Familienstellen nach Hellinger

13.06.04 16:16 #1
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Familienstellen nach Hellinger

bibi ist offline
Beiträge: 9
Seit: 19.06.04
hi uta,
vielen dank für deine antwort. was ich meinte hätte ich differenzierter darstellen müssenund es hätte wohl zu einer anderen antwort geführt.

um nur ein punkt mal zu beleuchten, denn meine zeite reicht nicht ganz für mehr zu sagen (der job ruft).

Ein zitat:

In den 80er Jahren stieß Bert Hellinger in die Szenerie der therapeutischen Gruppen-Aufstellungen mit hinein und leistete - darin scheint sich Psychotherapiebranche weitestgehend einig - einen ergänzenden Beitrag, indem er die Re-Integration von z. B. ausgeschlossenen Familienmitgliedern berücksichtigte.

An dieser Stelle jedoch setzt das Auseinanderdriften in zwei Welten ein: Bert Hellingers Methoden, seine klischeehafte Anwendung konservativer Einstellungen und seine autoritär-patriachalen Ordnungsideen haben mit der systemischen Familientherapie nichts gemeinsam!

Der Autodidakt Bert Hellinger, früher viele Jahre katholischer Ordenspriester in Südafrika, hat sich im Laufe der Jahre mit seiner international agierenden, nach ihm benannten »Arbeitsgemeinschaft Systemische Lösungen nach Bert Hellinger« eine Vermarktungsplattform geschaffen, die seine Mischung aus esoterischem Rollenspiel und reaktionär-autoritärer Ideologie befördert.

Grundzüge seines archaisch anmutenden Regelwerks sind:


* Großveranstaltungen mit zum Teil mehr als 500 Teilnehmer(inne)n.
* Aus dieser Großgruppe heraus werden »im Minutentakt« (max. 15 Min.) Familienkonstellationen »gestellt«, auch mit Verstorbenen, die durch Akteure aus dem Publikum »rekrutiert« werden.
* Kein Mensch löst sich ungestraft von seiner Sippe.
* Jede Familie hat eine unverrückbare Ordnung: Die Frau folgt dem Mann. Kinder haben keine Rechte gegenüber ihren Eltern. Jede/r Erstgeborene hat seinen Platz vor dem Zweitgeborenen usw.
* Diese Ordnung ist vorgegeben - ob sie uns gefällt oder nicht.
* Jede Störung dieser Ordnung macht krank.
* Kinder wollen (sollen!) ihre Eltern lieben. Sollte dieser »Fluss der Liebe« unterbrochen werden, schlägt er in Schmerz, Verzweiflung oder Krankheit um.
* Somit sind bei den Aufstellungsszenarien »Ordnungen der Liebe« wiederherzustellen.

In diese »Schnelltherapien« greift Hellinger mit seiner Bühnenpräsenz ein und legitimiert das wie folgt: »Bei der Psychotherapie geht es einem wie einem guten Führer. Ein guter Führer sieht, was die Leute wollen, und das befiehlt er« (Bert Hellinger, zitiert nach: Der Spiegel 7/2002, S. 200).

Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin testiert Bert Hellinger bei der autoritären Aufstellungsarbeit mit Toten eindeutig esoterischmagisches Denken. Die von seiner »Internationalen Arbeitsgemeinschaft Systemische Lösungen« beförderte und durch dreitägige Crashkurse für zukünftige »Familiensteller« multiplizierte Ideologie wird von Sektenbeobachtern äußerst kritisch und mit Sorge betrachtet. Sie sehen in diesem Zusammenschluss eine Ideologiegemeinschaft mit kriminellem Charakter, der derzeit jedoch (noch) nicht juristisch festzumachen ist.

aus: http://www.trisomie21.de/familienstellen_hellinger_lebenshilfekritik_reakti onen.html

deshalb is das ganz eigentlich bwedenklich geworden, weil da kräfte am werk sind, die mit einem autoritärem verhalten nie zu beherrschen sind. sondern da is vielmehr interaktion gefordert. die wahrheit der anderen is da sehr wichtig. nicht die eines einzeln gurus.
ist aber wie gesagt nur ein kritischer punkt.

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.707
Seit: 10.01.04
Hallo Michael,
das Armdrücken in Bayern ist ein Kräftemessen aber keine sehr gut geeignete Methode zur Auflösung von Familienkonflikten. Oder käme es Dir entgegen, daß Frauen dann so gut wie immer den kürzeren ziehen würden :( :) ?

