"Zur Ruhe kommen": Übungen per Internet durch Cella St. Benedikt

03.02.18 17:19 #1
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Oregano ist gerade online
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Wie Du in 7 Tagen Entspannung und Ruhe in Dein Leben bringst.

... Und das bekommst Du, wenn Du Dich heute anmeldest:

- Du lernst Methoden, die wirklich funktionieren
- Du wirst Dir immer zu helfen wissen
- Du wirst für jede Situation gerüstet sein
- Du wirst das tolle Gefühl von Entspannung und Ruhe genießen können
https://cella-sankt-benedikt.de/land...r-ruhe-kommen/

1. Teil

..
Mein Name ist David und ich lebe als Benediktinermönch zusammen mit zwei weiteren Brüdern in einem Stadtkloster in Hannover. Ich habe diesen Email-Kurs entwickelt und werde Dich in diesen sieben Tagen durch den Kurs begleiten.
Jeden Tag eine Mail.

7 Lektionen oder Emails wirst Du erhalten, jede Email hat eine andere Übung. Es kann sein, dass Du die eine oder andere Übung bereits kennst, aber ich garantiere Dir, dass eine ganze Menge Neues mit dabei sein wird.
Natürlich erwarte ich gar nicht, dass jede Übung genau passend für Dich ist - such Dir das heraus, was zu Dir passt und sich für Dich stimmig anfühlt. Auf der anderen Seite ist es manchmal gut, wenn man etwas probiert, auch wenn es sich am Anfang nicht sehr spannend und interessant anhört. Du wirst schon das rechte Maß zwischen diesen beiden Seiten spüren und finden.

Ich will versuchen, mich in den Mails möglichst kurz zu fassen - wir haben alle viel zu tun und wichtiger noch als das Lesen meiner Texte ist das Durchführen der Übungen.
Diese erste Mail ist da natürlich eine Ausnahme.
Wenn Du Fragen zu den Übungen hast, so scheue Dich nicht, mir zu schreiben. Ich freue mich, wenn ich Dir helfen kann.

Das Leben ist wechselhaft

Ist Dir schon mal aufgefallen, wie unterschiedlich ein Tag verlaufen und erlebt werden kann. Und überleg einmal, wie schnell sich alles wieder ändern kann!
In dem einen Augenblick sind wir noch frohen Mutes, gelassen und freuen uns auf die nächsten Stunden. Und ein kleines Ereignis kann alles verändern: wir erleben uns fahrig, unruhig, gehetzt, unter Druck gesetzt und völlig gestresst.
Stress ist ein Symptom unserer Tage und ich kenne ehrlich gesagt niemanden, der nicht mit Stress zu tun hat. Vermutlich geht es Dir auch nicht anders, oder?

Daneben gibt es auch noch besondere Situationen in unserem Leben, die besonders viel von uns abverlangen. Wir bekommen eine schlechte Nachricht, jemand ist gestorben, Du wirst schwer krank, Du verlierst Deinen Arbeitsplatz und was das Leben noch alles für uns bereit hält.

Mehr Gelassenheit im Alltag

Wie können wir in all diesen Situationen schnell wieder zu uns finden, uns selber stabilisieren und auch wenn weniger Dramatisches passiert uns einüben, gelassener, ruhiger und damit auch handlungs- und genussfähiger zu werden?
Genau darum geht es in diesem 7-teiligen Email-Kurs.
Genau das wirst du hier lernen.
Und ich werde Dir zeigen, wie das geht.
Ich habe im Laufe meines Lebens eine ganze Reihe an Techniken und Übungen kennen lernen dürfen, die Dir entweder in akuten Situationen helfen können oder Dir helfen, grundsätzlich ruhiger und gelassener zu werden.

Übrigens sind Entspannung und eine gelassene Haltung eine wichtige Voraussetzung,, Lebensereignisse zu verarbeiten und einzuordnen.
Das heißt, dass Dir die Übungen, die Du heute und an den sechs folgenden Tagen kennenlernen wirst, auch helfen, besser mit Deinem Leben umgehen zu können.

