Die Grabrede

03.06.08 20:22 #1
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admin ist offline
Administrator
Beiträge: 20.285
Seit: 01.01.04
Lebe so, wie wenn Du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben!
Ich spreche dieses Thema eigentlich ungern an, da für die meisten unserer Leser wohl das Thema Tod ein düsteres Kapitel sein dürfte, mich eingeschlossen.

Aber es eignet sich, um sich bewusst zu machen, was im Leben wichtig ist.
Eine Möglichkeit, seine Lebensziele zu überprüfen, kann darin bestehen, sich seine eigene Grabrede vorzustellen. Auf den ersten Blick sicher ein makabres Anliegen ... aber auf den zweiten Blick enorm inhaltsreich.

Was möchtest Du, das man in diesem Moment über Dich sagt?
- Wer warst Du?
- Welches waren Deine hauptsächlichen Charakterzüge, die in Erinnerung bleiben werden
- Was hast Du in Deinem Leben gemacht?
- An was erinnert man sich?
- Wie wird das, was Du warst und was Dich als Menschen ausmachte, in wenigen Sätzen am besten beschrieben?

Die Einfühlung, dass in diesem Moment nichts mehr geändert werden kann, sondern dass es so ist, wie es eben ist ...
die Notwendigkeit, diesen Moment tief zu empfinden und Dich aufs Wesentlichste zu reduzieren ...
die Intuition für das, was wirklich wichtig sein könnte für Dein ganzes Leben ...

.. könnte es Dir JETZT allenfalls sagen, was Dir wichtig ist und es auch in Zukunft sein wird?
Wie wertvoll wäre es tatsächlich, wenn das ansatzweise funktionieren könnte!

Gruss, Marcel

Die Grabrede

Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Interessanter Gedanke Marcel,

Ich war vor kurzem auf einer Beerdigung von einem jungen Mann, den ich persönlich gut kannte. Eine Grabrede gabs nicht, aber eine Musikzusammenstellung die ihn ausgezeichnet darstellte. Das hat mir gefallen und hat der Beerdigung ihren bitteren Ernst genommen.
Auch gab es eine wunderschöne selbstgemachte Karte mir einem Text, der den Übergang von Leben und Tod nicht wie eine Trennung darstellte, sondern als wohne der Verstorbene wie ein Nachbar nebenan. Ein Gedanke der sicher nicht falsch ist.

Die Idee mit der Musik, die wollte ich mir merken.

Grüsse von Juliette

Die Grabrede

Hexe ist offline
Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
Hallo Marcel,

Die Einfühlung, dass in diesem Moment nichts mehr geändert werden kann, sondern dass es so ist, wie es eben ist ...
die Notwendigkeit, diesen Moment tief zu empfinden und Dich aufs Wesentlichste zu reduzieren ...
die Intuition für das, was wirklich wichtig sein könnte für Dein ganzes Leben ...

.. könnte es Dir JETZT allenfalls sagen, was Dir wichtig ist und es auch in Zukunft sein wird?
Wie wertvoll wäre es tatsächlich, wenn das ansatzweise funktionieren könnte!
du hast recht, es ist enorm wertvoll sich mit seinem eigenen Tod zu beschäftigen.
Das ist zuerst beängstigend und unangenehm, denn wir sind das hier in unserem Kulturraum nicht gewohnt den Tod näher zu betrachten.
Ein Tabu-Thema. Jeder schiebt ihn weg, in der Hoffnung dadurch die angst davor zu verlieren.
Mir ist aber aufgefallen dass gerade dadurch die Angst noch größer wird.

Der Gedanke an den tod ist dann sinnvoll und hilfreich wenn wir darin die Aufforderung sehen jetzt unser Leben selbst in die Hand zu nehmen, unsere Ziele formulieren und schauen dass wir heute daran arbeiten.
Der Tod kann eine Mahnung sein. Dafür dass man all die materiellen Dinge wie Haus, Geld Auto usw. nicht mitnehmen kann. Sie sind spätenstens dann einfach weg, müssen zurückgelassen werden.
Die Liebe bleibt übrig, das Wesentliche. Wie sind wir mit unseren Mitmenschen umgegangen, welche Samen haben wir hier hinterlassen , welche Früchte werden daraus reifen? Das zeigt einem doch dann ganz klar auf was die Prioritäten sind im Leben, was es gilt zu kultivieren.