Wenn Euer Familien-Clan es schafft, schwelende Konflikte auszufechten und zu bereinigen, ist das großartig! Und selbst wenn nicht: es muß nicht immer Hellinger sein, sondern es gibt natürlich viele andere Möglichkeiten, mit Konflikten und Problemen umzugehen.
Auf eine Familienaufstellung wird wahrscheinlich nur jemand kommen, der schon andere Möglichkeiten ausprobiert hat wie Psychotherapie, Medikamente und mehr, der damit aber nicht weitergekommen ist. Funktionierende Familienverbände gibt es ja auch nicht mehr so häufig; früher in der Großfamilie war es sicher oft einfacher, jemand zu finden, der zuhören konnte und hilfreich war.

Noch einmal: Familienaufstellungen haben für den Aufstellenden zwar ein Thema als Motiv, sie zu machen. Aber es geht so gut wie nie um eine bewußte Problematik, die man aussprechen, -diskutieren, mit Fetzenfliegen bearbeiten
;) kann. Es geht fast immer um untergründige Motive, Blockaden, Denkmuster, an die man so nicht drankommt. Im Vergleich zum routinemäßigen Gang zum US-Psychiater tut der Aufstellende selbst etwas, um aus seinem Schlamassel herauszukommen. Und eine Aufstellung ist ein- oder ein paarmal, aber nicht ständig.

Ich bin vorsichtig damit, Menschen zu bewerten, die alleine nicht mit ihren Problemen fertig werden. Dazu bietet das Leben einfach zu viele Möglichkeiten, in Löcher hineinzufallen, aus denen man allein nicht mehr herauskommt. Was für ein Glück für jemand, der gerade ganz tief unten ist, wenn er Hilfe bekommt :) ...

Grüsse,
Uta

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.707
Seit: 10.01.04
Hallo Bibi,
der Artikel im Spiegel war total gegen Hellinger, aber ich finde, daß er in vielen Punkten Recht hat.
Wenn man seine Biografie anschaut, wird mir wenigstens verständlich, daß es bei ihm schon längst nicht mehr um Menschenliebe geht sondern um Macht. Nicht ohne Grund beschäftigen sich auch Sektenbeauftragte mit ihm...
Was mich an seiner Theorie sehr stört, ist seine "Ordnung". Er relativiert zwar in seinen Büchern diese Ordnung "die Frau folge dem Manne nach", aber in den Original-Hellinger-Aufstellungen besteht er darauf, und ich finde, das ist einfach nicht mehr zeitgemäß und bedeutet eine Mißachtung der möglichen Partnerschaft.
Auch die Forderung, daß ein Kind seine Eltern lieben muss, finde ich überzogen. Unter manchen Umständen ist es ja schon viel, wenn ein Kind zu seinen Eltern sagen kann "Du bist mein Vater und Du bist meine Mutter und ich bin Euer Kind. Ihr habt mir alles gegeben, was Ihr mir geben konntet." (Zusatz in Gedanken: viel war es nicht, aber es ging eben nicht anders). Diese Ordnung = Reihenfolge zu akzeptieren, kann sehr viel bringen, weil sie auch entlasten kann. Z.B. dann, wenn Kinder Verantwortung ihrer Eltern übernommen haben (Vater und Mutter Alkoholiker z.B.) , die nicht zu ihnen gehört. Oder eben auch, wenn Kinder einem Familienmitglied "die Ehre geben" = diesem Menschen Achtung entgegenbringen, das aus irgendwelchen Gründen aus dem Familienverband ausgeklammert wurde.
Oft kommt bei diesen Aufstellungen z.B. heraus, daß ein Kind mal gestorben ist, von dem nie gesprochen wurde, das aber Vater, Mutter und Geschwister trotzdem sehr in seinen Bann gezogen hat. Wenn man sich solche Fälle im richtigen Leben mal anschaut, wird das oft sehr deutlich. Trotzdem wird verdrängt und eben nie aufgearbeitet. Das kann in einer Aufstellung sehr gut gelingen. Wenigstens habe ich das so erlebt, und es war faszinierend zu sehen, wie eine Mutter auf einmal ihre 3 weiteren Kinder wahrnehmen konnte, obwohl die schon fast erwachsen waren. Diese Mutter hatte immer nur auf ihr totes Kind geschaut (innerlich, äußerlich hatte sie "funktioniert") und damit viel Leid verbreitet.
Es gäbe noch viel zu schreiben. Aber wie schon am Anfang gesagt: wer will, kann es ausprob ieren, wer nicht will, soll's bleiben lassen
:) .
Gruß,
Uta

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bibi ist offline
Beiträge: 9
Seit: 19.06.04
hi uta,
ja die familiengeheimnisse haben unheimlich kräfte über generationen hinweg und sie rufen ganz laut nach einer lösung. aber da sollte man lieber, wie bei dir am anfang schon angeklungen ist, nach einem guten Therapeuten suchen, der die sache auch wirklich kennt. aber die möglichkeit einen sechser im lotto zu haben is da wohl größer.
heutzutage is es ja noch schwerer. aber ich denke wir haben genug frust gewälzt. es kommt das was kommt, sonst nichts.
gruß
bibi