Manche der Übungen und Techniken sind vielleicht etwas ungewöhnlich. Ich möchte Dich bitten, es einfach mal zu versuchen und Deine eigene Erfahrung zu machen. Danach kannst Du ja selber entscheiden, ob Du die Übung fortsetzt oder nicht.
Insgesamt aber sind alle Übungen relativ leicht durchzuführen, Du brauchst meistens keine Materialien (zumindest keine ungewöhnlichen) und kannst daher sofort loslegen.
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Übung

Entspannung riechen!

Wusstest du, dass Gerüche besonders schnell in unserem Gehirn als Information landen und Erinnerungen auslösen? Wir können Gerüche kaum filtern. Wenn wir riechen, setzt sich etwas in Gang - ob wir wollen oder nicht. Das ist anders beim Sehen. Da können wir zumindest die Augen schließen. Das geht beim Riechen nicht.

Bestimmte Gerüche wirken auf uns besonders stark - davon weiß die Aromatherapie zu berichten. Und in der Traumatherapie macht man sich das zu Nutze.
Und damit sind wir bei unserer ersten Übung.

Lavendelduft wird von vielen Menschen als besonders beruhigend wahrgenommen. Besorg Dir doch mal ein kleines Fläschchen Lavendelöl, dass Du für eine Duftlampe nehmen kannst. Natürlich geht auch ein Raumspray oder ein kleines Säckchen mit Lavendelblüten, das man oft zur Parfümierung der Wäsche nutzt.
Du darfst es allerdings nicht zu oft benutzen, weil ansonsten die Wirkung wegfällt. Mache die Duftlampe mit dem Lavendelöl nur an, wenn Du Entspannung und Ruhe brauchst.
Ich bin ganz sicher, dass es auch Dir helfen wird, zur Ruhe zu kommen und zu entspannen.
Vielleicht ist diese Übung ja auch der Anlass, einmal mit anderen Düften zu experimentieren.

In der morgigen Mail verrate ich Dir, wie Du Dich schnell wieder ins Lot bringen, beruhigen und Geborgenheit schenken kannst - das wird Dir und Deiner Seele richtig gut tun.

Bis morgen also!
...
Grüsse,
Oregano

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Geändert von Oregano (03.02.18 um 17:41 Uhr)

Den inneren Kraft-Ort finden und gestalten

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https://www.youtube.com/watch?v=SIR-...ature=youtu.be

Es gibt Orte, Räume und Plätze, die haben es irgendwie in sich, da fühlt man sich sogleich kraftvoller, mutiger, gelassener oder friedlicher. Kennst Du das? Ich kenne zum Beispiel einige Kirchräume, wo ich das so spüre.
Aber das Ganze gibt es nicht nur in der äußeren Welt
Seit ich Luise Reddemann oder vielmehr ihre Bücher kenne, weiß ich um die große Bedeutung innerer Räume. Luise Reddemann ist Traumatherapeutin und arbeitet sehr viel mit inneren Bildern und Vorstellungen.
Daher kann ich sagen, dass es auch innere Kraftorte gibt und innere Räume der Inspiration.
Wer über ein Repertoire solcher Räume verfügt und fest in sich verankert hat, der hat es im Leben deutlich leichter, schneller wieder in Balance zu kommen, sich zu nähren und zu kräftigen.
...
Übung

Lege Dich auf Dein Bett, suche einen anderen ruhigen Ort. Entspanne Dich, schließe die Augen und nimm Dich bewusst wahr.
Nun überlege, wie Dein Kraftort aussehen könnte, stell ihn Dir vor. Ist es ein Ort, den Du kennst oder ist es ein erfundener Ort.
Du kannst alles an dem Ort so verändern, dass er für Dich noch stimmiger wird. Bedenke folgende Dinge und verändere sie:
Wie riecht es an diesem Ort? Gibt es etwas, das nicht gut riecht, dann verändere es, so dass es angenehm duftet.
Was siehst Du an diesem Ort? Gibt es etwas, dass Dir nicht gefällt, dann ändere es so, dass es schön ist.
Was hörst Du an diesem Ort? Gibt es etwas, dass Du nicht gerne hörst, dann ändere es so, dass es ein Wohlklang wird.
Nimm Dir Zeit und Muße, Deinen Ort der Kraft zu finden.