Sich die Grabrede vorzustellen, die eigene Beerdigung finde ich nicht schlecht. Solange man dabei nicht in Trauer und Verlustangst versinkt sondern sich das ganze mal ganz ohne allzuviel Emotionen anschaut.
Das gelingt wirklich immer besser je öfter man das macht.

lieben Gruß
Hexe

Die Grabrede
Anne B.
Was möchtest Du, das man in diesem Moment über Dich sagt?
- Wer warst Du?
- Welches waren Deine hauptsächlichen Charakterzüge, die in Erinnerung bleiben werden
- Was hast Du in Deinem Leben gemacht?
- An was erinnert man sich?
- Wie wird das, was Du warst und was Dich als Menschen ausmachte, in wenigen Sätzen am besten beschrieben?
Wenn man Kinder hat, dann denkt man öfter darüber nach, was passiert, wenn man nicht mehr ist. Niemand soll so sehr trauern, dass er verzweifelt ist und ohne mich Probleme bekommt. Deshalb versuche ich meine Kinder so selbständig und selbstbewußt wie möglich zu erziehen, indem ich versuche es vorzuleben. Alle sollen wissen, dass ich in meinem Leben und auch zum Zeitpunkt meines Todes glücklich und im Frieden mit mir und allen anderen Menschen war. Das ist ein wunderbarer Trost für die Hinterbliebenen, finde ich, denn das Leben hat sich aus meiner Sicht auf diese Weise gelohnt.

Hier geht es zwar um die Grabrede und nicht um Gräber, aber ich habe in diesem Zusammenhang noch ein schönes Erlebnis von einer meiner Töchter zu erzählen. Sie geht unheimlich gern auf Friedhöfe. Die vielen Blumen, die liebevoll gestalteten Gräber mit den verschiedensten Inschriften haben es ihr angetan. Immer wieder sinniert sie, was dieser oder jener Mensch wohl für ein Schicksal hatte. Einmal kamen wir auf eine Wiese in der auf einfachen Steinen lediglich die Namen der Verstorbenen zu lesen waren. Ich sagte ihr, dass ich kein Problem damit hätte, auf diese Weise bestattet zu werden. Empört sagte sie: "Nein, du bekommst ein wunderschönes Grab. Ich brauche das." Deshalb denke ich in aller Bescheidenheit, dass ich auch eine schöne Grabrede bekomme. Schade, dass ich bei dieser Veranstaltung leider nicht dabei sein kann . Was letztlich in der Erinnerung von mir bleibt, das vermag ich nicht genau zu sagen - wahrscheinlich, dass ich mich immer bemüht habe und ein ziemlich alberner Mensch war.

Viele Grüße
Anne B.

Die Grabrede

NellyK ist offline
Beiträge: 2.901
Seit: 02.08.06
Hallo Admin,

Wertvolle Gedanken.

Ich finde das Thema in der Rubrik Zielfindung etwas " scharf " gesetzt.

Warum du das Thema :
Grabrede
hier platziert hast, kann man gut aus Deinem Posting herauslesen.

Für mich hört mit dem Tod das Leben nicht auf. Es ist somit für mich kein oder kein ein 'Ziel'. Zu meinen zielfindenden Worten bezüglich meines Ablebens, möchte ich am besten gar keine Grabrede haben.

Als Zieldefinition mit all dessen weiteren Schritten, würde ich nur planen, wenn man anders nicht mehr überleben kann. Es 200 % keine Hoffnungen und Möglichkeiten mehr gibt. Dann ist der Tod im Jetzt tatsächlich das Ziel. ( Um nochmal auf die Zielfindung zurückzugreifen )

Meine alten Erfahrungen sind, dass Grabreden oft umgeschrieben wurden, es wurde nach besten künstlerischen Möglichkeiten geheuchelt.

