott.

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Ich hoffe dass dieser Posting etwas wertvolles an der Diskussion zugefügt hat.

Wenn man dies im Rahmen der Goldene Regel betrachtet, wird wiederum einiges klar...
Aufgrund von die Schilderung kann man hier auch lernen Alle Leid das man einem Anderen zufügt bekommt man Selber zu spüren, so real als dass man es selber erlebt, so wie auch die Freude den man andere bereitet...

So kann man "Gut und Böse" also ganz einfach feststellen, es ist ja in der Goldene Regel, dem was man sich selber Wünscht oder nicht Wünscht. - Betrachte Deines Nächsten Glück wie Dein eigenes wird für manche nun auch verständlicher?

Herzliche Grüsse,
Kim

* in dem Sinne, von diejenigen die daran eine Erinnerung haben. Oft, laut den Untersuchungen, gibt es nachher auch gar keine (klare) (zugang zur) Erinnerung. Unterschiede bestehen darin, wie weit "der "Weg/die Reise" führte bevor man wieder zurückkehrte, und manche beschreiben der Moment im "Dunklen Tunnel", oder gerade davor, bevor das Licht erscheint, ausführlicher.

Geändert von KimS (17.03.09 um 18:53 Uhr) Grund: Erläuternder Text (*) zugefügt

Was ist Gut und was ist Böse und wie kann sich der Mensch darin zurechtfinden?

Juliette ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Ich danke dir Kim für die schöne Geschichte.

Ich glaube auch das es so ist, wie der Mann das sagt.

Grüsse von Juliette

Was ist Gut und was ist Böse und wie kann sich der Mensch darin zurechtfinden?
Miss Marple
Hallo Kim,

Gott sagt, als er sich entschuldigt: Es gibt weder Gut noch Böse, sondern, in ein erweiterter Sinn, "nur" eine Lektion für ihm um zu Lernen.
Auch folgend auf ein "Guter"- Tat - Wiedererlebnis, sagt Gott genau das Gleiche. "Neither good, nor bad, it's a lesson for the learning"
Die Formulierung "in einem erweiterten Sinn" finde ich bei dieser Aussage recht bemerkenswert.
"Gott" sagt doch auch damit zu ihm: "Du, inkarnierter Mensch, hast diesen erweiterten Sinn nicht.
Daher (zur Verdeutlichung) spreche ich zu Dir, Mensch, auch von einem "gewissen erweitertem Sinn."

Wäre demnach nicht denkbar, daß es eben im "Jenseits" SO sein mag, d.h. daß DORT nicht gewertet wird?

Wir leben jedoch HIER auf der Erde, und bewerten natürlicher Weise.

Sprich: Können für uns "Spiel-"Regeln gelten, die im Jenseits gelten und/oder umgekehrt?

Dieses
Wo es auch alle Antworte auf alle Fragen gab und es keine Zeit zu existieren schien.
trifft bspw. ebenfalls nicht auf irdische Verhältnisse zu.

Was meinst Du, Kim?

Gruss
Miss Marple

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phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Hallo Miss Marple,

gute Fragen die Du da stellst. Beispielsweise ist es so, dass sich auf der physischen Ebene Gegensätze anziehen und sich Gleiches abstösst, wie unschwer beim Spielen mit Magneten beobachtet werden kann.

Auf feinstofflicher Ebene ist es aber genau umgekehrt. Dort zieht Gleiches Gleiches an und verstärkt sich gegenseitig, bzw. passt sich das Niedrigere dem Höheren an.
Dies kann jeder, der Pendeln kann leicht selber nachprüfen, beispielsweise anhand verschiedener Wässer.

Natürlich kann man sagen, dass etwas "drüben" so sein mag, letztendlich sei man jedoch hier und hier würden andere Gesetzmässigkeiten gelten. Aber ist es nicht die Aufgabe des Menschen, den Himmel auf Erden zu holen?

herzlichst - Phil
__________________
herzlichst aus Trollhalden!

Was ist Gut und was ist Böse und wie kann sich der Mensch darin zurechtfinden?

Juliette ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Hallo Miss Marple,

das sind wirklich interessante Fragen.
Ich habe viel gelesen zu diesen Themen und kenne auch persönlich jemanden der astral Reisen kann.
Man sagt das die Gesetzmäßigkeiten hier wie drüben gleich sind. Nur in der Materie ist alles etwas behäbiger und es liegt eine gewisse Zeitspanne zwischen dem Gedanken und dem Ereignis welches darauf hin eintritt. Aber diese Zeitspanne verkürzt sich immer mehr, desto mehr Engerie ein Mensch hat, zum Beispiel durch spirituelle Erlebnisse, Kundalini wäre eines davon.