Sorge dafür, dass Du hier alleine für Dich bist - wenn Du magst, lade Engel oder Tiere dazu ein, nicht aber Menschen. Weißt Du, Menschen können sich verändern und die Beziehung zu ihnen kann sich auch ändern und plötzlich rauben sie uns Kraft. Daher bleiben sie an diesem Ort außen vor.
Spüre die Kraft, die Dir dieser Ort spendet und nimm diese Kraft in Dich auf, atme sie ein.

Und dann finde einen Ort an Deinem Körper, wo Du diese Kraft verankern möchtest - vielleicht der Bauch oder die Schulter oder was auch immer. Und dann lege Deine linke oder rechte Hand darauf und spüre, wie die Kraft des Ortes auf diese Stelle übergeht.

Zukünftig wird es Dir dadurch leichter sein, den inneren Kraftort zu finden und zu aktivieren, wenn Du wieder Deine Hand auf diese Stelle legst.
...
Quelle: Brief von https://openheart-openmind.de

Grüsse,
Oregano
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konntest Du Deinen inneren Ort der Ruhe und Geborgenheit finden?
Es gibt Situationen, da muss man sich sehr schnell wieder beruhigen, weil es einfach sein muss. Man muss wieder handlungsfähig werden und einen etwas kühleren Kopf bekommen. Das ist gar nicht so leicht, weil wir dann oft in unseren inneren Bildern und Emotionen gefangen sind. Und die helfen nicht, jetzt zu wissen, was zu tun ist.

Stell Dir vor, Du erfährst während Du Auto fährst eine unangenehme Nachricht oder etwas, was Dich sehr ärgert. Du musst jetzt schnell wieder herunterkommen, damit Du keinen Blödsinn machst und einen Unfall produzierst. Aber wie?

Wie kommen wir aus den Emotionen heraus und können die inneren Bilder hinter uns lassen?
Genau dafür habe ich eine sehr einfache und hilfreiche Übung, die mir selbst schon oft geholfen hat.

Übung

Es ist wirklich ganz einfach. Wenn Du also in eine belastete Situation gekommen bist und dich schnell wieder beruhigen willst, dann beginne dich umzusehen. Und dann fange an alles aufzuzählen, was Du siehst. Einfach nur den Namen der Dinge laut oder leise sagen - je nachdem, was angebracht ist: Stuhl, Fenster, Bild, Tisch, Kerze, Vase, Blume, Tapete, Lampe, Zeitung, Stift…
So fokussierst Du weg vom Inneren auf das Äußere und das wird Dir helfen, wieder einen klareren Kopf zu haben.

Es kann wirklich so einfach sein!

In der nächsten Mail geht es um Bewegung - aber eine besondere Bewegung.

Es ist eine meiner Lieblingsübungen. ...
Cella Sankt Benedikt
Voßstr. 36
30161 Hannover
0511/962880
cella@t-online.de

Grüsse,
Oregano
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Also ich liebe ja klassische Musik - Musik tut mir gut. Ich spiele zwar selber kein Instrument, aber wenn ich abends in einem Konzert war, dann fühle ich mich hinterher immer richtig gut - irgendwie gereinigt.
Musik belebt mich, inspiriert mich und vermag meine innere Stimmung schnell zu heben.
Allein das Hören mancher Stücke kann einen Tag retten, kann mich berühren, beruhigen, ermuntern oder was auch immer.
Solange es “meine” Musik ist, ist es eigentlich immer etwas Gutes.