Ich wünsche Allen Menschen in genau solchen Momenten, dass nur ehrliche Worte über die Lippen des Redners gelangen. Ob mit oder ohne hinterlassene Grabrede.

Mit lieben Grüssen NellyK

Die Grabrede

Manuela ist offline
Beiträge: 1.510
Seit: 31.03.08
Hallo admin,
deine Gedanken sind sehr interessant. Ich finde es gut, wenn Menschen sich mit dem Thema auseinandersetzen können. Mir selbst macht es schon seit Schulkindtagen Angst. Gut wenn man damit offen umgehen kann und wenn Kinder sich da so ihre Bilder machen. Mir fällt es unsaglich schwer.Wenn ich mir nun vorstellen müsse, wie ich mir meine eigene oder jemand andere Grabrede wünsche, wird mir ganz anders.
Wie geht ihr alle hier mit dem Thema Tod um? Wie seid ihr damit aufgewachsen?
Vielleicht habt ihr ja ein paar Antworten, die mir weiterhelfen.

Viele Grüße Manuela0607, die Ängstliche

Die Grabrede
MisterX
Ich denke eigentlich nie über den Tod nach - außer wenn ich gerade mal bei einer Beerdigung anwesend bin.

Persönlich lehne ich jede "Grabrede" ab. Irgenwie macht sie einen Menschen nur noch zu einem Produkt, auch wenn sie noch so gut ist.
Ich denke ein Mensch ist mehr als das.

Diesen Song hab ich mir ausgesucht - sollte es irgendwann doch mal soweit sein

Alphaville - Forever Young - joama - MyVideo

Lieben Gruß

Die Grabrede

Shelley ist offline
Beiträge: 10.451
Seit: 28.09.05
hallo admin,

also meine grabrede habe ich noch nicht geschrieben.
ich kam nie auf die idée, weil ich dachte, dass das sache der anderen ist.
die idée, sich seine eigene zuschreiben, finde ich aber sehr, sehr gut.

besonders gut erscheint mir die idée, wenn ich zurück denke, wie es war, als ich wegen zwei tödlich- multiresistenten krankenhauskeimen (doppelinfektion) im sterben lag.

als ich bewusstseinsgetrübt vor mich hindämmerte, erlebte ich so ziemlich viel.
einerseits war ich glücklich, weil es schön war "da oben", andererseits war ich traurig, weil ich realisiert habe, dass ich jetzt weg gehen "muss" von der erde, obwohl ich sie noch gar nicht wirklich richtig kenne.
ich hätte schier weinen können ab allem, was ich verpasst habe.

und da kam auch die angst.
die angst, dass ich "dies und das" nicht mehr erledigen werden kann.

beim thema "grabrede", musste ich wegen diesem "dies und das" an mein erlebnis zurückdenken.

ich denke, es ist nicht nur wichtig, wie wir gelebt haben wollen.
also ich meine: was dann die anderen bei der rede über uns sagen.

wichtiger waren mir folgende dinge.
ja und das tönt jetzt lächerlich.
aber es ist der grund, warum ich kämpfte, und kämpfte, dass ich auf der erde bleiben darf.
ich wäre gegangen, wenn ich erledigt hätte, was noch zu erledigen ist.

also es war so:
es war mir sowas von peinlich, so zu gehen und alles zurück zu lassen, wie ich es momentan "gerichtet" habe.
ich dachte daran, wie ich tod bin und meine eltern meine unordnung aufräumen müssen.
ja genau!
es war mir peinlich, gestorben sein zu müssen und so eine peinliche angelegenheit hinter mir zu lassen.

meine freundin verbrennt deswegen auch regelmässig ihre tagebücher.
sie will nicht, dass nach ihrem tod peinlichkeiten zum vorschein kommen.

was also wieder zum thema "grabrede" passt.
wir wollen bestimmt nicht in peinlicher erinnerung bleiben.

ich denke auch, dass ich erst sterben kann, wenn ich hier auf der erde alles erledigt habe, was ich noch erledigen will.
und wenn ich aufgeräumt habe.
vorher werde ich kämpfen, dass ich überleben kann.