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bibi ist offline
Beiträge: 9
Seit: 19.06.04
ganz schnell noch einen link dazu, der vielleicht noch etwas mehr hilft die sache zu verstehen:
http://seelsorgenetz.de/Articles/GlaubenSienichtjedenMist.html

bye
bibi

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Michael ist offline
Beiträge: 405
Seit: 09.01.04
Hallo zusammen

ich habe mich in meinem Umfeld ein bisschen herumgehört. Tatsächlich ist es so, dass ich wirklich ein richtiger "greenhorn" bin was den Begriff "Familiensteller" anbelangt. Sogar meine Bekannten aus dem Tarott - Lager kennen und setzen das System von Hellinger ein.

Um meine Wissenslücke zu schliessen, möchte ich die Thematik mit Euch diskutieren. Mit Link's ist es nicht das Selbe und zudem wäre das Forum überflüssig wenn ich die Infos aus dem Netz holen wollte. Euere Interpretationen sind viel interessanter als irgendwelche, pro und kontra Dissertationen.

Meine Frage: was Hat Tarott mit Familiensteller zu tun??

Gruss, Michael

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himmelsengel ist offline
Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
Erstellt von Uta
Was mich an seiner Theorie sehr stört, ist seine "Ordnung". Er relativiert zwar in seinen Büchern diese Ordnung "die Frau folge dem Manne nach", aber in den Original-Hellinger-Aufstellungen besteht er darauf, und ich finde, das ist einfach nicht mehr zeitgemäß und bedeutet eine Mißachtung der möglichen Partnerschaft.
Auch die Forderung, daß ein Kind seine Eltern lieben muss, finde ich überzogen.
Huhu Uta,
ich habe ja auch die Aufstellung nach Hellinger gemacht und was mir u.a. absolut negativ im Kopf geblieben ist, dass die Therapeutin u.a. darauf hinwies, das man gegenüber dem Älteren oder der Eltern "die Kleine/der Kleine" ist und man verzeihen muss und sich gegen diese Ordnung nicht stellen darf.

Selbst in den Pausen in privaten Gesprächen kam das Thema darauf zu sprechen. Je nachdem wer was sagte (waren auch einige mit ihren schon recht erwachsenen Kindern da) griff die Therapeutin ein und sagte u.a. man hätte nicht das Recht, seinem Elternteil so etwas zu sagen oder zu fordern. Man wäre als Kind "die/der Kleine" und man darf auch nichts in Frage stellen und keine Widerworte geben und die Aussage/Handlungen der Eltern sind nicht zu Kritisieren!...
Dies ist mir so im Kopf hängen geblieben, weil ich es persönlich als dermaßenen Unfug sehe... Ich finde das Ganze dann etwas zu engstirnig und massiv.
Sicher... ehre deine Eltern, aber wenn ich finde, dass da etwas nicht richtig läuft oder anderer Meinung bin, sollte man das auch als Kind (und man ist noch Kind, wenn man breits selber erwachsen ist) sagen.

Teilweise finde ich das so krass, dass ich nur den Kopf geschüttelt habe. Ein Beispiel: wenn rausgekommen ist, dass das Kind vom Vater vergewaltigt wurde, muss das Kind dem Vater beim Stellen vergeben, weil der Vater ja schon irgendwelche schlimmen Erfahrungen gemacht haben muss und der Vater ja angeblich dann ja nix dafür kann.
Mein Verständnis hört in dem Fall auf und... tut mir Leid würde ich wohl auch nie aufbringen.

Wie gesagt, interessant ist es... aber ich finde mit Recht, ist das ein umstrittenes Thema.

VG :)

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himmelsengel ist offline
Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
Erstellt von Uta
Was mich an seiner Theorie sehr stört, ist seine "Ordnung". Er relativiert zwar in seinen Büchern diese Ordnung "die Frau folge dem Manne nach", aber in den Original-Hellinger-Aufstellungen besteht er darauf, und ich finde, das ist einfach nicht mehr zeitgemäß und bedeutet eine Mißachtung der möglichen Partnerschaft.
Auch die Forderung, daß ein Kind seine Eltern lieben muss, finde ich überzogen.
Huhu Uta,
ich habe ja auch die Aufstellung nach Hellinger gemacht und was mir u.a. absolut negativ im Kopf geblieben ist, dass die Therapeutin u.a. darauf hinwies, das man gegenüber dem Älteren oder der Eltern "die Kleine/der Kleine" ist und man verzeihen muss und sich gegen diese Ordnung nicht stellen darf.

