Klassische Musik 2.0 - natürlich gestimmte klass. Musik in 432...

08.03.17 16:06 #1
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Klassische Musik 2.0 - natürlich gestimmte klass. Musik in 432...

Medizinmann ist offline
Themenstarter Beiträge: 570
Seit: 01.10.05
Vermutlich kann niemand "wirklich" belegen, dass die alten, klassischen Systeme "natürlich" oder "natürlicher" sind als die moderne, gleichstufige Stimmung, aber es geht genau in die Richtung:
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Zu dem Vergleich mit der Rose, das wäre meiner Meinung nach eher der Punkt, dass jemand den Geruch, den Duft der Rose den "natürlichen Geruch" nennt, vielleicht im Gegensatz zu einem unnatürlichen, synthetischen Duft.
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Geändert von Medizinmann (10.03.17 um 12:24 Uhr)

Klassische Musik 2.0 - natürlich gestimmte klass. Musik in 432...

MaxJoy ist offline
Beiträge: 1.692
Seit: 18.03.16
Ich habe mich eine Zeitlang mit elektronischer Musik und verschiedenen Stimmsystemen beschäftigt. Die 'natürlichen' Stimmungen leiten sich von den Obertönen einer schwingenden Seite ab. Dabei zeigt sich, dass die so gewonnenen Töne nur ungefähr mit den Tonstufen der gleichtemperierten Stimmung übereinstimmen. Natürliche Akkorde (just chords) klingen weicher. Andererseits muss man mit vielen harmonischen Einschränkungen kämpfen, so gibt es z. B. verbotene Akkorde und Tonartwechsel sind nicht möglich, was die Möglichkeiten des Komponisten einschränkt. Die vielen historischen Stimmungen sind alles Kompromisse zwischen besserem Klang auf der einen und besseren Kompositionsmöglichkeiten auf der anderen Seite. Ein Musikstück muss wegen der genannten Einschränkungen auch speziell für natürliche Stimmungen bearbeitet werden, Runterpitchen genügt also nicht.

Mit der Höhe des Kammertons hat das aber nichts zu tun. Meiner Meinung nach ist die wurscht, solange sich nur die Musiker einig sind.
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Alles in Maßen. Erkenne dich selbst.

Klassische Musik 2.0 - natürlich gestimmte klass. Musik in 432...

Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
.....interessant, und dann noch dazu etwas:
Zitat von Gleerndil Beitrag anzeigen
Es hätte mich interessiert, was es meint: "natürlich", da ich vor Jahren in dem Buch "Nada Brahma, Die Welt ist Klang" von Joachim-Ernst Berendt gelesen hatte von einem Erd-Ton, dem Ton der Erde, den man wohl in der indischen Musik kennt, und den Berendt mit der Umdrehung der Erde um die Sonne in Verbindung bringen konnte - also irgendwie ein "natürlicher Ton", wenn man diese Umdrehungszahl ins Hörbare transponiert. Das fand ich total spannend.
Mit einer Suche - ton der erde indische musik - findet man z.B. www.planetware.de/ Der Jahreston OM
Der Jahreston Cis mit 136,10 Hz ist die 32. Oktave des Erdenjahres. ... Grundlage dieses Tones ist der Umlauf der Erde um die Sonne. Durch diese astronomische Gegebenheit kommt es auf der Erde zum Jahreslauf, den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Dies ist der zweite kosmische Rhythmus unseres Planeten. So wie der Tagesrhythmus primär auf den Körper wirkt, so wirkt der Wechsel der Jahreszeiten vor allem auf das "Gemüt", die Sphäre des Herzens.

(Text aus "Die Töne der Kosmischen Oktave" von Hans Cousto)
oder Klangwirkstoff - Kosmische Oktave
Die 'Planetentöne' oder 'Harmonikalen Kammertöne' wurden auch unter dem Namen 'Ur - Töne' durch die Arbeit, des inzwischen verstorbenen Musikjournalisten Prof. h.c. Joachim-Ernst Berendt bekannt.
Um einen oktav-analogen Ton des Umlaufs der Erde um die Sonne zu erhalten, wird die ultratiefe Frequenz des Erdenjahres (0,00000003168 Hz) so oft oktaviert (mal 2 genommen), bis der Hörbereich erreicht wird.
Dies geschieht zum ersten Mal in der 30. Oktave. Richtig gut hörbar wird der Ton des Erdenjahres in der 32. Oktave. Dieser so errechnete Ton ist ein Cis mit 136,10 Hz, welches somit etwas tiefer gestimmt ist als das 'Norm-Cis' nach Kammerton A mit 440 Hz.
Der dem Erdenjahr entsprechende Kammerton A hätte eine Frequenz von 432,10 Hz. Um den oktavanalogen Ton des Umlaufs der Erde um die Sonne zu spielen, muss die Grundstimmung von A = 440 Hz auf A = 432,10 Hz verstellt und dann der Ton Cis angeschlagen werden. Die so errechnete Frequenz ist identisch mit dem Grundton in der klassischen indischen Musik sowie mit dem Ton, in dem die Tibeter das Om intonieren.
oder ganz schön esoterisch www.sein.de/ Neue Musik in 432 Hertz

und total physikalisch www.planetware.de/ Cousto, Stimmdaten Ton der Einheit

Da brauchts neben Taschenrechner vielleicht auch noch ein gutes Physikbuch

Gerd
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Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Geändert von Gleerndil (11.03.17 um 10:16 Uhr) Grund: Zitat ergänzt


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