ich habe deswegen auch extra mein testament noch nicht geschrieben.
ich weiss zwar schon, was ich wem vermache.
ich bin schon alles durchgegangen.
oder ziemlich alles.

eigentlich sollte man ja immer sein testament schreiben, bevor man in ein krankenhaus geht.
doch bei mir wäre es eben nicht so ganz gut, wenn ich alles erledigt habe, weil dann werde ich nächstes mal gehen, wenn ich wieder die möglichkeit dazu habe.
ich werde nicht mehr den todeskampf kämpfen, sondern loslassen.
es ist also immer gut, wenn man einen grund hat, um noch nicht zu sterben.

wie anne schreibt mit den kindern.

ich habe deswegen auch noch nicht schriftlich festgehalten, wie mein grab aussehen soll.
ich habe aber alles genau einer freundin gesagt, wie es werden muss.
ich weiss schon, welchen grabstein mit welcher gravierung - nur den spruch muss ich noch aussuchen, doch ich habe schon ein paar zur wahl - ich wünsche, welche blumen auf dem grab liegen sollen, wie die beerdigung ablaufen soll, welche musik sie an meinem grab spielen sollen und ja; ich wünsche mir das kaddish, obwohl ich nicht jüdisch bin.
ich finde den klang der sprache sehr schön.
und das will ich hören, bevor ich mich von der beerdigung zurückziehe.
ich denke eben, dass die seele nach dem tod noch ein paar tage in der nähe des körpers bleibt.
das spürt man ja übrigens auch, wenn man sich neben frisch gestorbene menschen setzt.

wie gesagt; ich finde schon wichtig, wenn man alles weiss, wie es am grab werden soll, doch man sollte auch immer aufgaben im leben haben, welche einem das sterben nicht so leicht machen.
damit man kämpft!
man stirbt zwar ruhiger, wenn man loslassen kann.
doch loslassen ist erst für seelen richtig, welche keine aufgaben mehr haben und wirklich schon genug erledigt haben.

ich denke auch, dass wer die erde "geniessen" sollten.
die erde, die menschen und alles, was uns geboten wird.
jemand, der ein erfülltes leben hatte, stirbt leichter, denke ich.

das habe ich auch gemerkt, als ich dann überlebte und zum ersten mal an mein bett sitzen konnte.
ich war noch in lebensgefahr, weil ich noch tödlich krank war und deswegen war ich die angst.
ich hatte die angst nicht, sondern ich war so erfüllt von ihr, dass ich sie war.
sie hat mich gepackt und in ihrer ganzen gewalt gepackt, bis ich zu ihr geworden bin.

in dieser zeit hielten mich nicht mehr die unvernichteten peinlichkeiten am leben, sondern die dinge, welche ich verpasst habe.
ich wollte alles nachholen.

ich schrieb meinem lehrer an und er musste mir versprechen, welche musik wir spielen werden.
ich lebte dafür.
es gab mir halt.

ich rief kollegen an und sagte ihnen, wie schön es ist, dass ich sie kennen darf und ich mich freue, sie wieder zu sehen.

ich rief meinen bruder an und sagte, dass ihn sein schwesterchen braucht, weil es ihn ja noch gar nicht richtig kennt und das nachholen will.

und was mich auch durch die schlimmste zeit durchbrachte:
die vorfreude auf spaghetti mit tomatensauce.
ich freute mich, einmal ein richtiges frühstück essen zu dürfen.

ich freute mich, zu leben.

zu hause dann schmückte ich mein zimmer mit rosengirlanden, lichterketten und glockenspiele.

warum gibt es so schöne dinge auf der welt, wenn man an ihnen vorbeiläuft und dann im himmel merkt:
"mist! ich hätte auf der erde so viele schöne dinge erleben können und nun habe ich alles verpasst, ich depp!"

schliesslich will ich eine glückliche und nicht eine unglückliche leiche sein.