Heute bieten sich zwar weniger Möglichkeiten, aber ich habe auch immer gerne getanzt. Die Kombination aus Musik und Bewegung ist einfach genial.

Was aber mache ich, wenn ich weniger Möglichkeiten oder Zeit haben, um zu tanzen?
Genau dafür habe ich eine Übung entwickelt, die ich schon mit vielen Gruppen ausprobiert habe - und sie geht sehr gut auch ganz alleine (vielleicht sogar besser) und auch dann, wenn Du keine klassische Musik magst.

Übung

Hast Du schon mal Musik dirigiert?
Genau das ist es, was ich Dir empfehlen möchte.
Es ist eine Alternative dazu, in der Wohnung zu tanzen - kannst Du natürlich auch gerne machen.
Ich stelle mich in mein Zimmer, setze Kopfhörer auf (für mich gehört schon eine ordentliche Lautstärke dazu) und dann beginne ich wie Karajan zu dirigieren, als wäre ich der Maestro persönlich.
Ich kann Dir sagen, niemand ist leidenschaftlicher beim Dirigieren als ich! :-)
Es tut mir gut, mich der Musik hinzugeben, auf den Takt und die Nuancen der Musik zu achten, die Einsätze zu geben und so das Werk zu vollenden.
Diese Übung kann ich dir wirklich sehr empfehlen.
Ich gebe hier auch gleich die Musik mit, die ich zuerst dafür genommen habe. Es ist der erste Satz der ersten Mahler-Symphonie. Ein sehr erbauendes und aufbauendes Stück mit vielen Wechseln im Tempus, das macht es für das Dirigat noch spannender:
https://www.youtube.com/watch?v=_uTg...ature=youtu.be

Und nun bist Du dran - versuch es einfach mal mit Deiner Musik!


P.S.: Wir haben übrigens noch andere intensivere Online Kurse - vielleicht magst du mal schauen:
https://cella-sankt-benedikt.de/online-kurse/
Das kann ich nur bestätigen. Wenn Tanzen möglich ist, entspannt das, strengt an, aber auf eine gute Weise.
Dirigieren ist wieder anders; da liegt die Aufmerksamkeit auf einer anderen Ebene; der körperliche Einsatz muß nicht unbedingt so groß sein. Das kommt sehr auf den Stil des Dirigenten an, wie man auch in Aufnahmen von Musikaufführungen sieht.

Grüsse,
Oregano
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Heute soll es eine weitere Übung für akute Situationen geben. Die erste dieser Übungen war ja die, bei der Du die Dinge in Deiner Umgebung aufzählen solltest.
In Akutsituationen hilft es stets, wenn wir uns umfokussieren. Wir sind dann nämlich in einem Zustand, wo wir ganz nach innen auf unsere Emotionen fixiert sind. Deshalb sind wir dann auch meistens nicht handlungsfähig.

Ich hatte vor vielen Jahren einmal das Problem, dass mir der Atem wegblieb, wenn ich vor vielen Leuten etwas vorlesen sollte. Das kam leider in meinem Alltag häufiger vor und so musste ich mir etwas überlegen, damit ich nicht beim Vorlesen ins Stocken gerate und mein Herz anfängt zu rasen.
Ich weiß nicht mehr, woher ich die folgende Übung hatte, aber Sie gehört seither zu meiner kleinen inneren Reiseapotheke.

Übung

In akuten Situationen wie beispielsweise bei Angst:

Halte das linke Nasenloch zu und atme ausschließlich durch das rechte. Nach ca. zwei Minuten machst Du es umgedreht. Das war es schon.
Diese Übung wird Dich beruhigen und es wird Dir anschließend besser gehen.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie oft sehr einfache Übungen im Leben helfen können.
Warum erfahren wir davon nur oft so spät?
Viel Erfolg wünsche ich,
Oregano
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