Tod und Sterben

09.03.09 19:29 #1
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Tod und Sterben

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Kim

Da echter glaube das Leben und alle Lebensbereiche durchdringt, beeinflusst etc ist er eben von keinen wichtigen lebensfergen trennbar auch nicht von Geburt oder Befrüchtung, Depression, Erziehung
Das wollte ich damit sagen. Scheine mich da nicht richtig ausgedrückt zu haben
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Tod und Sterben
Weiblich KimS
Hallo Beat,

Danke für Deine antwort

Herzliche Grüsse,
Kim

Tod und Sterben

echterengel ist offline
Beiträge: 437
Seit: 13.11.08
Nun, ich habe mich hier etwas bei Euch umgesehen....das ist hier ein Thema, mit dem ich mich oft beschäftige!

Aufgrund von Krankheiten (dadurch dann auch jetzt hartz IV) und reichlich anderen Problemen frage ich mich sehr oft : "was ist der Sinn des Lebens?". Nun, ich fühle mich jedenfalls sehr oft überflüssig oder eben nur noch wichtig für die Pharmazie! Denn wenn ich so sehe, welche Preise auf den Rezepten (auch BTM) notiert sind, unterstütze ich doch die Pharmazie reichlich! Es ist schwer hier so kurz in Worten zu fassen.
Mein Sinn hab ich nicht gefunden - und scheinbar auch in der Erziehung versagt (so bringt es mir jedenfalls oft genug meine 17jährige Tochter rüber).
Hätte ich die Wahl zwischen Leben und Tod = ich bräuchte nicht lange darüber nachzudenken!

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Hallo echterengel,

das Thema "Rund um die Pubertät ist hier schon manchmal angesprochen worden.
Z.B. hier: http://www.symptome.ch/vbboard/famil...schwierig.html

Gruss,
Uta

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Miss Marple
Hallo Echterengel,

es tut mir leid, daß es Dir zur Zeit nicht so gut geht!

Ich hab' die Wahrnehmung, daß sich die Frage "nach dem Sinn des Lebens" bevorzugt in Umbruchphasen stellt.
Also z.B. in der Pubertät, den Wechseljahren, aber vielleicht auch in Trennungs- und grösseren Veränderungssituationen?
Manchmal denke ich, daß das Leben uns regelrecht zu Flexibilität herausfordert. Nichts ist starr, alles ist stets in Wandlung.
In Neuorientierungen, die oft genug mit Trauer, Schmerz und Loslassen einhergehen, können glücklicher Weise jedoch auch Chancen liegen

Was sind meine Hoffnungen, Wünsche, Ziele? Wonach sehne ich mich? Was wollte ich eingentlich immer schon mal tun?
Was würde mir Freude machen?
Bin ich wirklich des Lebens müde, oder handelt es sich um eine momentane Erschöpfung aufgrund eigener Erkrankung etc.?
Das sind so einige der Fragen, die bei einer möglichen Selbstreflektion Impulse für Neues geben könnten.

Eine pubertierende Tochter sollte keinen Einfluß auf Dein Selbstwertgefühl haben dürfen.
Vermutlich redet sie heute so, morgen so. Dieses könnte dann an ihrer eigenen momentanen Suche/Neuorientierung liegen.

Ich wünsche Dir Mut nach vorne zu sehen!
Und ich wünsche Dir Kraft, die jetzige Phase im allerbesten Sinne für Dich selbst zu nutzen! Du bist es doch wert

Gruss
Miss Marple

PS: Manchmal kann es auch angenehmer sein, schwere Phasen in Begleitung
(viele Gespräche mit guten Freunden oder ggf. einige Stunden bei einer Psychologin o.Ä.)
zu durchschreiten, damit man sich nicht im eigenen inneren Kreis soz. "festdreht".

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echterengel ist offline
Beiträge: 437
Seit: 13.11.08
Miss Marple.....

Du schreibst:

.......

PS: Manchmal kann es auch angenehmer sein, schwere Phasen in Begleitung
(viele Gespräche mit guten Freunden oder ggf. einige Stunden bei einer Psychologin o.Ä.)


lächel...ja, ich hab eine Psychotherapeutin auf Anraten meiner Ärztin in Anspruch genommen. Sie geht die gleiche Schiene, wie auch Therapeuten, mit denen ich in meinen (reichlichen) Rehas zu tun hatte. Sie halten sich alles daran fest, dass ich einen nicht so guten Kontakt mit meiner Mutter hatte bzw. habe. Aber, aus bestimmten Gründen möchte ich nunmal diesen Kontakt nicht wieder mit ihr aufnehmen. (Also werden sich meine "Beschwerden" nicht bessern; das jedenfalls wurde mir schon mehrfach gesagt!)

Lieben Gruß Marina

Tod und Sterben
Miss Marple
Hallo Marina,

... ach so: wenn man nicht das gehorsame/brave Mädchen (Patient) ist,
dann wird man bestraft (z.B. durch anhaltende Erkrankung), oder wie???
Ganz schön brutale, ohnmächtige und empörende Prophezeiungen, seitens der Behandler! Soetwas kann ich keinesfalls akzeptieren!

Manchmal kann gerade ein Kontaktstop die Initialzündung zur Heilung sein.
Vor allen Dingen steht es doch der/m Betroffenen selbst zu, darüber selbst zu entscheiden, ob man Kontakt möchte oder eben nicht.

Dazu fällt mir Alice Miller ein, die sich für in der Kindheit traumatisierte Menschen einsetzt.
Alice Miller - Kindesmisshandlung Kindesmissbrauch - Sind Dir A. Millers Ansätze bekannt, Marina?

Gruss
Miss Marple

Tod und Sterben

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo echter Engel

Verzeihen ist ein schlüssel zur Gesundheit und Lebensfreude. Verzeihen ist dabei eigentlich eine egoistische tat, den durch nicht Verzeihen schadet man nicht dem Täter sondern nur sich selber.
Wichtig ist dabei zu wissen, das Verzeihen ein ENTSCHEID ist und kein Gefühl. Dh wenn das Gefühl noch so dagegen spricht, man kann sich trotzdem entscheiden zu verzeihen. Das Gefühl wird so nicht gleich weg gehen, aber mit der Zeit wird es immer mehr weggehen und die Lebensfreude aufblühen.
Kann Dir nur raten zu verzeihen, es hilft, nicht dem Täter (dem ist es egal, er ist vieleicht schon tot, etc) sondern es hilft einem selber.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Tod und Sterben
Miss Marple
Beat, auch wenn es nicht zu den "getrübten" gängigen Moralvorstellungen paßt:
es gibt Dinge, die u.U. nicht verziehen werden können.
Und es steht uns/Aussenstehenden m.E.n. NICHT zu, dieses zu bewerten oder gar zu verurteilen.
Geschweige denn zu behaupten, daß Verzeihen grundsätzlich ein Schlüssel zur Gesundheit wäre.

Deine o.g. "Verzeih-Theorie" verdrängt Gefühle: die Wut auf Täter und/oder die Trauer über das Erlebte.
Und unterdrückte Wut/Trauer kann tatsächlich zu körperlichen und seelischen Befindlichkeitsstörungen/Erkrankungen führen.

Man sollte sich nicht irritieren lassen:
wenn das eigene Gefühl gegen ein Verzeihen spricht, gibt es dafür einen ernstzunehmenden Grund.

Gruss
Miss Marple


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