unglücklich wurde ich erst, als ich merkte, dass ich gar nicht so leben kann, für was ich eigentlich lebe.
dass ich nicht einfach so ein richtiges frühstück geniessen kann, weil ich es gar nicht ertrage und gar keine kraft habe, es mir schön zu zu bereiten.
ja und einfach bei allem musste ich merken, dass ich halt dummerweise nicht gesund wurde, obwohl ich das hoffte, als ich im sterben lag.
so gesehen habe ich bereut, dass ich nicht gegangen bin.

na, ja.

auf alle fälle denke ich immer noch, dass es das wichtigste ist, dass wir jeden tag und jeden augenblick geniessen.
dass wir uns über das freuen, was wir haben und nicht dem nachweinen, was wir nicht mehr oder nicht haben.
dass wir einfach die zeit auf dieser welt ausnutzen.
dass wir alle möglichkeiten, welche wir haben, am hut packen.

es ist nicht immer einfach, doch es lohnt sich.

ich denke auch, wenn wir glücklich leben, strahlen wir das aus.
und so wird dann auch unsere grabrede positiv ausfallen.

viele liebe grüsse von shelley

p.s.: sorry, das war jetzt lang. doch ich habe mir schon sehr viele gedanken rund um das thema grabrede gemacht. nicht um das thema selbst, aber um alles andere darum. ich weiss sogar, welche kleider meine gäste auf meiner beerdigung nicht anhaben dürfen. nämlich keine trauerkleider! sie müssen tanzen und fröhlich sein. schliesslich will ich ein freudefest feiern, so lange ich noch in der nähe dieser erde sein kann. es wird dann schon genug traurig sein, dass ich gehen muss, da möchte ich wenigstens die letzten augenblicke in freude geniessen können.

Geändert von Shelley (06.06.08 um 22:42 Uhr)

Die Grabrede

Manuela ist offline
Beiträge: 1.510
Seit: 31.03.08
Hallo Shelley, in Deinen Worten steckt so viel Kraft und Energie, das ist unbeschreiblich. Schön, dass Du so offen schreiben kannst. Wie gehen Eltern und Freunde von Dir mit diesem Thema um? Ich habe Angst mich damit zu beschäftigen.

Liebe Grüße Manuela0607

Die Grabrede

Pius Wihler ist offline
Beiträge: 1.019
Seit: 24.09.04
Ich hatte schon mal den Gedanken, meinen Lebenslauf selber auf mp3 aufzunehmen, damit er in der Kirche abgespielt werden kann mit meinen persönlichen Worten.

Das wäre sicher etwas seltsam, wenn die Stimme des Verstorbenen ertönt aber zugleich auch authentisch, weil es direkt von dieser Person kommt, ohne "Filterung" von "Aussenstehenden" - wie weglassen von MIR wichtigem und hervorheben von MIR unwichtigem - , was ich vielleicht gar nicht haben möchte.
Dazu Musik, die ich auch ausgewählt hätte....
Das fühlt sich für mich gut an, wenn ich das so schreibe, das sollte ich demnächst mal tun. Kann es ja immer wieder ergänzen oder neu aufnehmen.

Dies hätte auch den Vorteil, dass die Hinterbliebenen nicht studieren und entscheiden müssten, was sie bringen sollen....

Kommt mir gerade in den Sinn: vor ca. 20 jahren hatte ich mal einen kurzen Text entworfen, den ich auf meinem Grab haben könnte... im Sinne von: "hier ruht nur mein Körper...."

Ich habe jedesmal einen ausführlichen Lebenslauf an einer Beerdigung als sehr eindrücklich und als mein Bewusstsein über diesen Menschen ergänzend empfunden. Da hörte ich Dinge, die ich gar nicht gewusst hatte aber ich schön fand, dass dieser Menschn das erleben konnte.

Was meint ihr zu meiner Idee?

Liebe Grüsse

Pius
__________________
Gib einem Hungernden einen Fisch, und er hat zu Essen für einen Tag.
Lehre ihn angeln, so hat er zu Essen für das ganze Leben.

Einen schönen Tag wünscht Dir Pius

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