Selbst in den Pausen in privaten Gesprächen kam das Thema darauf zu sprechen. Je nachdem wer was sagte (waren auch einige mit ihren schon recht erwachsenen Kindern da) griff die Therapeutin ein und sagte u.a. man hätte nicht das Recht, seinem Elternteil so etwas zu sagen oder zu fordern. Man wäre als Kind "die/der Kleine" und man darf auch nichts in Frage stellen und keine Widerworte geben und die Aussage/Handlungen der Eltern sind nicht zu Kritisieren!...
Dies ist mir so im Kopf hängen geblieben, weil ich es persönlich als dermaßenen Unfug sehe... Ich finde das Ganze dann etwas zu engstirnig und massiv.
Sicher... ehre deine Eltern, aber wenn ich finde, dass da etwas nicht richtig läuft oder anderer Meinung bin, sollte man das auch als Kind (und man ist noch Kind, wenn man breits selber erwachsen ist) sagen.

Teilweise finde ich das so krass, dass ich nur den Kopf geschüttelt habe. Ein Beispiel: wenn rausgekommen ist, dass das Kind vom Vater vergewaltigt wurde, muss das Kind dem Vater beim Stellen vergeben, weil der Vater ja schon irgendwelche schlimmen Erfahrungen gemacht haben muss und der Vater ja angeblich dann ja nix dafür kann.
Mein Verständnis hört in dem Fall auf und... tut mir Leid würde ich wohl auch nie aufbringen.

Wie gesagt, interessant ist es... aber ich finde mit Recht, ist das ein umstrittenes Thema.

VG :)

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aqua ist offline
Themenstarter Beiträge: 465
Seit: 27.01.04
Hi Himmelsengel!

Mit dem, was du geschrieben hast, was die frau so meinte, stimme ich auch nicht überein und kann nur den Kopf schütteln. Wieso sagt sie sowas? Ich glaube, das geht nur, wenn man sich allein auf die (wohl etwas missverstandene?) Theorie zurückzieht und Gefühle und Realität vernachlässigt. Denke ich zumindest. Ich mag es gar nicht, wenn vor lauter Theorie und Allmachtsglaube Gefühle (z.B. Mitmenschlichkeit) und Realität vernachlässigt werden.
hm, ist die theorie des familienstellens nicht auch, dass jeder seine verantwortung übernimmt und man die verantwortung für dinge, die man übernommen hat, die aber nicht zu einem gehören, beim anderen belässt? also nicht "nur ich bin für alles verantwortlich und sonst niemand"... komisch.
So Punkte wie, dass man die Eltern und Vorfahren, auch wenn man unter ihnen gelitten hat, annehmen sollte, kann ich gut nachvollziehen. Es ist zwar oft nicht leicht, aber wenn man entsprechende Hilfestellung bekommt und es doch vollziehen kann, ist es sehr befreiend. das ist auch der vorteil derartiger therapiekonzepte - in den herkömmlichen werden nämlich die familiären lösungen oft vernachlässigt. man weiß vielleicht, woher welches problem kommen könnte, aber weniger, wie man es lösen kann. von so dinge wie die eltern nehmen habe ich nur in alternativen therapiekonzepten gelesen - dabei ist es doch die lösung für so viele probleme, hat aber in herkömmlichen therapiekonzepten nicht seinen platz gefunden (soweit mir bekannt)! (allerdings ist es mit herkömmlichen methoden oft auch nicht immer einfach, die eltern zu nehmen, wobei es mit der kinesiologie nach 3 in 1 (bestimmt auch mit anderen methoden, die ich nicht kenne) vergleichsweise kinderleicht ist.

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.707
Seit: 10.01.04
Bei den Aufstellungen, an denen ich teilgenommen habe, haben die Kinder zu ihren Eltern gesagt: du bist mein Vater/Mutter, und ich bin Deine Tochter/Sohn. Manchmal war auch von "kleine" Tochter oder Sohn die Rede. Das entspricht ja auch den Tatsachen, einfach vom Alter und manchmal sogar von der Größe her. Soweit diese Sätze Tatsachen betreffen, finde ich sie gut, weil sie die Dinge zurecht rücken können. Aber alles, was dem Klienten nicht möglich ist zu sagen, sollte man dann auch weglassen, weil er sonst ja zum Lügen gezwungen ist.

Es ist natürlich im Prinzip richtig, daß es wenig Sinn macht, Handlungen von Eltern zu kritisieren als Kind. Damit meine ich aber nicht, daß ein Kind kein Recht auf eine eigene Meinung hat sondern daß Eltern eben so handeln, wie sie es können aus ihrer eigenen Geschichte her, nicht mehr und nicht weniger. Auch das ist eine Tatsache, und wenn sie noch so scheußlich aussieht in der Realität. Wenn man das akzeptieren kann, erleichtert das. Aber oft ist das unendlich schwer, und manchmal muß man bei der Aufstellung an dieser Stelle abbrechen, weil mehr zu belastend für den Klienten ist.
Gruß,
Uta


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