Alle Menschen sind über die Aura miteinander verbunden sein. Das ist die astrale Ebene. Da gibt es keine Trennung. Der Mensch besitzt mehrere feinstoffliche Körper und einen grobstofflichen Körper. Einer der feinstofflichen Körper, ist der astrale Körper. Gefühle und die damit verbundenen Gedanken die der Mensch aussendet, kommen beim anderen an, auch über große Distanzen hinweg. Große Gefühle geben dem Gedanken Kraft. Das sind dann die Blockaden, die man bei sich und bei anderen aufbauen kann. Nicht ernst gemeinte Gedanken, ohne viel Gefühl haben kaum Kraft und das ist auch gut so, denke ich mir.
Man kann selbst Übungen machen, um die Aura zu sehen und man kann auch Übungen machen, durch die man sieht das es keine Trennung gibt. Das sind ganz normale Vorgänge und jeder Mensch besitzt diese Fähigkeiten.

Es braucht aber Zeit bis man das beherrscht.

Was die Zeit angeht, so habe ich in den letzten Jahren einiges darüber gelesen und schreibe das einmal hier auf.

Die Zeit so wie wir sie kennen existiert zwar, aber gemäß an dem Ganzen gesehen auch wieder nicht. Die Erklärung dafür ist folgende:

Alle Inkarnationen, die vergangenen wie die zukünftigen sollen alle gleichzeitig ablaufen. Als ich das gelesen hatte, nicht nur in einem Buch, sondern in mehreren, da war ich erst einmal platt.

Erklärt wird das ganze damit, das Gott sich eine bestimmte Vorstellung von dem Menschen gemacht hat. Und diese Vorstellung, die Gott sich vom Menschen gemacht hat, existiert bereits, ist also real. Viele nennen das das Höhere selbst, das innere Selbst, den Christus in einem, den Teil, der unverwundbar, immer heil und letztendlich göttlich ist.

Die Vorstellung Gottes ist absolut und der Weg dorthin führt durch mehrere Inkarnationen, die alle zur gleichen Zeit ablaufen, weil es die Zeit im Universum nicht gibt. Alles ist gleichzeitig da, der Anfang wie das Ende, das Alpha und das Omega. Alles was man in diesem Leben tut hat Auswirkung auf das nächste Leben.
Der Mensch kann in seine eigene Vergangenheit reisen, genauso wie er in die Zukunft reisen könnte. Robert Monroe hat das in seinen Büchern so beschrieben, das das funktioniert.

Immer wieder hört man, das man am Ende des Todes einer Wesenheit begegnen kann, die absolut vollkommen ist. Wie ich das gelesen habe, soll das das Bild sein das Gott sich von einem gemacht hat, dieses Vollkommene, was schon jetzt existiert. Man ist das selbst.
Wenn Gott, wie zu dem Mann sagt, du kannst jederzeit bei mir sein, dann meint er damit, das man jederzeit das sein kann, was der Vorstellung Gottes entspricht, dieses Höhere Selbst. Der Mensch kann es werden zu jeder Zeit, wenn er das ernsthaft möchte.

Ich hoffe Miss Marple ich konnte das einigermaßen gut rüberbringen.


Grüsse von Juliette

Geändert von Juliette (18.03.09 um 09:24 Uhr)

Was ist Gut und was ist Böse und wie kann sich der Mensch darin zurechtfinden?

mezzadiva ist offline
in memoriam
Beiträge: 955
Seit: 06.04.06
Ich halte die Frage für unlösbar, weil sie in menschlichen Kategorien verankert ist.
WIR bewerten, WIR definieren "Gut" und "Böse".
Bei Gott gibt es das nicht.
Jedesmal wenn ich mich für etwas entscheide, entscheide ich mich gleichzeitig gegen etwas anderes. Jeder Mensch, der die Dinge nicht genauso sieht wie ich, kann mir das schon als "nicht gut" - in extremer Form als "böse" unterstellen.
Da wir Menschen das Bewerten nicht lassen können - die Maßstäbe für das Bewerten sind entweder unsere subjektiven Gefühle (ich fühle mich schlecht dabei/danach, also ist es böse) oder aus Macht- und Kontrollgründen aufgestellte Normen (hinter beidem steckt, wie jemand anfangs dieses Threads schon richtig bemerkt hat, die Angst als Wertmaßstab), wird es "Gut" und "Böse" wahrscheinlich geben, solange es Menschen gibt, und es wird aufgrund unserer verschiedenen Ansichten darüber auch immer unlösbar bleiben.

In der Natur sagen wir auch nicht: die Kuh ist gut, weil sie nur Gras frisst, der Löwe ist böse, weil er Tiere reißt und dabei keinerlei Rücksicht nimmt. Wie böse ist eine Katze, die mit der Maus spielt, ehe sie sie totbeißt? Wir wissen insgeheim, warum wir unsere Maßstäbe nicht auf andere Wesen übertragen dürfen. Aber gegenseitig meinen wir uns jederzeit bewerten zu dürfen.

Gruß
mezzadiva


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